Winta

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Winta.jpg
Winta
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

weiblich

Hautfarbe:

Hell

Haarfarbe:

Dunkelbraun

Augenfarbe:

Braun

Biografische Informationen
Heimat:

Sorgan

Winta war zu Zeiten der Neuen Republik eine menschliche Halbwaise, die mit ihrer Mutter Omera in einer Gemeinschaft von Krill-Farmern auf dem Planeten Sorgan lebte. Nachdem die Farmer neun Jahre nach der Schlacht von Yavin Ziel mehrerer Überfälle durch eine Gruppe klatooinianischer Plünderer wurde, heuerten sie den Kopfgeldjäger Din Djarin und die Söldnerin Carasynthia „Cara“ Dune an. Mit deren Hilfe konnten sie den nächsten Angriff vereiteln und die Klatooinianer zurückschlagen.

Biografie[Bearbeiten]

Winta wohnte mit ihrer Mutter Omera in einem abgelegenen Dorf auf einer Waldlichtung auf der spärlich besiedelten Welt Sorgan. Die Bewohner lebten in einfachen Unterkünften und betrieben in ihren künstlich angelegten Teichen bereits in der dritten Generation an diesem Ort Krill-Fang. Im Laufe der frühen Kindheit von Winta verstarb ihr Vater. Da die Farmer normalerweise keine Gäste hatten, war Winta die Anwesenheit von Fremden nicht gewohnt. Neun Jahre nach der Schlacht von Yavin wurde ihr Dorf wiederkehrend von einer bewaffneten Truppe klatooinianischer Plünderer überfallen. Die Angreifer verwüsteten die Farm mithilfe eines AT-ST-Kampfläufers und beraubten die Bewohner ihrer Erträge. Unmittelbar zu Beginn des letzten Raubzugs verfolgte Winta gerade einen Frosch zu ebenjenem Rand der Lichtung, von dem aus die Klatooinianer einfielen. Da sie sich aus Angst nicht regen konnte, rief sie ihre Mutter zu Hilfe. Omera erreichte sie, nahm sie in den Arm und hob sie in den nächstgelegenen Teich, wo sie sich mit ihr unter einem umgedrehten Flechtkorb versteckte und beruhigend auf sie einwirkte, bis der Angriff vorüber war. Nachdem die Farmer ihr Dorf wieder hergerichtet hatten und in ihren Alltag zurückgekehrt waren, heuerten sie den mandalorianischen Kopfgeldjäger Din Djarin und die Söldnerin Carasynthia Dune an, um sie vor dem nächsten Angriff zu beschützen. Djarin suchte Zuflucht vor der Kopfgeldjäger-Gilde, da er aus Mitgefühl ein kindliches Kopfgeldziel entführt und somit gegen den Gilden-Kodex verstoßen hatte. Noch vor ihrem Eintreffen erfuhren Winta und die anderen Kinder von der nahenden Hilfe, was sie in Hochstimmung versetzte. Die Farmerkinder hießen die beiden Kämpfer freudig willkommen, wobei Winta vor allem das entführte Kind, ein Vertreter von Yodas Spezies, verzückt in Empfang nahm. Als Omera dem Mandalorianer und seinem Schützling sein improvisiertes Quartier zeigte, folgte Winta ihr neugierig. Djarin richtete reflexartig seinen Blaster auf sie, woraufhin sich das Mädchen neben dem Eingang versteckte, bis ihre Mutter sie hereinholte und dem Kopfgeldjäger vorstellte. Später begleitete sie ihre Mutter erneut in sein Quartier, als sie den beiden Essen brachte. Nachdem Winta Djarin um Erlaubnis gebeten hatte, fütterte sie Djarins Schützling und nahm ihn mit nach draußen, um mit ihren Altersgenossen zu spielen. Eine Weile darauf analysierten Dune und Djarin die Spuren der Klatooinianer im umliegenden Wald, wodurch sie von der Existenz des Kampfläufers erfuhren. Da sie es für ausgeschlossen hielten, zu zweit einen AT-ST bezwingen zu können, verkündeten sie nach ihrer Rückkehr aus dem Wald den versammelten Bewohnern und Kindern, dass sie angesichts dieser Kampfstärke würden umsiedeln müssen. Omera und einige andere Farmer waren jedoch fest entschlossen, nicht zu weichen, sondern gemeinsam mit der Söldnerin und dem Kopfgeldjäger gegen die Klatooinianer zu kämpfen. Daher entschieden die beiden, die Dorfbewohner im Kampf auszubilden, und entwickelten einen Plan für ihr Vorgehen. Bei der Besprechung des Plans war Winta zugegen: In den nächsten Tagen errichteten die Farmer Barrikaden entlang der Seiten des Dorfes und hoben im vordersten Teich eine Fallgrube für den AT-ST aus. Der Plan sah vor, dass Dune und Djarin im Lager der Plünderer einen Angriff provozieren und sie in das gerüstete Dorf leiten würden. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, begaben sich Dune und Djarin zum feindlichen Lager. In ihrer Abwesenheit versteckte sich Winta mit den anderen Kindern in der Scheune des Dorfes und nahm Djarins Schützling auf ihren Schoß. Während der Anfänge des Angriffs sprach sie den anderen Kindern beruhigend zu, als später zwischen den Angreifern und Verteidigern ein Feuergefecht entbrannte, duckten sie sich. Letztlich konnten die Farmer den AT-ST in dem präparierten Teich zu Fall bringen und dank des Kampftrainings die Plünderer besiegen.

In den nächsten Wochen bauten die Farmer die Blockaden wieder ab und nahmen ihre Arbeit wieder auf. Derweil lebte sich Djarins Schützling, zu dem Winta eine zunehmend innige Freundschaft aufbaute, in der Farmergemeinschaft ein. Eines Tages beobachtete Winta mit den Farmerkindern, wie er einem Frosch auflauerte, ihn erfolgreich fing und in seinen Mund steckte. Als seine Spielgefährten mit Entsetzen reagierten, spuckte er ihn wieder aus. Daraufhin brach Winta in Gelächter aus. Eine anderes Mal versuchten die Kinder im Spiel, Djarins Schützling dazu zu bringen, auch Krill zu essen. Am selben Tag beobachtete Winta, wie Djarin ihre Mutter zu einem Gespräch zur Seite nahm. Kurz darauf ertönte ein Schuss, woraufhin Omera die Kinder in Sicherheit brachte. Dune hatte im Wald einen Kopfgeldjäger erschossen, der den Standort des Kindes mittels eines Peilgeräts aufgespürt hatte. Als ihm bewusst wurde, dass die Kopfgeldjäger-Gilde seinem Schützling noch immer auf der Spur war, entschied Djarin, zeitnah mit ihm von Sorgan zu fliehen. Als es an der Zeit war, Abschied zu nehmen, nahm Winta traurig das Kind in den Arm und teilte ihm mit, dass sie es sehr vermissen würde. Dann winkten die Dorfbewohnern ihnen zum Abschied.

Quellen[Bearbeiten]

Winta trat erstmals in Kapitel 4: Die Zuflucht auf, der vierten Episode der Realfilmserie The Mandalorian. Gespielt wird sie von Isla Farris. Für die deutsche Fassung leiht ihr Chiara Moon Schalla ihre Stimme, die Tochter von Björn Schalla, der für die Serie – wie auch viele andere Star-Wars-Produktionen – bei der Übersetzung für Dialogbuch und -regie verantwortlich war.