Penetrator MB-450

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Penetrator MB-450.jpg
Penetrator MB-450
Allgemeines
Hersteller:

Luxan Personal Armaments, Ltd.[1]

Waffenart:

Schwere Blasterpistole[2]

Preis:
Technische Informationen
Gewicht:

1 Kilogramm[3]

Feuerrate:

1[1]

Reichweite:

60 Meter[1]

Munition:

100 Schuss pro Magazin[1]

Nutzung
Besitzer:
Rolle:
  • Sportblaster[1]
  • Jagdpistole[3]
Zugehörigkeit:

Der Penetrator MB-450, häufig wegen seines Herstellers auch als Luxan-Penetrator bezeichnet, war ein kompakter Sportblaster, der von Luxan Personal Armaments, Ltd. produziert wurde. Die schwere Blasterpistole konzentrierte und verengte ihren Blasterstrahl, um eine für ihre Größe ungewöhnlich hohe Schlagkraft zu erzeugen. Zu den Trägern des Luxan-Penetrators gehörten der ithorianische Kopfgeldjäger und Revolverheld Bulduga, der imperiale Geheimdienstagent Trabler, den der Agent Hal Horn auf Darkknell mit dieser Waffe erschoss, sowie der Schmuggler Han Solo.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Penetrator MB-450 war ein kompakter[2] Sportblaster[1] und Jagdpistole,[3] nicht größer als ein Miniblaster[2] und mit einem Gewicht von einem Kilogramm. Er verfügte über mehrere doppelt geschachtelte[3] Reihen präziser Galven circuits, die den Blasterschuss in einen hochkonzentrierten,[1] rötlich-goldenen[5] Strahl mit noch größerer Schlagkraft fokussieren. Die herausragende Durchschlagskraft des wegen seiner Größe zunächst ungefährlich anmutenden Luxan-Penetrators war dabei überproportional zu seinen Ausmaßen[1] und seinem Energiebedarf.[3] Daher stellte er trotz seiner geringen Größe eine schwere Blasterpistole dar,[2] die für ihre hohe Leistungsfähigkeit und zudem deshalb beliebt war, weil sie schnell zu verstecken war.[5] Allerdings stellte es für den Schützen eine größere Herausforderung als bei anderen Sportblastern dar, sein Ziel mit dem engen Strahl[3] auf eine Reichweite von bis zu 60 Metern zu treffen.[1] Aufgrund des demgegenüber vernachlässigbaren Betäubungsangriffs[3] ließen sich viele Exemplare nicht einmal auf Lähmstrahlen umstellen.[5] Der kleine Dynamo des Luxan-Penetrators war fragil, weil die auf eine präzise Aneinanderreihung angewiesenen Linsen anfällig für Verschiebungen waren, und das Wiederaufladen[2] des mit einem Magazin von 100 Schuss ausgestatteten Blasters[1] dauerte vergleichsweise lange.[2] Der Abzug des Luxan-Penetrators verfügte über eine Sicherung.[5] Die auf jedem Gehäuse angebrachten Markierungen der Herkunft und Charge der jeweiligen Waffe waren nach mehreren Besitzern häufig ausradiert oder verfremdet.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Penetrator MB-450 wurde von Luxan Personal Armaments, Ltd. hergestellt,[1] einem alten Waffenhersteller für die Elite der Galaxis. Die lizenzierte Blasterpistole wurde nur auf Bestellung und von Hand hergestellt und mit einer Markierung über die Herstellungsfabrik und die Chargennummer versehen. Die seltene Blasterpistole kostete 550[3] bis 600 Imperiale Credits sowie 50 Credits für jede Energiezelle.[1] Luxan passte die Waffe für einen zusätzlichen Betrag an die Bedürfnisse ihres Käufers an. Allerdings wurde die Blasterpistole nur selten individualisiert.[3] Der Luxan-Penetrator galt aufgrund seiner kompakten Größe und seiner Schlagkraft als Wunder moderner Miniaturisierung.[2] Bulduga, der zusammen mit seinem Bruder Onca das legendäre Kopfgeldjägerduo der Ithorianischen Brüder bildete,[4] bevorzugte aufgrund seiner Verehrung für Revolverhelden – darunter den berüchtigten Cad Bane – einen Blaster, den er schnell ziehen konnte.[7] Dafür wählte er einen modifizierten Luxan-Penetrator.[4] Während der Klonkriege wurden die Brüder von Dooku nach Serenno eingeladen, um an einem Wettkampf zwischen den besten Kopfgeldjägern der Galaxis teilzunehmen. Als ihn Bane vor Beginn des Wettstreits auf seinen breitkrempigen Hut ansprach, den er für sich haben wollte, griff Bulduga nach seiner Waffe. Allerdings zog der Duros seinen Blaster schneller und tötete Bulduga mit einem Schuss in den Oberkörper.[8] Das Technologieunternehmen Galladinium Galactic Exports nahm den Luxan-Penetrator in die 50. Ausgabe seines Galactic Datalog of Fantastic Technology auf, eines Katalogs für hochwertige technologische Produkte.[1]

