Eyo-Dajuritz

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Eyo-Dajuritz
Astrographie
Region:

Innerer Rand[1]

System:

Eyo-Dajuritz-System[1]

Raster-Koordinaten:

N-10[1]

Beschreibung
Landschaft:

Stadtwelt (später versteinert)[2]

Atmosphäre:

atembar[2]

Bekannte Orte:

Jadeozean[2]

Gesellschaft
Einwohnerzahl:

Eyo-Dajuritz ist ein Planet im Inneren Rand der Galaxis, der bereits früh in der galaktischen Geschichte von einer hochentwickelten Spezies bewohnt wurde, die im Laufe der Zeit eine planetenumspannede Stadt auf der Welt errichteten. Obwohl diese Bauten ein Meisterwerk der Baukunst darstellten, gingen die Stadt und ihre Bewohner unter, als die Galaktische Republik noch in ihrer Gründungsphase war. Obwohl im Laufe der Jahrtausende Teile der Städte zerstört wurden, überlebten zahlreiche Wolkenkratzer als versteinertes Denkmal einer der ältesten bekannten Kulturen und der Planet wurde so zu einem Galaktischen Kulturerbe. Kurz nach der Gründung des Galaktischen Imperiums reisten sowohl Saw Gerrera mit seinen Widerstandskämpfern als auch der Senator Bail Organa nach Eyo-Dajuritz, um ein dort verstecktes Waffenlager der Separatisten zu finden. Bei einem Kampf mit imperialen Klonsoldaten lösten die Kämpfer einige Explosionen aus, die zu weitreichender Verwüstung führten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Eyo-Dajuritz ist eine Welt[2] im gleichnamigen System im Inneren Rand,[1] etwa 2000 Lichtjahre vom Bastatha-System entfernt, bei dem mit der[3] Trellen Trade Route[4] die nächste größere Hyperraumroute verläuft. Der Planet liegt dabei kernwärts gerichtet an der Grenze zu den Kolonien.[3]

Der Planet war in der frühen galaktischen Geschichte eine planetenweite, technologisch wie architektonisch fortschrittliche Metropole war. Die Stadt bedeckte jeden Meter der Planetenoberfläche, egal ob Meer oder Land, und beherbergte Billionen Lebewesen. Diese Kultur ging allerdings bereits in den Gründungstagen der Galaktischen Republik zugrunde und sämtliche Informationen über die Bewohner des Planeten gingen verloren. In den folgenden Jahrtausenden hatten Veränderungen der Atmosphäre und Verschiebungen der Ozeane zur Folge, dass die unteren Ebenen der Welt überflutet wurden und die Bausubstanz der Gebäude durch natürliche Alchemie versteinerte. Während die Erosion viele der großen Wolkenkratzer einstürzen ließ, trotzten zahlreiche andere Gebäude dem Zahn der Zeit, was Wissenschaftler vor ein Rätsel stellte.[2]

