Osi Sobeck

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Sobeck Kanon.jpg
Osi Sobeck
Beschreibung
Spezies:

Phindaner[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Augenfarbe:

Gelb

Körpergröße:

2,03 Meter[1]

Biografische Informationen
Position:

Kommandant

Bewaffnung:

E-5 Blastergewehr

Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme

Osi Sobeck war ein Phindaner, der während der Klonkriege für die Separatisten als Leiter eines Hochsicherheitsgefängnisses auf Lola Sayu, bekannt als die Zitadelle, arbeitete. Als der Jedi-Meister Even Piell dort inhaftiert wurde, versuchte eine von der Galaktischen Republik gesandte Einsatzgruppe unter dem Kommando der beiden Jedi Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, eine verdeckte Rettungsaktion durchzuführen, die von Sobeck jedoch erwartet und daher bald nach ihrer Ankunft vereitelt wurde. Um den Anführer der Separatisten und somit seinen Vorgesetzten, Graf Dooku, zu beeindrucken, versuchte er, die Flucht der Jedi zu verhindern, wurde dabei aber von Ahsoka Tano getötet.

Biografie[Bearbeiten]

Im Auftrag der Separatisten[Bearbeiten]

Die Zitadelle auf Lola Sayu

Als Leiter der Zitadelle auf dem von einer separatistischen Blockade umgebenen Planeten Lola Sayu, tat er im Auftrag seines Vorgesetzten, Graf Dooku, Dienst. Während dieser Zeit hatten besonders die Gefangenen unter seinem hitzigen Temperament und seiner grausamen Art zu leiden, da er die Folter als wirksames Mittel zum Zweck ansah. Nachdem allerdings der Jedi-Meister Even Piell in der Zitadelle inhaftiert wurde, wollte er von diesem wichtige Informationen über eine geheime Hyperraumroute erhalten. Durch diese erhoffte er sich eine Beförderung durch Dooku, den er so gut wie möglich zufrieden stellen wollte. Daher ließ er Piell in seiner Zelle bewachen und auf seine Anweisung hin von einem medizinischen Droiden foltern. Währenddessen drangen jedoch einige Klonsoldaten, angeführt von dem Jedi Anakin Skywalker und dessen Padawan Ahsoka Tano sowie Obi-Wan Kenobi mithilfe eines gekaperten Separatisten-Raumschiffes, in die Zitadelle ein, da sie mit allen Mitteln versuchen wollten, Even Piell aus seiner Zelle zu befreien, bevor er die Informationen preisgab. Doch kurz nachdem die Einsatzgruppe eine mit Elektro-Minen versehene Steilwand zur Zitadelle erklommen hatten, stürzte einer der Soldaten ab und löste mit einer der Minen auch den Alarm der Anlage aus, der Sobeck sogleich auf die Gefahr hinwies. Ausgerüstet mit mehreren Überwachungskameras, mit denen er die gesamte Zitadelle von der Kommandozentrale aus überwachen konnte, verfolgte Sobeck jeden Schritt der Jedi und ihres Teams. Durch eine von ihm aktivierte Schockwelle konnte er sogar einem weiteren Klonsoldaten das Leben nehmen, bevor seine Kontrahenten bis zur Zelle Piells vordringen und diesen daraufhin befreien konnten. Um zu verhindern, dass die Jedi noch weiter in die Zitadelle eindrangen und einige Offiziere Piells, unter anderem Hauptmann Wilhuff Tarkin, aus dem Zellentrakt befreiten, versuchte Sobeck die Gruppe mit einer kleinen Einheit Kommandodroiden gefangen zu nehmen. Obwohl die Droiden in einem kurzen Gefecht scheiterten, war er trotzdem noch versucht, die Jedi zu fassen. In einem Gang inmitten der Zitadelle ließ er sie wiederum von einer Einheit Kommandodroiden angreifen, während er zugleich einen magnetischen Sensor aktivierte, der alle Waffen seiner Feinde augenblicklich in an die Decke zog. Auch Skywalker wurde infolge seiner metallenen Armprothese in die Höhe gezogen. Daraufhin sollten die von Sobeck geschickten Droiden die Jedi und ihre Spezialeinheit in Gewahrsam nehmen, allerdings konnte Skywalker – obwohl Sobeck ihm mehrere elektrische Impulse durch seinen Körper jagte – sein Lichtschwert ergreifen und den Sensor ausschalten, der die Waffen an der Decke hielt. So waren die Jedi nochmals in der Lage, sich der Gefangenschaft zu entziehen. Auf dem Weg zur Zelle Tarkins musste Sobeck allerdings feststellen, dass die Jedi ihn und seine Mannschaft bereits befreit hatten, weshalb er in der Anlage die höchste Sicherheitsstufe ausrufen ließ. Um derweil auch seine Kontrahenten auszumachen, war Sobeck gezwungen, einige Droiden aus weiten Teilen der Zitadelle abzuziehen, die sich nun außerhalb ihrer regulären Posten auf die Suche machen sollten.[2]

