74-Z-Düsenschlitten

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Speederbike.jpg
74-Z-Düsenschlitten
Allgemeines
Hersteller:

Aratech Repulsorenwerke

Klasse:

Düsenschlitten

Preis:
  • 6.750 Credits (neu)
  • 1.200 Credits (gebraucht)
Besondere Merkmale:

maximale Flughöhe: 25 Meter

Technische Informationen
Länge:

4,40 Meter

Höchstge-schwindigkeit:

500 km/h

Antriebsart:

Repulsorlift-Antrieb

Bewaffnung:

1 Ax-20-Blasterkanone

Kapazitäten
Besatzung:

1 Pilot

Passagiere:

1 Person

Beladung:
  • max. 3 Kilogramm
  • Vorräte für 1 Tag
Nutzung
Rolle:

Aufklärungsfahrzeug

Zugehörigkeit:

Der 74-Z-Düsenschlitten war ein vom Unternehmen Aratech hergestellter Düsenschlitten, welcher die Spürtruppen des Galaktischen Imperiums verwendeten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 74-Z sich bereits in den Klonkriegen bewährt, wo es von der republikanischen Armee bei Kommandoeinsätzen verwendet wurde. Gleichzeitig war er die militärische Variante des zivilen 74-Y Düsenschlittens.

Geschichte[Bearbeiten]

Stass Allie auf einem 74-Z-Düsenschlitten auf Saleucami

74-Z-Düsenschlitten wurden, mit vielen andere Fahrzeuge der Republik, zum ersten Mal in der Schlacht von Geonosis eingesetzt, wo sie hauptsächlich zur Aufklärung und Sicherung der Flanken eingesetzt wurden.

Während der Klonkriege nutzte der Jedi-Meister Kit Fisto und sein Kommando diesen Düsenschlitten, um sich auf dem Planeten Cestus schnell fortbewegen zu können. Das Modell des Jedi war speziell für ihn modifiziert, sodass es eine Spitzengeschwindigkeit von 550 km/h erreichen konnte und dabei trotzdem äußerst manövrierfähig blieb.

Die Jedi Stass Allie benutzte ebenfalls einen solchen Düsenschlitten auf Saleucami, als die Order 66 ausgerufen und sie von Commander Neyo und einem weiteren Klonkrieger getötet wurde.

Während des Galaktischen Bürgerkriegs nutzte das Imperium die Düsenschlitten als Fahrzeuge für die Aufklärung. Durch ihre Schnelligkeit konnten Soldaten mit ihnen eine Gegend rasch erkunden und bei Feindkontakt schnell flüchten.

Später nutzten Luke Skywalker und Leia Organa solch ein Gefährt während der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY, um die imperialen Spürtruppen vom Kontrollbunker des SLD-26-Schildes auf Endor wegzulocken. Dabei half ihnen der Ewok-Kundschafter Wicket Warrick. Die Spürtruppen, die den Ewok sowie Luke und Leia verfolgten, kamen um, indem sie gegen Bäume rasten oder heruntergeschubst wurden. Han Solo und die Rebellen nutzten die Gelegenheit, um die wenigen Spürtruppen, die noch übrig geblieben waren, zu überraschen und in den Bunker zu gelangen.

Der Düsenschlitten wurde auch nach der Schlacht von Endor weiterhin von den Truppen des Imperiums benutzt.

Quellen[Bearbeiten]

  • Über die Maximalgeschwindigkeit, Länge und Bewaffnung des Fahrzeugs herrscht Uneinigkeit. Laut dem Databank-Eintrag und dem Arms and Equipment Guide ist der Düsenschlitten mit einer Laserkanone bewaffnet. Laut Guide ist das Fahrzeug darüber hinaus 4,9 Meter lang, nur 360 km/h schnell und kann bis zu 4 Kilogramm Fracht transportieren. Außerdem lauten die Preise hier 8.000 Credits für einen neuen Schlitten und 3.000 für einen gebrauchten. Im Quellenbuch Das Handbuch verfügt das Gefährt ebenfalls über eine Laserkanone und ist 3 Meter lang. Zudem kann es keine Passagiere transportieren. Im Buch der Kopfgeldjäger heißt es, der Düsenschlitten sei für 1.800 Credits gebraucht erhältlich und verfügt über eine Blasterkanone. Im Buch Raumschiffe und Fahrzeuge – Alle technischen Details im Aufriss wurde die Blasterkanone erstmals als Ax-20-Blasterkanone identifiziert.
  • Für das Miniaturenspiel Star Wars Miniatures wurden drei Modelle des 74-Z-Düsenschlittens produziert. Diese waren Teil der Figuren Commando on speeder bike, Scout trooper on speeder bike sowie Clone Trooper on Speeder. Darüber hinaus beschäftigen sich die Wizards-of-the-Coast-Artikel Customizing Star Wars Minis 11 und 12 damit, die Figur Scout trooper on speeder bike umzubauen. Der Schwerpunkt der Dokumentation liegt dabei auf einem Schneesoldaten der Blizzard-Einheit auf einem Düsenschlitten. Allerdings werden auch weitere Vorschläge und Ideen angesprochen, wie beispielsweise ein Sturmkommando auf einem Tarn-Düsenschlitten.
  • Die Spielzeugfirma Kenner erteilte an die Firma Huffy eine Sublizenz, mit der sie ein Dreirad in Form eines 74-Z-Düsenschlittens bauten, welches allderings nicht käuflich erworben werden konnte, sondern lediglich durch Teilnahme an Verlosungen und anderen Wettbewerben.