Bok (Nikto)

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Neue Klone, gleicher Krieg.jpg
Bok
Beschreibung
Spezies:

Nikto (Cyborg)[1]

Rasse:

Kajain’sa’Nikto[2]

Geschlecht:

männlich[1]

Augenfarbe:

Orange[1]

Besondere Merkmale:
  • Narbe im Gesicht[3]
  • Armprothese[1]
Biografische Informationen
Todesdatum:

19 VSY[4]

Heimat:

Kintan[2]

Beruf/Tätigkeit:

Söldner[2]

Ausrüstung:

Leichte Rüstung aus Cortosis-Gewebe[5]

Bewaffnung:
Einsätze:
Zugehörigkeit:

Bok war einer der letzten bekannten Morgukai, einem Kriegerorden der Nikto. Er wurde von seinem Vater Tsyr auf Kintan ausgebildet, bis sie den Auftrag erhielten, den Twi’lek Nat Secura zu entführen. Dabei wurde das Paar von dem Jedi Tholme überrascht, den sie überwältigten und zusammen mit dem jungen Twi’lek nach Kintan brachten. Tholmes Padawan Aayla Secura verfolgte sie jedoch mit einem weiteren Jedi, Quinlan Vos, dorthin. Bei der Befreiungsaktion der Jedi wurde Tsyr von Vos getötet, Bok konnte verwundet entkommen. Während der Klonkriege schloss er sich Graf Dooku und der Konföderation unabhängiger Systeme an, um sie im Kampf gegen die Jedi zu unterstützen. Dabei wurde er zum Genspender für die Morgukai-Schattenarmee, einer auf Saleucami gezüchteten und ausgebildeten Armee aus Klonen, die in der Schlacht von Saleucami zum Einsatz kamen. In dieser Schlacht traf Bok erneut auf Aayla Secura und wurde von ihr im Kampf getötet.

Biografie[Bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten]

Bok wuchs auf dem Planeten Kintan auf,[1] einer unwirtlichen Welt im Hutt-Raum.[5] Dort wurde er von seinem Vater Tsyr aufgezogen und ausgebildet, um ein Morgukai zu werden.[1] Die Morgukai waren ein Kriegerbund der Kajain’sa’Nikto, der zu Boks Lebzeiten bereits im Niedergang begriffen war. Ein voll ausgebildeter Morgukai war selbst für einen erfahrenen Jedi ein ernstzunehmender Gegner, zumal Tsyr, der Anführer des Kriegerordens, speziell zum Kampf gegen diese Machtnutzer ausgebildet worden war.[5] Bok wurde von seinem Vater ebenfalls einem strengen Training unterzogen,[1] um trotz seiner Impulsivität dessen Nachfolger zu werden und die Linie der Morgukai weiterzuführen.[5] Tsyr brachte ihm den Umgang mit verschiedenen Waffen bei,[1] von schweren Blastern[5] über Wurfsterne bis hin zu Energiestäben aus einer Cortosis-Legierung, mit denen die Morgukai auch gegen das Lichtschwert eines Jedi bestehen konnten. Daneben erlernte Bok weitere wichtige Fähigkeiten von seinem Vater, der ihn zu Ausbildungszwecken teilweise sich selbst überließ, damit Bok eigenständig agierte.[1]

Entführung von Nat Secura[Bearbeiten]

Bok bei der Entführung von Nat Secura

Im Jahr 29 VSY[1] wurden die beiden Morgukai von dem Devaronianer Vilmarh Grahrk kontaktiert,[6] der im Auftrag des Twi’leks Kh’aris Fenn arbeitete. Fenn war von seinem Heimatplaneten Ryloth verbannt worden und daraufhin eine Allianz mit Graf Dooku eingegangen, um die Alleinherrschaft über diese Welt zu übernehmen. Tsyr und Bok sollten den Thronerben des Twi’lek-Clans Secura, Nat Secura, entführen, um dessen Vater Lon Secura dazu erpressen zu können, Fenn die Herrschaft zu überlassen. Grahrk brachte sie an Bord der Inferno nach Ryloth. Als die beiden Morgukai in den Palast Securas eindrangen und das Zimmer Nat Securas aufsuchten, wurden sie dort von Jedi-Meister Tholme überrascht. Tsyr verwickelte den Jedi in einen Zweikampf und wies seinen Sohn an, sich mit ihrem Gefangenen zum Raumhafen zu begeben. Bok widersetzte sich dieser Anordnung jedoch und eröffnete das Feuer auf den Jedi. Zwar konnte Tholme den Schuss parieren, doch wurde er dadurch abgelenkt, sodass Tsyr ihn niederschlagen konnte. Nach dem kurzen Kampf erschienen mehrere Twi’lek-Sicherheitsleute und wurden von Tsyr getötet, sodass sie bald darauf an Bord der Inferno den Planeten verließen. Als NT, der Astronavdroide von Grahrk, bemerkte, dass jemand im Schiff ein Komlink benutzte, überprüften Bok und sein Vater den Laderaum der Inferno und entdeckten dort den Jedi, der ihnen an Bord gefolgt war. Er ergab sich den Morgukai, da er nicht riskieren wollte, dass die Nikto ihren Gefangenen töteten.[1]

