LM-432 Krabbendroide

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Krabbendroide auf Lola Sayu.jpg
LM-432 Krabbendroide
Allgemeines
Hersteller:

Techno-Union[1]

Technische Informationen
Größe:

1,49 Meter[2]

Farbe des Photorezeptors:

Rot[1]

Bewaffnung:

Zwillingsblaster[3]

Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

Der LM-432 Krabbendroide war ein Kampfdroide der Konföderation unabhängiger Systeme, der während der Klonkriege von der Techno-Union gebaut wurde. Bei einer Größe von 1,49 Metern besaß der Droide vier bis sechs Beine, die er im Kampf als Waffen nutzen konnte, indem er mit ihnen nach Gegnern schlug. Zudem war er mit Zwillingsblastern ausgestattet. Der Krustentieren nachempfundene Droide galt unter Wasser wie zu Lande gleichermaßen als gefährlicher Gegner und wurde unter anderem auf Malastare und Utapau eingesetzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Als die Handelsföderation eine Garnisonsstreitmacht auf den Planeten Rodia entsandte, mit dessen Senator Onaconda Farr Vizekönig Nute Gunray ein Handelsabkommen geschlossen hatte, setzte sie neben B1-Kampfdroiden und B2-Superkampfdroiden auch einen LM-432 Krabbendroiden ein. Diese Einheit griff C-3PO und Jar-Jar Binks, die sich als Begleiter der Senatorin Padmé Amidala in diplomatischer Mission auf Rodia befanden, auf einer Landeplattform an. Binks konnte auf den Kopf des Droiden springen und dadurch seine Sensoren stören. Daher bewegte er sich unkontrolliert und stürzte über die Kante der Plattform in einen Abgrund. Binks konnte sich hingegen am Rand des Landefeldes festhalten.[4] In der Schlacht um Malastare, in der die Galaktische Republik und die Separatisten versuchten, sich die Treibstoffvorkommen auf dem Planeten zu sichern, kamen in der Droidenarmee der Konföderation zahlreiche Krabbendroiden zum Einsatz. Einige der Droiden wurden von den einheimischen Dugs vernichtet, bis die gesamte Droidenarmee durch die Detonation der Elektro-Protonenbombe deaktiviert wurde. Dadurch entschied die Republik die Schlacht für sich.[3]

Ein Krabbendroide wirkte an Osi Sobecks Falle für die Jedi mit.

Krabbendroiden gehörten auch zu der Garnison der Zitadelle, einem Hochsicherheitsgefängnis der Separatisten auf Lola Sayu. In der Schlacht von Lola Sayu nutzte der Gefängnisaufseher Osi Sobeck einen der Droiden, um im Verband mit Droidekas und B1-Kampfdroiden die Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und Even Piell gefangenzunehmen. Allerdings konnten die Gefangenen kurz darauf wieder aus Sobecks Kommandozentrale fliehen. Mehrere Krabbendroiden kämpften gegen die Jedi Anakin Skywalker und Ahsoka Tano, als sie mit dem Kapitän Wilhuff Tarkin einen Versorgungstunnel verließen. Skywalker zerstörte die Einheiten jedoch mit einem Thermaldetonator. Als die republikanische Kampfgruppe versuchte, ihr Shuttle auf der Landeplattform der Zitadelle zurückzuerobern, schickte Sobeck ihnen mehrere Krabbendroiden und andere Kampfeinheiten entgegen, um die Flucht der Jedi aufzuhalten. Dabei gelang es den Droiden, das Shuttle zu zerstören.[5] Einige Krabbendroiden verfolgten die Jedi und ihre Soldaten auf eine Insel inmitten eines Lavastroms, wo sie auf ihre Rettung durch die republikanische Flotte warteten. Ahsoka Tano zerstörte im Gefecht gegen die gegnerischen Kampfdroiden mehrere Einheiten. Als einige Kanonenboote die Überlebenden der Republik retteten, erhielten einige Krabbendroiden den Beschuss auf die wegfliegenden Schiffe aufrecht.[6] Der aus mehreren Modellen zusammengesetzte Kampfdroide 513, der von den Soldaten der Death Watch auf dem Planeten Carlac als Übungsmaschine eingesetzt wurde, nutzte das Bein eines Krabbendroiden als rechtes Bein.[7] Gegen Ende des Krieges verwendete General Grievous einige Krabbendroiden in der Schlundloch-Gemeinschaft Pau City, um den Angriff der Republik abzuwehren. Die Klonkrieger des 212. Angriffsbataillons zerstörten zahlreiche Einheiten, indem sie die Droiden ausmanövrierten und aus einem toten Winkel heraus angriffen.[8]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Krabbendroide.jpeg
LM-432 Angriffskrabbendroide
Allgemeines
Hersteller:
Klasse:

