Tiefkernfeldzug

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Der Tiefkernfeldzug war ein Teilkonflikt des Galaktischen Bürgerkriegs im Jahr 12 NSY. Nachdem Versuche der imperialen Admiralin Natasi Daala, die im Tiefkern gegeneinander kämpfenden imperialen Kriegsherren für einen Angriff auf die Neue Republik zu vereinigen, gescheitert waren, tötete sie zusammen mit Vizeadmiral Gilad Pellaeon die zerstrittenen Anführer des Imperiums und übernahm ihre Truppen. Sie ließ die imperialen Einheiten aufrüsten und einen Angriff auf die Neue Republik planen. Daalas Pläne wurden von den beiden Jedi-Rittern Kyp Durron und Dorsk 81 entdeckt, sodass Daala sich gezwungen sah, ihren Feldzug gegen die Republik sofort zu starten. Sie ließ einige Schiffe unter Kommando von Oberst Ivan Cronus die Planeten Khomm, Chardaan und Porus Vida angreifen, während zunächst Einheiten unter dem Kommando von Vizeadmiral Pellaeon, später Truppen unter ihrem eigenen Kommando, die Jedi-Akademie auf dem Dschungelmond Yavin 4 angriffen. Als die Jedi Vizeadmiral Pellaeons Streitkräfte zu Daalas Überraschung abwehren konnten, ließ sie den Mond aus dem Orbit bombardieren. Im Laufe der Kämpfe griffen zunächst Luke Skywalker, der Anführer des Jedi-Ordens, und der Millennium Falke in die Schlacht ein, später eine Flotte der Neuen Republik unter Kommando von Admiral Gial Ackbar, die allerdings nicht stark genug war, um Daalas Supersternenzerstörer Jedi-Hammer zum Rückzug zu zwingen. Oberst Cronus begab sich nach dem erfolgreichen Angriff auf die anderen Ziele ebenfalls nach Yavin 4 und geriet in die Gefechte zwischen Daalas Kräften und der Flotte der Neuen Republik. Kurz danach zerstörte die ehemalige Jedi Callista Ming die Jedi-Hammer, nachdem sie mit einem gekaperten TIE-Bomber an Bord des Supersternenzerstörers gelandet war. Obwohl sich die Besatzung des Schiffes retten konnte, bedeutete die Zerstörung von Daalas Flaggschiff das Ende der Schlacht und veranlasste die Admiralin dazu, ihren Feldzug abzubrechen. Sie trat von ihrem Amt zurück und übergab das Kommando über die imperialen Streitkräfte an Vizeadmiral Pellaeon, der den Kampf des Imperiums gegen die Neue Republik in den folgenden Jahren fortsetzte.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Daalas Feldzug[Bearbeiten]

