Restimperium

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Das Restimperium, auch Imperiale Reste oder Überreste des Imperiums genannt, war eine Bezeichnung die viele Politiker, Militärangehörige und Bürger der Neuen Republik für die stark umkämpften Regionen und Planeten, in die das Galaktische Imperium nach der Zerstörung des Zweiten Todessterns und Palpatines Tod zerfiel, benutzten. Das Restimperium befand sich hauptsächlich im Äußeren Rand auf Planeten unter Imperialer Herrschaft. Die Gouverneure, die zu unterschiedlichen Splitter-Gruppen gehörten, waren nicht gewillt ihren Status und Sitz abzugeben und viele von ihnen titulierten den Tod des Imperators als Falschmeldung.

Coruscant[Bearbeiten]

Die Kernwelt Coruscant blieb bis zur Unterzeichnung des Friedensvertrages unter der Verwaltung von Großwesir Mas Amedda. Der kriegsmüde Chagrianer beschloss sich der Neuen Republik auszuliefern und traf sich mit Mon Mothma und Leia Organa auf Velusia, wo er sich ihnen als Gefangener anbot. Die beiden Frauen lehnten dies jedoch ab, weil er auf Coruscant nur noch als Strohmann fungiert und über keine politische Macht verfügte. Stattdessen verlangten die Frauen, dass er erst dann wiederkommen solle, wenn er über die Berechtigung verfügt eine offizielle Kapitulation zu unterzeichnen. [1] Nach seinem Treffen mit Mothma und Organa wurde er als Gefangener des ISB in seinem Haus eingesperrt. Unter Anweisung und der Kontrolle von Gallius Rax durfte er lediglich Informationen an die imperialen Bürger vorlesen. Nach der Galaktischen Konkordanz erhält Amedda, überwacht von der Neuen Republik, einen unbedeutenden Regierungsposten. [2]

Malastare[Bearbeiten]

Der Großgeneral Kenner Loring mit Sitz auf Malastare schmiedete gemeinsam mit Valent einen Komplott gegen Gallius Rax. Valent, Kommandant des Sternenzerstörers Scythe, nach Gallius Ansicht ein inkompetenter und engstirniger Mensch, der sich nicht dem großen Ganzen unterordnete. Darüber hinaus duldete er keine weiteren sinnlosen Abspaltungen. Mit Hilfe von Rae Sloanes Autorisierungscode auf ihrer Station lockte er Valent in eine Falle. Als Textnachricht forderte er den Kommandanten auf dem Alarmsignal eines Prowler-Droiden zu folgen. Das spätere Notsignal der Scythe blockiert er, nachdem er die Koordinaten an die Neue Republik in einer chiffrierten Botschaft versandte. Daraufhin flog Commodore Kyrsta Agate mit dem Concord zu dessen Standort, zwischen dem Äußeren Rand und dem Wilden Raum. Vor Ort versuchte die Moth mit den Piloten Norra Wexley und Wedge Antilles dem Beschuss der Scythe auszuweichen. Agate, die sich bei ihnen vorstellte übernahm das Gefecht und vernichtete Valent samt Schiff.[1]

Kashyyyk[Bearbeiten]