Klasse Vier[3]

Preis:
  • 22.750 Credits (Aufklärer-Variante)[4]
  • 40.000 Credits (größte Ausführung)[3]
Technische Informationen
Größe:
  • Acht verschiedene Größen, darunter:[1]
    • Infanterie-Variante: 1,49 Meter[2]
    • Schwere Artillerie: 6 Meter[3]
Höchstge- schwindigkeit:

35 km/h[5]

Farbe des Photorezeptors:

Rot[6]

Bewaffnung:
Biografische Informationen
Funktion(en):
Zugehörigkeit:

Der LM-432 Angriffskrabbendroide,[9] von den Klonkriegern der Galaktischen Republik oft auch als „Dreckzecke“ bezeichnet, war ein Kampfdroide, der in Kooperation aller Mitglieder der Konföderation unabhängiger Systeme entwickelt und während der Klonkriege von der Techno-Union produziert wurde. Er wurde als Spezialeinheit für den Kampf in marschigen Gebieten und auf Eisplaneten eingesetzt, da sich die anderen Droiden der Konföderation nur schwer in solchen Umgebungen bewegen konnten. Aufgrund der skalierbaren Manufakturtechniken der Techno-Union war der Droide in acht verschiedenen Größen erhältlich, die allesamt in verschiedenen Aufgabenfeldern wie Spionage, Infanterieunterstützung oder als schwere Artillerie eingesetzt wurden. Nach dem Ende der Klonkriege übernahm das neu gegründete Galaktische Imperium zehntausende Droiden dieser Baureihe, um sie als Übungsziele in den Ausbildungsprogrammen seiner Kadetten einzusetzen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Ein LM-432 Angriffskrabbendroide

Der LM-432 Angriffskrabbendroide besaß in jeder Ausführung sechs Gliedmaßen, die um seinen länglichen Körper herum gruppiert waren.[5] Sie waren in zwei Reihen zu je drei Beinen angelegt. Die vorderen Extremitäten waren größer als die übrigen.[6] Alle wichtigen Bauteile wurden von den Panzerplast-Schilden an den Beinen geschützt, die den Kopf des Droiden umgaben und in einem hellen Braunton lackiert waren. Sie sollten das Droidengehirn vor Kampfschaden schützen und waren sogar in der Lage, Blasterschüsse abzulenken. Dabei boten insbesondere die Vorderläufe Schutz für das empfindliche Droidengehirn. Die Stabilisatoren, die an der Unterseite der Beine angebracht waren, bestanden aus Duranium und ragten als zwei metallene Zehen zu beiden Seiten der Beine heraus. Sie waren stark genug, um Gestein zu zerschlagen und sich in Felsen hineinzugraben. Diese Fähigkeit verlieh dem Droiden einen sicheren Stand[2] und eine bessere Bodenhaftung.[6] Aufgrund dieser Funktion war es dem Krabbendroiden auch möglich, nahezu senkrechte Felswände emporzuklettern.[1] Jedes der Beine wurde von einem separaten[6] Servomotor angetrieben, die in der Lage waren, das Gewicht seiner schweren Panzerplatten zu tragen.[2] In den Gelenken, die den Körper des Droiden mit seinen Beinen verbanden, befand sich ein strapazierfähiger Druckbolzen, während die dreigeteilten Hebearme für die gepanzerten Unterschenkel aus verstärkten Metalllegierungen gefertigt waren. Sie bestanden aus zwei tragenden Elementen und einem hydraulischen Bauteil, das die Position des Hebearmes fixierte. Unter einer Panzerplatte, die der Kniescheibe eines Lebewesens ähnelte und das empfindliche Scharnier am Kniegelenk schützte, befand sich an jedem Bein eine Kühlöffnung.[6] Die Droiden waren mit ihren sechs Beinen in der Lage, sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Kilometern pro Stunde fortzubewegen.[5]