Das von Admiralin Daala beschützte Forschungszentrum im Schlund

Der Großmoff Wilhuff Tarkin ließ nach seinem Aufstieg im Militär des Imperiums im Schlund eine geheime Forschungsbasis zum Bau von Superwaffen errichten. Die Basis, deren Existenz Tarkin selbst Imperator Palpatine verschwieg und die aufgrund ihrer Lage zwischen mehreren Schwarzen Löchern vom Rest der Galaxis abgeschottet war, wurde von vier Sternenzerstörern unter dem Kommando von Tarkins Geliebter, Admiralin Natasi Daala, beschützt. Nach Tarkins Tod durch die Vernichtung des Ersten Todessterns brach der Kontakt der Basis zum Imperium ab. Daala ließ ihre Truppen in den folgenden Jahren weiterhin ordnungsgemäß ausbilden, ohne von der Entstehung der Neuen Republik zu erfahren. Als Han Solo, Chewbacca und Kyp Durron die Forschungsbasis im Jahr 11 NSY auf der Flucht vor einer von Moruth Doole geführten kriminellen Bande zufällig entdeckten, wurden sie von Daalas Truppen festgenommen. Daala ließ Durron zum Tode verurteilen, versklavte Chewbacca und ließ Han Solo verhören und foltern, um Informationen über die politische Situation in der Galaxis zu erhalten. Als sie erfuhr, dass die Rebellion zur Neuen Republik geworden war und das Imperium im Galaktischen Bürgerkrieg in die Defensive gedrängt hatte, beschloss sie, mit ihren vier Sternenzerstörern und dem Sonnenhammer, einer von der Wissenschaftlerin Qwi Xux entwickelten Superwaffe, einen Feldzug gegen die Neue Republik zu beginnen. Solo konnte Qwi Xux jedoch davon überzeugen, ihn, Chewbacca und Kyp Durron zu befreien. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin stahlen sie den Sonnenhammer und flohen aus dem Schlund. Dabei zerstörten sie die Hydra, einen von Daalas Sternenzerstörern.[3] In der Folgezeit griff Daala, die die Basis im Schlund nicht evakuieren ließ, aber den Kampf gegen die Neue Republik dem weiteren Schutz der Einrichtung gegenüber vorrangig behandelte, mit ihren drei verbliebenen Sternenzerstörern verschiedene Ziele in der Neuen Republik an. In der Schlacht von Dac kam es dabei zu einer Auseinandersetzung mit Schiffen der Neuen Republik unter Kommando von Admiral Ackbar, bei der Daala die Mantis, einen weiteren Sternenzerstörer, verlor. Die imperiale Kommandantin zog sich daraufhin in den Hexenkessel-Nebel zurück, wo Kyp Durron mit dem Sonnenhammer Daalas vorletzten Sternenzerstörer, die Basilisk, vernichtete.[4] Daala kehrte deshalb mit ihrem letzten Sternenzerstörer, der Gorgo, in den Schlund zurück, um ihre Basis vor der Neuen Republik zu schützen. Diese hatte allerdings bereits Einheiten zur Übernahme des Schlundzentrums entsandt, nachdem sie von dessen Existenz erfahren hatte. Die Admiralin, die nicht zulassen wollte, dass die Neue Republik möglicherweise Informationen aus dem Schlunduentrum erhielt, ließ ihre Mannschaft daraufhin sowohl auf die Basis als auch auf die republikanischen Schiffe feuern. Im weiteren Verlauf der Gefechte um das Zentrum wurde die Gorgo schwer beschädigt, weshalb sich Daala zurückzog. Die Neue Republik vermutete, dass der Sternenzerstörer zerstört worden war, und hielt Daala deshalb für tot. Allerdings zog sich die Admiralin mit ihren Truppen allerdings in den Tiefkern zurück und schloss sich den dortigen Imperialen an. Ihr Ziel war es, die im Tiefkern gegeneinander kämpfenden Kriegsherren zu vereinen und zu einem gemeinsamen Schlag gegen die Neue Republik zu bewegen.[5]

Vereinigung der Imperialen Streitkräfte im Tiefkern[Bearbeiten]

