Punworcca-116-Klasse Solarsegler

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Dookus Solarsegler.jpg
Punworcca-116-Klasse Solarsegler
Allgemeines
Hersteller:

Huppla Pasa Tisc Schiffsbaukollektiv[1]

Modell:

Interstellare Raumyacht[1]

Preis:

35.700 Credits[2]

Technische Informationen
Länge:
  • 16,76 Meter (ohne Segel)[3]
  • 105,16 Meter (mit Segel) [3]
Breite:

4,60 Meter[4]

Höhe:

4,80 Meter[4]

Beschleunigung:
  • Segel: 1.000 g[1]
  • Schubdüsen: 30 g[1]
Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

1.600 km/h[3]

Antrieb(e):
  • Sonnensegel[1]
  • Repulsorantrieb[1]
Hyperraumantrieb:

Klasse 1,5[3]

Schild(e):

Deflektorschild[1]

Kapazitäten
Besatzung:
  • Pilot (2)
  • Bordingenieur (1)
Passagiere:
Beladung:
  • 240kg[2]
  • Vorräte für eine Woche[2]
Nutzung
Rolle:

Kurierschiff[4]

Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme[5]

Der Punworcca-116-Klasse Solarsegler war eine interstellare Raumyacht, die sich zur Zeit der Klonkriege im Besitz Graf Dookus befand. Er setzte sich aus einem einzigartigen Sonnensegel und dem Rumpf einer Punworcca-116-Klasse interstellaren Schaluppe zusammen. Dieses verlieh dem Schiff große Mobilität, sodass es sich unterhalb der Lichtgeschwindigkeit ohne Treibstoff fortbewegen konnte.

Beschreibung[Bearbeiten]

Dookus Solarsegler

Der Solarsegler bestand aus dem Rumpf einer Punworcca-116-Klasse interstellaren Schaluppe, der von einem Solarsegel angetrieben wurde. Dieses bestand aus einem speziellen Material unbekannter Herkunft und hatte eine Spannweite von etwa 100 Metern. Es war viergeteilt und an einem[1] 88,4 Meter langen[3] Hauptmast aufgehängt. Die Mastteile waren mitsamt der ausklappbaren Stützen in Nischen verstaut und konnten bei Bedarf ausgefahren werden. Das Segel reflektierte Supralichtemissionen und kam im Gegensatz zu anderen ohne Hilfsmittel wie Ultraviolettlaser aus, nutzte auch keine Tachyonenströme und war überdies deutlich kleiner als die meisten übrigen Ausführungen.[1] Es war leistungsfähiger als andere Exemplare, die über die doppelte Größe und eine höhere Qualität verfügten.[4] Der Rumpf hingegen entsprach dem Standard der Punworcca-116-Klasse interstellaren Schaluppe: Der vordere Teil bestand aus zwei spitz zulaufenden, übereinander liegenden Bugzacken, in denen verschiedene Systeme verborgen waren. So befanden sich darin die 84 Traktor- und Repulsorpunkt-Strahler, die sowohl zur Steuerung, als auch als Waffen eingesetzt werden konnten. Die Strahler wurden genutzt, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen,[1] konnten aber auch Torpedos und Erschütterungsraketen abhalten und so als Partikelschilde fungieren.[4] Auch die Deflektorschilde waren in den Bugzacken untergebracht, die ähnlich derer der Nantex-Klasse Sternenjäger geformt waren[1] und dem Schwertdesign entsprachen, das in der geonosianischen Kunst und Architektur häufig Verwendung fand.[7] Dahinter befanden sich die Klapppaneele für das Segel, zwischen ihnen war die Steuerblase gelegen. Auf dem Rumpf befanden sich mehrere blasenförmige Elemente, die die Energierezeptoren, einen Reaktor und den Transceiver verkleideten. Der Wohnraum des Fahrzeugs befand sich in einer Kugel, die lediglich durch die Heckklappe zu betreten und verlassen war.[1] Diese diente überdies neben zwei ausfahrbaren Stützen als Stabilisierungshilfe für das Schiff im Ruhezustand.[4]

Der Solarsegler besaß zwei Stockwerke, die durch eine Wendeltreppe nahe dem Ausstieg am Heck miteinander verbunden waren. Im oberen Stockwerk befand sich die Wartungsstation, die über mehrere Statusanzeigen verfügte, von denen allerdings manche auf geonosianische Piloten eingestellt waren und Pheromonimitationen verwendeten. Außerdem war es möglich, von dort aus die Kontrolle über den Segler zu übernehmen. Direkt darunter begann Dookus persönlicher Wohnraum, der mit einer Koje ausgestattet war und außerdem eine Karten- und Datenbuchbibliothek umfasste, welche sich bis zur Pilotenkanzel erstreckte. Diese bestand aus einer austauschbaren Glaskugel. Es war möglich, die Kanzel durch eine mit Waffen oder Sensoren gespickte Kugel zu ersetzen.[1] Das Cockpit bot zwei Personen Platz.[5] Die Besatzung des Schiffs bestand aus einem FA-4 Pilotendroiden, der die ursprüngliche geonosianische Crew aus Pilot, Co-Pilot und Bordingenieur ersetzen konnte. Des Weiteren bot die Kanzel für einen Co-Piloten einen Sitzplatz, der meist von Dooku selbst in Anspruch genommen wurde. Die Passagierkabine war auf einen Reisenden ausgelegt, bot aber genügend Raumkapazität für zehn stehende Personen.[4]