Der Kopf des Droiden lag inmitten der Beine und bestand aus einem flachen Pyramidenstumpf auf einer konischen Basis.[10] Er beinhaltete das Droidengehirn der Einheit und war ringsum von Panzerplatten umgeben. Die blastersicheren Platten[6] wiesen direkt hinter der Front des Kopfes eine schwach gepanzerte Stelle auf, an der der Prozessor des Droiden dem Feindfeuer gegenüber ausgesetzt war.[1] An den Seiten des Kopfes lagen Kühleröffnungen, die die von dem Droidengehirn erzeugte Wärme ableiteten.[10] Die Vorderseite wurde von drei rot leuchtenden Sensoren dominiert: Der primäre, am höchsten gelegene Sensor zeige durch sein Leuchten die Aktivität der Einheit an und arbeitete als Fotorezeptor. Darunter war ein kleinerer Sensor angebracht, der die Entfernung von Zielen maß. Der unterste der drei Sensoren war etwa so groß wie der erste und fungierte als sekundärer Fotorezeptor.[6] Auf dem Kopf waren mehrere Antennen[1] als rot leuchtendes Kommunikations- und Sensorgestänge angebracht,[6] die den Austausch des Droiden mit dem jeweiligen Schlachtkoordinator sicherstellen sollten.[1]

Die Hauptbewaffnung des Droiden richtete sich nach der jeweiligen Größe[3] des in acht verschiedenen Ausführungen verfügbaren Droiden. Die kleineren Aufklärer- und Infanterievarianten, die wenige Dezimeter[1] bis zu 1,49 Meter groß waren,[2] wurden mit Zwillingsblastergeschützen[1] des Unternehmens Merr-Sonn Munitions Limited ausgestattet,[3] die im Gefecht eine ähnliche Wirkung wie das schwere Blastergewehr eines Infanteristen entfalteten.[4] Die Sensoren der Infanterievariante des Droiden lagen etwa auf einem Meter Höhe, seine als Schneisenbrecher fungierenden Beine waren dagegen sechs Meter lang.[6] Die größte Version des Droiden, die einem mobilen schweren Geschütz in der Form eines Krabbendroiden gleichkam, erreichte eine Höhe von sechs Metern und verfügte über eine schwere Blasterkanone anstelle der kleinen Zwillingsblaster.[3] Alle Modelle der Baureihe wiesen eine schlechte Zielprogrammierung auf, sodass sie kaum Treffsicherheit zeigten und zahlreiche tote Winkel hatten.[1] Als sekundäre Bewaffnung konnte der Droide auf ein Vakuum-Pumpsystem oder einen Blasenprojektor zurückgreifen. Diese Ausstattung variierte je nach Einheit. Das häufiger installierte Pumpsystem war durch die mandibelartigen Werkzeuge an der Vorderseite des Kopfes in der Lage,[2] Schlick und Wasser anzusaugen und wieder auszustoßen.[6] Die Vakuum-Pumpe konnte die beiden Vorgänge auch zeitgleich ausführen.[1] Dazu war in der Sechs-Meter-Variante des Droiden ein 100-Liter-Tank integriert.[3] Andere Ausführungen waren mit einem Blasenprojektor ausgestattet, der einen kugelförmigen Strahlenschild ähnlich der Technologie der Gungans um das Ziel erzeugte, um es einzufangen.[2] Diese seltene Technologie ermöglichte es, Gegner temporär kampfunfähig zu machen.[1]

