Valco Pandion

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Valco Pandion
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Biografische Informationen
Tod:

4 NSY

Dienstgrad:

Großmoff

Fahrzeug(e):

Vanquish

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium

Valco Pandion war ein Großmoff im Dienst des Galaktischen Imperiums. Sein eigentlicher Rang war der eines Moffs, doch nach der Schlacht von Endor erhob er sich selbst in den Rang eines Großmoffs. Er hatte das Kommando über den Sternenzerstörer Vanquish. In den Monaten nach der Zerstörung des zweiten Todessterns war Moff Pandion auf der Fahndungsliste der Neuen Republik. Auf ihn war ein Kopfgeld in Höhe von 10.000 Credits ausgesetzt.

Biografie[Bearbeiten]

Valco Pandion war ein ambitionierter und loyaler Funktionär des Imperiums, der bei seinem Machtstreben auch nicht davor zurückschreckte, sich selbst zum Großmoff zu ernennen. Er war der Ansicht, dass derjenige, der Macht haben wolle, sie sich einfach nehmen müsse. Er liebte den Luxus und Dekadenz – er selbst wohnte in einem Palast auf dem Planeten Malastare und hielt Sklaven. In seiner taktischen und strategischen Ausrichtung war er rigide und progressiv, ein offener Kampf war ihm lieber als ein feiges Versteckspiel. Als einige Monate nach der Schlacht von Endor die Blade-Staffel einen Luftangriff gegen eine Kommunikationsstation auf Malastare durchführte und dabei auch den Palast von Pandion zerstörte, konnte dieser nur knapp entkommen. Dies war für Pandion eine schwere Niederlage, da er den Überraschungsangriff nicht kommen sah und fliehen musste. Er wurde nicht gerne auf diesen Vorfall angesprochen.

Kurz darauf gehörte Valco Pandion zu einer kleinen Delegation imperialer Würdenträger, die auf dem Planeten Akiva eine Konferenz über die Zukunft des Imperiums abhielt. Zu den anderen Teilnehmern zählten Palpatines ehemaliger Berater Yupe Tashu, der Sklavenhalter und Bankier Arsin Crassus, General Jylia Shale und Admiral Rae Sloane. Sie waren mit dem Ziel nach Akiva gereist, eine Strategie zu entwerfen, um das Imperium nach der Zerstörung des zweiten Todessterns und dem Tod von Imperator Palpatine vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Obwohl Pandion grundsätzlich zu Gesprächen bereit war, wusste er, dass eine einfache Sitzung mit wenigen hochrangiger Funktionären zu keiner definitiven Lösung führen konnte. Seiner Ansicht nach, brauchte das Imperium einen neuen Imperator. Außerdem forderte er Rae Sloane mehrere Male auf, den Supersternenzerstörer Ravager – die mutmaßlich letzte verbliebene Superwaffe des Imperiums – aus ihrem Versteck zu holen, um dann gegen die Neuen Republik in die Schlacht zu ziehen. Alle Konferenzteilnehmer hatten eine andere Vorstellung darüber, wie das Imperium künftig verfahren sollte, sodass weitere Gespräche unausweichlich schienen. Bevor es aber dazu kam, sabotierte eine kleine Gruppe unter der Führung von Rebellen-Pilotin Norra Wexley den Ablauf der imperialen Würdenträger und sorgte für eine großangelegte Bürgerbewegung in der Stadt Myrra, dem Schauplatz der Konferenz.

Mithilfe der Raumyacht Golden Harp floh die imperiale Delegation von Akiva, wobei das Schiff durch ein am Boden befindliches Lasergeschütz schwer beschädigt und darüber hinaus im Orbit von einer ankommenden Republik-Flotte empfangen wurde. Dennoch gelang eine Notlandung auf der Vigilance, dem Sternzerstörer von Admiral Sloane. Dort stiegen Sloane und ihre Pilotin Morna Kee in ein Lambda-Shuttle, um mit diesem die endgültige Flucht in den Hyperraum anzutreten. Pandion, der sich ebenfalls an Bord des Shuttles geschlichen hatte, bedrohte Sloane mit seinem Blaster und forderte die Admiral auf, ihn zur Ravager zu führen. Er war bereit, das Kommando über den Supersternenzerstörer gewaltsam an sich zu reisen. Sloane wehrte sich und überwältigte den selbsternannten Großmoff. Sie schoss Pandion mit dem Blaster in den Bauch und stieß diesen in den hinteren Teil des Shuttles, den sie dann vom Cockpit abkoppelte. Durch einen von Sloane aktivierten Selbstzerstörungsmechanismus explodierte Pandions abgetrennter Abteil kurz darauf. Die Neue Republik, die ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hatte, erklärte Pandion daraufhin für tot.

Quellen[Bearbeiten]