In den späteren Jahren der Republik bis hin zur Gründung des Galaktischen Imperiums war Eyo-Dajuritz daher nicht mehr vollständig von Gebäuden bedeckt. An Stellen, an denen die Wolkenkratzer eingestürzt waren, waren Teile der Planetenoberfläche wieder sichtbar, darunter das Jademeer, Wüstenabschitte und flache Seen mit smaragdgrünem Wasser. Sinklöcher unterbrachen die Oberfläche, auf der zerklüftete Küstenabschnitte in die Ruinen der Stadtwelt übergingen, deren Straßen und Gebäude von rotem Moos, gelben Gräsern und anderen Pflanzen überzogen waren. Unterhalb der Stadt gab es ausgedehnte Höhlen- und Tunnelsysteme, in denen Felsformationen und Stalagmiten mit den Fundamenten der Stadt verschmolzen. Da das Konstrukt aus Ruinen, Höhlen und von uralten Dämmen zurückgehaltenem Wasser instabil war, wurde der Planet nur noch für Wissenschaftler und ausgewählte Besucher zugänglich gemacht, während es der breiten Öffentlichkeit verboten war, Fuß auf Eyo-Dajuritz zu setzen. Dazu war der Planet auch mit einem Sensornetzwerk umgeben, das anfliegende Schiffe erfassen sollte. Die Notwendigkeit dieser Maßnahmen wurde ersichtlich, als 19 VSY eine Explosion bei Kämpfen zwischen einigen Aufständischen und imperialen Soldaten einen der Dämme sprengte und damit eine zerstörerische Kettenreaktion auslöste, die die uralten Bauwerken in einem gewaltigen Radius einstürzen ließ, als eines der leeren Seebetten des Planeten geflutet wurde und einen neuen Ozean mit zahlreichen kleinen Inseln entstehen ließ.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Eyo-Dajuritz war eine frühe Hochkultur der Galaxis. Die Bewohner des Planeten erbauten eine gewaltige Stadtlandschaft, die mit der Zeit den gesamten Planeten bedeckte und gewaltige metallene Wolkenkratzer und Amphitheater enthielt, die als eine Meisterleistung der Baukunst und Materialwissenschaft galten. Die Technologien der Einheimischen erlaubten es ihnen, Maßnahmen zur Klimakontrolle zu ergreifen und die Ozeane des Planeten durch Dämme zurückzuhalten, bevor man sie überbaute. Allerdings ging diese Kultur zugrunde, bevor die Galaktische Republik zur vorherrschenden galaktischen Regierung anwuchs. Die planetenumspannede Stadt hingegen blieb zunächst bestehen, obwohl im Laufe der Zeit immer wieder Gebäude einstürzten. Wenn die Wolkenkratzer zusammenbrachen, richteten sie dabei große Zerstörung an, konnten ganze Berge spalten und der aufgewirbelte Staub verdunkelten krzzeitig die Sonne. Andere Gebäude überdauerten jedoch und wurden durch natürliche Alchemie von ihrem metallenen Kern in versteinerte Skulpturen umgewandelt, ein Prozess, der Forscher vor Rätsel stellte. Mit der Zeit wurde Eyo-Dajuritz zu einer nahezu mythologischen Welt, die Objekt endloser Forschung wurde, zehntausendfach in Filmen und Dokumentationen vorkam, Teil des Unterrichts an Schulen war und so auch die breite Öffentlichkeit immer wieder faszinierte. Viele sahen den Planeten als ein Denkmal einer der ältesten bekannten Kulturen der Galaxis, sodass Eyo-Dajuritz als ein Wunder der Galaxis auf die Liste der geschützten Planeten gesetzt und zum Galaktischen Kulturerbe erklärt wurde. Um weitere Beschädigungen und gefährliche Kettenreaktionen einstürzender Gebäude zu verhindern, war es der Öffentlichkeit untersagt, die Welt anzufliegen, die nur noch für wissenschaftliche Untersuchungen betreten werden sollte.[2]