Die Krabbendroiden waren in der Lage, in galaktischem Basic und in Binär zu kommunizieren. Ihr Droidengehirn konnte aufgrund eines heuristischen Prozessors einfache logische Schlussfolgerungen ziehen.[3] Die Aufklärer-Variante kostete 22.750 Credits,[4] die größte Ausführung der Einheit 40.000 Credits. Die Erhältlichkeit aller Modelle war auf das Militär der Konföderation unabhängiger Systeme beschränkt.[3]

Verwendung[Bearbeiten]

Der LM-432 Angriffskrabbendroide war ein vielseitiger Kampfdroide,[11] der auf eine im Vergleich zu anderen Einheiten der Konföderationsarmee erhöhte Flexibilität im Bereich der Bewaffnung und Ausstattung ausgelegt war.[1] Daher erfüllten die verschiedenen Varianten des Droiden unterschiedliche Zwecke innerhalb der Droidenarmee.[3] Während die kleinen Einheiten meist als Aufklärungs- und Spionagedroiden eingesetzt wurden, da sie leicht hinter die feindlichen Linien gelangen und dort operieren konnten, waren die größeren Modelle als Kampfdroiden ausgelegt.[2] Aufgrund seiner Geschwindigkeit und Agilität[11] sowie seiner guten Bodenhaftung[6] konnte der mittelgroße Krabbendroide die Gegebenheiten des jeweiligen Kampfplatzes ebenso gut nutzen wie die unterschiedlich spezialisierten Kloneinheiten. Dank seiner sechs Beine war er in der Lage, unebenes Terrain und zerklüftete Abhänge leicht zu passieren. Damit war er gegenüber den übrigen Infanteriedroiden der Separatisten im Vorteil.[2] Insbesondere auf sumpfigen Welten, auf denen andere Droideneinheiten im Marschland steckenblieben, demonstrierte der Krabbendroide seine Bodenüberlegenheit.[1] Dank seines Vakuum-Pumpsystems konnte er Schlamm aus Flussbetten und anderen Umgebungen einsaugen, wenn das Terrain das Weiterkommen der anderen Truppenteile erschwerte, und anschließend wieder ablassen, um andere Stellen einzuebnen. Dadurch machte er unwegsames Gelände für die Droidenarmee begehbar.[2] Seine als Schneisenbrecher gebrauchten Vorderbeine wirkten dabei unterstützend.[6] Das Vakuum-Pumpsystem konnte auch als Waffe eingesetzt werden. Dazu versprühte der Droide den eingesaugten Schlick und verdunkelte so die visuellen Sensoren seiner Feinde.[2] Diese Variante des Krabbendroiden kam am häufigsten zum Einsatz.[1]

Ein Klonkrieger beginnt damit, einen Krabbendroiden zu zerstören.