Admiralin Daala und Vizeadmiral Pellaeon ermorden die imperialen Kriegsherren

Nach der Niederlage in ihrem Feldzug gegen die Neue Republik versuchte Admiralin Daala, die im Tiefkern gegeneinander kämpfenden Kriegsherren zu einem gemeinsamen Angriff auf die Republik zu bewegen. Während Daala mit dem Kriegsherrn Blitzer Harrsk über dieses Vorhaben diskutierte, wurde Harrsks Festung von Einheiten des Hochadmirals Treuten Teradoc angegriffen. Als Harrsks Kräfte den Angriff überstanden hatten, zwang der Kriegsherr Daala, einen Gegenangriff auf Teradocs Festung zu kommandieren. Daala weigerte sich allerdings, Teradocs Schiffe zu beschießen, nachdem Harrsks Schiffe dessen Festung erreicht hatten, und hielt stattdessen eine Ansprache an Harrsks und Teradocs Truppen. Teradocs Vizeadmiral Gilad Pellaeon, der die Ansprache hörte, entschloss sich daraufhin, mit Daala zu sprechen. Daala konnte ein Treffen mit Pellaeon erzwingen, indem sie vortäuschte, Harrsks Flotte durch das Auslösen des Selbstzerstörungsmechanismus’ ihres Sternenzerstörers, der aufgrund der Formation der Flotte auch andere Schiffe getroffen hätte, andernfalls zu zerstören. Pellaeon und Daala waren der Meinung, dass sich die Kriegsherren im Tiefkern zu einem vereinten Schlag gegen die Neue Republik zusammenschließen sollten, und wollten sie deshalb dazu zwingen, ihre Konflikte zu beenden. Sie brachten die zehn stärksten Kriegsherren einige Zeit nach dem Gefecht zwischen Harrsks und Teradocs Truppen bei einer Konferenz im Tsoss-Funkfeuer zusammen. Daala und Pellaeon schlossen sich zusammen mit den Kriegsherren für drei Stunden in dem Gebäude ein und versuchten, die Streitigkeiten zwischen ihnen auszuräumen. Als sich fünf Minuten vor dem Ende der drei Stunden noch keine Einigung abzeichnete, ließ Daala den Tagungsraum mit Giftgas füllen und tötete die Kriegsherren. Pellaeon und Daala überlebten, da sie rechtzeitig Gasmasken aufsetzen konnten.[1] Blitzer Harrsk überlebte Daalas Anschlag ebenfalls, tötete sich aber kurz darauf selbst, sodass er den Plan der beiden, das Imperium wieder zu vereinen, nicht behindern konnte.[6] Die beiden übernahmen daraufhin die Flotten, mit denen die Kriegsherren angereist waren. Außerdem überzeugten sie bei anschließenden Reisen durch den Tiefkern die Streitkräfte einiger Kriegsherren, die ihre Kommandanten nicht zum Tsoss-Funkfeuer begleitet hatten, davon, sich ihrem Kommando anzuschließen. Dabei sicherte ihnen Oberst Ivan Cronus seine Unterstützung zu, indem er Daala die Night Hammer, einen vom im Tsoss-Funkfeuer getöteten Kriegsherrn Sander Delvardus konstruierten Supersternenzerstörer, übergab. Daala beschloss, die Night Hammer zu ihrem Flaggschiff zu machen. In Vorbereitung auf einen neuen Feldzug wurde die Rüstungsproduktion im Tiefkern-Imperium in der Folgezeit ausgebaut und das imperiale Militär wurde für Frauen und Nichtmenschen geöffnet. Daala reiste durch den Tiefkern, um die Moral der Imperialen zu stärken. Außerdem plante sie zusammen mit Vizeadmiral Pellaeon das Vorgehen des Imperiums im geplanten Feldzug. Zunächst wurden dafür die 112 vorhandenen Sternenzerstörer der Sieges-Klasse dem Kommando von Oberst Cronus unterstellt. In einer darauffolgenden Besprechung schlossen Daala und Pellaeon aus, direkt Coruscant, den Hauptplaneten der Neuen Republik, anzugreifen. Stattdessen beschlossen sie, Yavin 4, einen Mond des Gasplaneten Yavin, auf dem die Ausbildungsstätte des zur Republik gehörenden Jedi-Ordens lag, anzugreifen. Durch eine Vernichtung des Jedi-Ausbildungszentrums wollten sie die Moral der eigenen Truppen stärken und die Republik einschüchtern. Außerdem einigten sich Pellaeon und Daala darauf, dass Oberst Cronus mit seinen Sieges-Klasse Sternenzerstörern mehrere Ziele in der Neuen Republik angreifen und so vom eigentlichen Ziel des Imperiums ablenken sollte. Unterdessen sollte Pellaeon mit einer Armada von Imperium I-Klasse Sternenzerstörern Yavin 4 angreifen, zu der Daala später mit der Night Hammer dazustoßen wollte.[1]

Verlauf[Bearbeiten]