Auf Verfolgungsjagd[Bearbeiten]

Sobeck und K2-B4

Einige Zeit später wurde Sobeck von seinem Vorgesetzten, Graf Dooku, kontaktiert, der sich erzürnt über die Flucht Even Piells durch die Rettungseinheit der Jedi zeigte. Er erteilte Sobeck deshalb den Befehl, sie schnellstmöglich und mit allen Mitteln wieder in Gewahrsam zu bringen. Daraufhin ließ er den von der Republik gekaperten Separatisten-Transporter, der sich gerade im Anflug auf die Zitadelle befand, auf dem Gelände der Zitadelle festsetzen, da er annahm, die Jedi würden sich demnach dorthin begeben, um mit ihrem Raumschiff von Lola Sayu zu fliehen. Als Sobeck die Anwesenheit einer von der Hauptgruppe abgespaltene Einheit unter der Führung Kenobis und Piells in der Zitadelle entdeckte, ließ er sogleich eine Falle vorbereiten. Kurz darauf umstellten einige separatistische Truppen, unter anderem Droidekas und BX-Kommandodroiden, die Jedi, als diese versuchten, zu ihrem Schiff zu gelangen. Anschließend brachten die Droiden die Jedi und ihre Einheit in die Kommandozentrale zu Sobeck, der, nachdem ein Sicherheitsdroide die andere Gruppe außerhalb der Anlage aufgespürt hatte, sie mit einigen Kampfdroiden als Eskorte zum Zellentrakt schickte. Gleichzeitig sandte Sobeck auch eine Vielzahl an separatistischen Truppen zu dem Punkt zwischen den Gasleitungen, die aus der Zitadelle führten, wo sie die Gruppe um Anakin Skywalker und Ahsoka Tano aufgespürt hatten. Jedoch gelang es ihnen, die Droiden mithilfe eines Thermaldetonators zu zerstören. Da Sobeck allerdings zu wissen glaubte, wie die Jedi vorgehen würden, schickte er alle verfügbaren Einheiten zur Landeplattform. Derweil war die Gruppe unter Piell und Kenobi jedoch in der Lage, sich aus der Gefangenschaft der Kampfdroiden zu befreien und zur Plattform zurückzukehren, wo sie sogleich von mehreren Geschützstellungen und Droiden unter Beschuss genommen wurden. In einem heftigen Gefecht kam mit der Zeit auch die Gruppe unter Skywalker hinzu, die wie die restliche Einheit sofort hinter einigen Kisten rund um das Raumschiff Deckung suchte. Während des Scharmützels griffen auch mehrere Krabbendroiden in den Kampf ein, um die Stellungen der Jedi zu überwinden und diese dann aus ihren Deckungen zu treiben. Jedoch waren die republikanischen Truppen im Stande, sich der Angreifer angemessen zu erwehren, während die Droiden Stellungen rund um das Schiff aufbauten. Doch als die Jedi versuchten, die Positionen der Droiden mithilfe einiger STAPs zu durchbrechen, wurde ihr Schiff auf der Plattform zerstört. Damit wurde ihnen ihre letzte Fluchtmöglichkeit genommen. Dadurch gelang es den Separatisten, die republikanischen Truppen auf Lola Sayu festzusetzen, die jedoch abermals in die alten Tunnelsysteme der Anlage entkommen konnten.[3]

Tod[Bearbeiten]

Sobeck stirbt durch das Lichtschwert Ahsoka Tanos.