Die größeren Varianten des Angriffskrabbendroiden, die bis zu sechs Meter groß sein konnten, wurden als mobile schwere Geschütze verwendet und sollten feindliche Truppen durch ihren bloßen Anblick einschüchtern. Dank ihrer verbesserten schweren Bewaffnung waren sie in der Lage, gegnerische Fahrzeuge zu zerstören und feindliche Stellungen einzunehmen.[3] Allerdings hatten alle LM-432 Krabbendroiden zwei Schwachpunkte: Einerseits waren sie aufgrund mangelhafter Zielprogrammierungen nur bedingt treffsicher, andererseits hatten sie eine schwach gepanzerte Stelle nahe dem Droidengehirn, an der sie leicht zerstört werden konnten. Die frontalen Laserkanonen bargen den Nachteil, dass der Droide Attacken von der Seite, von hinten oder aus der Luft schutzlos ausgeliefert war.[2] Daher wurde er meist für Frontalangriffe verwendet.[7] Die Klonkrieger der Republik entwickelten eine Methode, die Schwachstellen der Einheit zu ihrem Vorteil zu nutzen. Indem sie den Droiden aus einem geschützten Bereich heraus mit Deckungsfeuer eindeckten, zwangen sie ihn, anderen Soldaten den Rücken zuzukehren, sodass sie die toten Winkel seiner Sensoren nutzen und auf die gegnerische Maschine gelangen konnten. Dort war es ihnen möglich, die feindliche Einheit mit wenigen Schüssen zu zerstören.[1] Auf die Mitglieder der Großen Armee der Republik, die keine Klonkrieger waren, entfaltete der Krabbendroide wie viele Truppenelemente der Separatisten eine psychologische Wirkung, da sie im Kampf gelegentlich übersahen, dass sie gegen Maschinen und nicht gegen Lebewesen kämpften.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten]

Mit dem Andauern der Klonkriege veränderten sich die Verhältnisse, in denen die Einheiten der Konföderation unabhängiger Systeme kämpfen mussten. Bei der Erschließung neuer Topografien und Klimate stellte sich heraus, dass die bisherigen Kampfdroiden der Separatisten nur unzureichend auf Marschland[2] und eisige Planeten vorbereitet waren. Zwar war der Rat der Separatisten zu Kriegsbeginn der Ansicht, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, doch entstand mit Fortschreiten des Krieges die Notwendigkeit einer zusätzlichen Einheit, die die Nachteile anderer Kampfdroiden aufwiegen konnte. Als die Droidenarmee eine Schlacht verlor, weil die ZSD1-Zwergspinnendroiden der Handelsgilde auf einem sumpfigen Planeten im Schlamm steckenblieben, gab der Separatisten-Rat die Entwicklung eines für solche Situationen geeigneten Droiden in Auftrag. Im Gegensatz zu den übrigen Einheiten der Konföderation wurde die Entwicklung dieser Einheit nicht nur von einem der Konglomerate getragen, sondern von allen Mitgliedern der Allianz.[1] Die gebündelten Ressourcen ermöglichten es, in der Hochphase des Krieges einen fortschrittlichen Droiden zu entwickeln, der anschließend von der Techno-Union produziert wurde. Aufgrund der skalierbaren Manufakturtechniken dieses Konzerns konnte der Droide in acht verschiedenen Größen gebaut werden und dadurch mehrere strategische Lücken in den Streitkräften der Separatisten füllen.[2] Gemäß des Risk-Assessment-Reports der Techno-Union brachte der Einsatz einer der Einheiten dem Unternehmen einen Gewinn von 48.000 Credits ein. Daher sollte die Serie – wenn sie aufgrund ihrer minderwertigen Zielprotokolle schon nicht den Krieg gewinnen würde – zumindest die Finanzen des Unternehmens sanieren. Die neuen Droiden dieser Baureihe kamen erstmals in der Schlacht von Jabiim während der Belagerungen im Äußeren Rand zum Einsatz, wo sie den Klonkriegern auf schlammigem Untergrund überlegen waren.[1] Im weiteren Verlauf des Konfliktes wurden Krabbendroiden meist auf sumpfigen Welten eingesetzt.[6]

Nutzung zu Kriegsbeginn[Bearbeiten]

