Shogun (Planet)

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Dieser Artikel behandelt eine spezielle Bedeutung des Begriffes, für weitere Bedeutungen siehe Shogun.
Shogun
Astrographie
Region:

Äußerer Rand[1]

Sektor:

Quence-Sektor[1]

System:

Shogun-System[1]

Raster-Koordinaten:

O-18[1]

Beschreibung
Landschaft:

Traumlandschaften[2]

Gesellschaft
Einwanderer:

Mandalorianer[2]

Offizielle Sprache:

Mando'a[2]

Zugehörigkeit:

Mandalorianer[2]

Shogun ist ein Planet des gleichnamigen Sternensystems im Quence-Sektor des Äußeren Randes. Nach seiner Eroberung durch die Mandalorianer wurde er zu einer permanenten Heimat für ihre Clans. Mehrere Mand'alors empfingen in den surrealen Traumlandschaften Shoguns Visionen, die sie zu wesentlichen politischen und religiösen Reformen veranlassten. Mandalore der Unbezähmbare schuf infolge seines Besuchs auf Shogun die Mandalorianischen Kreuzritter schuf und führte sie in Kreuzzüge gegen zahlreiche Welten. Später gründete Mandalore der Ultimative infolge einer Vision auf Shogun die Neo-Kreuzritter. Einige Jahre vor dem Yuuzhan-Vong-Krieg leistete der Kopfgeldjäger Boba Fett dem schwer verwundeten Mand'alor Fenn Shysa auf Shogun Sterbehilfe, um seine Gefangennahme durch die Sevvets zu verhindern.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Planet Shogun befindet sich im gleichnamigen Shogun-System inmitten des Quence-Sektors, einem Sektor im Quadranten O-18[1] im südlichen Äußeren Rand, der zu den Triftsektoren zählt.Ab etwa dem Jahr 7-.000 VSY zählte Shogun als Koloniewelt zum Mandalorianischen Raum, obwohl der Planet im Verhältnis zu, Mandalore-Sektor auf der gegenüberliegenden Seite der Galaxis lag.[3] Shogun galt als eine surreale Welt, nicht zuletzt aufgrund seiner Traumlandschaften,[2] die dem Planeten einen Nimbus des Mysteriums verliehen.[4] Die Welt stand in dem Ruf, dass ihre Traumlandschaften, die eine gewisse Bekanntheit erlangten,[5] bei Besuchern Visionen hervorriefen.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Nach ihrer Vertreibung von drer späteren galaktischen Zentralwelt Coruscant siedelten sich die Taung auf Roon an. Um das Jahr 7.000 VSY beanspruchten sie im Namen ihres Anführers, Mandalore der Erste, den Planeten Mandalore für sich. Nin der Folge begann das goldenes Zeitalter der Mandalorianer, in dem die in Clans organisierten Krieger einen nomadischen Feldzug unternahmen und zahlreiche Planeten unterwarfen. Eroberte Welten wurden in den Mandalorianischen Raum eingegliedert[3] und dienten mandalorianischen Stämmen als neue Heimat.[2] Kurz vor dem Anbruch des fünften Jahrtausends vor der Schlacht von Yavin eroberten die Mandalorianer zahlreiche wertvolle Gebiete, auf denen sich Welten wie Ordo, Concord Dawn oder der für seine Gewürzgewölbe bekannte Planet Gargon befanden.[3] Als Teil dieses Feldzugs nahmen sie auch die surreale Welt Shogun in den südlichen Triftsektoren ein.[2]

Einer mandalorianischen Legende nach empfing der als Mandalore der Unbezähmbare bekannte Clanführer während eines Aufenthalts auf Shogun[4] um das Jahr 4.027 VSY[7] eine Vision, die ihm die Göttlichkeit der Kriegskunst selbst offenbarte. Nach seiner Rückkehr zu seinen Clans verkündete er diese Botschaft, infolge derer die Taung den Krieg selbst zum Höhepunkt ihrer Kosmologie erhoben, anstatt ihren bisherigen Hauptgott Kad Ha'rangir zu verehren. Infolge dessen galt es als göttlich, Krieg zu führen, ein Blutbad als sakraler Akt und die Krieger bezeichneten sich fortan als mandalorianische Kreuzritter und ihre Feldzüge als Kreuzzüge.[4] Mandalore der Unbezähmbare gehorchte der auf Shogun empfangenen Vision und befahl den mandalorianischen Clans, Invasionspläne auszuarbeiten. Seine Kreuzritter überrannten republikanische Welten wie Nevoota,[7] bevor sie kurz vor dem Ausbruch des Großen Sith-Kriegs im Jahr 3.996 VSY auch Gebiete im zentralen Keil einnahmen, darunter Basilisk und das für seine Gladiatorenkämpfe bekannte Kuar.[3] Mandalore der Unbezähmbare starb kurz vor dem Ende des Krieges, der mit einer verheerenden Niederlage der Sith und der mit ihnen verbündeten Mandalorianer endete. Sein Nachfolger, Mandalore der Ultimative, erkannte, dass sein Volk eine zerstrittene Gemeinschaft ruheloser Abenteurer war, und beschloss, sie zu vereinen. Er begab sich nach Shogun, wo er ebenfalls eine Vision empfing.[4] Sie zeigte ihm, wie das Zeitalter der Taung zu Ende ging, während ihr großes Werk, die galaktische Eroberung, unvollendet blieb. Um zu überleben, mussten sich die Mando’ade wandeln.[6] Nachdem die besiegten Kreuzritter in den mandalorianischen Raum zurückgekehrt waren, offenbarte er ihnen seine Vision. Er verfügte dabei, dass fortan auch alle Nicht-Taungs, die sich im Kampf bewiesen und den mandalorianischen Kriegerkodex einhielten, vollwertige Mitglieder der Clans sein sollten.[4] In der Folgezeit reorganisierte er die Clans zu den Neo-Kreuzrittern und eroberte ein riesiges Herrschaftsgebiet jenseits der Grenzen der Republik.[3]

