Tarnese Bleyd

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Tarnese Bleyd
Beschreibung
Spezies:

Sakiyaner

Geschlecht:

männlich

Hautfarbe:

Bronzefarben

Biografische Informationen
Todesdatum:

20 VSY

Heimat:

Saki

Familie:

Familie Bleyd

Beruf/Tätigkeit:
Organisation:

Schwarze Sonne

Dienstgrad:

Admiral

Zugehörigkeit:

Tarnese Bleyd war ein Sakiyaner des Tarnese-Clans, der seine Heimatwelt Saki verlassen musste, nachdem sein Stamm ehrlos geworden war. Als Admiral in der Galaktischen Republik wurde er während der Klonkriege nach Drongar versetzt, wo er sich in einem Doppelspiel durch den verbotenen Transport von Bota bereichern und die Ehre seiner Familie wiederherstellen wollte. Im Versuch, das Verbrechersyndikat der Schwarzen Sonne zu hintergehen, wurde er von einem Agenten der Organisation getötet.

Biografie[Bearbeiten]

Suche nach Ehre[Bearbeiten]

Tarnese Bleyd entstammte dem Tarnese-Clan von der Dschungelwelt Saki, deren Schönheit Bleyd für den Grund dafür hielt, dass seine Spezies oftmals auf ihrer Heimat blieb. Er lebte für die Jagd und brüstete sich mit den Erfolgen, die er auf seinen Beutezügen erzielte. Zu seinen Erfolgen zählte ein Duell mit Messerschwanztigern in den Staubgruben von Yurb, ein Kampf gegen Lyniks, die sein Blut gekostet hatten und jeden seiner Schritte kannten, und das Fangen eines Nexus. Auf Uvena III machte er nur mit einer Lanze bewaffnet Jagd auf Shistavanen, tötete mit einem dreigeschossigen Zugbogen einen Rancor und jagte mit einem Paar kurzer Hakenklingen Noghri. Sein Sippenvater Tarnese Lyanne war jedoch in zahlreiche Schwarzmarkt- und Schmuggelgeschäfte verwickelt, bis er vom Hutten Shiltu, einem Vigo der Schwarzen Sonne, hintergangen und die Yithræl, die Ehre seines Stammes, ruiniert wurde. Daher musste Bleyd seine Heimat verlassen und trat seinen Dienst in der Flotte der Galaktischen Republik an, wo er schnell zum Admiral aufstieg. Sein Monthræl gebot es ihm allerdings, die Legende seiner Vorfahren zu erhalten und die Ehre seines Stammes wiederzuerlangen. Mit seinen Talenten war er einer der fähigsten Offiziere der Flotte und hätte es aus seiner Sicht an die Spitze der Befehlskette – als Flottenkommandant oder Oberbefehlshaber eines Prioritätssektors – gebracht, wenn er die richtigen Möglichkeiten gehabt hätte.

Allerdings versetzten ihn seine Vorgesetzten während der Klonkriege zum MediStern Neunzehn über der Sumpfwelt Drongar, wo verwundete Klonkrieger versorgt und die Heilpflanze Bota geerntet wurden. Allerdings fand die Pflanze auch Verwendung als Rauschmittel, für das auf dem Schwarzmarkt hohe Preise gezahlt wurde. Tarnese Bleyd erkannte schnell, dass er aus dem Krieg weiser und wohlhabender hervorgehen würde, wenn er die teure Pflanze im Auftrag der Schwarzen Sonne illegal weiterverkaufte. Der Sakiyaner erdachte einen Plan, um Bota-Ladungen an das Verbrechersyndikat weiterzuleiten und gleichzeitig seinen eigenen Wohlstand voranzutreiben. Mit dem Profit wollte er die Besitztümer seines Clans wieder zurückerlangen, auch wenn Shiltu bereits ein Jahrzehnt zuvor gestorben war. Aus Bleyds Sicht war ein gewöhnlicher Tod ein zu rasches und schmerzloses Ende für den Hutt, auch wenn er so nicht der Versuchung erliegen konnte, Vergeltung an seinem Sippenvater zu üben. Stattdessen sah er seine Rache darin, das Militär als reicher Mann mit mehreren Milliarden Credits zu verlassen. Bleyd mochte Drongar trotz seiner Ähnlichkeit zu Saki nicht, besonders den Tanlassa-Kontinent, auf dem der Großteil des Bota abgeerntet wurde. Zwar erhielt er während seiner Zeit auf Drongar genug Geld, um sich einige Annehmlichkeiten zu erlauben, doch wollte er auch die Ehre seiner Familie wiedererlangen, sodass er seine Stellung im Militär beibehalten musste. Dazu verbündete er sich mit der Schwarzen Sonne, plante aber insgeheim, das Syndikat zu hintergehen. Trotz der Gefahr war die Verlockung von Reichtum und Einfluss zu groß, zumal er sich mit seinen Fähigkeiten als Jäger durchaus in der Lage sah, das Problem allein zu bewältigen. Allerdings wollte er auch seine Rachsucht befriedigen und mit einer Partnerin Erben zeugen, um ihnen eine sichere Zukunft zu bieten, wenn der Krieg beendet war. In dieser Hinsicht mochte Bleyd den Krieg, denn er sollte ihn am Ende zu den Mächtigen und Reichen gehören lassen. Er überlegte sogar, später als Senator von Saki in die Politik zu gehen.

