Megador

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Megador
Allgemeines
Klasse:

Exekutor-Klasse

Technische Informationen
Antrieb(e):

16 Ionentriebwerke

Bewaffnung:

zusätzliche Langstrecken-
Turbolaserbatterien

Nutzung
Erste Sichtung:

12 NSY

Letzte Sichtung:

44 NSY

Schlachten:
Kommandanten:
Rolle:

Flaggschiff

Zugehörigkeit:

Die Megador war ein Exekutor-Klasse Sternenschlachtschiff des Galaktischen Imperiums. Im Laufe der Zeit diente das Schiff mehreren Militärs. Der Supersternzerstörer besaß 16 Ionentriebwerke anstatt der üblichen 13. Die Megador besaß mehr als die fünffache Feuerkraft eine typischen Imperium-II-Klasse Sternenzerstörers und wurde später noch mit Langstrecken-Turbolasern ausgestattet.

Geschichte[Bearbeiten]

Pellaeons Kampagnen[Bearbeiten]

Nach dem Ende von Admiral Natasi Daalas Feldzug im Jahr 12 NSY mit der Niederlage bei Yavin IV übertrug sie Vizeadmiral Gilad Pellaeon das Oberkommando über die von ihr geeinte Flotte des Tiefkern-Imperiums. Pellaeon war nun nominell der neue Herrscher des Imperiums, das ein Jahr zuvor mit dem Tod des letzten Imperators Xandel Carivus untergegangen war.[1] Pellaeon erkannte jedoch, dass der Tiefkern keine wirkliche Basis für eine funktionierende imperiale Gesellschaft bieten konnte, weshalb er sich dazu entschloss, ihn aufzugeben und sich mit den Imperialen Rand-Fraktionen zusammenzuschließen. Vorher versammelte er jedoch sämtliches Kriegsmaterial, das er finden konnte, unter seinem Befehl, um es für seinen Neuanfang zu verwenden. Dabei entdeckte er in der Werft Deep 3 des verstorbenen Kriegsherrn Blitzer Harrsk die beiden Supersternzerstörer Dominion und Megador.[2]

Zusammen mit einem dritten Supersternzerstörer, der Reaper, plante er, die Überreste des Imperiums zu beschützen und als einen eigenständigen Staat neben der Neuen Republik zu etablieren. Um diesen Anspruch geltend zu machen, plante er die Eroberung Orindas. Dies mündete in eine groß angelegte Kampagne, in der die Megador im Orbit von Agamar stationiert war, um das Imperium vor Angriffen der Neuen Republik aus Richtung Celanon oder Ithor abzusichern. Pellaeon gewann den Feldzug in einer Entscheidungsschlacht über Orinda, in der er die Flotte der Neuen Republik unter dem Kommando von Wedge Antilles besiegte, der den Supersternzerstörer Lusankya befehligte. Ein Jahr später verlor Pellaeon in der Schlacht von Celanon jedoch die Reaper. Vier Jahre danach befand sich Pellaeon erneut in einer größeren Auseinandersetzung mit der Neuen Republik. Auf Drängen der Moffs verbündete er sich mit Admiral Daalas Streitkräften im Tiefkern und ging erneut zum Angriff über.[2]

Der imperiale Vorstoß wurde allerdings auch dieses Mal von der Neuen Republik gestoppt. Daala wurde in der Schlacht von Columus besiegt und Pellaeon musste nach der Zweiten Schlacht von Champala den Rückzug antreten. Die Neue Republik setzte erneut einen eigenen Supersternzerstörer ein, die Guardian, die sie ein Jahr zuvor übernommen hatte. Die Republik drängte das Imperium in den Schlachten von Tangrene und Kentaris weiter zurück. Pellaeon versuchte nun, eine erneute Entscheidungsschlacht herbeizuführen und seinen Erfolg bei Orinda zu wiederholen. Bei Anx Minor versammelte er einen Großteil seiner Streitkräfte, darunter die beiden Supersternzerstörer Dominion und Megador und den experimentellen Sternenzerstörer Rakehell. Die Schlacht entwickelte sich jedoch zu einem Desaster, als Admiral Gial Ackbar eine Schwachstelle der Rakehell ausnutzte und das Schiff zerstörte, was dazu führte, dass etliche weitere Kriegsschiffe von Pellaeon zerstört wurden und die Megador schwere Schäden erlitt. Pellaeon ordnete einen sofortigen Rückzug an, sodass das Imperium anschließend auf acht Sektoren zusammenschrumpfte und was zwei Jahre später zu einem Friedensvertrag führte.[2]

Seitenwechsel[Bearbeiten]

Jahrzehnte später, zur Zeit des Schwarmkrieges, diente die Megador als Kommandoschiff von Großadmiral Gilad Pellaeon, der Oberbefehlshaber in der Galaktischen Allianz war. Während des Angriffs auf das Dunkle Nest befanden sich die beiden Jedi-Heiler Cilghal und Tekli auf der Megador. Die Megador war ebenfalls an der finalen Schlacht des Zweiten Galaktischen Bürgerkriegs, der Schlacht von Shedu Maad, beteiligt. Dort kämpfte sie auf Seiten des Imperiums gegen die Jedi-Koalition. Nach dem Bürgerkrieg fand das Großkampfschiff weiterhin Einsatz auf Seiten der Galaktischen Allianz unter dem Kommando Nek Bwua'tus.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Die Megador tauchte zum ersten Mal im Roman Der Schwarmkrieg und wurde dort als Schiff beschrieben, das über 16 Ionentriebwerke verfügte. Später wurde das Schiff als Supersternzerstörer und in der Reihe Wächter der Macht als Sternenzerstörer der Super-Klasse bezeichnet. Letzterer Begriff ist jedoch nur ein inoffizieller Begriff, der eigentlich Schiffe der 19 Kilometer langen Exekutor-Klasse bezeichnet.[1]
  • War bisher davon auszugehen, dass sowohl die Megador als auch die Dominion erst nach dem Friedensvertrag zwischen dem Imperium und der Neuen Republik gebaut worden wären, legt der 2012 erschienene Essential Guide to Warfare fest, dass die beiden Sternenschlachtschiffe bereits weitaus länger im Dienst waren und bereits im Galaktischen Bürgerkrieg mitkämpften.

Einzelnachweise[Bearbeiten]