Geteilte Loyalität

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Geteilte Loyalität
Allgemeines
Originaltitel:

Divided Loyalties

Texter:

John Ostrander

Zeichner:

Dave Ross

Cover:

Chris Scalf

Übersetzer:

Michael Nagula

Weitere:

Weitere Ausgaben…

Informationen zum Inhalt
Epoche:

Vermächtnis-Ära

Datum:

137 NSY

Geteilte Loyalität ist eine Comicgeschichte aus der Legacy-Reihe. Sie umfasst 22 Seiten und wurde von Dave Ross gezeichnet. Nachdem sie am 25. November 2009 im amerikanischen Verlag Dark Horse erschienen war, wurde sie am 22. Juni 2010 im 56. Sonderband von Panini in Deutschland veröffentlicht. Die Geschichte spielt rund 130 Jahre nach Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter im Jahr 137 NSY.

Handlung[Bearbeiten]

Im Arkanis-Sektor trifft ein Geschwader von Jedi auf der Allianz, dem Flaggschiff der Restflotte der Galaktischen Allianz, ein. Die vier Jedi unter Führung von Te Corso stellen sich Admiral Gar Stazi vor und unterrichten ihn davon, dass sie von den Jedi als Unterstützung geschickt worden seien. Als sie in Richtung der Brücke gehen, begegnet ihnen die Imperiale Ritterin Sigel Dare, die Stazi um Abflugerlaubnis bittet, um ihren Meister von Mon Calamari zu befreien, wo er festsitzt. Da er Sinde kennen lernen möchte, bietet sich der Jedi Asaak Dan an, um sie zu begleiten. Stazi unterstützt diesen Vorschlag, weshalb Dare widerwillig annimmt. Als sie kurze Zeit später als imperiale Offiziere verkleidet auf Mon Calamari landen, können sie die Bodencrew mit der Macht von ihrer Rolle überzeugen, woraufhin sie wenig später auf Treis Sinde und einen Widerstandskämpfer, Tanquar, treffen. Allerdings will sich Sinde weigern, Mon Calamari zu verlassen, da die Ranger seine Hilfe brauchen.

Unterdessen sind im Arkanis-Sektor die Jedi mit Stazi auf der Brücke der Allianz, als Corso plötzlich eine Erschütterung in der Macht spürt. Sekunden später tritt eine imperiale Flotte aus dem Hyperraum und greift die Allianz an. Als sich Stazi wundert, wieso ihr Tiefraum-Alarm nicht aktiviert worden war, sieht der Jedi Drok den beschuldigten Offizier mit einem Blaster auf Stazi zielen. Er springt dazwischen, doch bevor er dem Mon Calamari den Arm abschlägt, gelingt es diesem, Stazi schwer zu verwunden, woraufhin Sayar Dun'La, der vierte Jedi und ein Heiler, mit ihm in die Krankenstation läuft. Die anderen beiden Jedi laufen zu ihren Sternenjägern, um die Flotte zu unterstützen, während Jhoram Bey das Kommando über die Flotte übernimmt und zurückzieht. Diesen Rückzug verfolgt auch der imperiale Kommandant Krion Grail mit Zufriedenheit, da er sich mit einem Sieg über Stazi den Posten des Großadmirals erhofft.

Während auf Mon Calamari ein Duell zwischen Sinde und Dare entbrennt, da Dare die Weigerung des alten Ritter als Loyalitätsbruch sieht, wird die Flotte der Allianz, die gerade bei Gamorr aus dem Hyperraum getreten ist, erneut von den imperialen Kampfschiffen angegriffen, woraufhin Bey erneut die Flucht befiehlt. Auf Mon Calamari mischt sich unterdessen Meister Dan in den Kampf ein und trennt mit seinem Lichtschwert die beiden imperialen Ritter, die daraufhin gemeinsam den Jedi attackieren. Nachdem er beide Ritter mit der Macht zur Seite geschleudert hat, bietet Dan Treis Sinde an, an seiner Statt auf Mon Calamari zu bleiben und den Rangern zu helfen. Nachdem Sinde das Angebot angenommen hat, verlässt er mit Dare den Planeten.

Unterdessen ist auf der Allianz, die noch im Hyperraum fliegt, eine Debatte zwischen Bey und Ona Antilles darüber entbrannt, wie die Imperialen die Allianz-Schiffe verfolgen. Während ihres Streites werden sie von der Krankenstation angerufen, welche Stazi, der kurzzeitig bei Bewusstsein ist, durchstellen. Der Admiral erklärt Bey, dass die Imperialen sie anhand der Frequenzschwingungen der Komanlagen verfolgen, woraufhin Bey seine Schiffe die Frequenzen wechseln lässt und eine Falle für die Imperialen vorbereitet. Als die imperialen Schiffe im Teraab-Sektor aus dem Hyperraum kommen, erwartet sie nur die Allianz. Als der imperiale Kommandant sich seines Sieges sicher fühlt, lässt Bey jedoch die restliche Flotte unter Feuer aus dem Hyperraum kommen, woraufhin die imperialen Schiffe gezwungen sind, einen Rückzug durchzuführen. Eine Woche später hat sich Stazi bereits wieder halbwegs erholt, weshalb er auf einem Schwebestuhl den Mon-Calamari-Verräter aufsucht und bei der Befragung erfährt, dass das Imperium die Familie des Offiziers als Druckmittel gegen ihn verwendet hatte. Der Admiral zeigt zwar Verständnis für die geteilte Loyalität des Attentäters, aber er stellt dennoch fest, dass der Mon Calamari vor ein Kriegsgericht gestellt werden müsse und hingerichtet werden würde, weil sein Handeln Verluste verursacht habe und die Flotte hätte zerstören können und ein Exempel statuiert werden müsse.

Dramatis personae[Bearbeiten]

Literaturangaben[Bearbeiten]