Es brauchte allerdings nicht viel Zeit, bis Sobeck seine Kontrahenten in den Tunnelsystemen lokalisieren konnte. Er entsendete daraufhin Einheiten in die verschiedensten Ecken der Tunnel. Im Willen, Dooku nicht zu enttäuschen und ihm die überaus wichtigen Informationen Piells, die für einen Überraschungsangriff auf Coruscant benötigt wurden, zu übergeben, bereitete er alles Nötige vor, um mit der gesamten Besatzungsarmee der Zitadelle die Jedi anzugreifen. An einer Schlucht weit außerhalb der Zitadelle war es den Droiden in der Zwischenzeit gelungen, die Flüchtlinge aufzuhalten, während Sobeck sich einen neuen Plan ausdachte, um sie zu überraschen. Dabei setzte er wilde Anoobas ein, die Sobecks Kontrahenten aufreiben sollten. Während die Kampfdroiden zusammen mit einigen Krabbendroiden in einem heftigen Gefecht gegen die Jedi und ihre Einheit verwickelt waren, war es den Anoobas möglich gewesen, Even Piell zu töten. Trotz dessen Todes war die restliche Gruppe im Stande, die Bedrohung durch die separatistischen Truppen abzuwehren und erneut zu fliehen. Als sie weiter in die Tunnelsysteme vordrangen schickte Sobeck weitere Kommando- und Kampfdroiden auf STAPs aus, die die Jedi zur Strecke bringen sollten. Allerdings konnten diese sich immer wieder der Angreifer erwehren, während im Orbit Lola Sayus ein heftiges Gefecht zwischen der nunmehr hinzugekommenen Flotte der Republik und den Separatisten tobte. Im Versuch, die Jedi endlich zur Strecke zu bringen, begab sich Sobeck mit einer STAPs und einer kleinen Eskorte aus Kommandodroiden zu der Insel, von der aus die Jedi evakuieren wollten, um diese aus der Luft her anzugreifen. Jedoch war es einem der Klonsoldaten möglich, sein Gefährt so zu beschädigen, dass er abstürzte. Da er auf der Insel landete, überraschte er die Gruppe und ergriff Tarkin, und drohte, ihn in die Lavaströme zu werfen, damit auch die Republik die Koordinaten der Route nicht erhalten würde. Daraufhin wurde Sobeck von der Klinge der jungen Jedi Ahsoka Tano von hinten durchbohrt, die ihn überrascht hatte und so das Leben Tarkins retten konnte.[4]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Sobeck exekutiert einen Klonsoldaten

Sobeck versuchte bei jeder noch so kleinen Gelegenheit, Dooku zu beeindrucken, um dessen Vertrauen zu gewinnen und vielleicht dadurch befördert zu werden.[2] Allem voran war er jedoch auch für seine grausame Art und sein hitziges Temperament, verbunden mit der Willen, alles für Dooku zu tun, allgemein bekannt. Folter – seiner Meinung nach die effektivste Form, Gefangene zu verhören – gehörte somit zu seiner gebräuchlichsten Umgangsform in der Zitadelle. Des Weiteren war er sehr ehrgeizig, da er, als die Jedi in die Zitadelle eindrangen und Even Piell befreiten, nicht aufhörte nach ihnen zu suchen,[3][2] bis er ihnen schlussendlich selbst zum Opfer fiel.[4] Auch zeichnete er sich durch Variantenreichtum in der Verfolgung von Gefangenen aus, sodass er neben den Droiden auch mit anderen Mittel , wie den Anoobas, diese zur Strecke bringen wollte.[4] Auch als die Gruppe der Jedi Obi-Wan Kenobi und Even Piell unter seine Gefangenschaft gerieten, zögerte er nicht, die Klonkrieger einen nach dem anderen zu töten, um so die Informationen von seinen Gefangenen zu erhalten, was seine Grausamkeit und Kompromisslosigkeit unterstrich. Gegenüber Dooku war Sobeck jedoch auch sehr ehrfürchtig, beispielsweise immer dann, wenn dieser ihn kontaktierte, um über seine Fortschritte beim Verhör von Jedi-Meister Piell zu erfahren.[3] Auch war Sobeck kurz vor seinem Tod bereit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, wodurch er jedoch letztlich umkam.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Osisobeck.jpg
Osi Sobeck
Beschreibung
Spezies:

