Raumstadt von Nespis VIII

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Raumstadt.jpg
Raumstadt von Nespis VIII
Allgemeines
Sektor:

Auril-System

Planet:

Nespis VIII

Erbauer:

Jedi

Nutzung
Zerstört:

11 NSY

Zweck:

Wissenschaft und Forschung

Zugehörigkeit:

Die Raumstadt von Nespis VIII war eine Raumstation, die einst das Zentrum von Wissenschaft und Forschung darstellte. Sie wurde von den Jedi des Alten Jedi-Ordens erbaut und diente als Begegnungsstätte für Wissenschaftler aus der gesamten Galaxis. Die Station wurde als neutrales Territorium betrachtet und diente dem Wissen und dem Lernen, wo Wissenschaftler stets auf eine Anlaufstelle für ihre Forschungen stießen, selbst wenn zwei Planeten in einem kaltherzigen Krieg verwickelt waren. Durch die Gelehrsamkeit wuchs Nespis VIII auch immer weiter und wurde schließlich so groß wie ein kleiner Planet. Aufgrund dessen besaß sie sogar ihre eigenen Wetterverhältnisse. Die Stadt lag in der Nähe des Adegan-System und des Cron-Drifts.

Geschichte[Bearbeiten]

Errichtet wurde die Stadt bereits während der Gründung der Galaktischen Republik, sodass sie vom Historiker Vicendi im Jahr 10000 VSY zum Jubiläum der Republik in der Liste Die Zwanzig Wunder der Galaxis auf. Allerdings gab man die Stadt bereits vor Beginn der Klonkriege auf und im Zuge der Großen Jedi-Säuberung suchte Darth Vader die Station auf, um die dortige Jedi-Bibliothek zu zerstören. Seiner Aufgabe nachkommend, die Bibliothek zu schützen, stellte sich Aidan Bok dem Sith in den Weg, doch waren seine Bemühungen vergebens und er wurde getötet. Da er sich für sein Versagen schämte, ging Bok nicht in die Macht über, wie es für die Jedi üblich war, sondern blieb als Geist auf Nespis VIII zurück. Im Laufe der Zeit wurden einige der Räume der Station geflutet und verwandelten sich in seichte Seen. Ebenso galt ganz Nespis VIII nur noch als eine Legende.

Jahre später kam der Shi'ido-Wissenschaftler Borborygmus Gog nach Nespis VIII und richtete eine neue, zugleich falsche Jedi-Bibliothek auf der Raumstation ein. Er tat dies im Zuge des Projekts Sternenschei und verbreitete daraufhin, dass Gerücht die Bibliothek enthalte mächtige Jedi-Weisheiten und nur einem, der die Macht verstehe, könne sie betreten. Dadurch erhoffte er starke Machtindividuen in seine Falle zu locken und ihre Lebensenergie zu stehlen. Mit dem Öffnen eines Buches der dortigen Bibliothek wurde der Prozess in die Wege geleitet und mit jeder Person, die dies tat, kam er einen Schritt näher, sich die Macht gefügig zu machen. Zudem ging das Gerücht über einen Fluch der Dunklen Seite durch die Station, wobei der einzige Geist, der auf Nespis verweilte, der von Bok war. Neben Gog kamen noch Schrottsammler und Plünderer auf die Station, um die Ruine zu durchstöbern. Auch Glücksritter, meist gelangweilte Professoren, die ihren Lehrberuf aufgegeben haben, um etwas Aufregenderes auszuprobieren, suchten nach Schätzen, wie wertvolle Edelsteine und Frachtbehälter, gefüllt mit Gewürz.

Im Jahr 0 NSY erschien der Anthropologe Hoole mit seinem Droiden D-V9 und seinem Neffen Zak und seiner Nichte Tash Arranda auf der Nespis VIII. Mit Tash konnte Bok endlich Kontakt aufnehmen und ihr von Gogs Vorhaben berichten, den sie gemeinsam aufhielten. Dabei kam er bei einem Sturz in einen Lüftungsschacht scheinbar ums Leben und Bok konnte letztendlich in die Macht übergehen.

Elf Jahre später während der Operation Schattenhand suchten Mon Mothma und Admiral Ackbar mit den Streitkräften der Neuen Republik hier Zuflucht, nachdem ihre Basis auf Da Soocha V zerstört worden war. Hier brachte Leia Organa Solo ihren zweiten Sohn Anakin Solo zur Welt. Imperator Palpatine wollte in seinem Feldzug gegen die ehemalige Rebellen-Allianz Nespis VIII als militärisches Kommandozentrum zerstören. Das Galaxisgeschütz konnte aufgrund eines fehlfunktionierenden Torpedo die Stadt nicht zerstören, weshalb sich die Allianz sofort auf eine Evakuierung vorbereitete und sich in der Galaxis zerstreute. Auch wenn er mit der Station zahlreiche Kulturschätze aus allen Epochen vernichtete, feuerte Palpatine sein Galaxisgeschütz erneut ab und zerstörte damit Nespis VIII.

Quellen[Bearbeiten]