Geonosis

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Geo.jpg
Geonosis
Astrographie
Region:

Äußerer Rand[1]

Sektor:

Arkanis-Sektor[1]

System:

Geonosis-System[1]

Entfernung vom galaktischen Kern:

43.000 Lichtjahre[2]

Monde:

15[2]

Beschreibung
Landschaft:

Felsenlandschaft, Wüste[1]

Klima:

heiß, trocken

Durchmesser:

11.370 km[2]

Jahreslänge:

256 Standardtage[2]

Sehenswürdigkeiten / bekannte Orte:
Gesellschaft
Ureinwohner:

Geonosianer[1]

Offizielle Sprache:

Geonosianisch, Basic

Wichtige Städte:
Wichtige Exportprodukte:

Kampfdroiden

Zugehörigkeit:

Geonosis ist ein Planet, der sich im Äußeren Rand der Galaxis nahe der Wüstenwelt Tatooine befindet und von den Geonosianern bewohnt wurde, einer insektoiden Spezies. Der umliegende Asteroidenring des Planeten ist die Folge der Zerstörung eines benachbarten Mondes durch einen Kometen. Auf Geonosis selbst herrschen lebensfeindliche Bedingungen. Neben dem heißen und trockenem Klima toben regelmäßige Solarstürme und Asteroidenschauer, weswegen die Geonosianer die Oberfläche ihres Heimatplaneten meiden und sich in unterirdischen Stöcken zurückgezogen hatten.

Die Abgeschiedenheit des Planeten und das große technologische Verständnis der Geonosianer sorgten dafür, dass Geonosis im Laufe der galaktischen Geschichte als Produktionsort für Militärwaffen herangezogen wurde. Unmittelbar vor den Klonkriegen war der Planet die geheime Hochburg der Konföderation unabhängiger Systeme von Graf Dooku, die dort heimlich ihre Droidenarmee aufbaute. Zu dieser Zeit wurde der Planet von dem geonosianischen Erzherzog Poggle regiert, der mit den Separatisten sympathisierte. Im Orbit des Planeten wurde während des Aufstiegs des Imperiums außerdem eine mobile Kampfstation gebaut, die als Todesstern Bekanntheit erlangte. Dieses streng geheime Bauprojekt, welches der Aufsicht von Großmoff Wilhuff Tarkin unterlag, war ursächlich dafür, dass das Imperium den Planeten „sterilisieren“ ließ und die geonosianische Bevölkerung dabei nahezu vollständig ausrottete.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der rote Planet Geonosis liegt in den äußeren Randgebieten der Galaxis in unmittelbarer Nachbarschaft zum rund ein Parsec entfernten Tatooine.[4] Aus Sicht des Weltraums wird der unberührt anmutende Planetoid von zwei Streifen desselben Asteroidengürtels umschlossen, die ringförmig um den Planeten kreisen. Die Asteroiden stellen für Raumfahrer eine echte Gefahr dar, eignen sich aber auch als ideales Versteck oder als Hindernisse, um Verfolger abzuschütteln. Das Landschaftsbild auf Geonosis ist gezeichnet von kosmischen Solarstürmen, die eine schroffe, karge und zerklüftete Oberfläche mit spitzen Gebirgen geformt hat. Die turbulenten und lebensfeindlichen Windverhältnisse waren auch der Grund, warum sich Geonosianer nur selten an die Oberfläche ihres Heimatplaneten wagten und stattdessen bevorzugt im Inneren von Felsformationen lebten, die sie den natürlichen Strukturen ihrer Umgebung angepasst hatten. Mit dieser „Freistil“-Architektur ihrer Stockbauten hatten die Geonosianer ein traditionelles Verfahren geformt, das sich organischer Verbundstoffe bediente, wie etwa Gesteinsmehl oder dem Kot von Phindna-Parasiten. Die damit erbauten Strukturen wirkten wie Kathedralen mit hoch gewölbten Decken, großen Säulen und Bögen. Geonosis war außerdem die Heimat gefährlicher Raubtiere wie den Merdeths und den Massiffs.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Rolle in den Klonkriegen[Bearbeiten]

