Sander Delvardus

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Sander Delvardus
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Haarfarbe:

Dunkelbraun

Biografische Informationen
Todesdatum:

12 NSY

Familie:

Familie Tarkin

Beruf/Tätigkeit:
Titel:

Supergeneral

Dienstgrad:

Admiral

Zugehörigkeit:

Supergeneral Sander Delvardus war ein Admiral im Dienste des Galaktischen Imperiums und ein entfernter Verwandter von Wilhuff Tarkin. Nach Palpatines Tod gehörte er zu den ersten Kriegsherrn und Diente der Eriadu Authority. Später zog er sich in den Tiefkern zurück und begann dort mit dem Bau des Supersternzerstörers Night Hammer. Er war ein dürrer, recht großer Mann mit dunkelbraunen Haaren.

Biografie[Bearbeiten]

Fall eines Kriegsherrn[Bearbeiten]

Delvardus gehörte mit zur weitverzweigten Familie Tarkin, und war somit auch ein entfernter Verwandter von Großmoff Tarkin. Er trat in den Dienst der Imperialen Flotte und wurde letztendlich zum Admiral befördert. Er wurde in den Äußeren Rand versetzt, wo er nach Tarkins Tod unter dessen Nachfolger Ardus Kaine für die Verteidigung des Seswenna-Sektors eingesetzt wurde. Sander blieb jedoch in dieser Region und folgte Kaine nicht nach Entralla, welches das neue Zentrum des Äußeren Obersektor wurde - zumal das vorherige Zentrum Eriadu einen Großteil seiner Verwandtschaft beherbergte. Nach dem Tod des Imperators bei Endor, gehörte Delvardus mit zu den ersten, welche sich vom Imperialen Zentrum abwandten. Bald darauf begann er sich selbst als Supergeneral zu bezeichnen.

4 NSY schuf er die Eriadu Authority, mit Eriadu als sein Hauptquartier und begann mit seinen ihm gegenüber loyalen Truppen Welten entlang der Rimma-Handelsroute zu erobern. Sein Ziel war es, weiter Kernwerts vorzustoßen und die Welten der Handelsroute zu sichern, um anschließend von dort aus eine Invasion des Kerns zu beginnen. Dies brachte ihn jedoch schnell in Konflikt mit den Herrscherfamilien von Eriadu, welche der Meinung waren, er solle seine Truppen dafür einsetzen sie und ihre Heimatwelt zu verteidigen. Dennoch unternahm er seinen Vorstoß und eroberte die Handelsroute hoch bis in die Expansionsregionen bei Yag'Dhul. Die neu geformte Neue Republik setzte Delvardus Expansion jedoch ein jähes Ende. Im selben Jahr gelang es der Republik mit der Schlacht von Glova Eriadu den Zugriff auf den Elrood-Sektor zu verwehren. Ein Jahr später stoppten sie Delvardus Vorstoß Richtung Kern, als sie ihn bei Yag’Dhul schlug.

Von seinem Ursprünglichen Plan abgekommen, griff Delvardus in einer Verzweiflungstat Sullust an. Hier traf er auf Sien Sovv, welchem es gelang den Supergeneral zu besiegen und weitere Welten der Eriadu Authority zu erobern. Nachdem schließlich Sluis Van gefallen war, floh Delvadrus in den Tiefkern um dort ein neues Reich in der nähe von Byss zu errichten, während sein altes langsam zerfiel.

Im Tiefkern[Bearbeiten]

Im Tiefkern angekommen begann er damit seine Ressourcen in den Bau eines neuen Supersternzerstörers zu stecken. 10 NSY erhielten die Kriegsherrn des Tiefkerns den Aufruf sich erneut zu vereinen. Zuerst wussten sie nicht, wer hinter dieser mysteriösen Nachricht steckte, jedoch folgten sie dem Aufruf, und ein erneuter großer Feldzug gegen die Neue Republik begann. Sander Delvardus beteiligte sich ebenfalls und griff mit einer Armada den Planeten Metellos an. Im gelang es die anwesende Flotte der Neuen Republik zu besiegen und bombardierte anschließend den Planeten, was etwa fünf Milliarden Lebewesen das leben kostete. Nach dem erneuten Tod Palpatines zogen sich die imperialen Truppen, und auch Delvadrus, erneut zurück. Im Tiefkern brach daraufhin ein Machtkampf zwischen den verbliebenen Kriegsherrn um die Vorherrschaft aus.

12 NSY wurde Delvardus von Admiral Daala zu einer Versammlung der mächtigsten zwölf Kriegsherren beim Tsoss-Funkfeuer eingeladen. Er erschien, doch kam es zu keiner Einigung. Erzürnt wollte er den Raum verlassen, doch Daala sperrte die Tür mit einem Zeitschloss. So musste Delvardus erneut Platz nehmen. Als nach der Frist jedoch immer noch kein nomineller Anführer erkoren war, entschloss sich Daala dazu, die Kriegsherren zu töten. Selbst durch eine Atemmaske geschützt, ließ sie Giftgas in den Raum strömen. Als Delvardus dies erkannte, baute er sich aus seinen Orden und Medaillen ein Messer zusammen und ging auf Daala los. Kurz bevor er sie erreichte, brach er jedoch zusammen und starb.

Daala suchte anschließend Delvardus’ Außenposten auf und kontaktierte dessen Stellvertreter Cronus. Dieser schloss sich Daala an, wodurch auch die Night Hammer in ihren Besitz überging. Das Schiffe sollte später in Jedi Hammer umgetauft werden.

Quellen[Bearbeiten]