In den Anfängen ihrer Karriere als Senatorin war die geschichtsbegeisterte Mon Mothma von Chandrila fasziniert von der Welt und träumte davon, eine Chronik des Planeten zu verfassen. Als sie im Rahmen einer Aktion, die Geld für den Schutz historischer Stätten in der Republik sammelte, Eyo-Dajuritz besuchen konnte, hoffte sie, die Oberfläche betreten und durch die Stadt spazieren zu können, die schon vor der Erfindung des interstellaren Reisens uralt gewesen war. Allerdings musste sie vorzeitig abreisen, da eine Nachfolgekrise auf Chandrila ihre Anwesenheit erforderte. Jahre später, als ein Konflikt zwischen der Republik und einer Separatistenbewegung die gesamte Galaxis in die Klonkriege stürzte, gelang es den Separatisten im Verlauf des Krieges, ein geheimes Vorratslager unter den Ruinen von Eyo-Dajuritz zu errichte. Der Bunker, der große Mengen an Waffen, Technologie, Informationen und Geldern enthielt, sollte als Notfallplan im Falle einer Niederlage fungieren, um den Kampf mit Hilfe speziell modifizierter Attentäter fortzusetzen. Tatsächlich endete der Krieg in einer Niederlage für die Separatisten, die der Oberste Kanzler Palpatine nutzte, um sich zum Imperator ernennen zu lassen und das Galaktische Imperium auszurufen. Kurz nach dem Kriegsende stießen der Pirat Krezchak und seine Mannschaft auf Informationen über das Waffenlager und konnten es auf Eyo-Dajuritz ausfindig machen, woraufhin sie mit einem Teil der dort gelagerten Waren sowie dem in einer Regenerationskapsel schlafenden Attentäter Soujen Vak-Nhalis den Planeten verließen. Ihr Schiff wurde allerdings von dem onderonischen Widerstandskämpfer Saw Gerrera aufgebracht. Nachdem er von dem separatistischen Waffenlager erfahren hatte, überzeugte er Vak-Nhalis, ihm bei der Lokalisierung zu helfen, um die restlichen Waffen zu bergen. Diese sollten seinen beginnenden Feldzug gegen die neue imperiale Regierung vorantreiben. Zeitgleich suchte der alderaanische Senator Bail Organa nach einem Weg, die von der imperialen Regierung als Beweismittel für einen Putschversuch des Jedi-Ordens genutzten Aufzeichnungen als Fälschungen zu enttarnen. Auf der Spur separatistischer Propagandaaktivitäten fand er schließlich ebenfalls das Lager auf Eyo-Dajuritz, wo er nach seiner Landung allerdings mit seiner Begleiterin Haki Zeophrine, einer verdeckten Agentin des Imperialen Geheimdienstes, von Gerreras Partisanen gefangen genommen wurde. Da Zeophrine vor ihrer Landung einen Bericht an ihren Vorgesetzten geschickt hatte, traf einige Zeit später ein imperialer Truppentransporter mit Klonsoldaten ein, während die Partisanen noch dabei waren, das separatistische Lager zu durchsuchen und die dortigen Waffen transportfertig zu machen. Gerrera und Vak-Nhalis zogen sich mit ihren Kämpfern und dem Senator und Zeophrine als Geiseln tiefer in den Komplex und schließlich in die unterirdischen Tunnel zurück, während sie Sprengfallen zurückließen, um ihre Verfolger aufzuhalten. Als sie schließlich eine Höhle erreichten, die keinen weiteren Ausweg bot, und die sie verfolgenden Klonsoldaten zu ihnen aufschlossen, versuchten sie, sich einen Weg an die Oberfläche freizusprengen. Die Explosion zerstörte allerdings einen Damm, woraufhin das gesamte alte Seebecken, von dem die Höhlensysteme ein Teil gewesen waren, geflutet wurden. Die hereinstürzenden Wassermassen hatten weitreichende Folgen, da sie eine Kettenreaktion auslösten, die unzählige weitere Ruinen in einem weiten Umkreis zum Einsturz brachten. Zwar überlebten Gerrera und einige seiner Kämpfer ebenso wie Zeophrine, Organa und Vak-Nhalis, die von dem Wasser an die Oberfläche getragen wurden, doch erregte die angerichtete Zerstörung auf der geschützten Welt großes Aufsehen. Das Imperium stufte den Vorfall als terroristischen Akt ein, der – nicht zuletzt wegen einer Aussage Organas, der seine eigenen Aktivitäten auf Eyo-Dajuritz vor den Behörden geheim halten wollte – Saw Gerrera und dessen onderonischen Rebellen zur Last gelegt wurde, was deren Ruf in der Öffentlichkeit schwer beschädigte. Zugleich hatten die Ereignisse allerdings zur Folge, dass sich Mon Mothma und Bail Organa im Geheimen mit Gerrera in Verbindung setzten, um den Grundstein für einen koordinierten Widerstand gegen Palpatines Regierung zu legen.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Appendix of Star Systems auf The Star Wars Galaxy (Seite 17, Eintrag: Eyo-Dajuritz)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 2,9 Herrschaft des ImperiumsDie Maske der Angst
  3. 3,0 3,1 Karte der Galaxis (Galaxy Map auf StarWars.com – Version vom 14. Oktober 2025)
  4. Die Trellen Trade Route wird Ausgabe 52 des Magazins Build the Millennium Falcon in den Kanon eingeführt. Laut Jason Fry sind Hyperraumrouten aus dem Legends-Kartenmaterial des Essential Atlas identisch mit denen der kanonischen Karte der Galaxis, solange nicht explizit eine Änderung bekannt gegeben wurde, sodass man die Trellen Trade Route bei Bastatha verorten kann. (Post auf Bluesky)