Komplikationen auf Drongar[Bearbeiten]

Einer der Transporter, der das Bota im Auftrag der Republik von Drongar fortbrachte, wurde sabotiert und zerstört, woraufhin Bleyd nach dem Verantwortlichen für den Sabotageakt suchte. Er erkannte, dass die Separatisten keinen Nutzen daran finden würden, und vermutete die Schwarze Sonne dahinter, die seiner Vermutung nach seinen einfachen Plan durchkreuzt hatten. Er vermutete, dass das Syndikat noch mehr Bota verlangte, und ging dem Gedanken nach, dass Filba, ein huttischer Versorgungsoffizier auf dem Feldlazaretteinheit der Republik 7, dafür verantwortlich war, da er ebenfalls für die Organisation arbeitete. Aus seiner Sicht war es selbst der Reichtum, den er durch den Handel erlangen würde, nicht wert, sein Leben und seinen Besitz zu riskieren, indem er der Schwarzen Sonne noch mehr Bota zuspielte. Allerdings suchte ihn Mathal, ein Abgesandter der Schwarzen Sonne, auf und teilte ihm mit, dass das Syndikat von nun an das gesamte Bota beanspruchte. Bleyd wusste, dass er selbst als Befehlshaber der Truppen auf Drongar nicht mehr Bota schmuggeln konnte, als er es ohnehin schon tat, sicherte ihm aber trotzdem seine Dienste zu und teilte dem Botschafter mit, dass er eine hochwertige Ladung Bota für dessen Vigo als Geschenk bereit gestellt hatte. Auf dem Weg zum Versorgungsdeck, wo er die Pflanze vorgab zu verstecken, entwaffnete ihn der Sakiyaner und zwang ihn, ein auf der Station verstecktes Messer zu finden und sich Bleyd zu stellen, damit er ihn nicht tötete. Bleyd versteckte sich im Lüftungsschacht über dem Versteck der Klinge und stürzte sich mit dem Schlachtruf seiner Ahnen auf Mathal, als er sich über die Waffe beugte. Obwohl ihn der Admiral kurzerhand tötete, gelang es dem Agenten noch, Bleyd zu verletzen. Seine Leiche zu verstecken gestaltete sich als schwierig, denn obwohl dies für gewöhnlich ohne Probleme verlaufen wäre, würde das Verschwinden eines Mitglieds der Schwarzen Sonne, dessen Spur zum Schiff des Admirals zurückverfolgt werden konnte, Bleyd als Täter entlarven. Außerdem musste er die Leiche selbst verschwinden lassen, da er niemanden vertrauen konnte. Zunächst versorgte er seine eigenen Wunden, bevor er Mathals Leiche in einem Karbonitblock verstaute und unbemerkt auf dessen Schiff brachte. Danach verkleidete er sich, um von seinem eigentlichen Aussehen abzulenken, als einer der Schweigsamen und gelangte so ungehindert zu Mathals Sternensprinter in der Andockbucht. Danach flog der Sakiyaner an der Außenhülle entlang zur Abfallschleuse, wo er das Schiff in einem Raumanzug wieder verließ und durch die Schleuse in den MediStern zurückkehrte. Von dort aus steuerte er das Schiff mit Mathals Leiche in das Hoheitsgebiet der Separatisten, in dem das Schiff zerstört wurde und kein Verdacht auf den Admiral fallen würde.