Geonosis war zur Zeit der Klonkriege einer der Hauptsitze der Konföderation unabhängiger Systeme. In großen Fabriken rüstete sich die von Graf Dooku angeführte Separatistenallianz heimlich für einen Krieg gegen die Republik, indem sie Kampfdroiden, Fahrzeuge und Waffen produzierte.[2] Im Jahr 22 VSY ermittelte der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi die Hintergründe eines Anschlags gegen Senatorin Padmé Amidala und verfolgte dabei den Kopfgeldjäger Jango Fett nach Geonosis. Im Zuge seiner Nachforschungen entdeckte Kenobi die geheime Hochburg der Konföderation innerhalb des Stalgasin-Stocks, wo sich Graf Dooku und weitere hohe Führungspersönlichkeiten des separatistischen Firmenkonglomerats zu einem Treffen verabredet hatten, um über einen Konflikt galaktischen Ausmaßes zu beraten. Der Jedi nutzte die Gelegenheit, um das Gespräch zwischen Dooku und seinen Unterstützern zu belauschen, wurde aber kurz darauf entdeckt und gefangen genommen. Senatorin Amidala und Obi-Wans Padawan Anakin Skywalker unternahmen wenig später einen Versuch, den Jedi zu retten, wobei auch sie in Gefangenschaft gerieten. Ein Rettungsteam, bestehend aus rund 200 Jedi unter der Führung von Meister Mace Windu, reiste nach Geonosis, woraufhin die Schlacht von Geonosis und mit ihr die drei Jahre andauernden Klonkriege ausbrachen. Mit der Unterstützung einer großen Klonarmee gelang es den Jedi und der Republik, die Gefangenen zu befreien und die Separatisten von Geonosis zu vertreiben. Der Anführer der Konföderation, Graf Dooku, konnte jedoch vom Planeten entkommen und weiter Zwietracht in der Galaxis sähen, wodurch er die Separatistenbewegung weiter am Leben erhielt.[5]

In der folgenden Zeit wurde die Droidenfertigungsanlage der Techno-Union abgeschaltet und der Planet von der Republik besetzt. Der Republik war es nicht möglich, die militärische Präsenz auf dem kargen Wüstenplaneten dauerhaft aufrecht zu erhalten, da die Klonkrieger anderswo dringender benötigt wurden. Die Konföderation nutzte diese Schwäche für eine Rückeroberung, mit der Absicht, die separatistischen Produktionsstätten wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu zählte auch eine neue, höher entwickelte Droidenfabrik, die in der darauffolgenden Schlacht zum Hauptziel der Republik wurde. Mithilfe eines Sabotageakts der beiden Jedi Barriss Offee und Ahsoka Tano konnte die neue Fabrik vernichtet werden. Erzherzog Poggle floh nach der Schlacht zum Progate-Tempel und entführte die Jedi Luminara Unduli, woraufhin er bei Karina, der Königin der Geonosianer, Zuflucht suchte. Die Jedi Anakin Skywalker, Ki-Adi-Mundi und Ahsoka Tano nahmen die Verfolgung auf, befreiten Unduli aus ihrer Gefangenschaft und nahmen Poggle in Gewahrsam.[1]

Ära des Imperiums[Bearbeiten]