Die beiden Jedi Kyp Durron und Dorsk 81 hielten sich gerade im Tiefkern auf, als Admiralin Daala die imperialen Streitkräfte mobilisierte. Getarnt als Angehörige eines Reparaturtrupps hörten sie eine Ansprache von Gilad Pellaeon, in der er einen Angriff auf Yavin 4 ankündigte. Als die von der Neuen Republik für tot gehaltenen Admiralin Daala im Laufe der Ansprache auftrat, zogen Kyp Durron und Dorsk 81 die Aufmerksamkeit mehrerer Sturmtruppen auf sich, sodass es zu einem Kampf zwischen den Imperialen und den Jedi kam. Durron und Dorsk 81 flohen daraufhin, gelangten an Bord einer Fähre und flogen damitzu Dorsks nahe gelegenen Heimatplaneten Khomm. Von dort aus wollten sie die Neue Republik vor den Angriffsplänen des Imperiums warnen. Die Khommiten weigerten sich allerdings zum Schutz vor der imperialen Flotte, eine solch kurzfristig Entscheidung zu treffen. Admiralin Daala beschloss nach der Flucht der beiden Jedi, die imperialen Angriffe sofort zu beginnen. Die Imperialen vermuteten, dass die beiden Jedi nach Khomm geflohen waren, weshalb Daala Oberst Cronus befahl, mit seinen Sieges-Klasse Sternenzerstörern zunächst diesen Planeten anzugreifen, bevor er gegen andere Planeten der Neuen Republik vorgehen sollte. Aufgrund der Weigerung der Khommiten, auf die Warnungen von Kyp Durron und Dorsk 81 zu reagieren, griffen Cronus’ Schiffe den Planeten unverteidigt an. Der Oberst ließ die Sternenzerstörer eine halbe Stunde lang unter anderem auf eine Stadt des Planeten feuern, bevor er seine Flotte nach Chardaan verlegte. Der Angriff tötete viele Khommiten, außerdem wurden viele Gebäude auf dem Planeten zerstört, allerdings überlebten Durron und Dorsk 81, da sie Khomm schon vor dem Angriff verlassen hatten. Sie flogen nach Yavin 4, wo sie die anderen Jedi vor der drohenden imperialen Attacke warnten. Gleichzeitig begann Vizeadmiral Pellaeon mit seinem Angriff auf Yavin 4. Von seinem Flaggschiff, der Feuersturm, aus befehligte er insgesamt 16 weitere Sternenzerstörer. Zunächst errichteten die Imperialen ein Störnetz um den Dschungelmond, um zu verhindern, dass die Jedi die Neue Republik kontaktieren und um Unterstützung bitten konnten. Dann ließ er AT-STs und andere Bodeneinheiten auf dem Mond landen, um die Jedi-Akademie anzugreifen. Die Bodentruppen wurden durch TIE-Jäger unterstützt. Admiralin Daala begab sich unterdessen zur Nexusstation, wo sie die Night Hammer stationiert hatte. Sie taufte den Supersternenzerstörer dort zu Jedi-Hammer um, bevor sie mit ihm nach Yavin 4 aufbrach. Pellaeons Angriff erreichte die Jedi-Akademie, als Kyp Durron und Dorsk 81 die dortigen Jedi gerade über den bevorstehenden Angriff der Imperialen unterrichteten. Die Jedi befanden sich zu diesem Zeitpunkt beim Tempel des Blaublatt-Hains, wo sie gerade neue Schüler einwiesen, da Luke Skywalker, der Meister des Jedi-Ordens, gerade nicht anwesend war. Sie konnten die erste Angriffswelle jedoch durch den Einsatz der Macht zurückschlagen. Nachdem ein Versuch, die Neue Republik zu kontaktieren, aufgrund des imperialen Störnetzes fehlgeschlagen war, beschlossen die Jedi, selbst gegen die Sternenzerstörer im Orbit des Mondes vorzugehen. Sie nutzten dafür eine der Pyramiden, die auf dem Gelände der Jedi-Akademie standen, um ihre Machtkräfte auf Dorsk 81 zu foskussieren, der auf der Spitze des Gebäudes stand. Dorsk 81 gelang es so, die Sternenzerstörer im Orbit mit der Macht vom Mond weg zu schieben. Allerdings starb er dabei.[1]