Als Bok und Tsyr ihre Gefangenen nach Kintan brachten, wurden sie dort bereits von Kh’aris Fenn erwartet. Dieser ließ den Jedi zu seinem Folterdroiden AX/RX bringen, um herauszufinden, wie viel Tholme über seine Pläne wusste. Während Fenn aufbrach, um die Verhandlungen mit Lon Secura aufzunehmen, patrouillierte Bok mit seinem CS-Sternenjäger außerhalb von Fenns Anwesen. Dabei wurde er auf ein Schiff aufmerksam, das sich zwischen den dortigen Schluchten auf das Gebäude zubewegte. Nachdem er Tsyr informiert hatte, aktivierte er seine Laserkanonen und attackierte entgegen der Anweisung seines Vaters das Gefährt, in dem sich die Jedi Aayla Secura und Quinlan Vos befanden. Es gelang ihm, das andere Schiff zu zerstören, doch wurde dabei auch sein Sternenjäger getroffen und stürzte ab. Bald darauf traf Tsyr ein, der davon überzeugt war, dass die Jedi den Absturz überlebt hatten. Da sie ihr Ziel kannten, folgte Bok seinem Vater, als dieser den Jedi eine Falle stellen wollte.[1]

Kampf mit den Jedi[Bearbeiten]

Bok im Duell mit Quinlan Vos

Zu diesem Zweck gruben sie sich nahe einem Lavastrom in den Boden ein. Als die Jedi ihren Standort erreichten, warteten sie, bis Quinlan Vos den Strom überquert hatte, dann griff Bok Secura an. Daraufhin brach Tsyr ebenfalls aus dem Erdreich. Obwohl sie die Twi’lek umzingelt hatten, gelang es Aayla mit Hilfe der Macht, über Bok hinweg auf einen Felsen im Lavastrom zu springen. Er folgte ihr, und als er den Felsen erreichte, entwickelte sich ein Zweikampf, bis Tsyr eingriff, indem er mit seinem Blaster auf die Kämpfenden schoss. Bok, der in der Schusslinie seines Vaters stand, wurde von einem Schuss gestreift. Diesen Moment nutzte die Jedi, um zum anderen Ufer zu springen, während Bok auf dem Felsen zurückblieb, der sich auf einen Lavafall zubewegte. Als er seinen Vater zu Hilfe rief, wies dieser ihn ab und stellte es als die letzte Bewährungsprobe für Bok dar – sollte er diese Situation überleben, wäre er ein Morgukai, im Falle seines Todes wäre dieser verdient. Dann stürzte Bok den Strom hinunter, doch gelang es ihm, den tödlichen Feuermassen zu entgehen, und er kehrte zum Fenn-Anwesen zurück. Bei seinem Eintreffen fand er seinen Vater im Kampf gegen die beiden Jedi vor und sah, dass Secura sich zurückzog, während Vos weiter gegen Tsyr kämpfte. Als die Jedi weiter in das Gebäude vordringen wollte, griff Bok in den Kampf ein. Er schlug Vos mit seinem Cortosis-Stab zu Boden, und sein Vater, beeindruckt von Boks Überleben, überließ ihm die Ehre, den Jedi zu töten, während er Secura aufhalten wollte. Als Vos die beiden Morgukai erneut attackierte, blieb Tsyr jedoch zurück, um zunächst ihn auszuschalten. Im folgenden Kampf wurde Bok von dem Jedi mit einem Tritt niedergestreckt. Während er außer Gefecht war, bedrängte Vos seinen Vater mit einem zweiten Lichtschwert und köpfte ihn; als Bok zur Besinnung kam und die Leiche seines Vaters sah, ging er aggressiv gegen Vos vor, konnte ihn verletzen und zu Boden schlagen. Als er seinen Widersacher jedoch töten wollte, stürmte Secura in den Raum. Sie hatte in der Zwischenzeit Meister Tholme und den jungen Twi’lek befreit und verhinderte nun, dass Bok Vos tötete. Der Nikto war überzeugt, dass er der Jedi überlegen sei, doch trennte sie ihm im folgenden Kampf den rechten Unterarm ab, sah aber davon ab, den Morgukai zu töten. Daher warf sich Bok von der Klippe, auf der sie gekämpft hatten. Da er den Sturz allerdings als Fluchtmöglichkeit geplant hatte, überlebte er.[1]

