Urbanangriffs-Tripodtransporter

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Urbanangriffs-Tripodtransporter
Allgemeines
Hersteller:

Kuat-Entralla Ingenieurstechnik[1]

Klasse:

Kampfläufer[1]

Besondere Merkmale:
  • Aufbau: drei Beine und Pilotenkanzel[1]
  • mittleres Bein zur Stabilisierung und mit CAP-5-Greifer[1]
Technische Informationen
Länge:

10,33 Meter[1]

Höhe:

6,52 Meter[1]

Höchstge-schwindigkeit:

90 Kilometer pro Stunde[1]

Sensoren:
Bewaffnung:
  • am Kinn montierte Doppellaserkanone[1]
  • Waffengruppe mit schwerer Blasterkanone und zwei luftgekühlten Repetierkanonen am Geschützturm[1]
Kapazitäten
Besatzung:

1 Pilot[1]

Nutzung
Rolle:

Kampfläufer zur Besatzung und Befriedung urbaner Gebiete[1]

Zugehörigkeit:

Erste Ordnung[1]

Der Urbanangriffs-Tripodtransporter, kurz UA-TT, auch UA-TT-Läufer oder Tripod-Läufer genannt, war ein dreibeiniger, von Kuat-Entralla Ingenieurstechnik hergestellter Kampfläufer, den die Erste Ordnung zur Besatzung und Befriedung städtischer Gebiete einsetzte. Sein mittleres Bein konnte das Fahrzeug sowohl zur Stabilisierung gegen den Rückstoß seiner Waffen als auch als Greifer verwenden, um Aufständische aus ihren Häuserverstecken zu treiben. UA-TTs kamen während der Besatzung des Planeten Kijimi durch die Erste Ordnung zum Einsatz.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der 6,52 Meter hohe und 10,33 Meter lange UA-TT fiel durch seinen dreibeinigen Aufbau auf. Mit den beiden äußeren Beinen bewegte er sich wie ein Zehengänger mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde fort. Mit den Terrainsensoren unter den Trittflächen und den um die runden Fußenden angelegten Zehenplatten verfügte er über einen sicheren Schritt. An seinen Hinterbeinen waren Fußgelenkskolben angebracht. Das dritte, mittlere Bein konnte am Unterboden flach angelegt werden, um das Fahrzeug beim Abfeuern seiner Waffen zu stabilisieren, oder den – in seinem Gelenkmechanismus mit Druckflüssigkeit versorgten – CAP-5-Greifer am Ende des mittleren Beines dazu nutzen, um Wände einzureißen, durch Dächer zu stoßen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Mit dem Greifer konnte er aber auch Aufständische festhalten oder sie zerquetschen. Alle drei Beine waren über den an den Schienbeingelenken untergebrachten Servomotoren und den Schienbeinstreben besonders gepanzert. Auf den drei Beinen lag eine Pilotenkanzel mit einer gepanzerten Passagier- und Frachtkabine. Der Pilot betrat die Kanzel über eine gepanzerte Einstiegsluke auf der Oberseite. Die Fortbewegung seines Fahrzeugs kontrollierte er aus dem rot eingefärbten Cockpitfenster. Als Bewaffnung verfügte der UA-TT über eine am Kinn der Pilotenkanzel montierte Doppellaserkanone, unter der Zielerfassungssensoren angebracht waren, sowie eine Waffengruppe mit schwerer Blasterkanone und zwei luftgekühlten Repetierkanonen am Geschützturm. An den Seiten des Kopfes waren drehbare Scheinwerfer montiert.[1]

Der UA-TT war das bevorzugte Fahrzeug der Ersten Ordnung für den Einsatz in Städten,[2] weil er für die Besatzung und Befriedung urbaner Gebiete den richtigen Kompromiss von Mobilität, Feuerkraft und Verteidigungsmöglichkeiten bot. Da es oft nicht ausreichte, mit der offiziellen Regierung in Kontakt zu treten, um die Kontrolle über ein Gebiet zu übernehmen, setzte die Erste Ordnung zugleich Streitkräfte gegen Aufständische ein, die ihre Invasion nicht akzeptieren wollten. Der UA-TT war darauf ausgelegt, in solchen – sich typischerweise in Städten abspielenden – Auseinandersetzungen Guerillakämpfer und Störenfriede aus ihren Verstecken zu treiben, ohne die Umgebung über das notwendige Maß hinaus zerstören zu müssen. Der Kampfläufer wurde dabei häufig von einer Sturmtruppeneskorte begleitet, um ihn gegen Hinterhalte aus seinem toten Winkel abzuschirmen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kuat-Entralla Ingenieurstechnik stellte den UA-TT für die Armee der Ersten Ordnung her. Der Kampfläufer sollte bei der Besatzung und Befriedung urbaner Gebiete zum Einsatz kommen, da der größere und schwerer bewaffnete AT-M6-Läufer mit seiner verheerenden Feuerkraft für den Einsatz auf offenen Schlachtfeldern und nicht für das subtilere Vorgehen gegen Aufständische in enger gebauten Städten ausgelegt war. Der UA-TT folgte dabei einer bis in die Klonkriege zurückgehenden Tradition von Kampfläufern, die in der Lage waren, Aufständische aus ihren Verstecken zu treiben, ohne die Stadt dabei übermäßig zerstören zu müssen. Bei der dreibeinigen Bauweise des UA-TT orientierte sich das Unternehmen an dem während der Klonkriege eingesetzten AT-AP, der sein zentrales Bein dazu verwendete, sich beim Einsatz seiner schweren Geschütze zu stabilisieren.[1]

Ein UA-TT auf Kijimi

Als die Erste Ordnung den Schneeplaneten Kijimi besetzte und die gesetzlose Gebirgssiedlung Kijimi-Stadt abriegelte, setzte sie Einheiten aus Schneetrupplern, Scannerschiffen und UA-TTs ein, um gegen Aufständische vorzugehen. Während die Scannerschiffe in niedriger Höhe über den Einsatzbereich flogen, um Scheinwerfer und Sensorstrahlen auf schattigere Gassen zu richten, war es die Aufgabe der UA-TTs, etwaige Rebellennester auszuheben. Die Soldateneskorte sicherte die UA-TTs dabei vor Hinterhalten ab.[1] Die Einsatzgruppen der Ersten Ordnung waren häufig in der Stadt anzutreffen, um Einheimische zu schikanieren und Häuser zu durchsuchen.[3] Als sich eine Gruppe von Mitgliedern des WiderstandsRey, Finn und Poe Dameron sowie die Droiden C-3PO, BB-8 und D-O – auf eine Mission nach Kijimi-Stadt begab und dort auf die Gewürzschmugglerin Zorii Bliss traf, half sie ihnen dabei, einer Einheit von Schneetrupplern und einem UA-TT zu entgehen, um in die Werkstatt des Mechanikers Babu Frik zu gelangen. Als sich Dameron und Bliss kurz darauf auf einem Häuserdach unterhielten, beobachteten sie aus der Entfernung einen UA-TT[4] bei einem Vorstoß in der Stadt.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Der Urbanangriffs-Tripodtransporter wurde als neues Fahrzeug in Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers eingeführt.