Innerhalb der Atmosphäre eines Planeten[1] wurde der Solarsegler von einem Repulsorantrieb angetrieben, der eine Leistung von bis zu 30 g erbringen konnte, die Maximalgeschwindigkeit betrug etwa 1.600 Stundenkilometer. Sobald die Yacht die Atmosphäre verlassen hatte, wurde das Segel ausgefahren, welches mit bis zu 1.000 g beschleunigen konnte. Für den interstellaren Flug war außerdem ein Hyperantrieb der Klasse 1,5 vorhanden.[3] Zahlreiche im Rumpf verborgene Traktor- und Repulsorstrahler erhöhten die Wendigkeit des Schiffes.[1] Um die Galaxis unerkannt bereisen zu können, ließ Graf Dooku eine Tarnvorrichtung einbauen.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Dooku landet mit seiner Yacht auf Coruscant

Auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug für sich als Anführer der Separatistenbewegung und Sith-Lord erwarb Graf Dooku einige Jahre vor den Klonkriegen bei einem Antiquitätenhändler auf einer Welt nahe der Gree-Enklave ein Sonnensegel mit besonderen Eigenschaften, das in der Lage war, ein Raumschiff in jeder Situation anzutreiben, da es keinerlei Kraftstoffe benötigte, was Dooku zusätzliche Mobilität verschaffte. In Kenntnis der alten Segeltradition der Geonosianer wandte sich Dooku an seinen Freund und Verbündeten, Erzherzog Poggle den Geringeren von Geonosis. Dieser schenkte ihm eine interstellare Schaluppe der Punworcca-116-Klasse und veranlasste den Umbau des Schiffs, bei dem unter anderem das Solarsegel hinzugefügt wurde und Teile der Steuerung für die Bedienung durch einen Menschen modifiziert wurden.[3] Fortan nutzte Dooku sein neues Gefährt für seine Reisen zu potentiellen Neumitgliedern seiner wachsenden Separatisten-Allianz,[4] er überließ meist einem FA-4-Droidenpiloten die Steuerung.[3] Auch diente es ihm als Rückzugsort und Platz für ausgedehnte Meditation.[4] Ebenso besaß er auf Geonosis einen Privathangar für seine Yacht, der nahe der Hinrichtungsarena lag. In diesem stellte er sein Gefährt ab, als er im Jahr 22 VSY gemeinsam mit einigen Vorsitzenden großer Unternehmen auf Geonosis die Bildung einer separatistischen Droidenarmee beschloss. Nachdem in der Arena die zu exekutierenden Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker sowie die Senatorin Padmé Amidala von der neuen Klonarmee der Republik befreit worden waren, entbrannte auf Geonosis eine Schlacht, in der ein Sieg für die Separatisten aussichtslos war. Um den Planeten zu verlassen und den ihn verfolgenden Jedi zu entgehen, begab sich Dooku zu seinem Hangar und duellierte sich dort mit Kenobi und Skywalker, die ihm aus der Arena gefolgt waren. Außerdem spürte ihn Jedi-Großmeister Yoda auf, Dooku konnte ihm mit seinem Solarsegler entkommen und auch die Orbitalschlacht umgehen. Anschließend begab er sich mit seinem Schiff in ein Industriegebiet auf Coruscant, um seinen Meister Darth Sidious über den Ausbruch der Klonkriege zu informieren.[5] Während der Krise um das verschwundene Volk der Togruta von Kiros flog Dooku mit dem Segler zu Königin Miraj Scintel auf Zygerria, um mit ihr über die Auslieferung der von Zygerrianern gefangen genommenen Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zu verhandeln.[9] Dooku nutzte den Segler, als er nach einer Konfrontation mit den Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker auf Tythe nach Coruscant aufbrach. Dort traf er sich mit General Grievous, der im Zuge einer Offensive der Konföderation den Obersten Kanzler Palpatine gefangen genommen und an Bord der Unsichtbaren Hand gebracht hatte. Im weiteren Verlauf der Schlacht wurde Dooku jedoch getötet und die Unsichtbare Hand stürzte auf Coruscant ab.[8]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Über die Länge des Schiffs gibt es unterschiedliche Informationen. Während Das offizielle Star Wars Fact File sie mit 15,2 Metern angibt, sind es laut The New Essential Guide to Vehicles and Vessels 16,76. Letztere Länge gilt als kanonisch, da sie von mehreren Quellen bestätigt wird.
  • In mehreren Folgen der Fernsehserie The Clone Wars tauchen dem Solarsegler ähnliche Schiffe im Besitz Dookus oder dem seiner Schüler auf, die allerdings allesamt kein Segel besitzen. Daher ist anzunehmen, dass es sich um Punworcca-116-Klasse interstellare Schaluppen handelt. Dies wird durch ein Auftauchen des echten Solarseglers in der Folge Meister und Sklave in der vierten Staffel der Serie gestützt.
  • Das Design des Seglers wurde von unbenutzten Entwürfen für ein königliches Raumschiff der Naboo in Episode I inspiriert. Während einige Vorschläge einem texturierten Wasserfloh ähnelten, erinnerten andere an einen Schmetterling.[1]
  • Zunächst sollte die Yacht mit einer Limousine assoziiert werden, was durch den Droidenpiloten verstärkt wurde. Allerdings wurde später entschieden, eine Aufnahme Dookus neben FA-4 zu zeigen, sodass das Schiff neu designet werden musste und nun eine Cockpit-Blase besaß.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Solarsegler in der Datenbank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)