Phindaner[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Augenfarbe:

Gelb

Körpergröße:

2,03 Meter[1]

Biografische Informationen
Todesdatum:

21 VSY[2]

Heimat:

Phindar[1]

Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme

Osi Sobeck war ein auf Phindar geborener Phindaner, der während der Klonkriege für die Separatisten als Leiter eines Hochsicherheitsgefängnisses auf Lola Sayu, bekannt als die Zitadelle, arbeitete. Als der Jedi-Meister Even Piell dort inhaftiert wurde, versuchte eine von der Galaktischen Republik gesandte Einsatzgruppe unter dem Kommando der beiden Jedi Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, eine verdeckte Rettungsaktion durchzuführen, die von Sobeck jedoch erwartet und daher bald nach ihrer Ankunft vereitelt wurde. Um den Anführer der Separatisten und somit seinen Vorgesetzten, Graf Dooku, zu beeindrucken, versuchte er, die Flucht der Jedi zu verhindern, wurde dabei aber von Ahsoka Tano getötet.

Biografie[Bearbeiten]

Im Auftrag der Separatisten[Bearbeiten]

Die Zitadelle auf Lola Sayu

Osi Sobeck wurde auf dem Planeten Phindar[1] im Äußeren Rand[3] geboren, wo er auch aufwuchs, bis er sich der Konföderation unabhängiger Systeme im Kampf gegen die Republik anschloss.[4] Als Leiter der Zitadelle auf dem von einer separatistischen Blockade umgebenen Planeten Lola Sayu[5], einer unwirtlicher Welt weit außerhalb der republikanischen Reichweite[4], tat er im Auftrag seines Vorgesetzten, Graf Dooku, Dienst. Während dieser Zeit hatten besonders die Gefangenen unter seinem hitzigen Temperament und seiner grausamen Art zu leiden, da er die Folter als wirksames Mittel zum Zweck ansah.[5] Nachdem allerdings der Jedi-Meister Even Piell in der Zitadelle inhaftiert wurde, wollte er von diesem wichtige Informationen über eine geheime Hyperraumroute erhalten. Durch diese erhoffte er sich eine Beförderung durch Dooku, den er so gut wie möglich zufrieden stellen wollte.[4] Daher ließ er Piell in seiner Zelle bewachen und auf seine Anweisung hin von einem medizinischen Droiden foltern. Währenddessen drangen jedoch einige Klonsoldaten, angeführt von dem Jedi Anakin Skywalker und dessen Padawan Ahsoka Tano sowie Obi-Wan Kenobi mithilfe eines gekaperten Separatisten-Raumschiffes, in die Zitadelle ein, da sie mit allen Mitteln versuchen wollten, Even Piell aus seiner Zelle zu befreien, bevor er die Informationen preisgab. Doch kurz nachdem die Einsatzgruppe eine mit Elektro-Minen versehene Steilwand zur Zitadelle erklommen hatten, stürzte einer der Soldaten ab und löste mit einer der Minen auch den Alarm der Anlage aus, der Sobeck sogleich auf die Gefahr hinwies. Ausgerüstet mit mehreren Überwachungskameras, mit denen er die gesamte Zitadelle von der Kommandozentrale aus überwachen konnte, verfolgte Sobeck jeden Schritt der Jedi und ihres Teams. Durch eine von ihm aktivierte Schockwelle konnte er sogar einem weiteren Klonsoldaten das Leben nehmen, bevor seine Kontrahenten bis zur Zelle Piells vordringen und diesen daraufhin befreien konnten. Um zu verhindern, dass die Jedi noch weiter in die Zitadelle eindrangen und einige Offiziere Piells, unter anderem Hauptmann Wilhuff Tarkin, aus dem Zellentrakt befreiten, versuchte Sobeck die Gruppe mit einer kleinen Einheit Kommandodroiden gefangen zu nehmen.[5] Obwohl die Droiden in einem kurzen Gefecht scheiterten, war er trotzdem noch versucht, die Jedi zu fassen. In einem Gang inmitten der Zitadelle ließ er sie wiederum von einer Einheit Kommandodroiden angreifen, während er zugleich einen magnetischen Sensor aktivierte, der alle Waffen seiner Feinde augenblicklich in an die Decke zog.[4] Auch Skywalker wurde infolge seiner metallenen Armprothese in die Höhe gezogen. Daraufhin sollten die von Sobeck geschickten Droiden die Jedi und ihre Spezialeinheit in Gewahrsam nehmen, allerdings konnte Skywalker – obwohl Sobeck ihm mehrere elektrische Impulse durch seinen Körper jagte – sein Lichtschwert ergreifen und den Sensor ausschalten, der die Waffen an der Decke hielt. So waren die Jedi nochmals in der Lage, sich der Gefangenschaft zu entziehen. Auf dem Weg zur Zelle Tarkins musste Sobeck allerdings feststellen, dass die Jedi ihn und seine Mannschaft bereits befreit hatten, weshalb er in der Anlage die höchste Sicherheitsstufe ausrufen ließ. Um derweil auch seine Kontrahenten auszumachen, war Sobeck gezwungen, einige Droiden aus weiten Teilen der Zitadelle abzuziehen, die sich nun außerhalb ihrer regulären Posten auf die Suche machen sollten.[5]