Gegen die Schwarze Sonne[Bearbeiten]

Als Oberbefehlshaber der Truppen auf Drongar besuchte Bleyd mit seinem persönlichen Schiff monatlich die Lazaretteinheiten und versuchte dabei, alles planmäßig verlaufen zu lassen, damit die Schwarze Sonne keinen Verdacht gegen ihn hegte. Nach seiner Ankunft in der Feldlazaretteinheit 7 traf er auf den Nahkampfausbilder Phow Ji, von dessen Ruf er bereits gehört hatte. Nach einem kurzen Gespräch erklärte sich Ji dazu bereit, die Truppen vor dem Admiral antreten zu lassen. Als Bleyd an Filba vorbeischritt, warf er ihm einen kurzen, beinahe unmerklichen Blick zu und begab sich danach mit Oberst D'Arc Vaetes, dem Befehlshaber der Station, und den beiden Chirurgen Jos Vondar und Zan Yant in den Operationssaal. Nach der Inspektion suchte er Filba in seiner Wohnung auf, um die Schwarze Sonne vorerst von Drongar fernzuhalten. Der Hutt zeigte sich allerdings nicht dazu bereit, sodass Bleyd den Abgesandten erwürgte. Beim Verlassen bemerkte er eine Mondmotte, die er bei genauerem Hinsehen als eine Spionagekamera identifizierte und zerstörte. Er bereute diese Handlung sofort, da er sonst die Quelle hätte finden können. Bleyd schloss eine Aktion des Feindes aus und vermutete einen weiteren Agenten der Schwarzen Sonne. Zudem erwartete er, dass die Quelle das Material gegen Bleyd verwenden würde, woraufhin er sie dann töten würde. Tarnese Bleyd gab vor, aufgrund des ungewöhnlichen Todesfalls während seines Aufenthalts noch länger auf Flehr 7 zu verweilen, um denjenigen zu finden, der ihn beschattet hatte. Die Kamera stammte vom Reporter Den Dhur, der sowohl bei Filba als auch bei Tarnese Bleyd illegale Machenschaften vermutet hatte, als er ihren Blick bemerkt hatte, der aber erkannte, dass Bleyd nichts von ihm wissen konnte. Er beschloss, die Wahrheit vorerst geheim zu halten und später einen Bericht darüber zu veröffentlichen.

Am Morgen nach dem Todesfalls traf er sich mit Kohn Doil, der die Ermittlungen im Fall von Filbas Tod führte, und berichtete ihm persönlich von dem Vorfall. Er gab vor, den Hutten als Teil eines Schwarzmarktgeschäfts vermutet zu haben, und sah einen seiner Komplizen als den Täter an. Zurück in seinem Quartier bemerkte er den Geruch einer Person, die er zuvor bei der Ankunft von Doils Inspektionsmannschaft wahrgenommen hatte, einem Mitglied der Schweigsamen. Obwohl er den Eindringling zunächst als Feind betrachtete, stellte er sich als Kaird von den Nediji vor, der im Auftrag der Schwarzen Sonne gekommen war. Der Sakiyaner erkannte, dass der Abgesandte Mathals Tod untersuchen wollte, und einigte sich mit ihm, dass er noch einige Tage im Lager bleiben würde. Der Admiral bemerkte allerdings, dass zwischen ihm und seiner Macht nur noch Kaird und der unbekannte Spion im Lager standen, weshalb er sich vornahm, auch diesen Abgesandten zu töten. Er kehrte jedoch bald auf die Fregatte im Orbit zurück, um seine Suche nach dem Beobachter fortzusetzen. Obwohl er zunächst vermutet hatte, dass er es auf ihn abgesehen hatte, stellte er fest, dass Filba das Ziel gewesen war und fand heraus, dass der Reporter Den Dhur einen Groll gegen ihn hegte. Bevor er ihn verhaften lassen konnte, wurde er allerdings erneut von Kaird besucht, der den wahren Hergang von Mathals Tod erkannt hatte. Bleyd teilte Kaird mit, dass er die Mittelsmänner des Verbrechersyndikats töten würde, um selbst mehr Profit zu erlangen. Daraufhin warf Kaird sein Messer, das lediglich Bleyds Hand ritzte. Nunmehr mit zwei Messern bewaffnet wollte der Sakiyaner seinen Gegner töten, merkte aber bald, dass der Nediji es darauf abgesehen hatte und seine Klinge mit dendritonischem Gift bestrichen hatte. Während seine Gelenke nachgaben und er zu Boden stürzte, erkannte er, dass er darin versagt hatte, die Ehre seiner Familie wiederherzustellen. Zwar hatte Kaird den Befehl, Bleyd leiden zu lassen, doch wusste er die Tapferkeit des Admirals zu schätzen und durchschnitt seine Kehle mit seinem Messer.