Nach der Schlacht von Endor wies Lozen Tolruck, der Gouverneur von Kashyyyk, die Meldung über den Tod des Imperators ab und gab diese als Falschmeldung an seine Offiziere weiter. Lozen, der oft unter der narkotisierenden Wirkung von Hragathir stand, interessierte sich immer weniger für die Anfragen aus dem Sardo-Lager und ging seinen eigenen Vergnügungen nach, welche das Jagen von Wookiees, sowie Unterhaltungskämpfe zwischen seinen Leuten, Wookiees und Gefangenen beinhalteten. Der Gouverneur lebte zusammen mit seinem Vertrauten Odair Bel-Opis auf einer Inselfestung welche aus den Planken aus Wroshyr-Bäumen bestand. Er kleidete sich mit dem Fell eines selbst erlegten Arrawtha-dyr und besaß mehrere Jagdtrophäen, die sein Zimmer schmückten. In seiner Zeit auf dem Planeten lernte er auch die Wrosha-Larven als Nahrung zu lieben. Offizier Theodane Sardo und Kommandant des Imperialen Arbeitslagers 121, auch Sardo-Lager genannt, war zu diesem Zeitpunkt mit dem ausbleibenden Abtransport der Sklaven überfordert. Er schlug vor, die Wookiees als Nahrung zu züchten und eventuell mit einem Talz zu kreuzen. Die Idee gefiel Lozen, da er Fleisch von einem Talz mochte. Als Han Solo, Chewbacca und Jas Emari mit einem kleinen Team von Freiwilligen das Lager observierte waren dort fünfzigtausend Sklaven gefangen, die sie während einer unautorisierten Aktion befreiten.[1]

Anoat-Sektor[Bearbeiten]

Der Gouverneur Ubrik Adelhard ließ aus den übrig gebliebenen Imperialisten sowie der Flotte eine Eiserne Blockade errichten. Diese umfasste den Anoat-Sektor mit der Wolkenstadt Bespin, wo er ein Apartment auf dem höchsten Turm im Luxusviertel besaß. [3] Dort scharte er Leute um sich, die seinen Lügen glaubten, dass der Imperator am Leben ist und die Schlacht von Endor siegreich für das Imperium verlief. Des Weiteren war es eine gut organisierte imperiale Splitterflotte.[2] Hier muss das Ende noch rein: Adelhard und seine Leute wurden von Lando Calrissian ausgehungert, der Hilfe von Kars Tal-Korla erhält.

Jakku[Bearbeiten]

Die Formation um Gallius Rax folgte den Anweisungen des Flottenadmirals, der vor der Schlacht von Endor seine Anweisungen vom Imperator aufgetragen bekam. Er versteckte sich im Vulpinusnebel mit dem Supersternenzerstörer Ravager und befahl dem restlichen Teil der imperialen Flotte in den Nebularen von Almagest, dem Einsiedlernebel, Queluhan, dem Ro-Loo-Dreieck, sowie Inamorata zu warten. Da er fähige Offiziere benötigte, gründete er kurz darauf den Schattenrat. Nachdem der Anschlag erfolgreich verlief, gab Gallius die Koordinaten des neuen Standorts an die restliche Flotte weiter. Sloane, die sich hintergangen fühlte und der Verhaftung auf Chandrila knapp entkam, erhielt einen Tipp von Mercurial Swift und folgte gemeinsam mit Brentin Lore Wexley der Flottenverlagerung nach Jakku.[1]

Das Ende des Imperiums

Rax bezeichnete sich inzwischen als Konzilar und hatte ein Hauptquartier im Schatten des Karbongebirges, jenseits des Goazon und der Sinkfelder, welches er ausbauen ließ. Rax' Ruf folgend traffen tägliche neue Bodentruppen, Sternenzerstörer, Kriegsmaschinen ein. Unzählige AT-ATs, AT-STs, TIE-Jäger standen bereit und der Supersternenzerstörer Diligent brachte die Veteranen von Ryloth nach Jakku. Rae Sloane war erstaunt und entsetzt über die Truppenversammlung, welche ihrer Meinung nach einer Miliz gleich kam. Norra Wexley, welche die Truppenversammlung ebenfalls beobachtete, entsandte Temmin Wexley und Sinjir Rath Velus nach Chandrila um die Neue Republik zu warnen, während sie sich mit Jas Emari nach Jakku begab, um dort nach Rae Sloane zu suchen. Nachdem Temmin und Sinjir die Nachricht überbracht hatten, entsandte Admiral Ackbar ein Scoutschiff und einen Suchdroiden nach Jakku, um den Bericht der beiden zu bestätigen. Der Senat begann schließlich zu debattieren, ob sie Truppen nach Jakku schicken sollten. Was der Republik jedoch nicht bewusst war, war das Rax das Scoutschiff, sowie den Suchdroiden der Neuen Republik im benachbarten Sektor bereits entdeckt hatte und somit bereits von einem Angriff ausging.