Auf Verfolgungsjagd[Bearbeiten]

Sobeck und K2-B4

Einige Zeit später wurde Sobeck von seinem Vorgesetzten, Graf Dooku, kontaktiert, der sich erzürnt über die Flucht Even Piells durch die Rettungseinheit der Jedi zeigte.[6] Er erteilte Sobeck deshalb den Befehl, sie schnellstmöglich und mit allen Mitteln wieder in Gewahrsam zu bringen.[7] Daraufhin ließ er den von der Republik gekaperten Separatisten-Transporter [4], der sich gerade im Anflug auf die Zitadelle befand, auf dem Gelände der Zitadelle festsetzen, da er annahm, die Jedi würden sich demnach dorthin begeben, um mit ihrem Raumschiff von Lola Sayu zu fliehen. Als Sobeck die Anwesenheit einer von der Hauptgruppe abgespaltene Einheit unter der Führung Kenobis und Piells in der Zitadelle entdeckte, ließ er sogleich eine vorbereiten. Kurz darauf umstellten einige separatistische Truppen, unter anderem Droidekas und BX-Kommandodroiden, die Jedi, als diese versuchten, zu ihrem Schiff zu gelangen. Anschließend brachten die Droiden die Jedi und ihre Einheit in die Kommandozentrale zu Sobeck, der, nachdem ein Sicherheitsdroide die andere Gruppe außerhalb der Anlage aufgespürt hatte, sie mit einigen Kampfdroiden als Eskorte zum Zellentrakt schickte.[7] Gleichzeitig sandte Sobeck auch eine Vielzahl an separatistischen Truppen zu dem Punkt zwischen den Gasleitungen, die aus der Zitadelle führten, wo sie die Gruppe um Anakin Skywalker und Ahsoka Tano aufgespürt hatten.[6] Jedoch gelang es ihnen, die Droiden mithilfe eines Thermaldetonators zu zerstören. Da Sobeck allerdings zu wissen glaubte, wie die Jedi vorgehen würden, schickte er alle verfügbaren Einheiten zur Landeplattform. Derweil war die Gruppe unter Piell und Kenobi jedoch in der Lage, sich aus der Gefangenschaft der Kampfdroiden zu befreien und zur Plattform zurückzukehren, wo sie sogleich von mehreren Geschützstellungen und Droiden unter Beschuss genommen wurden. In einem heftigen Gefecht kam mit der Zeit auch die Gruppe unter Skywalker hinzu, die wie die restliche Einheit sofort hinter einigen Kisten rund um das Raumschiff Deckung suchte. Während des Scharmützels griffen auch mehrere Krabbendroiden in den Kampf ein, um die Stellungen der Jedi zu überwinden und diese dann aus ihren Deckungen zu treiben. Jedoch waren die republikanischen Truppen im Stande, sich der Angreifer angemessen zu erwehren, während die Droiden Stellungen rund um das Schiff aufbauten. Doch als die Jedi versuchten, die Positionen der Droiden mithilfe einiger STAPs zu durchbrechen[7], gab Sobeck den Befehl, ihr Schiff auf der Plattform zu zerstören.[6] So wollte er ihnen die letzte Fluchtmöglichkeit nehmen. Dadurch gelang es den Separatisten, die republikanischen Truppen auf Lola Sayu festzusetzen, die jedoch abermals in die alten Tunnelsysteme der Anlage entkommen konnten.[7]