Noch während der Klonkriege im Jahr 20 VSY begannen die Geonosianer mit der Arbeit an einer gewaltigen Kampfstation, dem späteren Todesstern.[1][6] In den letzten Jahren der Republik und während des Aufstiegs des Imperiums entstand im Orbit des roten Planeten jene Superwaffe, die in der Lage sein sollte, ganze Planeten zu vernichten. Die bloße Furcht vor der imperialen Kriegsmaschinerie und die Angst vor dieser todbringenden Waffe sollte aufsässige Welten lähmen und jedes Anzeichen von Rebellion im Keim ersticken. Der Ideengeber dieser Ideologie, Großmoff Wilhuff Tarkin, wachte persönlich von der nahe gelegenen Sentinel-Basis über das streng geheime Projekt und riegelte das Areal des Planeten weiträumig ab. Widrige Umstände, immer wieder auftretende Engpässe an Rohstoffen und Kapazitäten sowie Angriffe gegen wichtige Versorgungskonvois warfen den Zeitplan immer wieder zurück.[3] Mit seinem rigiden Führungsstil schaffte es Tarkin, jeglichen Widrigkeiten zu trotzen und sein ehrgeiziges Ziel immer weiter voranzutreiben.[1] Einen wichtigen Beitrag lieferte auch Militärdirektor Orson Krennic, der von Tarkin die Verantwortlichkeit über die Fertigstellung des Projekts zugetragen bekam. Als das Geheimprojekt im Zuge von Nachforschungen des Widerstandskämpfers Saw Gerrera aufzufliegen drohte, entschieden sich die Verantwortlichen dafür, Geonosis aufzugeben und die Bauarbeiten im Orbit des abgelegenen Planeten Scarif fortzusetzen.[6] In diesem Zusammenhang führte das imperiale Militär ein planetares Bombardement durch, das für ein Massensterben der geonosianische Bevölkerung sorgte, sodass diese nahezu vollständig ausgerottet wurde.[7] Dieser milliardenfache Völkermord blieb über viele Jahre unbemerkt.[6] Der Todesstern war schon nicht mehr im Orbit von Geonosis, als im Jahr 3 VSY die rebellische Crew der Geist unter der Führung der Twi’lek-Pilotin Hera Syndulla die zurückgelassene Baustelle mit ihren orbitalen Konstruktionsmodulen entdeckte. Bei ihrem Vorhaben, eines der Module nach weiteren Informationen des Geheimprojekts zu durchsuchen, gerieten die Rebellen in einen Hinterhalt des ISB-Agenten Kallus und mussten unverrichteter Dinge wieder den Rückzug antreten.[8]

Vader und Aphra treffen auf die überlebende Königin.

In der Schlacht von Yavin gelang es dem Rebellen-Piloten Luke Skywalker, den Todesstern mit einem gezielten Schuss zu vernichten und dem Imperium eine schwere Niederlage beizubringen. Darth Vader, der durch dieses Ereignis bei Imperator Palpatine in Ungnade fiel, ging in der folgenden Zeit seinen eigenen Interessen nach, um den Rebellen-Piloten ausfindig zu machen und seine eigene Privatarmee aufzustellen. Hierzu rekrutierte er die Archäologin Dr. Aphra, mit der er nach Geonosis zurückkehrte und eine geonosianische Königin ausfindig machte. Diese hatte die Sterilisation des Planeten überlebt und sich mit ihrem Körper mit einer Droidenfabrik verbunden. Auf diese Weise war es ihr möglich, die Komponenten der Kampfdroiden mit jenen der königlichen Befruchtung zu vermengen und Cyborgs mit geonosianischen Flügeln zu kreieren. Der Sith-Lord stürzte sich auf die Königin und trennte ihre Verbindung zur Fabrik, um anschließend mit Aphras Schiff, der Ark Angel, die Fabrikanlage aus dem Gewölbe zu heben. Nach Sicherstellung der Anlage ließ Vader damit seine eigene Privatarmee produzieren, mit der er einen geheimen Agenten des Imperator zu vernichten plante.[7]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Geo.jpg
Geonosis
Astrographie
Region:

Äußerer Rand

Sektor:

Arkanis-Sektor

System:

Geonosis-System

Entfernung vom galaktischen Kern:

43.000 Lichtjahre

Raster-Koordinaten:

R-16

Monde:

4 größere

Beschreibung
Landschaft:

rote Wüsten, Mesas, Canyons (5% Oberflächenwasser)

Atmosphäre:

Sauerstoffgemisch

Klima:

heiß

Zusammensetzung:

winziger geschmolzener Kern mit Steinmantel

Gravitation:

0,9 g

Durchmesser:

11.370 km

Tageslänge:

30 Standardstunden

Jahreslänge:

256 Standardtage (entspricht 204,8 lokalen Tagen)

Sehenswürdigkeiten / bekannte Orte:

Droidenfabrik, Arena der Gerechtigkeit, Stöcke

Gesellschaft
Ureinwohner:

Geonosianer

Einwohnerzahl:

100 Milliarden

Offizielle Sprache:

Geonosianisch, Basic

Regierung:

Monarchie

Wichtige Importprodukte:

Rohmaterialien

Wichtige Exportprodukte:

Kampfdroiden, Waffen

Zugehörigkeit:

Geonosis ist ein Planet, der sich im Äußeren Rand der Galaxis nahe der Wüstenwelt Tatooine befindet und von den Geonosianern bewohnt wird, einer insektenähnlichen Spezies. Der umliegende Asteroidenring des Planeten ist die Folge der Zerstörung eines benachbarten Mondes durch einen zwei Kilometer großen Kometen. Geonosis selbst wird dabei nicht von Asteroiden, Meteoren und Strahlungsstürmen verschont, was des Öfteren radikale Massensterben der Bevölkerung nach sich zieht. Der Planet wird von einem geonosianischen Erzherzog regiert. Zur Zeit der Klonkriege war dies Poggle der Geringere.

