Belsavis

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Belsavis TOR.jpg
Belsavis
Astrographie
Region:

Äußerer Rand[1]

Sektor:

Bozhnee-Sektor[1]

System:

Belsavis-System[1]

Raster-Koordinaten:

L-18[1]

Sterne:

2[2]

Monde:

3[2]

Beschreibung
Landschaft:

Eislandschaft mit tropischen Spalten[2]

Atmosphäre:

atembar

Klima:

kalt bis tropisch[3]

Tageslänge:

25 Standardstunden[2]

Jahreslänge:

412 lokale Tage[2]

Sehenswürdigkeiten / bekannte Orte:
Gesellschaft
Ureinwohner:

Mluki[4]

Einwanderer:
Einwohnerzahl:
  • 10700 Mitarbeiter
  • 205800 Häftlinge
  • unbekannte Anzahl der Esh-kha Häftlinge[5]
Offizielle Sprache:

Basic[3]

Wichtige Städte:

Plawal[4]

Raumhafen:

Minimalsicherheitsbereich[3]

Regierung:

Gefängnisaufseher (unterstehen dem Sicherheitsrat des Senats“)[5]

Zugehörigkeit:

Belsavis, zur Zeit des Kalten Kriegs von den zahlreichen Rattataki, die den Planeten für sich beanspruchten, auch Neu-Rattatak[3] genannt, ist ein zum Großteil von Eis bedeckter Planet im Äußeren Rand.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Planetenoberfläche besteht aus tiefen, nebeligen Schluchten, weitläufigen Eiswüsten und großen Gletschern. Es ist kaum ein Fleck zu finden, der nicht von Schnee- und Eismassen bedeckt ist. Der sehr heiße Kern des Planeten lässt jedoch vereinzelt heiße Quellen an die Oberfläche treten, die tiefe Schluchten bilden. In den drei größten dieser vulkanischen Erdspalten, deren Felswände meist von dichtem Dschungel bedeckt sind, wurden Städte angelegt, die ursprünglich nur von den Mluki, den Ureinwohnern von Belsavis, später auch von vielen anderen Spezies bewohnt wurden.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Frühzeit[Bearbeiten]

Obwohl Belsavis schon zu Zeiten der alten Republik lange bekannt war, wurde dem Planeten nie viel Beachtung geschenkt. Als republikanische Forscher den Planeten um das Jahr 3700 VSY erforschten, entdeckten sie ein altes Gefängnis der Rakata mit Gefangenen, den Esh-kha. Auf Anweisung des Jedi Rates wurden die Stasiskammern versiegelt und der Planet unter Quarantäne gestellt. Die Regierung der Republik entsandte zur Bewachung spezielle Einheiten, die sich dort ansiedelten und das Gefängnis bewachten. Auf Grund der Quarantäne beschloss die Regierung in Übereinstimmung mit dem SID, die Order J-V326-0987P zu verhängen. Diese besagte, dass es den Nachkommen der Gefangenen verboten war, den Planeten zu verlassen.[5]

Kriegszeiten[Bearbeiten]

Während des Großen Galaktischen Krieges inhaftierte die Republik ihre eigenen Gefangenen sowie die des Sith-Imperiums, wie Sith-Lords oder imperiale Soldaten. Nach Unterzeichnung des Vertrages von Coruscant benutzte der SID die Kriegsgefangenen für ihre militärische Zwecke. Gerüchte über illegale Experimente wurden unterdrückt, bevor sie empfindliche Ohren erreichen konnte. Als das Imperium schließlich Belsavis entdeckte, fielen sie auf den Planeten ein und befreiten alle dortigen Gefangenen sowie die Esh-kha. Das daraus resultierende Chaos entfesselte Kräfte, die den Planeten in Anarchie stürzte.[5]

Endphase der Republik[Bearbeiten]

Ein späterer Einwanderer war der Jedi-Meister Plett, der etwa 100 VSY eine der Schluchten besiedelte, die später unter dem Namen Plawal-Schlucht bekannt wurde. Dort baute er ein Haus und ein Laboratorium, wo er Jahre später während der Großen Jedi-Säuberung einige Jedi-Jünglinge versteckte. Etwa 18 VSY schickte Imperator Palpatine jedoch Palpatines Auge, um den Planeten zu bombardieren und die Jedi zu vernichten. Das Schiff wurde aber von zwei Jedi sabotiert, sodass es Belsavis nie erreichte, doch Plett und seine Schützlinge waren gezwungen zu fliehen. Sie löschten aus den Köpfen der inzwischen zahlreichen Einwanderer und Bewohner des Planeten die Erinnerungen an ihren Aufenthalt und verließen Belsavis mit unbekanntem Ziel.

Ära der Rebellion[Bearbeiten]

In den Jahren vor der Schlacht von Yavin siedelten sich verschiedene landwirtschaftliche Konzerne, wie die Brathflen Corporation, Galactic Exotics und Imperial Exports auf dem Planeten an. Sie nutzten die aus den Felsspalten austretende Wärme und errichteten gewaltige Lichtkuppeln in den Schluchten, unter denen sie hängende Gärten anlegten, um dort Landwirtschaft zu betreiben. Dort werden vor allem Kaffee- und Weinpflanzen angebaut, die etwa 30 Prozent des gesamten Wirtschaftsaufkommen des Planeten ausmachen.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]