Tod[Bearbeiten]

Sobeck stirbt durch das Lichtschwert Ahsoka Tanos.

Es brauchte allerdings nicht viel Zeit, bis Sobeck seine Kontrahenten in den Tunnelsystemen lokalisieren konnte. Er entsendete daraufhin Einheiten in die verschiedensten Ecken der Tunnel[8], um die Jedi bei einem Gefecht möglichst von allen Seiten attackieren zu können.[9] Im Willen, Dooku nicht zu enttäuschen und ihm die überaus wichtigen Informationen Piells, die für einen Überraschungsangriff auf Coruscant benötigt wurden, zu übergeben, bereitete er alles Nötige vor, um mit der gesamten Besatzungsarmee der Zitadelle die Jedi anzugreifen. An einer Schlucht weit außerhalb der Zitadelle war es den Droiden in der Zwischenzeit gelungen, die Flüchtlinge aufzuhalten, während Sobeck sich einen neuen Plan ausdachte, um sie zu überraschen. Dabei setzte er wilde Anoobas ein, die Sobecks Kontrahenten aufreiben sollten. Da sich Sobeck jedoch auch sicher war, dass die Republik ihr eigentliches Rettungsteam nicht einfach zurücklassen würde, traf er Vorbereitungen, die ihm erlauben sollten[8], die republikanischen Truppen mithilfe der Blockade über Lola Sayu in einem Raumkampf zurückzuschlagen.[9] Während die Kampfdroiden zusammen mit einigen Krabbendroiden in einem heftigen Gefecht gegen die Jedi und ihre Einheit verwickelt waren, war es den Anoobas möglich gewesen, Even Piell zu töten. Trotz dessen Todes war die restliche Gruppe im Stande, die Bedrohung durch die separatistischen Truppen abzuwehren und erneut zu fliehen. Als sie weiter in die Tunnelsysteme vordrangen schickte Sobeck weitere Kommando- und Kampfdroiden auf STAPs aus, die die Jedi zur Strecke bringen sollten. Allerdings konnten diese sich immer wieder der Angreifer erwehren, während im Orbit Lola Sayus ein heftiges Gefecht zwischen der nunmehr hinzugekommenen Flotte der Republik und den Separatisten tobte. Im Versuch, die Jedi endlich zur Strecke zu bringen, begab sich Sobeck mit einer STAPs und einer kleinen Eskorte aus Kommandodroiden zu der Insel, von der aus die Jedi evakuieren wollten, um diese aus der Luft her anzugreifen. Jedoch war es einem der Klonsoldaten möglich, sein Gefährt so zu beschädigen, dass er abstürzte. Da er auf der Insel landete, überraschte er die Gruppe und ergriff Tarkin, und drohte, ihn in die Lavaströme zu werfen, damit auch die Republik die Koordinaten der Route nicht erhalten würde. Daraufhin wurde Sobeck von der Klinge der jungen Jedi Ahsoka Tano von hinten durchbohrt, die ihn überrascht hatte und so das Leben Tarkins retten konnte.[8]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Sobeck exekutiert einen Klonsoldaten

