Ula Vii

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Ula Vii
Beschreibung
Spezies:

Epicanthix

Geschlecht:

männlich

Biografische Informationen
Heimat:

Panatha

Beruf/Tätigkeit:
Einsätze:

Schlacht von Sebaddon

Zugehörigkeit:

Ula Vii war ein Spion des Sith-Imperiums, der auf Coruscant aktiv war. Er unterstand Wächter Drei. Allerdings wurde er von seinen Vorgesetzten zum Republikanischen Gesandten erhoben und nach Nal Hutta geschickt, um dort an der Auktion der Huttin Tassaa Bareesh teilzunehmen. Er traf sich auf Nal Hutta mit dem Söldner Jet Nebula, der von der Mandalorianerin Dao Stryver verfolgt wurde. Diese nahm beide gefangen, aber sie wurden kurz darauf befreit und gerieten mitten in einen Angriff der Hexen, die aus dem Tresorraum ausgebrochen waren. Dort lernte Ula auch Larin Moxla kennen, in die er sich verliebte. Ula floh vor dem Kampf und begleitete daraufhin den Jedi Shigar Konshi zum Planeten Sebbadon. Er täuschte dort Verhandlungen mit den Sith vor, hatte aber eigentlich vor, die Republik zu verraten. Nach der Schlacht wurde er von Jet Nebula verraten, der ihn zurückließ. Da die meisten Imperialen während des Angriffes gestorben waren, erstattete Ula sofort nach seiner Ankunft auf Coruscant Bericht.

Biografie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Über Ula Viis frühe Jahre ist nur wenig bekannt. Er wurde auf dem Planeten Panatha geboren und schloss sich dem Sith-Imperium an. Dieses schickte ihn nach Coruscant wo er als Assistent des Obersten Kommandanten arbeitete. Er war dem Imperialen Wächter Drei von der Einsatzabteilung des Geheimdienstministeriums unterstellt.

Aufstieg zum Gesandten[Bearbeiten]

Um das Jahr 3643 VSY veranstaltete die Huttin Tassaa Bareesh auf ihrer Heimatwelt Nal Hutta eine Auktion, in der sie einen geheimnisvollen Gegenstand und die Koordinaten zu einer bisher unentdeckten Welt versteigern wollte. Zu diesem Zweck lud sie sowohl die Republik als auch das Imperium ein. Da die Republik dieser Auktion nicht besonders hohe Priorität zuschrieb, entschloss man sich, Ula zu entsenden. Zu diesem Zweck wurde er zum Republikanischen Gesandten erhoben und bekam eine Eskorte unter Führung von Sergeant Potannin. Er sendete vor seinem Aufbruch unter dem Vorwand, einer Nachbarin zu sagen, sie solle sich um sein Haustier kümmern, eine verschlüsselte Nachricht an das Imperiale Geheimdienstministerium. Ula nahm sich außerdem vor, die Auktion zu Gunsten des Imperiums enden zu lassen.

Nal Hutta[Bearbeiten]

Nach seiner Ankunft auf Nal Hutta ließ sich Ula mit seiner Eskorte seiner Autorität entsprechend von Tassaa Bareeshs Twi'lek-Diener Yeama herumführen, wobei unterwegs der Schmuggler Jet Nebula und dessen Droide seine Aufmerksamkeit erregten. Am Abend riet Potannin Ula, er solle sich mit einigen wichtigen Personen treffen, die ihm eine Einladung geschickt hätte. Ula sah sich die Liste durch und er bemerkte Jet Nebulas Namen auf der Liste. Er verabredete sich schließlich mit diesem in der Bar Poison Pit. Dort setzte er sich zu Nebula an einen Tisch, während seine Eskorte die Umgebung sicherte. Nach einem kurzen Gespräch fielen auf einmal alle anderen unerwartet Gäste der Cantina in Ohnmacht. Die Reaktorkerne, die Jet Nebula mit ihm getrunken hatte, linderten die Wirkung des Betäubungsspray. Eine Mandalorianerin, die Ula als Dao Stryver, von der er kurz zuvor auf Coruscant gehört hatte, identifizierte, kam auf Nebula zu und wollte ihn dazu bewegen mitzukommen. Nachdem Ula allerdings sagte, dass er wisse, wer die Mandalorianerin sei, nahm diese beide mit.