Anwerbung als Genspender[Bearbeiten]

Nachdem die Jedi Nat Secura befreit hatten, scheiterten die Pläne von Kh’aris Fenn auf Ryloth.[1] Durch den Verlust seines Armes war Bok als Morgukai entehrt worden,[4] was neben dem Tod seines Vaters ein weiterer Grund dafür war, dass er Rache an den Jedi, insbesondere an Aayla Secura, üben wollte.[1] Nach seiner Flucht suchte Bok, ebenso wie sein Auftraggeber, Graf Dooku auf, der als Drahtzieher hinter den Versuchen von Kh’aris Fenn gestanden hatte, die Macht auf Ryloth zu übernehmen. Dooku war trotz ihres Scheiterns davon überzeugt, dass er für Bok noch Verwendung haben würde,[1] weshalb er dem Morgukai eine Armprothese anfertigen ließ,[2] die den im Gefecht verlorenen Arm ersetzte.[1] Bok wurde von ihm fortan als Söldner angeheuert.[2]

Bok und der Anführer der Anzati, Rath Kelkko

Jahre später, als die Klonkriege ausgebrochen waren, traten Dooku, der nunmehr der Anführer der Konföderation unabhängiger Systeme war, und der dunkle Jedi Sora Bulq an Bok heran, um ihn für ein neues Projekt anzuwerben: Dooku plante, eine Klonarmee aufzustellen, die aus Morgukai bestehen würde und damit der republikanischen Klonarmee überlegen wäre. Um Bok als Genspender anzuwerben, versprach er ihm, durch das Projekt die Morgukai wiederauferstehen zu lassen.[4] Der Nikto willigte ein und folgte Dooku zu den geheimen Klon-Einrichtungen auf Saleucami. Der Graf hatte zu diesem Zeitpunkt bereits durch Sora Bulq sämtliche auf Anzat verfügbaren Anzati-Ausbilder rekrutieren und ebenfalls nach Saleucami bringen lassen. So konnten die Klone Boks sofort ausgebildet werden, um dann als Schattenarmee die Jedi und Klonkrieger der Republik zu überraschen und den Krieg zu Gunsten der Konföderation zu wenden. Allerdings nahm Tholme die Spur des Klonprojekts auf und teilte, nachdem er Gespräche zwischen Bok und Dooku, Sora Bulq sowie dem Anführer der Anzati, Rath Kelkko, belauscht hatte, dem Jedi-Rat seine Entdeckung mit.[3] Die Gefahr, die von den Morgukai-Klonen ausging, erkennend, schickte der Jedi-Rat eine Streitmacht unter der Führung von Jedi-Meister Oppo Rancisis nach Saleucami.[4]

Schlacht von Saleucami[Bearbeiten]

Bok stirbt.