Unter Graf Dooku und als Leiter der Zitadelle[5] genoss Sobeck bei den Separatisten ein hohes Ansehen.[4] Dies wurde zusätzlich dadurch bestärkt, dass er bei jeder noch so kleinen Gelegenheit versuchte, Dooku zu beeindrucken, um dessen Vertrauen zu gewinnen und vielleicht dadurch befördert zu werden.[5] Allem voran war er jedoch auch für seine grausame Art und sein hitziges Temperament, verbunden mit der Willen, alles für Dooku zu tun, allgemein bekannt. Folter – seiner Meinung nach die effektivste Form, Gefangene zu verhören – gehörte somit zu seiner gebräuchlichsten Umgangsform in der Zitadelle. Des Weiteren war er sehr ehrgeizig, da er, als die Jedi in die Zitadelle eindrangen und Even Piell befreiten, nicht aufhörte nach ihnen zu suchen,[7][5] bis er ihnen schlussendlich selbst zum Opfer fiel.[8] Auch zeichnete er sich durch Variantenreichtum in der Verfolgung von Gefangenen aus, sodass er neben den Droiden auch mit anderen Mittel , wie den Anoobas, diese zur Strecke bringen wollte.[8] Auch als die Gruppe der Jedi Obi-Wan Kenobi und Even Piell unter seine Gefangenschaft gerieten, zögerte er nicht, die Klonkrieger einen nach dem anderen zu töten, um so die Informationen von seinen Gefangenen zu erhalten, was seine Grausamkeit und Kompromisslosigkeit unterstrich. Gegenüber Dooku war Sobeck jedoch auch sehr ehrfürchtig, beispielsweise immer dann, wenn dieser ihn kontaktierte, um über seine Fortschritte beim Verhör von Jedi-Meister Piell zu erfahren.[7] Auch war Sobeck kurz vor seinem Tod bereit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, wodurch er jedoch letztlich umkam.[8]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Clone Card: Osi Sobeck auf StarWars.com
  2. Info zur Angabe des Todesdatums: The Clone WarsHelden auf beiden Seiten (3.10) spielt 21 VSY, da Mina Bonteris Ehemann ein Jahr vorher zu Kriegsbeginn verstorben in der Schlacht von Aargonar war. The Essential Reader's Companion datiert die Ereignisse in The Clone WarsBrüder (4.21) auf ca. 21 VSY. Da laut The Clone Wars: Episoden-Guide die Episode Opfer und Ehre, in der Osi Sobeck getötet wird, zwischen Helden auf beiden Seiten und Brüder spielt, ergibt sich hier das Jahr 21 VSY.
  3. Atlas Appendix auf The Essential Atlas Online Companion (Seite 54)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 TCW-Episodenführer: Die Zitadelle auf StarWars.com (Archiv-Link)
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 The Clone WarsDie Zitadelle (3.18)
  6. 6,0 6,1 6,2 TCW-Episodenführer: Gegenangriff auf StarWars.com (Archiv-Link)
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 The Clone WarsGegenangriff (3.19)
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 The Clone WarsOpfer und Ehre (3.20)
  9. 9,0 9,1 TCW-Episodenführer: Opfer und Ehre auf StarWars.com (Archiv-Link)

Ein Konzept von Osi Sobeck
  • Es gab zwei verworfene Todesszenen für Osi Sobeck. In der ersten sollte der unbewaffnete Osi Sobeck von Wilhuff Tarkin erschossen werden und den Jedi damit einen weiteren Grund geben, an Tarkins Ehrgefühl zu zweifeln.[1] In der zweiten verworfenen Szene sollte Osi Sobeck Dooku von der Flucht der Jedi berichten, woraufhin Dooku den Krabbendroiden befiehlt, den Gefängniswärter zu töten.[2] In der letztlich für die Folge Opfer und Ehre genutzten Szene tötet Ahsoka Tano Osi Sobeck, um Wilhuff Tarkin zu retten, als Sobeck mit ihm die Informationen auslöschen will.[1]
  • In der englischen Fassung der TCW-Folgen Die Zitadelle, Gegenangriff und Opfer und Ehre spricht James Arnold Taylor, der Synchronsprecher Obi-Wan Kenobis, Osi Sobeck. Für die Synchronisation der Dialoge orientierte sich Taylor am Tonfall und der besonderen Sprechweise von Christopher Walken.
  • Sobek ist ein altägyptischer Gott in Krokodilsgestalt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]