Die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker kämpften bei dem Versuch, die Herstellung der Ultra-Droidekas auf vier verschiedenen Planeten aufzuhalten, auch gegen mehrere Krabbendroiden, die im Verband mit Ultra-Droidekas und ZSD1-Zwergspinnendroiden operierten. Es gelang ihnen, die Fabriken auf allen Welten zu zerstören.[12] Als die Handelsföderation eine Garnisonsstreitmacht auf den Planeten Rodia entsandte, mit dessen Senator Onaconda Farr Vizekönig Nute Gunray ein Handelsabkommen geschlossen hatte, setzte sie neben B1-Kampfdroiden und B2-Superkampfdroiden auch einen LM-432 Krabbendroiden ein. Dieser Droide griff C-3PO und Jar-Jar Binks, die sich als Begleiter der Senatorin Padmé Amidala in diplomatischer Mission auf Rodia befanden, auf einer Landeplattform an. Binks konnte auf den Kopf des Krabbendroiden springen und dadurch seine Sensoren blockieren. Daher bewegte er sich unkontrolliert und stürzte über die Kante der Plattform in einen Abgrund. Binks konnte sich hingegen am Rand des Landefeldes festhalten.[13] Als Anakin Skywalker und seine Padawan Ahsoka Tano während der Schlacht um Ryloth versuchten, den verwundeten Sergeant CS-1004 „Kano“ zu retten, mussten sie gegen zahlreiche Krabbendroiden kämpfen, bevor sie von einem TFAT/i-Kanonenboot evakuiert wurden. Auch an den Schlachten auf Behpour, Juma-9 und Alzoc III nahmen Krabbendroiden teil.[14] In der Schlacht um Malastare, in der die Galaktische Republik und die Separatisten versuchten, sich die Treibstoffvorkommen auf dem Planeten zu sichern, kamen in der Droidenarmee der Separatisten zahlreiche Krabbendroiden zum Einsatz. Einige der Droiden wurden von den einheimischen Dugs vernichtet, bis die gesamte Droidenarmee durch die Detonation der Elektro-Protonenbombe deaktiviert wurde. Dadurch entschied die Republik die Schlacht für sich.[15]

Ein Krabbendroide wirkte an Osi Sobecks Falle für die Jedi mit.

Krabbendroiden gehörten auch zu der Garnison der Zitadelle, einem Hochsicherheitsgefängnis der Separatisten auf Lola Sayu. In der Schlacht von Lola Sayu nutzte der Gefängnisaufseher Osi Sobeck einen der Droiden, um im Verbund mit Droidekas und B1-Kampfdroiden die Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und Even Piell gefangenzunehmen. Allerdings konnten die Gefangenen kurz darauf wieder aus Sobecks Kommandozentrale fliehen. Weitere Krabbendroiden kämpften gegen Anakin Skywalker und Ahsoka Tano, als sie mit dem Kapitän Wilhuff Tarkin einen Versorgungstunnel verließen. Skywalker zerstörte die Einheiten jedoch mit einem Thermaldetonator. Als die republikanische Kampfgruppe versuchte, ihr Shuttle auf der Landeplattform der Zitadelle zurückzuerobern, schickte Sobeck ihnen mehrere Krabbendroiden und andere Kampfeinheiten entgegen, um die Flucht der Jedi aufzuhalten. Dabei gelang es den Droiden, das Shuttle zu zerstören.[16] Einige weitere Krabbendroiden verfolgten die Jedi und ihre Soldaten auf eine Insel inmitten eines Lavastroms, wo sie auf ihre Rettung durch die republikanische Flotte warteten. Ahsoka Tano vernichtete im Gefecht gegen die gegnerischen Kampfdroiden mehrere Einheiten. Als einige Kanonenboote die Überlebenden der Republik retteten, erhielten die Krabbendroiden den Beschuss auf die wegfliegenden Schiffe aufrecht.[17] Der aus mehreren Modellen zusammengesetzte Kampfdroide 513, der von den Soldaten der Todeswache auf dem Planeten Carlac als Übungsmaschine eingesetzt wurde, nutzte den Schneisenbrecher eines Krabbendroiden als rechtes Bein.[18]

Belagerungen im Äußeren Rand[Bearbeiten]

Ein Klonkrieger zerstört einen Krabbendroiden auf Utapau.

