Restimperium

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Das Restimperium, auch Imperiale Reste oder Überreste des Imperiums genannt, war die Bezeichnung für das führerlose Galaktische Imperium nach der Zerstörung des Zweiten Todessterns und Palpatines Tod.

Begrifferklärung[Bearbeiten]

Die Betitelung Restimperium nutzen viele Politiker, Militärangehörige und Bürger der Neuen Republik für die kleinen abgespaltenen Gruppierungen in die das Galaktische Imperium nach der Zerstörung des Zweiten Todessterns und Palpatines Tod zerfiel. Die einzelnen Gruppierungen befanden sich hauptsächlich im Äußeren Rand auf Planeten die bereits vorher unter der Imperialer Herrschaft standen. Die Gouverneure, die zu unterschiedlichen Splitter-Gruppen gehörten, waren nicht gewillt ihren Status und Sitz aufzugeben und viele von ihnen titulierten den Tod des Imperators als Falschmeldung. Des Weiteren beklagten einige hochrangige Imperiale die fehlende Zuwendung und Aufmerksamkeit durch die Admiralin Rae Sloane, die ihrem Rang nach das Galaktische Imperium führen sollte. [1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Das Zeichen des Imperiums

Das Restimperium, Imperiale Restwelten oder später auch Pellaeons Imperium im besonderen, war umgangssprachlich die Bezeichnung für Welten, Sektoren und Gebiete, welche über den Tod Palpatines hinaus nach dessen Neuer Ordnung lebten und herrschten. Bei diesen Namen handelt es sich um Fremdbezeichnungen, meist durch Bürger der Neuen Republik oder der Galaktischen Allianz. Sie selbst bezeichneten sich als Galaktisches Imperium beziehungsweise Imperium oder sahen sich in dessen Nachfolge. Allerdings wurden unter dieser Bezeichnung die verschiedensten imperialen Fraktionen zusammengefasst, auch wenn diese selbst gar nicht zusammengehörten. Letztendlich schieden viele dieser Fraktionen aus und nur das Wahre Imperium unter dem militärischen Oberbefehl von Admiral Gilad Pellaeon blieb von den verschiedenen Kriegsherr-Fraktionen – wie zum Beispiel das Tiefkern-Imperium – übrig. Nachdem Pellaeon mit der Neuen Republik einen Friedensvertrag schloss, bezeichnete der Begriff Restimperium ausschließlich die verbliebenen imperialen Gebiete im Äußeren Rand.

Begriffsklärung[Bearbeiten]

Restimperium, Imperiale Restwelten oder andere Namen war die Bezeichnung für das Imperium, oder dem Imperium zugehörige Gebiete, ab etwa einem Zeitpunkt nach Admiral Daalas zweiten Feldzug im Jahr 12 NSY, als die galaxisumspannende Macht von Palpatines Reich rapide schrumpfte. Diese Namen waren aber nicht selbst gewählt, sondern wurden ihm von Politikern, Militärs und Bewohnern der Neuen Republik gegeben, während es sich selbst weiterhin als Imperium bezeichnete. Hierbei ist anzumerken, dass diese Bezeichnung nicht den Namen des Staatskörpers Galaktisches Imperium abgelöst hat, sondern nur eine Fremdbezeichnung darstellt und vielmehr als eine geschichtliche Epoche des Imperiums angesehen werden muss. Wenn auch Begriffe wie die Überreste des Imperiums für sämtliche nach Endor verbliebenen Elemente des Imperiums – auch auf Kriegsherren – verwendet wird, so wurde der Ausdruck Restimperium im späteren Verlauf des Galaktischen Bürgerkrieges immer mehr zum Synonym für die imperiale Fraktion, welche sich unter Admiral Gilad Pellaeon gruppierte. Dennoch gab es bis nahezu zum Ende des Krieges verschiedene Fraktionen, welche unter diese Begriffe zusammengefasst und bezeichnet wurden oder werden können.

Quellen[Bearbeiten]

  • Die englische Bezeichnung Imperial Remnant als solches wurde zum ersten mal 1997 im Cracken's Threat Dossier Quellenbuch von West End Games als übergeordneter Begriff für alle verbliebenen Elemente des Imperiums verwendet, insbesondere für die im Tiefkern. Im zweiten Roman der Das-Erbe-der-Jedi-Ritter-Romanreihe Die schwarze Flut, welcher in den USA im Februar 2000 erschien, wurde von Michael A. Stackpole erstmalig der Begriff Imperial Remnant mit Bezugnahme auf Pellaeons imperiale Fraktion eingeführt. Diese Bezeichnung hielt sich weiterhin in den darauf folgenden Romanen und wurde fortan hauptsächlich in Bezugnahmen auf das von Timothy Zahn in Schatten der Vergangenheit beschriebene Rumpfimperium verwendet.
  • In Deutschland sind seitdem vier Übersetzungen für den Begriff Imperial Remnant bekannt. Ralf Schmitz, der Übersetzer von Die schwarze Flut und Das Verderben, wählte die Übersetzung Imperiale Restwelten. Diese Übersetzung tauchte in der Reihe erst wieder in dem Roman Die Ruinen von Coruscant auf und in den darauf folgenden Büchern. In den verschiedenen Romanen dazwischen, wie etwa Die letzte Chance (Seite 340) oder auch Wege des Schicksals (Seite 193), verwendete man die Übersetzung Restimperium. Im PC-Spiel Jedi Knight II – Jedi Outcast, welches den englischen Begriff eher wieder allgemein gebraucht, wurde er gar mit Hinterbliebene bzw. Imperiale Hinterbliebene übersetzt. In einigen der Legacy-Comics wird zudem vom Imperialen Rest oder einfach nur dem Rest gesprochen.
  • In den Romanen der Reihe Wächter der Macht neigte der Übersetzer Andreas Kasprzak dazu, von Restwelten zu sprechen oder etwas den Restwelten zuzusprechen, auch wenn im Original tatsächlich Empire stand oder eben jenen zugehörig war. Dies wurde in den späteren Büchern geändert.