Vaclen Tor

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Vaclen Tor.jpg
Vaclen Tor
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Hautfarbe:

Hell

Haarfarbe:

Schwarz

Augenfarbe:

Blau

Biografische Informationen
Todesdatum:

138 NSY

Beruf/Tätigkeit:

Flottenoffizier

Dienstgrad:

Kapitän

Einheit(en):

Dritte imperiale Flotte von Coruscant

Einsätze:
Zugehörigkeit:

Darth Krayts Sith-Imperium

Vaclen Tor war ein Flottenoffizier im Dienst von Darth Krayts Sith-Imperium, der während des Neuen Galaktischen Bürgerkrieges Kapitän der Fregatte Steadfast in der Dritten imperialen Flotte von Coruscant war. Im Jahr 137 NSY gehörte sein Schiff der Blockadeflotte um Ralltiir an, als die Restflotte der Galaktischen Allianz und das Exil-Imperium einen gemeinsamen Angriff auf die dort stationierte sith-imperiale Flotte unternahmen. Während der Schlacht widersetzte sich Tor dem Befehl seines Admirals Peto Kelsan, sich in Anbetracht der gegnerischen Überlegenheit zu ergeben. Ein Jahr darauf befehligte er die Intruder in der Schlacht von Taivas und starb bei der Explosion seines Schiffes.

Biografie[Bearbeiten]

Vaclen Tor diente während des Neuen Galaktischen Bürgerkrieges in der Flotte von Darth Krayts Sith-Imperium und stieg in den Offiziersgrad eines Kapitäns auf. Er wurde der Dritten imperialen Flotte von Coruscant zugewiesen, die unter dem Oberbefehl von Admiral Peto Kelsan den Auftrag hatte, die strategisch wichtige Finanzwelt Ralltiir zu beschützen. Tor übernahm dort das Kommando über die Steadfast, eine Fregatte der Ardent-Klasse. Zusätzlich wurde Ralltiir durch Verteidigungsanlagen auf seinen 28 Monden geschützt. Mit seiner unbedingten Treue gegenüber dem Imperator Darth Krayt und dem imperialen Kodex prägte Tor auch seine Mannschaft, die sich dem Thron auf Coruscant und ihrem Kapitän verpflichtet fühlte.

Im Jahr 137 NSY entschieden sich die Restflotte der Galaktischen Allianz und das Exil-Imperium zu einem gemeinsamen Angriff auf Ralltiir, den Gar Stazi, der Admiral der Allianz, dazu nutzen wollte, um einen Teil der dort stationierten sith-imperialen Schiffe zu erobern. Die Dritte imperiale Flotte von Coruscant wurde durch das Eintreffen der Allianz-Flotte überrascht, da die Restflotte selbst nicht stark genug war, um die Blockadeflotte zu durchbrechen. Obwohl es der Allianz zunächst gelang, die Ionenkanone auf Ralltiirs zwölftem Mond zu zerstören und den Beschuss auf die Antriebe der sith-imperialen Schiffe zu eröffnen, konnten Kelsans Schiffe ihre Schilde hochfahren und das Feuer erwidern. Allerdings traf kurz darauf die Zweite Flotte von Bastion, der Flottenverband des Exil-Imperiums, über Ralltiir ein. Der Admiral der neueingetroffenen Flotte, Edouard Fenel, zwang Kelsan, ihn an die Dritte imperiale Flotte von Coruscant durchzustellen, und forderte die Besatzungen auf, ihre Schiffe dem Exil-Imperium zu übergeben und wenn nötig gegen ihre Offiziere zu meutern. Da er befürchtete, dass Fenel seine Flotte vernichten würde, wenn er sich der Aufforderung widersetzte, befahl Kelsan seinen Schiffen, die Schilde zu senken und sich zu ergeben. Daraufhin teilte ihm Vaclen Tor zum Erstaunen von Kelsan, Fenel und Stazi mit, dass er sich dem Befehl widersetzen würde. Für ihn stellte die Anweisung einen Verstoß gegen den imperialen Kodex dar. Tor erinnerte Kelsan an seinen Schwur gegenüber dem Thron auf Coruscant, der es ihm verbot, sein Schiff aufzugeben und den Feinden des Sith-Imperiums zu überlassen. Aus seiner Sicht musste die Flotte den Kampf bis zu ihrer Zerstörung fortsetzen oder die Selbstzerstörung der Schiffe einleiten und möglichst vielen Besatzungsmitgliedern die Flucht in Rettungskapseln ermöglichen, um ihre Verpflichtung gegenüber dem Sith-Imperium zu erfüllen.