Beschreibung[Bearbeiten]

Geonosis liegt in den äußeren Randgebieten der Galaxis in unmittelbarer Nachbarschaft zum rund ein Parsec entfernten Tatooine. Aus Sicht des Weltraums wird der unberührt anmutende Planetoid von zwei unterschiedlichen Streifen ein und desselben Asteroidengürtels umschlossen, sodass es schnell den Anschein macht, der Asteroidengürtel würde aus zwei eng aneinander liegenden Ringen bestehen. Die Asteroiden stellen aufgrund ihres metallhaltigen Gesteins eine wertvolle Rohstoffquelle für die Geonosianer dar, während die Asteroidenschwärme an sich ein ideales Versteck für Raumfahrer darstellen, da die dichte Anordnung der Gesteinsbrocken einen Sensor störenden Effekt herbeiführt. Unmittelbar nach dem Passieren des Asteroidengürtels und dem Eintritt in die Atmosphäre tritt ein dichter Nebel auf, der die natürliche Sonneneinstrahlung wochenlang abschirmen kann und der gesamten Planetenoberfläche abweisende Lichtverhältnisse spendet. Das Landschaftsbild auf Geonosis ist gezeichnet von kosmischen Strahlenstürmen, die eine schroffe, karge und zerklüftete Oberfläche mit spitzen Gebirgen formten. Die turbulenten und lebensfeindlichen Windverhältnisse sind auch der Grund, warum sich Geonosianer nur selten an die Oberfläche ihres Heimatplaneten wagen und stattdessen bevorzugt im Inneren von Felsformationen leben, die sie den natürlichen Strukturen ihrer Umgebung angepasst haben. Diese „Freistil“-Architektur haben die Geonosianer durch ein traditionelles Verfahren geformt, das sich organischer Verbundstoffe bedient.

Geschichte[Bearbeiten]

Geonosis war zur Zeit der Klonkriege einer der Hauptsitze der Konföderation unabhängiger Systeme. Im Jahr 22 VSY verfolgte der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi den Kopfgeldjäger Jango Fett nach Geonosis, da er diesen für den Auftraggeber Zam Wesells hielt, die einen Anschlag auf die Senatorin von Naboo verübte. Kenobi konnte Graf Dooku und weitere hohe Führungspersönlichkeiten der Konföderation belauschen, wurde aber kurz danach gefangen genommen. Senatorin Padmé Amidala und Obi-Wans Padawan Anakin Skywalker versuchten, Obi-Wan zu retten, wurden aber ebenfalls festgenommen.

Kurze Zeit später brachen mit der Schlacht von Geonosis die Klonkriege aus. Die Jedi retteten die Gefangenen Kenobi, Anakin Skywalker und Padmé Amidala vor der Hinrichtung in der Arena der Gerechtigkeit. Der Anführer der Konföderation, Graf Dooku, konnte jedoch von Geonosis flüchten, als die Klone angriffen. Die Droidenfertigungsanlage der Techno-Union wurde abgeschaltet und die Galaktische Republik besetzte den Planeten. Kurze Zeit später ließ Poggle der Geringere auf Geonosis eine weitere Droidenfabrik bauen, die jedoch durch einen weiteren Angriff der Republik und einem Sabotageakt durch die beiden Jedi Barriss Offee und Ahsoka Tano vernichtet wurde. Poggle floh nach der Schlacht zum Progate-Tempel und entführte die Jedi Luminara Unduli, welche ihn zusammen mit einigen Klonkriegern verfolgte. Poggle brachte sie zu Karina, der Königin der Geonosianer, wo sie ihrer Gedankenkontrolle durch ihre Gehirnparasiten erlegen sollte. Sie wurde jedoch von Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi gerettet und Poggle wurde gefangen genommen.

Quellen[Bearbeiten]

Das Erscheinungsbild von Geonosis weist große Ähnlichkeiten mit dem realen Planeten Saturn auf.