Stryver brachte die Gefangenen in ein leeres Speisezimmer, um sie zu verhören und versuchte, den Standort des Tresors in Erfahrung zu bringen. Dao Stryver konnte noch an die gewünschten Informationen gelangen, bevor die Befragung von Sergeant Potannin zusammen mit seinen Männern und einer Kiffar namens Larin Moxla gestört wurde, indem sie den Raum stürmten. Stryver floh durch das Dach und Sergeant Potannins Trupp befreite Ula und Nebula. Ula fühlte sich sofort zu Larin hingezogen. Als sie durch einen lauten Alarm darüber informiert wurden, dass offensichtlich jemand in den Tresor mit den Teilen der Cinzia eingebrochen war, begaben sie sich rasch zum Schauplatz. Dort angekommen sahen sie den Jedi Shigar Konshi, die Sith Eldon Ax und Dao Stryver gegeneinander kämpfen, offenbar besessen davon, die Stücke der Cinzia in ihren Besitz zu bekommen. Doch nach kurzer Zeit werden die Kämpfenden unterbrochen als sich exotische, hexagonartige Droiden, die als Hexen bezeichnet wurden, aus dem Tresorraum befreien und alle umstehenden Personen attackieren. Dadurch waren der Jedi, die Sith und der Mandalorianer gezwungen, zusammen gegen die Hexen zu kämpfen. Diese Droiden waren sehr schwer zu bezwingen, denn sie besaßen einen beinahe undurchdringbaren Panzer, der aus einem unbekannten, fremdartigen Material bestand. Auch Tassaa Bareeshs Diener mischten sich in den Kampf ein, wodurch ein Loch in der Tresorwand durch ein Geschütz entstand. Die Hexen nutzten diesen Fluchtweg, um in die Freiheit zu gelangen. Ula und Nebula hielten sich aus dem Kampf heraus und beobachteten die Geschehnisse aus der Entfernung. Nachdem die Hexen verschwunden waren, kontaktierte Larin ihn über Komlink und sagte ihm, dass er unbedingt in den Tresor kommen müsse. Daraufhin trennte die Sith Larins Hand von ihrem Arm und drohte damit, Larin zu enthaupten, falls sie sich weigern würde, ihr den Navigationscomputer der Cinzia auszuhändigen. Nun stand Ula, da er den Navicomputer hatte, vor einer schwierigen Wahl: Sollte er die Komponenten der Sith übergeben? Sith und Imperium waren nicht ein und dasselbe. Schließlich entschied er sich, das Leben, von Larin Moxla zu retten, die er liebte, die er vom allerersten Moment an anziehend gefunden hatte. Er händigte der Sith den Navicomputer der Cinzia aus. Der Computer wurde letztlich doch noch von Stryver geschnappt, doch das machte im nichts aus, da es seine erste Priorität gewesen war, Larin zu retten.

Nach Ende des Kampfes, bei dem auch seine komplette Eskorte, bis auf den Soldaten Hetchkee, umkam, zog sich Ula zurück und versuchte auf das Schiff der Imperialen Gesandten zu kommen. Die Schiffswachen wollten ihn allerdings nicht hinein lassen, deshalb zog er sich in das Quartier eines anderen Hutten zurück. Schließlich wurde er von einigen Wachen abgeholt und zu dem Jedi Konshi gebracht. Dieser nahm ihn zusammen mit Larin Moxla und dem Soldaten Hetchkee mit auf die Auriga Fire, das Schiff von Jet Nebula. Sie wollten zu dem geheimnisvollen Planeten namens Sebbadon reisen, denn Shigar hatte mit der Huttin ausgehandelt, dass sie sie gehen lassen würde, wenn sie dafür Sebbaddon aufspüren würde. Allerdings war es Dao Strvyer gelungen, den Navigationscomputer zu bekommen, weshalb sie keine Koordinaten besaßen. Shigar schaffte es aber mit Hilfe der Macht die Koordinaten herauszufinden und sie sandten diese an die Republik weiter. Dann brachen sie selber auf. Während des Fluges half Ula Larin dabei, ihre im Kampf von der Sith Eldon Ax abgetrennte Hand zu versorgen.