  • hat Mon Mothmas Ansprache gehört -> Rax wartet auf Angriff
  • Rae Sloane & Brentin Wexley werden vor Observatorium von Rax+Truppen aufgehalten & festgenommen
  • Rax hält Ansprache vor der Schlacht von Jakku und
  • Im Observatorium -> Kampf zw den vier (Brentin stirbt)
  • Rax erkennt zu spät das Sloane die Ausgestoßene ist und er auf Jakku (tot oder lebendig) bleiben sollte
  • Sloane flieht in Replik der Imperialis mit Hux und Kindern in die unbekannten Regionen -> dort SSZ Eclipse

[2]

  • Seite 556 - Unterzeichnung Kapitulation
  • Seite 558 - Schlacht Jakku
  • Seite 559 - namenlose Erwähnung von imp. Überresten

Nach der Schlacht von Jakku zog sich ein Großteil von Rax' Flotte unter dem Kommando von Großmoff Randd in den Queluhan-Nebel zurück, um sich dort neu zu sammeln und einen Gegenschlag gegen die Neue Republik vorzubereiten. Randd arbeitete daran, interne Querelen zwischen Splittergruppen zu beenden, eine neue Hierarchie aufzubauen sowie eine zukunftsweisende Strategie auszuarbeiten. Dies kostete Zeit, welche die Republik nutzte, um ihr Territorium zu erweitern. Zudem gedachten die hochrangigen Offiziere des Imperiums den Gefallenen auf Jakku. Insbesondere Ciena Rees "Opfer" wurde gewürdigt und sowohl Randd, als auch Flugkommandant Nash Windrider nominierten sie für die Große Imperiale Ehrenmedaille. [4]

Velcar-Sektor[Bearbeiten]

Gouverneur Ecressys, welcher den Velcar-Sektor beherrschte weigerte sich seinen Posten aufzugeben und titulierte den Tod des Imperators als Falschmeldung. Zu diesem Zweck gab er die Herstellung vieler Plakate, wie Endor is a Lie, in Auftrag, um so die Bevölkerung zu beeinflussen und sie glauben zu lassen, dass die Berichte über die Schlacht von Endor nichts weiter als erfundene Kriegspropaganda der Rebellen sei. Nach der endgültigen Niederlage des Imperiums auf Jakku und dem Abschluss der Galaktischen Übereinkunft, floh Ecressy schließlich aus dem Sektor.[5]

Kalter Krieg[Bearbeiten]

Trotz der Galaktischen Übereinkunft, gab es immer noch einige Imperiale Offiziere, welche die Neue Republik nicht anerkannten. Die Imperialen Hardliner stellten sich der Republik entgegen, wo sie nur konnten und es kam zu einem Kalten Krieg zwischen den beiden Fraktionen, an der damit endete, dass sich die Imperialen Hardliner in die Unbekannten Regionen zurückzogen.[6]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Das Zeichen des Imperiums

Das Restimperium, Imperiale Restwelten oder später auch Pellaeons Imperium im besonderen, war umgangssprachlich die Bezeichnung für Welten, Sektoren und Gebiete, welche über den Tod Palpatines hinaus nach dessen Neuer Ordnung lebten und herrschten. Bei diesen Namen handelt es sich um Fremdbezeichnungen, meist durch Bürger der Neuen Republik oder der Galaktischen Allianz. Sie selbst bezeichneten sich als Galaktisches Imperium beziehungsweise Imperium oder sahen sich in dessen Nachfolge. Allerdings wurden unter dieser Bezeichnung die verschiedensten imperialen Fraktionen zusammengefasst, auch wenn diese selbst gar nicht zusammengehörten. Letztendlich schieden viele dieser Fraktionen aus und nur das Wahre Imperium unter dem militärischen Oberbefehl von Admiral Gilad Pellaeon blieb von den verschiedenen Kriegsherr-Fraktionen – wie zum Beispiel das Tiefkern-Imperium – übrig. Nachdem Pellaeon mit der Neuen Republik einen Friedensvertrag schloss, bezeichnete der Begriff Restimperium ausschließlich die verbliebenen imperialen Gebiete im Äußeren Rand.