In einer zweiten Angriffswelle erreichte Admiralin Daala mit der Jedi-Hammer kurz darauf Yavin 4. Als Daalas Besatzung feststellte, dass sich Pellaeons Sternenzerstörer nicht mehr im System befanden, stoppte Daala den Plan, den Mond genauso wie Pellaeons Streitkräfte anzugreifen. Stattdessen ließ sie mit den Turbolasern des Supersternenzerstörers auf Yavin 4 feuern und verursachte so einen Waldbrand. Gleichzeitig griffen Oberst Cronus’ Sternenzerstörer die republikanischen Schiffswerften auf Chardaan an. Cronus’ Schiffe konnten Teile der Werften verwüsten, allerdings wurden zwei seiner Sternenzerstörer von Streitkräften der Neuen Republik vernichtet. Cronus ließ deshalb Detonatorminen zwischen den Wracks der Werften auslegen, bevor er mit seinen Schiffen in den Hyperraum sprang und sich nach Porus Vida begab. Dort attackierten seine Schiffe das bekannte Kulturmuseum, dessen Verlust nach Daalas Meinung keinen strategischen, aber einen psychologischen Schlag gegen die Republik bedeuten würde. Dann begaben sich Cronus’ Schiffe auf den Weg nach Yavin 4. Unterdessen erreichten die Jedi Luke Skywalker und Callista Ming zusammen mit Han Solo, Leia Organa Solo, Chewbacca und den beiden Droiden R2-D2 und C-3PO im Millennium Falke den Mond und gerieten dort in die Schlacht. Nachdem die Gruppe einige TIE-Jäger abgeschüttelt hatte, konnte Solo auf Yavin 4 landen. Luke Skywalker, seine Geliebte Callista Ming und die beiden Droiden schlossen sich dort den Verteidigern der Jedi-Akademie an, während Solo zusammen mit Leia, Chewbacca und Kyp Durron wieder startete. Der Millennium Falke geriet daraufhin wieder in die Raumschlacht, konnte sich jedoch gegen die angreifenden TIE-Jäger verteidigen. Mit Hilfe ihrer Machtfähigkeiten konnten die Jedi weitere Angriffe von Bodentruppen auf die Akademie abwehren. Callista, die ihre Machtfähigkeiten Jahre zuvor verloren und erfolglos mit Skywalker versucht hatte, sie zurückzugewinnen, nutzte die Schlacht, um sich von den anderen Jedi abzusetzen. Sie fand einen abgestürzten, aber noch flugfähigen TIE-Bomber, tötete den Piloten, der den Absturz überlebt hatte, und übernahm das Schiff. Es gelang ihr, eine Landeerlaubnis an Bord der Jedi-Hammer zu erhalten. Während Callista zur Jedi-Hammer flog, traf eine Flotte der Neuen Republik unter Führung von Admiral Ackbar bei Yavin 4 ein. Da Ackbars Schiffe nicht genügend Kampfkraft hatten, um Daalas Supersternenzerstörer anzugreifen, zogen sie sich zunächst zurück, während sie auf Verstärkung durch eine von General Wedge Antilles kommandierte Flotte warteten. Zunächst traf allerdings Oberst Cronus mit seinen Schiffen ein und griff Ackbars Flotte an. Während Daalas Besatzung versehentlich eines von Cronus’ Schiffen anschoss und beschädigte, gelang es Cronus’ Flotte, zwei Corellianische Kanonenboote zu zerstören und ein drittes schwer zu beschädigen. Das beschädigte Kanonenboot ging daraufhin auf Kollisionskurs zu Cronus’ Flaggschiff 13X, rammte den Sternenzerstörer und vernichtete ihn. Bei der Zerstörung seines Flaggschiffs starb auch ihr Befehlshaber. Außerdem zerstörten Ackbars Schiffe zwei weitere seiner Sternenzerstörer.[1]

Vizeadmiral Pellaeons Schiffe bereiteten am Rand des Yavin-Systems eine Rückkehr nach Yavin 4 vor, die nach dem Absturz der Navcomputer seiner Sternenzerstörer nur langsam möglich war. Gleichzeitig landete Callista in ihrem TIE-Bomber auf der Jedi-Hammer. Da sie gemeldet hatte, dass ihr Bomber ein Strahlungsleck hatte, war der Hangar vor ihrer Landung evakuiert worden, sodass Callista ungestört die Vibroraketen ihres Schiffs auf die Maschinenräume der Jedi-Hammer richten und, mit einem Zeitzünder versehen, aktivieren konnte. Sie begab sich danach auf die Brücke des Supersternenzerstörers. Kurz darauf detonierten die Vibroraketen, beschädigten den Antrieb des Supersternenzerstörers und sorgten dafür, dass das Schiff steuerlos auf Yavin zuflog. Als sich nach der Zerstörung des Antriebs abzeichnete, dass der Supersternenzerstörer in den Gasriesen stürzen würde, ließ Daala das Schiff evakuieren. Daala selbst begab sich in einen Bereitschaftsraum neben ihrem privaten Quartier. Dort traf sie auf Callista, die die Admiralin mit ihrem Lichtschwert angriff. Daala konnte die Jedi durch einen Betäubungsschuss überwältigen, bevor sie das Schiff mit einer Rettungskapsel verließ. Callista konnte sich ebenfalls aus dem abstürzenden Supersternenzerstörer retten. Allerdings bemerkte die Neue Republik ihre Flucht nicht und hielt sie für tot. Mit der Zerstörung der Jedi-Hammer endete die Schlacht von Yavin 4.[1]