Als Fenel die Mannschaft der Steadfast aufforderte, sich gegen Tor zu wenden, erklärte ihm der Kapitän, dass seine Besatzung nur ihm und dem Imperator loyal war und keinen von Fenels Befehlen annehmen würde. Daraufhin wies Fenel alle imperialen Schiffe an, Tors Fregatte unter Beschuss zu nehmen. Allerdings konnte dieser sein Schiff so manövrieren, dass er einen von Ralltiirs Monden zwischen sich und Fenels Flotte brachte. Als der Admiral des Exil-Imperiums auch Kelsan aufforderte, sich an dem Angriff auf die Steadfast zu beteiligen, widerrief der Befehlshaber der sith-imperialen Flotte seinen vorherigen Befehl und wies seine Schiffe an, die Selbstzerstörung einzuleiten und unter dem Schutz der Avenger mit Rettungskapseln zu flüchten. Fenel drohte ihm damit, jede sich lösende Kapsel unter Beschuss zu nehmen, doch verhinderte Stazi dieses Vorhaben, indem er seine Schiffe zwischen die beiden Flotten steuerte. Danach wies er die Renegaten-Staffel an, die Steadfast zurück zu ihrer Flotte zu eskortieren, während sich die Besatzungen der anderen Schiffe mit Fluchtkapseln absetzten. Obwohl der Rest der sith-imperialen Schiffe kurz darauf durch die Selbstzerstörung vernichtet wurde, waren der Selbstzerstörungsmechanismus und die Rettungskapseln der Steadfast durch den Beschuss der exil-imperialen Flotte zerstört worden. Fenel, der die Fregatte als legitimes militärisches Ziel betrachtete, setzte daraufhin seine Predator-Sternenjäger ein, um das funktionsunfähige Schiff anzugreifen. Stazi ließ den Angriff jedoch durch Sperrfeuer zwischen Tors Schiff und die Sternenjäger unterbrechen, um seinem neuen Bündnispartner zu zeigen, dass er den Angriff auf ein wehrloses Schiff auch von seinen Verbündeten nicht akzeptieren würde. Nachdem er sich mit dem Exil-Imperator Roan Fel verständigt hatte, bot er ihm an, ihm die Steadfast zu überlassen, sobald er Tor und seine Besatzung auf Ralltiir abgesetzt hatte.

Nach der Schlacht von Ralltiir übernahm Tor den Befehl über die Fregatte Intruder. Ein Jahr darauf erfuhr das Sith-Imperium, dass sich der Jedi-Orden in dem Verborgenen Tempel auf Taivas aufhielt. Daraufhin brach eine Flotte unter dem Befehl von Morlish Veed und Darth Stryfe dorthin auf, zu der auch die Intruder gehörte. Da das orbitale Bombardement durch die bergige Landschaft und die Magnetfelder des Planeten erschwert wurde, setzte das Sith-Imperium Bodentruppen ein, die den Standort der Jedi angreifen sollten. Als die Soldaten den Tempel erreicht hatten, sendeten die Jedi ein Signal an die verbündeten Flotten der Galaktischen Allianz und des Exil-Imperiums. Nach der Ankunft der neuen Schiffe wurde die Intruder von CF9 Crossfire Sternenjägern und Predator-Sternenjägern unter Beschuss genommen. Als das beschädigte Schiff nicht mehr in der Lage war, das Feuer zu erwidern, teilte Tor über Funk noch seinen Status mit. Kurz darauf wurde er jedoch bei der Explosion seiner Fregatte getötet.

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Vaclen Tor fühlte sich als Offizier des Sith-Imperiums an den Schwur gebunden, den er dem Thron auf Coruscant geleistet hatte. Aus seiner Sicht war er dazu verpflichtet, sein Leben und seine Ehre für diesen Eid aufzugeben. Seine Treue gegenüber dem imperialen Kodex prägte auch die Mannschaft der Steadfast, die dem Thron und ihrem Kapitän loyal war. In der Schlacht von Ralltiir weigerte sich Tor aufgrund seiner Verpflichtung gegenüber dem Sith-Imperium, sich zu ergeben. Er betrachtete das Exil-Imperium als Renegaten und erinnerte Kelsan daran, dass sein Befehl, die Schiffe aufzugeben, nicht mit dem imperialen Kodex vereinbar war. Gar Stazi und sein Adjutant Jhoram Bey hielten den Kapitän für einen ehrbaren Mann, der sich der falschen Sache angeschlossen hatte. Nachdem Stazi verhindert hatte, dass Fenel die Steadfast vernichten konnte, ließ Tor im Gegenzug die Renegaten-Staffel der Galaktischen Allianz nicht unter Beschuss nehmen, die seine Fregatte zu ihrer Flotte zurückeskortierte.

Quellen[Bearbeiten]