Konflikt auf Sebbadon[Bearbeiten]

Darth Chratis und einige Hexen

Schließlich erreichten sie den um ein Schwarzes Loch kreisenden Planeten Sebbadon. Nebula manövrierte sie vorsichtig daran vorbei. Nach kurzer Zeit sprang auch die Flotte der Republik aus dem Hyperraum und umkurvte ebenfalls das Schwarze Loch. Da sie unterwegs eines ihrer Schiffe verloren hatten, schlossen sie sich der Flotte an. Allerdings wurden nach ersten Kontaktversuchen der Republik vom Planeten einige Raketen abgeschossen. Die Raketen beinhalteten jene Droiden, die auch auf Nal Hutta bekämpft worden waren. Sie griffen die Schiffe der Republik und die erst kürzlich erschienenen Imperialen Fregatten an. Shigar rettete seine Meisterin Satele Shan aus den Trümmern ihres Republikanischen Kreuzers. Daraufhin kam ein Funkspruch der Mandalorianerin Dao Stryver rein, die sie zu einem Treffen bat. Sie flogen zu ihm und trafen dort auch auf die Sith Eldon Ax. Stryver erklärte ihnen seinen Plan, nach dem die Republik und das Sith-Imperium gemeinsam an verschiedenen Stellen des Planeten angreifen sollten, da die Hexen eine zu hohe Gefahr für die Galaxis darstellten und sich stetig vermehrten. Aber da die Sith erst nicht einwilligen wollten, ging Ula mit Ax zu ihrem Meister Darth Chratis. Unterwegs offenbarte Ula Eldon ihr, dass er auf der Seite des Imperiums stünde, allerdings brachte diese ihm nur Verachtung entgegen. Nachdem er sich auch Chratis offenbart hatte, fragte ihn dieser, was Ula im Gegenzug für seine Loyalität wünsche. Ula bat ihn um Larins Leben. Chratis erpresste Ula nun damit um sicher zu gehen, dass dieser auch loyal zu ihm stehen würde.

So griffen die Truppen der Republik und des Imperiums gemeinsam an. Ula koordinierte die Schlacht von Jets Schiff aus. Allerdings hackte Clunker, Jets Droide, die Computer der beiden Flotten, so dass Nebula das Kommando hatte. Er schoss Ula in einer Rettungskapsel von Bord und verschwand nach Ende der Schlacht. Ula wurde glücklicherweise von einem anderen Schiff eingesammelt.

Nach diesen Ereignissen kehrte Ula nach Coruscant zurück. Seine Vorgesetzten versetzten ihn zu einem Ressort der Datenverteilung. Er unterhielt sich außerdem erneut mit Larin und sie verabredeten auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Ula war dem Sith-Imperium treu ergeben. Er arbeitete für dieses als Spion auf Coruscant, obwohl er von den Sith ausgegrenzt wurde, weil er kein richtiger Mensch war. Die Republik war ihm gleichgültig und auch für die Jedi hatte er nur Verachtung übrig. Ula hatte keinerlei schlechtes Gewissen, wenn er die Republik an das Imperium verriet. Auch während seiner Mission als Republikanischer Gesandter empfand er keinerlei Reue und beschloss, das Imperium die Auktion gewinnen zu lassen. Er traf sich auch lieber mit Nebula statt mit wichtigen Persönlichkeiten, da ihn Nebula interessierte. Ula hielt sich aus Kampfhandlungen zurück und beteiligte sich höchstens daran, indem er sie koordinierte. Außerdem verliebte er sich in Larin Moxla, weshalb seine Loyalität zum Imperium ins Schwanken geriet. Der innere Konflikt war zu Zeiten der Schlacht von Sebaddon sehr stark und ließ ihn beinahe verzweifeln. Nur Jet Nebula erkannte, dass er nicht wirklich der Republik angehörte, weshalb er bis zum Zeitpunkt von Nebulas Verrat stets Respekt für ihn übrig hatte. Er blieb dem Imperium aber vorerst loyal und berichtete ihm weiter. Außerdem pflegte er sein Verhältnis zu Larin.

Quellen[Bearbeiten]