Während der Belagerungen im Äußeren Rand kämpften die Jedi Voolvif Monn, Agen Kolar und Aayla Secura auf einer Mission auf einem Eisplaneten gegen LM-432 Krabbendroiden, denen es gelang, ihre Gegner in Energieblasen einzufangen. Anakin Skywalker griff daraufhin in den Kampf ein, zerstörte die Droiden und befreite die Jedi.[19] Im Jahr 20 VSY versuchte die Republik, Wat Tambor, den Vorsitzenden der Techno-Union, auf Xagobah gefangenzunehmen. Im Kampf gegen die Klonarmee griff Tambor auch auf Krabbendroiden zurück.[20] Während der Schlacht von Coruscant setzte General Grievous Krabbendroiden in den Straßen des Planeten ein, die durch die Zerstörung ziviler Fahrzeuge die Bevölkerung einschüchtern sollten.[21] In der Schlacht von Kashyyyk bewachten mehrere Krabbendroiden einen Außenposten der Konföderation. Als die Station von einem republikanischen Angriffstrupp überfallen wurden, stellten ihnen die Droiden eine Falle. Obwohl sie den beiden Jedi Quinlan Vos und Luminara Unduli zunächst überlegen waren, wurden sie von der eintreffenden Inferno, dem Schiff des Schmugglers Vilmarh Grahrk, zerstört.[22] Auf dem Planeten Utapau positionierte Grievous einige Krabbendroiden strategisch in der Schlundloch-Gemeinschaft Pau City, um sich auf den bevorstehenden Angriff der Republik vorzubereiten.[2] Die Klonkrieger des 212. Angriffsbataillons zerstörten viele Einheiten im Gefecht, indem sie auf die gängige Taktik zurückgriffen, die Droiden auszumanövrieren und aus einem toten Winkel heraus anzugreifen.[23] Der Kopfgeldjäger Vril Vrakth besaß sechs Krabbendroiden, die er als Jäger und Aufklärer modifiziert und mit einem Komlink ausgestattet hatte, um den Kontakt mit ihm aufrecht zu erhalten. Auf Nizon setzte er sie als seine Leibgarde ein.[7] Nach den Klonkriegen wurden die Krabbendroiden wie alle Einheiten der Konföderation abgeschaltet.[6] In der Zweiten Schlacht von Kashyyyk nutzten die Wookiees neben anderen reparierten Droideneinheiten auch reaktivierte Krabbendroiden im Kampf gegen das Galaktische Imperium.[24] Auf dem Gemälde Mygeeto Burns, das in der Celestia Galactica Photografica erschien, war ein Krabbendroide inmitten von Flammen auf dem Planeten Mygeeto abgebildet.[25]

Nach dem Ende der Klonkriege eroberte das Galaktische Imperium eine Fabrik der Techno-Union auf Tar Morden und erbeutete dabei zehntausende Krabbendroiden. Die Kampfeinheiten wurden daraufhin in die Imperiale Militärakademie auf dem Planeten Carida gebracht. Dort wurden sie in den Kampfübungen unter Realbedingungen für die Sturmtruppen-Kadetten eingesetzt. Nach der Schlacht von Endor nutzten die Ingenieure von Carida ihre Erfahrungen mit dem Krabbendroiden, um den Allgebirgsterrain-Angriffstransporter zu konstruieren, einen Kampfläufer der AT-Serie, der sich aufgrund seiner zahlreichen Beine insbesondere für felsiges Terrain eignete.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 The New Essential Guide to Droids
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 Crab Droid in der Databank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 The Clone Wars Campaign Guide
  4. 4,0 4,1 4,2 Scavenger’s Guide to Droids
  5. 5,0 5,1 5,2 Kampf um die Galaxis
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 6,12 6,13 6,14 6,15 6,16 Das Kompendium – Die illustrierte Enzyklopädie
  7. 7,0 7,1 7,2 Dawn of DefianceThe First to Strike
  8. Eigenübersetzung: „Crab droids have a subpar targeting percentage, but deliver a profit of forty-eight-thousand credits per unit. They might not win the war, but they could save the Techno Union's fiscal quarter.”
  9. Eigenübersetzung von „LM-432 Assault Crab Droid“ aus The Clone Wars Campaign Guide, Seite 194
  10. 10,0 10,1 Episode III: Revenge of the Sith: Prima Official Game Guide
  11. 11,0 11,1 The Complete Star Wars Encyclopedia
  12. The Clone Wars (Didj-Spiel)
  13. The Clone WarsSuperheftig Jedi (1.08)
  14. The Clone Wars – Republic Heroes
  15. The Clone WarsDas Zillo-Biest (2.18)
  16. The Clone WarsGegenangriff (3.17)
  17. The Clone WarsOpfer und Ehre (3.20)
  18. The Clone WarsDer andere Weg (4.14)
  19. Clone WarsKapitel 22
  20. Boba FettEine neue Bedrohung
  21. Clone WarsKapitel 23
  22. RepublikDer unsichtbare Feind
  23. Episode III – Die Rache der Sith
  24. Dunkler Lord – Der Aufstieg des Darth Vader
  25. VisionariesCelestia Galactica Photografica

