Gefängnis auf Belsavis

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Belsavis-Gefängnis
Allgemeines
Errichtet:

rund 20.000 VSY[1]

Erbauer:

Rakata[1]

Beschreibung
Planet:

Belsavis

Energieversorgung:

geothermal

Verteidigung:
  • ausgebildete Gefängniswärter
  • Sicherheitsdroiden
Weitere Daten
Besitzer:
Zweck:

Inhaftierung Gefangener[1]

Zugehörigkeit:

Das Gefängnis auf Belsavis war ein vielschichtiger Komplex im Äußeren Rand. Die Gefangenen wurden je nach der von ihnen ausgehenden Gefahr in Kategorien aufgeteilt: Die gefährlichsten, mit der Kategorie 10, wurden auf den untersten Ebenen inhaftiert. Dementsprechend waren dort auch die Sicherheitsvorkehrungen strenger.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Vor mehr als 20.000 Jahren erbauten die Rakata nach dem Konflikt mit den Esh-kha auf dem Planeten Belsavis ein ausbruchssicheres, verzweigtes und uneinnehmbares Gefängnisgewölbe. Dort verwahrten sie auch galaxisverändernde Technologien[1], wie den Weltenvernichter[2], gefährliche Gegenstände sowie ihre Artgenossen. Nach Entdeckung des Grabes und jahrelangen Studien durch die Archäologen der Galaktischen Republik beschloss der Strategischer Informationsdienst, den Planeten als Gefängnis zu nutzen und alle bereits gefangenen Straftäter nach Belsavis umzusiedeln. Im Gegensatz zum Grab ließ die Republik ihre eigene Anlage, kombiniert mit der Rakata-Sicherheitstechnik, darauf errichten. Insassen wie Gravish Tahane, ein professioneller Attentäter, dem bereits fünf Fluchtversuche gelangen, blieben erneute Fluchtversuche verwehrt. Gefangene, die dennoch eine Flucht in Erwägung zogen, mussten dazu einen Sicherheitszaun, als eine der besten geltenden Wachmannschaften der Galaxis und eine Armee von Sicherheitsdroiden überwinden, die dauerhaft patrouillierten. Dazu wurden die Gefangenen von Satelliten überwacht. Über die Jahrzehnte besiedelte eine einzigartige Zivilisation von Kriminellen und ihren Nachkommen, die Erben der Zelle, den Planeten. Die Technik der Rakata blieb jedoch den republikanischen Archäologen ein Mysterium.[1]

Während des Krieges erfuhr dennoch das Imperium von dem gut getarnten Gefängnis und bombardierte den Planeten. In der Schlacht von Belsavis befreiten imperiale Stoßtrupps nicht nur die Sith, sondern erweckten auch die Esh-kha und andere besondere Insassen:

Minimale Sicherheitszone[Bearbeiten]

Der Einstellbereich beherbergte den größten Anteil an Straftätern, die bewaffnete Raubüberfälle oder Massenmorde verübten. Bei einem Mindestmaß an Sicherheit blieben sie aus physiologischen Gründen in einer Gruppe, wie es sonst in einem standardisierten Gefängnis üblich war. Ursprünglich war es den Gefangenen auch erlaubt, ihr eigenes Heim zu errichten, um sich als Bürger auf dem Planeten zu integrieren. Bei idyllischer Landschaft, die auf einige Insassen eine beruhigende Wirkung hatte, verrichteten sie Farmarbeiten und bauten natürlich wachsende Nahrungsmitteln an. Nach der Befreiung durch das Imperium verbündeten sich die Insassen zu gewalttätigen Banden und bekämpften die Wachen, wie den Offizier Narong oder den Agenten Firehawk vom Strategischen Informationsdienst, die zwischen den rehabilitierten Insassen versuchten, die Ordnung wiederherzustellen.[1]

Orte im Einstellbereich:

Hochsicherheitszone[Bearbeiten]

Im zweiten Bereich, innerhalb der Zone und im Zugangsbereich, patrouillierten stark bewaffnete Wachen in Truppenformation. Die Insassen wurden dort als Sonderfälle in Einzelhaft verwahrt, um ständige Konflikte zu vermeiden. Bestimmte Spezies inhaftierten die Wachen in Unterkünfte, die auf ihre einzigartigen biologischen Bedürfnisse abgestimmt waren.

In der Hochsicherheitszone fanden auch illegale Experimente, wie das Vorherrschaftsexperiment, unter dem Namen Projekt Nobler Fokus, statt. Dabei inszenierten korrupte Beamte wie Kolonel Hauer, gesteuert von Senator Tudos, in Kampfarenen kontrollierte Kämpfe zwischen verschiedenen gefangenen Spezies. In den wissenschaftlichen Forschungsmaßnahmen bewerteten anschließend Wissenschaftler wie Nasan Godera oder Doktor Everis ihre militärischen Fähigkeiten. Die Kämpfer selbst wurden beim Sieg mit besseren Essen und Vorräten belohnt.[1]

Orte in der Hochsicherheitszone:

Maximale Sicherheitszone[Bearbeiten]

In der höchsten Sicherheitszone wurden Gefangene wie Formwandler, Cyborgs oder Machtsensitive, die von Natur aus bewaffnet und zu jeder Zeit gefährlich waren, in speziell konstruierten Zellblöcken oder Cryo-Tanks verwahrt. Diese Cryo-Tanks und Blöcke, in denen auch die Gefangenen der Rakata in Stasis verweilten, basierten auf der alten Technologie der Rakata. Die Schreckensmeister bezogen nach ihrer Gefangennahme als erste offizielle Insassen den Trakt. Später inhaftierte Sith-Lords wurden von den Meistern mit ihrer Macht erschreckt und hinterließen ein psychische Trauma bei den Sith, was dazu führte, dass alle restlichen Gefangenen in einem Radius von 300 Metern verstarben. Die Schreckensmeister selbst verfielen danach in Bewusstlosigkeit und hielten sich später weit entfernt von anderen Gefangenen.[1]

Orte in der Hochsicherheitszone:

Das Grab[Bearbeiten]

Die tiefste Ebene des Gefängnis bezeichnete die Republik nach ihrer Entdeckung als das Grab, ein archäologischer Traum für die Forschung und ein Albtraum für die ansässigen Wärter. Aufgrund des stark verzweigten Gewölbes brachen die Forscher ihre Studien ab, da ihnen unzählige Hindernisse wie Sicherheitsanlagen der Rakata dauerhaft den Weg versperrten. Auf Anweisung des Sicherheitsrates sollte die Anlage instand gehalten werden, um die in Stasis gehaltenen Esh-Kha oder Rakata nicht zu erwecken.

Außerhalb des Gefängnis[Bearbeiten]

Die Familienmitglieder der Gefängniswärter arbeiteten außerhalb der Gefängnisanlage auf dem Fabrikgelände und stellten aus importieren Rohstoffen verschiedene militärische und zivile Ausrüstung her.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Laut Clint Young, Mitentwickler des Spieles The Old Republic, entspricht das Konzept und der Aufbau dem Gefängnis von Alcatraz.