Gin Lesl

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Gin Lesl.jpg
Gin Lesl
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

weiblich

Hautfarbe:

Hell

Haarfarbe:

Blond

Biografische Informationen
Todesdatum:

3653 VSY

Beruf/Tätigkeit:

Soldatin

Dienstgrad:

Kommandantin

Einsätze:

Schlacht von Dantooine

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik

Gin Lesl war eine menschliche Soldatin, die während des Großen Galaktischen Krieges in der Armee der Galaktischen Republik den Rang einer Kommandantin innehatte. Gegen Ende des Konfliktes befehligte sie Truppen auf Dantooine und warb den Kopfgeldjäger Braden an. Nachdem der Krieg durch den Vertrag von Coruscant beendet worden war, widersetzte sich Braden Lesls Rückzugsbefehl, die daraufhin den Kopfgeldjäger mit Betäubungsgranaten angreifen ließ. Wenig später begab sie sich auf die Hauptwelt der Republik, Coruscant. Braden, der den Angriff überlebt hatte, arrangierte dort durch einen Trick ein Treffen zwischen Lesl und dem Jedi-Großmeister Zym. An ihrem Treffpunkt in den Ruinen des Jedi-Tempels offenbarte sich Braden als der Verantwortliche und erschoss Lesl.

Biographie[Bearbeiten]

Gin Lesl diente während des Großen Galaktischen Krieges zwischen der Galaktischen Republik und dem Sith-Imperium in der Armee der Republik. Sie nahm dort den Dienstgrad einer Kommandantin ein. Im Jahr 3653 VSY, kurz vor dem Ende des Krieges, wurde sie auf dem Planeten Dantooine eingesetzt. Dort nahm sie die Dienste des Kopfgeldjägers Braden in Anspruch. Als der Vertrag von Coruscant den Krieg beendete, kontaktierte Lesl den Kopfgeldjäger über ein Hologramm und teilte ihm mit, das sein Auftrag annulliert wurde und die Republik dem Waffenstillstand folgen und sich von Dantooine zurückziehen würde. Braden bestand jedoch darauf, sein Ziel, den Wookiee Dalborra, festzunehmen und das ausstehende Kopfgeld auf ihn zu erlangen. Lesl untersagte ihm jedoch, seinen Auftrag fortzuführen, da Dalborra als Verbündeter der imperialen Armee Teil des Waffenstillstandes war. Der Kopfgeldjäger simulierte daraufhin einen Verbindungsabbruch. Lesl erkannte seine Täuschung jedoch und gab den Befehl, das Feuer mit Betäubungsgranaten auf Braden zu eröffnen. Der Beschuss sollte ihn aber nicht zwingend töten. Der von den Granaten betäubte Braden wurde von Dalborra gefangen genommen.

Braden bedroht Lesl.

Später begab sich Lesl nach Coruscant, die Hauptwelt der Galaktischen Republik. Dort erhielt sie eine dringende Nachricht von Jedi-Großmeister Zym, der um ein Treffen in den Ruinen des Jedi-Tempels bat. Allerdings stammte diese Nachricht von Braden, der aus imperialer Gefangenschaft entkommen war und sich für Lesls Aktion auf Dantooine rächen wollte. Dazu schickte er der Kommandantin und Zym gleichlautende Nachrichten, in der der andere um ein Treffen in den Ruinen des Tempels bat. Als die beiden den Treffpunkt erreichten, reagierten sie verwirrt. Allerdings gab sich der bis dahin verborgene Braden zu erkennen und bedrohte die Kommandantin mit einem Blaster. Lesl erkannte ihn als den Kopfgeldjäger, den sie auf Dantooine angeworben hatte, und fragte ihn, warum er ihr bis nach Coruscant gefolgt war. Braden erwiderte, dass sie stärkere Waffen gegen ihn hätte einsetzen sollen, und erschoss sie. Zym versuchte Braden daraufhin wegen des Mordes an der Kommandantin zu verhaften. Allerdings wurde er im folgenden Kampf ebenfalls von dem Kopfgeldjäger getötet. Nach ihrem Tod nahm Braden Lesl einige Grafiken ab, die er im Auftrag des Verbrecherlords Nok Drayen beschaffen und später auf Dantooine an den Sith-Lord Darth Angral übergeben sollte.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Lesl warb auf Dantooine einen Kopfgeldjäger an, obwohl sie diesen Schritt von vornherein als Fehler ansah und ihre Entscheidung später bereute. Sie war darauf bedacht, den ausgerufenen Waffenstillstand nicht zu brechen, und war daher willens, ehemalige Verbündete anzugreifen, um den Frieden zu schützen. Allerdings verwendete sie Betäubungsgranaten, um Braden nicht zu töten. Vor ihrem Tod betonte sie noch einmal, dass sie Bradens Anwerbung bereute, und zeigte sich verwundert, dass ihr der Kopfgeldjäger aus Rache bis nach Coruscant gefolgt war.

Quellen[Bearbeiten]