Nach seinem Tod wurde sein Plan, dass Bota an die Schwarze Sonne zu bringen, beendet. Kaird hingegen stahl sein Schiff, um wieder von Drongar zu entkommen. Er fürchtete, durch eine genauere Untersuchung von Bleyds Hirn könnten ihn die Behörden entlarven. Allerdings war auch Klo Merit, der Spion der Schwarzen Sonne, nach seinem Tod wachsamer, um nicht auch von der Schwarzen Sonne hintergangen zu werden. Seinen Platz als Admiral der Verteidigungsflotte nahm Erel Kersos ein.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Tarnese Bleyd war einer der fähigsten und autoritärsten Admiräle der Flotte. Er galt als klug, gerissen, aufmerksam und geschickt, dafür aber wenig spielerisch. Aus seiner Sicht hätte er es an die Spitze des Befehlskette wie zum Flottenkommandanten oder Oberbefehlshaber eines Prioritätssektors geschafft, wenn er die richtigen Möglichkeiten gehabt hätte. Stattdessen hatten es seine Vorgesetzten allerdings als angemessen erachtet, ihn nach Drongar zu entsenden, um den Befehl über einen MediStern zu übernehmen – für ihn ein Problem der Republik, nicht seines. Tarnese Bleyd ließ sich auf ein Geschäft mit der Schwarzen Sonne ein, doch obwohl er die Gefahr des Syndikats kannte, war die Verlockung von Reichtum und Einfluss zu groß. Es ging ihm weniger um das Geld als um die Monthræl, die Ehre seiner Familie, die er wiedererlangen sollte, um die Legende seiner Vorfahren zu erhalten. Außerdem wollte er seine Rachsucht befriedigen und mit einer Partnerin Erben zeugen, denen er nach dem Endes Krieges eine sichere Zukunft bieten konnte. In dieser Hinsicht fand er Gefallen an dem Krieg, der ihn zu einem mächtigen und reichen Mann machen würde. Obwohl er sich nicht mehr an Shiltu dem Hutten rächen konnte, sah er seine Vergeltung darin, das Militär als reicher Mann zu verlassen. Allerdings erkannte er, dass er sich von seiner Gier und dem Verlangen nach Ruhm und Reichtum ablenken lassen und die Schwarze Sonne unterschätzt hatte. Er kannte allerdings auch seine Grenzen und Möglichkeiten, die er nicht bereit war zu überschreiten, ohne einen gebührenden Lohn dafür zu erhalten. Aus seiner Sicht konnte man nur ein erfolgreicher Krimineller werden, wenn niemand von seinen Verbrechen wusste. Allerdings genügte es auch, wenn niemand seine Taten auf ihn zurückverfolgen konnte. Daher erledigte er seine Aufgaben selbst, zumal er niemandem vertraute und gleichzeitig damit sicherstellen konnte, dass die Arbeit auch gründlich erledigt wurde. Als Sakiyaner besaß Tarnese Bleyd eine bedrohliche und einschüchternde Ausstrahlung und war stolz darauf, seinen von der Jagd geprägten Körper zeigen zu dürfen. Er genoss jede Möglichkeit, erneut auf die Jagd zu gehen, suchte allerdings nach einer Beute, die seines Mutes würdig war. Seine Instinkte und Reflexe ähnelten den eines Jägers oder eines Raubtiers und waren für die meisten Wesen viel zu schnell, um zu reagieren. Zur Ernährung seiner Familie tötete er seine Beute einfach und nahm die Beute mit nach Hause, doch wenn er es lediglich zum Spaß tat, nahm er die Herausforderung und das Risiko an, da ihn die Erfahrung, gegen gefährliche und tödliche Tiere zu kämpfen, noch mehr erfreute. Er jagte nicht, wenn er keine Beute fand, die unter seinem Talent lag. Seine Lieblingswaffe war das Messer, mit der kein Glück zum Sieg brauchte. Trotzdem wusste er, dass er sich in einem Messerkampf stets eigene Wunden zuziehen würde. Er nahm die Herausforderung und das Risiko an, selbst Verletzungen zu erleiden. Er besaß eine kleinere, aber nicht weniger tödliche Ryyk-Klinge von Kashyyyk, die er in einer Gürteltasche versteckte und in Notfällen einsetzen konnte. Allerdings war er auch ein guter Pilot.

Quellen[Bearbeiten]

In der Inhaltsangabe auf der Rückseite von Jedi-Heilerin, dem abschließenden Teil der MedStar-Dilogie, wird er Tarnese Blayd genannt und als weiblich bezeichnet. Außerdem wird behauptet, Bleyd sei noch am Leben, obwohl er bereits im vorherigen Roman Unter Feuer getötet wurde.