Trabler, ein Agent des Imperialen Geheimdienstes, verwendete einen Luxan-Penetrator, als er sich im Jahr 0 VSY zusammen mit Ysanne Isard nach Darkknell begab, um die von der Diebin Moranda Savich gestohlenen Todessternpläne zurückzuerlangen. Die beiden stießen auf der East Ryloth Street in Darkknells Hauptstadt Xakrea auf Savich, als sie die gestohlene Datenkassette in deren Landgleiter versteckte. Daraufhin legte Trabler auf Ysards Befehl seinen Blaster auf die fliehende Savich an. Als Hal Horn, ein Agent des Corellianischen Sicherheitsdienstes, der Savich unabhängig von den beiden und dem Diebstahl der Todessternpläne verfolgte und die imperialen Agenten erst kurz zuvor in Seb Arkos’ Geschäft getroffen hatte, den Luxan-Penetrator bemerkte, erzeugte er mithilfe der Macht ein verschwommenes Bild der Diebin in Trablers Geist, sodass er sie nur an der Schulter traf. Anschließend ließen sie die totgeglaubte Savich liegen. Während die drei die Suche nach den gestohlenen Daten fortsetzten, kam Horn zu dem Schluss, dass ihn die beiden Agenten töten wollten, um ihren bedeutenden Auftrag weiter geheimzuhalten. Daher griff er Trabler in einem Unterschlupf der beiden an. Nachdem er ihn mit einem Schlag abgelenkt hatte, zog er den Luxan-Penetrator aus Trablers Jackentasche, entsicherte ihn mit seinem Daumen und feuerte einen schnellen Schuss auf Ysard ab. Im darauffolgenden Kampf mit den beiden imperialen Agenten erschoss er Trabler mit dessen Luxan-Penetrator. Kurz darauf führte Savich die Tatsache, dass sie von einem Mann mit einem Luxan-Penetrator angegriffen worden war, gegenüber Nyroska, einem Oberst der lokalen Sicherheitskräfte, als Beweis dafür an, dass sie vom Imperialen Geheimdienst verfolgt wurde. Daher zeigte sie sich nur zögerlich zu einer persönlichen – in Wahrheit inszenierten – Übergabe der gestohlenen Daten bereit, da sie nicht erneut in einen Hinterhalt mit dem Luxan-Penetrator geraten wollte. Nyroskas Sicherheitskräfte stießen kurz darauf auf Trablers Leiche. Den Befund der Pathologen, dass der zu Savich’ Beschreibung passende Mann aus kurzer Distanz mit einem Luxan-Penetrator erschossen worden war, gab er kurz darauf an Savich weiter, die daraus aufgrund der Seltenheit des Luxan-Penetrators den Schluss zog, dass der Tote mit seiner eigenen Waffe erschossen worden war.[5]

0 NSY war der Luxan-Penetrator auf dem Schwarzmarkt in den Raumhäfen der Ringali Shell erhältlich.[9] Die Rebellen Leia Organa, Luke Skywalker und Han Solo gaben sich im selben Jahr als imperiale Crew des Frachters Stellar Manx aus, die in Docking Bay 317 im Bonadan Spaceport Southeast II eine geheime Fracht übergeben sollte. Da das Tragen von Waffen auf Bonadan streng verboten war, forderte Solo die anderen auf, diese für die Übergabe auf dem Schiff zurückzulassen. Der Schmuggler steckte sich dabei selbst einen Luxan-Penetrator ein. Als sich Leia darüber verärgert zeigte, dass er mit einem solchen Blaster festgenommen werden würde, beruhigte sie Solo damit, dass er nicht plante, den Blaster abzufeuern, sondern dass er sich als schönes Geschenk eignen würde. Bei der Gruppe, an die die Übergabe stattfinden sollte, handelte es sich um verdeckt agierende Imperiale. Als einer von ihnen, der imperiale Wissenschaftler Frap Radicon, Leia erkannte und ihren Namen ausrief, schlug ihn diese zu Boden. Radicon fiel daraufhin auf Solo, der ihm bei dieser Gelegenheit unauffällig den Luxan-Penetrator zusteckte. Kurz nachdem die Rebellen geflohen waren, erreichte die Sicherheitspolizei der Korporationssektorverwaltung den Raumhafen, entdeckte den Luxan-Penetrator und nahm Radicon fest. Daraufhin setzte Darth Vader Kopfgeldjäger auf Radicons Befreiung an.[6] Außerdem verwendeten die Spezialeinheiten der Rebellen-Allianz den Luxan-Penetrator. Obwohl ihn die meisten für eine typische Waffe von Agenten hielten, nutzten einige die Waffe auch für den Einsatz im Feld.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]