Nachdem Boba Fett am Ende des Galaktischen Bürgerkriegs die Jagd auf Han Solo aufgegeben hatte, ließ er sich von der kaminoanischen Klonerin Taun We kostspielig eines seiner Beine ersetzen. Sie bat ihn im Gegenzug darum, einen letzten Auftrag zu erfüllen. Dieser sah vor, Fenn Shysa aufzuspären und zu töten, den letzten überlebenden Mandalorianischen Superkommandosoldaten aufzuspüren, der für die Verwüstung Kaminos gegen Ende der Klonkriege verantwortlich war.[2] Fett verfolgte Shysa an Bord seines Amphibious Interstellar Assault Transport/infantry Sklave IV,[2] bis er ihn im Jahr 21 NSY[8] in den Traumlandschaften von Shogun aufspürte.[2] Allerdings wurden beide von den Sevvets,[9] einer Söldnertruppe, überrascht und eingekreist.[10] Durch die Kampfhandlungen mit den Sevvets erlitt Shysa schwere Verwundungen, die ihn an der Flucht hinderten.[9] Shysa forderte Fett auf, ihn zurückzulassen, um selbst zu entkommen.[10] Allerdings wollte Fett den amtierenden Mand'alor nicht den Sevvets überlassen. Shysa forderte den Kopfgeldjäger daraufhin auf, ihn zu töten, ließ ihn aber zuvor schwören, sein Nachfolger als Mand'alor zu werden. Fett respektierte Shysas letzten Wunsch, bevor er ihn mit einem Kopfschuss von seinen Schmerzen erlöste und die Flucht ergriff. Fett ließ Shysas Leichnam im Quence-Sektor zurück und brachte lediglich seinen Helm von dort zurück-[9] Er hielt sein Versprechen gegenüber Shysa, indem er nach Mandalore zurückkehrte, um das Amt des Mand'alor zu übernehmen.[10] Allerdings führte er die Tradition der Mandalorianischen Protektoren nicht fort, sondern machte aus der Gruppe eine reine Söldnertruppe.[8]Fett ließ Shysa zu Ehren eine Granitsäule in Bralsin nahe Keldabe auf Mandalore aufstellen, auf der der Helm des verstorbenen Mand'alor ruhte. Die Gedenkstele sollte einen Ersatz für ein angemessenes Mandalorianergrab darstellen, da er Shysas Leichnam auf Shogun zurücklassen musste.[9]

Die Kopfgeldjägerin Ailyn Vel machte ihren Vater Boba Fett für den Tod ihrer Mutter Sintas verantwortlich und machte seit ihrem 16. Geburtstag Jagd auf ihn. Sie folgte seiner Spur nach Shogun, wo sie kurz nach seiner Begegnung mit Shysa und den Sevvets vermeintlich aufspürte. In den Traumlandschaften Shogun fand sie die sterblichen Überreste eines mandalorianischen Superkommandosoldaten und die von Fett zurückgelassene Sklave IV fand. Vel schlussfolgerte daraus, dass Fett tot war. Daher nahm sie die Sklave IV in Besitz, und reiste fortan permanent unter Fetts Identität; [2] Im Jahr 40 NSY erzählte Fett seiner Enkelin Mirta Gev, er habe Shysa auf Shogun getötet, ohne jedoch den Kontext auszuführen. Er klärte die Lüge gegenüber Goran Beviin auf.[9]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Der Planet Shogun wurde erstmals in Abel G. Peñas Magazinartikel The History of the Mandalorians erwähnt, der in der 80. Ausgabe des Star Wars Insider erschien. Ein Shōgun (japanisch 将軍, Generalissimus) war in der Realität ein der Samuraikaste entstammender militärischer Oberbefehlshaber des frühmittelalterlichen Japan, der sich jedoch im Gegensatz zu dem Planeten mit einem langen „o“ schreibt. Der ausschließlich vom Tennō vergebene Titel existierte vom Ende der Heian-Zeit bis zum Beginn der Meiji-Restauration, mit der die Institution des Shōgunats ihren politischen und militärischen Einfluss verlor und die vollumfängliche Macht an den Kaiser zurückfiel.