Zellos

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Zellos.jpg
Zellos
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Hautfarbe:

Hell[1]

Biografische Informationen
Beruf/Tätigkeit:

Offizier[1]

Titel:

Großmoff[1]

Zugehörigkeit:

Sith-Imperium[1]

Zellos war ein sith-imperialer Großmoff während des Großen Galaktischen Krieges zwischen dem Sith-Imperium und der Galaktischen Republik. Im Jahr 3.671 VSY erlitt das Imperium in der Ersten Schlacht von Bothawui seine erste große Niederlage des Krieges. Zellos kommandierte eine über 50.000 Soldaten starke Armee, die als Vergeltung den Planeten einnehmen sollte. Ein planetarer Schildgenerator zwang die Imperialen zu einem Bodenangriff, der aufgrund des Widerstandes der weit unterlegenen republikanischen Verteidiger und Zellos’ mangelnder Taktik den Invasoren massive Verluste kostete. Zellos’ Truppen konnten letztendlich den Gegner vollkommen auslöschen, nachdem deren Anführer, Jedi-Meister Belth Allusis, eine Kapitulation abgelehnt hatte. Die imperialen Truppen waren aber ebenso aufgerieben worden und mussten sich von Bothawui zurückziehen.

Biografie[Bearbeiten]

Der Mensch Zellos hatte während des Großen Galaktischen Krieges zwischen dem Sith-Imperium und der Republik den Rang eines Großmoffs inne.[1] In der Anfangsphase des Krieges errang das Imperium zahlreiche Siege über die Republik und konnte weite Teile des Äußeren Randes unter seine Kontrolle bringen. Nach der Eroberung des Seswenna-Sektors war der Bothanische Raum im Mittleren Rand das nächste Ziel der Sith[2] auf dem Weg in die Kernwelten.[1]

Der Republik war es aber gelungen, diesen Schachzug vorherzusehen und die angreifende imperiale Armada in der Ersten Schlacht von Bothawui vollständig zu vernichten. Da dies die erste große Niederlage des Imperiums im Kriegsverlauf war, setzte dieses alles daran, Vergeltung zu üben.[2] Zellos kommandierte zu diesem Zweck eine Flotte, die sich aus allen Teilen der Galaxis zusammengezogenen Kriegsschiffen zusammensetzte sowie eine über 50.000 Soldaten starke Bodenarmee.[1] Nach Ankunft der Flotte im Orbit von Bothawui musste diese feststellen, dass die Welt von einem planetaren Schutzschild vor einem orbitalen Bombardment beschützt wurde und das Imperium daher zu einem Bodenangriff gezwungen war. Zellos’ Streitkräfte landeten auf der Oberfläche Bothawuis, um die Schildgeneratoren zu zerstören. Verteidigt wurden diese von einer ungleich kleineren Streitmacht bestehend aus 4.000 Republikanischen Soldaten und[2] 85 Jedi[1] unter dem Befehl des Jedi-Ratsmitglieds Belth Allusis.[2]

Zellos und seine Offiziere während der Schlacht von Bothawui

Zellos beschränkte seine Taktik lediglich darauf, den Gegner durch die zahlenmäßige Überlegenheit seiner Truppen zu überwältigen. Allusis hatte zuvor allerdings einen Verteidigungsplan ausgearbeitet und verfügte außerdem über den Geländevorteil. Zellos’ Truppen erlitten dabei zehnmal soviele Verluste wie die Republik. Dennoch hielt der Großmoff an seinem Vorhaben fest, schickte Welle an Welle an Soldaten gegen den Feind und vergrößerte die Anzahl seiner eigenen Verluste dadurch.[2]

Im Verlauf der mehrere Tage andauernden Schlacht[2] war der Großmoff schließlich sogar gezwungen, Verstärkungen anzufordern.[1] Letztendlich setzte sich die numerische Überlegenheit der Imperialen aber durch. Sie konnten die Verteidigungslinien durchbrechen und bis auf ein paar Dutzend alle feindlichen Kämpfer töten. Zellos bot Allusis an, ihn und seine überlebenden Kameraden zu verschonen, falls diese sich ergeben würde. Geführt von der Macht lehnte der Jedi-Meister allerdings ab. Die imperialen Truppen töteten daher alle Verteidiger, erlitten in diesem letzten Gefecht aber hunderte Verluste. Insgesamt hatte Zellos derartig viele Soldaten verloren, dass das Imperium nicht mehr über genügend Streitkräfte verfügte, um den Schildgenerator zu zerstören oder gar Bothawui zu besetzten. Der Großmoff musste sich daher von dem Planeten zurückziehen.[2] Das Opfer der Verteidiger von Bothawui motivierte die zuvor geschwächten Kämpfer der Republik in der gesamten Galaxis[3] und wurde einer der Wendepunkte des Krieges.[4]

Der Jedi-Historiker Gnost-Dural berichtete über die beiden Schlachten von Bothawui in der Galaktischen Zeitlinie, einer holographischen Abhandlung,[1] und in seinem Kriegstagebuch. Beide Werke wurden in das Archiv des Jedi-Tempels auf Tython aufgenommen. In seinem Tagebuch vermerkte Gnost-Dural, dass Zellos der Republik vor der Schlacht von Bothawui unbekannt war und äußerte die Vermutung, dass man nach Ende des für den Großmoff desaströsen Feldzuges nichts mehr vor ihm hören würde.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Trotz seines hohen Ranges war Zellos der Republik vor der Schlacht von Bothawui unbekannt und sollte danach im Kriegsgeschehen keine Rolle mehr spielen. Als kommandierender Offizier während der Schlacht zeigte sich Zellos einfallslos und hoffte einzig darauf, dass die zahlenmäßige Überlegenheit seiner Streitkräfte den Sieg bringen würde. Dabei unterschätzte er den Einfallsreichtum und den Widerstand der feindlichen Kräfte erheblich, was fatale Folgen für seine Streitmacht hatte. Diese erlitt in den von Zellos wiederholt befohlenen Frontalangriffen derartig schwere Verluste, dass sie fast vollständig aufgerieben wurde und sich nach dem Tod aller Verteidiger vom Planeten zurückziehen musste.[2]

Zellos’ übertriebene Selbstsicherheit[1] angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit der Verteidiger führte dazu, dass er seine Strategie trotz deren Versagens im Feld nicht änderte, sondern lediglich die Anzahl der angreifenden Soldaten und damit proportional seine Verluste erhöhte. Der Großmoff eröffnete Allusis gegen Ende der Schlacht die Möglichkeit zu kapitulieren, das Angebot wurde aber abgelehnt.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Zellos wurde in dem fünften Eintrag „Die Schlacht von Bothawui“ der Galaktischen Zeitlinie eingeführt – eine Online-Videoserie, die Hintergrundinformation für das Massenonlinerollenspiel The Old Republic gibt. Das Sachbuch Das Tagebuch von Meister Gnost-Dural bot zusätzliche Informationen über Zellos und die Schlachten von Bothawui. Während in der Transkription des Zeitlinien-Eintrags der Name „Zellos“ geschrieben und auch als solcher im englischen Original ausgesprochen wird, wird er im Tagebuch durchgehend „Zelos“ geschrieben.