Unterdessen war Tholme entdeckt worden und in die Weiten der Produktionsstätte geflüchtet, wo er mit einer Serie von Attentaten und Sabotageakten den Klonen und ihren Ausbildern zusetzte.[3] Als die Schlacht von Saleucami begann, war Bok von dem Projekt bereits nicht mehr überzeugt. Die Klone, von denen er sich eine Auferstehung der Morgukai erhofft hatte, entsprachen nicht seinen Vorstellungen. Dennoch hielt er Dooku die Treue und begann erfolgreich, mit den Klonen und dem dunklen Jedi Tol Skorr die Angriffe der republikanischen Bodentruppen abzuwehren. Bok blieb dabei die meiste Zeit in der Fabrik und nahm nicht an den Kämpfen teil, doch als der Jedi Quinlan Vos mit der Jedi-Ritterin Aayla Secura in die Fabrik eindrang, hoffte Bok auf eine Möglichkeit, sich für den Tod seines Vaters und den Verlust seines Unterarms zu revanchieren. Vos entpuppte sich jedoch als ein Agent Dookus, der verriet, dass Secura Sprengladungen an den Schildgeneratoren anzubringen versuchte. Der Anordnung Bulqs folgend brach Bok mit einigen Morgukai auf, um die Jedi zu töten, sie fanden aber weder die Twi’lek noch die Sprengsätze. Kurz darauf explodierten die Ladungen andernorts, während er Dooku über Vos’ Verrat informierte. Bok entdeckte Secura, die zu Quinlan und Tholme stoßen wollte, doch fing er sie vor dem von Laserschranken versperrten Eingang zur Kommandozentrale ab. Als die Jedi ihn attackierte, deaktivierte Bok mit Hilfe seiner Cortosis-Handschuhe ihr Lichtschwert, doch schaffte sie es mehrmals, den Schlägen seines Cortosis-Stabs auszuweichen. Bei einem erneuten Angriff ihres Gegners schlug sie einen Salto über ihn hinweg und schleuderte den Morgukai dann mit der Macht in die Laserschranken, die Bok augenblicklich töteten. Als die Schlachtschiffe der Republik kurze Zeit später das Feuer aus dem Orbit auf die Klonanlagen eröffneten, wurden die verbliebenen Klone Boks getötet.[4]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Als Morgukai war Bok ein geübter Kämpfer, der unter der harten Ausbildung seines Vater den Umgang mit diversen Waffen erlernte.[1] Weiterhin steigerten die Morgukai durch mentale Übungen ihre Resistenz gegen Beeinflussung durch die Macht.[6] Obwohl Bok ein ausgezeichneter Kämpfer war, hatte er oftmals Mühe, sich zu beherrschen. Nach der langen Ausbildung durch seinen Vater wollte er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und sein Ansehen verbessern, weshalb er darauf drängte, sich mit einem Jedi messen zu können. Seine Impulsivität verleitete ihn dazu, Anordnungen seines Vaters zu missachten, wodurch er sich mehrfach in missliche Lagen brachte und ihre Pläne gefährdete. Bok neigte dazu, seine Fähigkeiten zu über- beziehungsweise die seiner Gegner zu unterschätzen, was auch sein Vater anmahnte. So war er der Meinung, als Morgukai überall hingehen zu können, wohin ein Jedi gehen konnte, was seinen Sturz in die Lavafälle seiner Heimatwelt Kintan zur Folge hatte. Nach dem Tod seines Vaters und der Niederlage gegen Secura wollte Bok Rache[1] und plante, die Jedi zu vernichten.[5] Trotz seines aufbrausenden Wesens war sich der Nikto-Krieger seiner Verantwortung bewusst,[4] als Sohn eines Anführers der Morgukai[5] den Fortbestand ihrer Kultur zu sichern. Daher ließ er sich auf ein Geschäft mit Dooku ein, der ihm mit einer Morgukai-Klonarmee eben dies zusicherte. Als Bok erkannte, dass die Klone keine echten Morgukai waren, enttäuschte ihn dies, auch wenn er es Dooku gegenüber nicht aussprach. Es führte allerdings zu weiteren Rachegefühlen, da er alles andere als seine Rache für tot befand.[4] Obwohl die Morgukai strenge Ehrenkodizes pflegten,[6] waren Bok zur Erfüllung seiner Rachegelüste auch unehrenhafte Mittel recht. Als er auf Saleucami gegen Aayla Secura kämpfte, forderte sie faire Kampfbedingungen von ihm, nachdem er ihr Lichtschwert unbrauchbar gemacht hatte. Bok verweigerte ihr diese jedoch, da er sie vor ihrem Tod demütigen wollte.[4]

Wie alle Nikto sprach Bok deren Sprache,[5] konnte sich aber ebenso auf Basic verständigen.[1][4]

Ausrüstung[Bearbeiten]

Boks Vater war ein speziell ausgebildeter Morgukai, der sich auf den Kampf gegen Jedi spezialisiert hatte. Dies spiegelte sich auch in der Ausrüstung wieder, die Bok trug, da er Tsyrs Nachfolge antreten sollte.[5] Beide trugen diverse Ausrüstungsteile, die mit Cortosis versehen waren, einem Material, das den Lichtschwertern der Jedi widerstehen konnte. Die leichte Rüstung, die Bok trug, war mit einem Gewebe aus Cortosis versetzt, um seinen Körper vor Treffern zu schützen. Zu seiner Bewaffnung zählte ein Cortosis-Stab, mit dem er einem Jedi im Kampf entgegentreten konnte – der Stab bestand aus einem langen Griff aus einer Cortosis-Legierung, an dessen Spitze sich eine kurze Energieklinge befand, die ähnlich einer Lichtschwertklinge generiert wurde. Da nur wenige Informationen über die Morgukai ihre Reihen verließen, war nicht bekannt, ob die Cortosis-Ausrüstung von Bok und seinem Vater Spezialanfertigungen waren oder zur Standardausrüstung der Morgukai gehörten.[7] Zusätzlich zu seiner Rüstung ließ sich Bok nach seinen ersten Gefechten mit Jedi Handschuhe aus reinem Cortosis anfertigen, die die Klinge eines Lichtschwertes nicht bloß abwehren konnten, sondern sogar eine Fehlfunktion auslösten, welche die Waffe für mehrere Minuten deaktivierte.[4] Allerdings verwendete Bok auch Blaster und Wurfklingen, die er auf Distanz nach seinem Gegner schleudern konnte, sowie Thermaldetonatoren.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]