Ein Konzept des Krabbendroiden von Ryan Church
  • Der LM-432 Krabbendroide erschien erstmals im 22. Kapitel der Zeichentrickserie Clone Wars. In dem später erschienen Film Episode III – Die Rache der Sith tauchten ebenfalls Krabbendroiden mit verändertem Design auf. Dazu griff der Konzeptdesigner Ryan Church, der den Droiden im Sommer 2002 entwickelte, auf mehrere Entwürfe von Droidenpanzern aus Episode II – Angriff der Klonkrieger zurück.[1]
  • In dem Sachbuch The New Essential Guide to Droids wird der LM-432 Krabbendroide als „Muckracker“ bezeichnet. In der deutschen Ausgabe von Das Kompendium – Die illustrierte Enzyklopädie wird dieser Begriff mit „Dreckzecke“ übersetzt. Der Spitzname „Muckracker“ – wobei es sich wohl um einen Tippfehler handelt, da dieser Begriff im Englischen nicht mit „-ck-“, sondern nur mit einfachem „-k-“ existiert – ist eine Anspielung auf den Begriff „Muckraker“, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts als abfällige Bezeichnung für investigative Journalisten gebraucht wurde.
  • Während in The New Essential Guide to Droids behauptet wird, die Vakuumpumpe des Krabbendroiden sei nur in wenigen Exemplaren verbaut, zählt diese Ausstattung laut der Mehrheit der übrigen Quellen – darunter der The Clone Wars Campaign Guide und Kampf um die Galaxis – zur Standardbestückung des Droiden.
  • In Clone Wars werden Krabbendroiden als deutlich größer dargestellt als die in dem Rollenspielbuch The Clone Wars Campaign Guide als Maximum angegebenen sechs Meter.
  • In der Animationsserie The Clone Wars wie auch in dem Begleitspiel The Clone Wars – Republic Heroes besitzen die Krabbendroiden nur vier anstelle von sechs Beinen.
  • In Opfer und Ehre, einer Episode von The Clone Wars, zerstört der Klon-Kommandant CC-2224 „Cody“ einen Droiden, indem er auf ihn springt und von dort ausschaltet. Diese Taktik ist an eine Szene aus Die Rache der Sith angelehnt, in der Codys Truppen gegnerische Krabbendroiden auf die gleiche Art besiegen.[2]
  • Dave Filoni gab in einem Kommentar auf Facebook bekannt, dass in einem am Ende nicht umgesetzten Skript für Opfer und Ehre Osi Sobeck von Krabbendroiden getötet werden sollte, nachdem er Graf Dooku von der Flucht der Jedi von Lola Sayu unterrichtet hat.
  • In dem Comic Der unsichtbare Feind werden die Krabbendroiden als „Krebsdroiden“ bezeichnet.
  • In der Gameboy-Advance-Version des Videospiels zu Die Rache der Sith können die Krabbendroiden fliegen und eine Art Mine werfen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]