Vertrag von Coruscant

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt den Friedensvertrag; für den ersten Akt des Online-Comics Bedrohung des Friedens siehe Der Vertrag von Coruscant.

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Begründung: The Old Republic fehltLeon Kennedy Diskussion 23:19, 5. Mär. 2013 (CET)
Die Republik schließt Frieden mit den Sith.

Der Vertrag von Coruscant war ein im Jahr 3653 VSY geschlossener Friedensvertrag zwischen dem Sith-Imperium und der Galaktischen Republik, der den 28-jährigen Großen Galaktischen Krieg beendete und für eine kurze Zeit zu einem brüchigen Frieden führte.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die Zweite Schlacht von Bothawui, eins der schwersten Gefechte des Krieges

Nachdem die Sith im Jahr 3681 VSY aus den Unbekannten Regionen zurückgekehrt waren, begannen sie unter Führung von Vitiate mit einer Invasion der Republik und eroberten in den nächsten 28 Jahren etwa die Hälfte der Galaxis, konnten jedoch nicht die Kernwelten besetzen. Der Rat der Sith bot daher, auf Anweisung des Imperators, der Republik an, über einen Friedensvertrag zu verhandeln. Zwar waren die Jedi dem Angebot der Sith gegenüber skeptisch, stimmten jedoch Verhandlungen mit den Sith zu und beide Fraktionen entsandten Diplomaten zu einer Konferenz auf den Planeten Alderaan. Der Imperator wollte dem Imperium jedoch noch einen Verhandlungsvorteil sichern und schickte eine Angriffsflotte unter Kommando von Lord Angral und Darth Malgus zur republikanischen Hauptwelt Coruscant, um den Planeten als Geisel zu nehmen.

Verhandlungen auf Alderaan[Bearbeiten]

Satele Shan greift Lord Baras an.

Während die Vertreter der Sith vom Sith-Lord Darth Baras angeführt wurden, leitete Senator Paran Am-Ris die Diplomaten der Republik. Auch der Jedi-Orden schickte mit Satele Shan und Dar’Nala Vertreter nach Alderaan. Während der Gespräche erhielt Am-Ris jedoch eine Mitteilung des Obersten Kanzlers, der ihm noch mitteilten konnte, dass die Sith gerade einen Angriff auf Coruscant durchführten, ehe die Verbindung abbrach. Satele Shan zog darauf ihr Lichtschwert und griff Lord Baras an, der ebenfalls sein Lichtschwert zückte und sich verteidigte. Baras meinte zu Satele, dass die Republik nun keine Wahl hätte, als dem Vertrag zuzustimmen, worauf Am-Ris zustimmte, dass die republikanischen Abgesandten Zeit zur Besprechung benötigten und Satele stellte den Kampf ein.

Der Grenzverlauf zwischen Imperium und Republik nach dem Vertrag

Am-Ris und Dar’Nala nahmen Kontakt zum Jedi-Meister Zym auf, der sie anwies, auf den Vertrag einzugehen und ebenfalls forderte, dass sich Satele bei Lord Baras entschuldigt. Satele kam dieser Aufforderung nach und spürte dabei, dass Darth Baras wirklich Interesse am Frieden hatte. Die Diplomaten der Sith und der Republik einigen sich im Folgenden auf einen Vertrag, der die Einstellung aller Kampfhandlungen im gesamten Raumgebiet der Sith und der Republik beinhaltete sowie auf einigen weiteren, vom Imperator festgelegten Welten. Neutrales Raumgebiet, das weder der Republik noch dem Imperium zugehörig war, war vom Vertrag jedoch nicht betroffen, so dass Kampfhandlungen und Stellvertreterkriege dort keinen Bruch des Vertrages darstellten. Außerdem hatte die Republik mehrere Welten abzutreten, darunter Bothawui, Dantooine, Rodia und Balmorra.