Folgen[Bearbeiten]

Gilad Pellaeon, der neue Kommandant der imperialen Streitkräfte

Die Rettungskapsel, mit der Admiralin Daala von der Jedi-Hammer geflohen war, wurde von Pellaeons Sternenzerstörern geborgen. Nachdem Daala an Bord von Pellaeons Flaggschiff gelangt war, übergab sie Pellaeon als Reaktion auf die Niederlage in der Schlacht von Yavin 4 das Kommando über die Flotte. Unterdessen flogen die imperialen Sieges-Klasse Sternenzerstörer, die zuvor von Oberst Cronus kommandiert worden waren, nach dem Ende der Schlacht von Yavin 4 zu einem Rendezvous-Punkt im Tiefkern.[1] Pellaeon zog sich mit den verbliebenen imperialen Truppen zunächst ebenfalls in den Tiefkern zurück. Er verzichtete auf den vor dem Feldzug geplanten Angriff auf Coruscant, setzte den Kampf gegen die Neue Republik allerdings fort.[7] Nach einiger Zeit verlegte er dazu die imperialen Basen aus dem Tiefkern in den Äußeren und Mittleren Rand.[2] Gegen den Willen einiger hochrangiger Imperialen[8] war Pellaeon im Jahr 19 NSY maßgeblich an der Beendigung des Galaktischen Bürgerkriegs beteiligt.[2] Die Jedi begruben den im Kampf gegen das Imperium gestorbenen Dorsk 81 auf Yavin 4.[1] Mehrere Monate nach der Schlacht begann Dorsk 82, ein Klon von Dorsk 81, die Ausbildung zum Jedi-Ritter in der Jedi-Akademie.[2] Luke Skywalker kehrte nach dem Ende der Kämpfe um Yavin 4 ohne die für tot gehaltene Callista in die Jedi-Akademie zurück, um die Einrichtung wieder aufzubauen. Dabei wurde er von R2-D2 und C-3PO unterstützt. Kurz darauf erhielt Skywalker jedoch eine Nachricht von Callista, in der sie ihm mitteilte, dass sie rechtzeitig von der Jedi-Hammer geflohen war, sich aber aus Angst vor der Dunklen Seite von den Jedi fernhalten wollte.[1] Skywalker verfolgte die Spuren seiner Geliebten daraufhin nach Nam Chorios, wo er in einen Konflikt zwischen der Neuen Republik, dem Droch Dzym und dem Moff Tol Getelles geriet. Daala, die von der Neuen Republik nach der Schlacht von Yavin 4 für tot gehalten wurde, plante in der gleichen Zeit, sich auf Peduccis Chorios, einem im Meridian-Sektor nahe bei Nam Chorios gelegenen Planeten, niederzulassen. Sie wurde Präsidentin der Unabhängigen Siedlergemeinschaft, die zwischen verschiedenen Kriegsherren auf Pedducis Chorios vermitteln sollte und im Gegenzug das Recht erhielt, auf dem kleinsten der drei südlichen Kontinente des Planeten zu siedeln. Als Getelles und Dzym versuchten, den Sektor von der Neuen Republik zu übernehmen, griffen Daala und ihre Anhänger für die Neue Republik in den Konflikt ein.[9] Nach dem Ende dieses Konfliktes kehrte Daala jedoch zu den imperialen Streitkräften zurück.[10]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]