Begriffsklärung[Bearbeiten]

Restimperium, Imperiale Restwelten oder andere Namen war die Bezeichnung für das Imperium, oder dem Imperium zugehörige Gebiete, ab etwa einem Zeitpunkt nach Admiral Daalas zweiten Feldzug im Jahr 12 NSY, als die galaxisumspannende Macht von Palpatines Reich rapide schrumpfte. Diese Namen waren aber nicht selbst gewählt, sondern wurden ihm von Politikern, Militärs und Bewohnern der Neuen Republik gegeben, während es sich selbst weiterhin als Imperium bezeichnete. Hierbei ist anzumerken, dass diese Bezeichnung nicht den Namen des Staatskörpers Galaktisches Imperium abgelöst hat, sondern nur eine Fremdbezeichnung darstellt und vielmehr als eine geschichtliche Epoche des Imperiums angesehen werden muss. Wenn auch Begriffe wie die Überreste des Imperiums für sämtliche nach Endor verbliebenen Elemente des Imperiums – auch auf Kriegsherren – verwendet wird, so wurde der Ausdruck Restimperium im späteren Verlauf des Galaktischen Bürgerkrieges immer mehr zum Synonym für die imperiale Fraktion, welche sich unter Admiral Gilad Pellaeon gruppierte. Dennoch gab es bis nahezu zum Ende des Krieges verschiedene Fraktionen, welche unter diese Begriffe zusammengefasst und bezeichnet wurden oder werden können.

Quellen[Bearbeiten]

  • Die englische Bezeichnung Imperial Remnant als solches wurde zum ersten mal 1997 im Cracken's Threat Dossier Quellenbuch von West End Games als übergeordneter Begriff für alle verbliebenen Elemente des Imperiums verwendet, insbesondere für die im Tiefkern. Im zweiten Roman der Das-Erbe-der-Jedi-Ritter-Romanreihe Die schwarze Flut, welcher in den USA im Februar 2000 erschien, wurde von Michael A. Stackpole erstmalig der Begriff Imperial Remnant mit Bezugnahme auf Pellaeons imperiale Fraktion eingeführt. Diese Bezeichnung hielt sich weiterhin in den darauf folgenden Romanen und wurde fortan hauptsächlich in Bezugnahmen auf das von Timothy Zahn in Schatten der Vergangenheit beschriebene Rumpfimperium verwendet.
  • In Deutschland sind seitdem vier Übersetzungen für den Begriff Imperial Remnant bekannt. Ralf Schmitz, der Übersetzer von Die schwarze Flut und Das Verderben, wählte die Übersetzung Imperiale Restwelten. Diese Übersetzung tauchte in der Reihe erst wieder in dem Roman Die Ruinen von Coruscant auf und in den darauf folgenden Büchern. In den verschiedenen Romanen dazwischen, wie etwa Die letzte Chance (Seite 340) oder auch Wege des Schicksals (Seite 193), verwendete man die Übersetzung Restimperium. Im PC-Spiel Jedi Knight II – Jedi Outcast, welches den englischen Begriff eher wieder allgemein gebraucht, wurde er gar mit Hinterbliebene bzw. Imperiale Hinterbliebene übersetzt. In einigen der Legacy-Comics wird zudem vom Imperialen Rest oder einfach nur dem Rest gesprochen.
  • In den Romanen der Reihe Wächter der Macht neigte der Übersetzer Andreas Kasprzak dazu, von Restwelten zu sprechen oder etwas den Restwelten zuzusprechen, auch wenn im Original tatsächlich Empire stand oder eben jenen zugehörig war. Dies wurde in den späteren Büchern geändert.