Bedrohung des Friedens[Bearbeiten]

Die Beschädigung des Senates brachte den Friedensvertrag ins Wanken.

Doch schon kurz nach Abschluss des Vertrages kam es zu Kampfhandlungen, die den Vertrag verletzten und dadurch gefährdeten. So wurde die Envoy, ein republikanisches Schiff, auf dem sich die Jedi Satele Shan und Dar’Nala befanden, in ein Gefecht mit einem Oppressor-Klasse Schlachtkreuzer verwickelt. Die Envoy wurde bei dem Gefecht zerstört und Dar’Nala gefangen genommen, während Satele in einer Rettungskapsel entkam. Später behaupteten sowohl die Republik als auch das Imperium, dass die jeweils andere Seite das Gefecht begonnen hatte.

Zu weiteren Vertragsbrüchen kam es auf Balmorra, wo der Jedi Fortris Gall entgegen seinen Befehlen das vom Imperium gefangenen Sprengkommando 419 befreite, wodurch sich der Rückzug der Republik verzögerte. Kurz darauf wurde ein imperiales Schiff auf Korriban zerstört und die Sith verdächtigen republikanische Spione, dafür verantwortlich gewesen zu sein.

Auf Coruscant gelang es einem Kopfgeldjäger, den republikanischen Offizier Gin Lesl und Jedi-Meister Zym zu töten. Etwa zur selben Zeit wurde der Senat der Republik bei einem Bombenanschlag beschädigt und die republikanischen Sicherheitstruppen nahmen an, dass imperiale Attentäter dies verursacht hatten. Daher wurde allgemein davon ausgegangen, dass der Vertrag in Kürze aufgekündigt würde und eine Fortführung des Krieges unmittelbar bevorstand.

Dar’Nala, Fortris Gall und Dalborra versuchen, Harron Tavus für den Kampf gegen den Vertrag zu gewinnen.

Verursacht wurden die meisten dieser Zwischenfälle von einer Gruppe Terroristen, angeführt von der Jedi Dar’Nala, der auch Fortris Gall und der Wookiee Dalborra angehörten. Diese Gruppe hielt den Vertrag nur für eine List der Sith um die Republik zu schwächen und anschließend zu vernichten. Kurz nachdem diese Gruppe auf Dantooine den Soldaten Harron Tavus rekrutiert hatte, traf sie in der dortigen Kristallhöhle auf Darth Baras und Angral. Es kam zu einem Gefecht, dem sich später auch Satele Shan anschloss. Im Verlauf des Kampfes wurde Satele jedoch klar, dass die Aggression in diesem Kampf von Dar’Nala ausging und der Frieden mit den Sith noch eine Chance hatte, weshalb sie den Kampf einstellte und Tavus anwies, Angral zu verschonen. Daraufhin griff Dar’Nala Tavus an, Fortris blockte Dar’Nalas Hieb jedoch ab. Nachdem sie Fortris mit einem Macht-Schub zu Boden warf, wies sie den Wookiee an, ihn zu töten, der jedoch stattdessen Dar’Nala selbst niederschlug und anschließend aus der Höhle flüchtete. Satele untersuchte ihre Meisterin und stellte fest, dass sie tot war. Anschließend erklärte sie den beiden Sith, dass der Kampf vorüber sei und verließ gemeinsam mit Tavus und Fortris die Höhle, um zu berichten, dass die Aggressionen seit Abschluss des Vertrages von einer Gruppe ausging, die weder der Republik noch dem Imperium angehörte und so der Frieden fortbestehen konnte.

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Sowohl das Imperium als auch die Republik waren sich sicher, dass der Frieden nicht von Dauer sein konnte und begannen mit Vorbereitungen für einen neuen Krieg, der sich bereits einige Jahre später an der ersten Grenzscharmützeln abzuzeichnen begann. Zu dieser Zeit gingen die meisten Personen beider Seiten davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis der Krieg offiziell weitergeführt würde.

Quellen[Bearbeiten]