Die Regeln des Spiels

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Die Regeln des Spiels
Allgemeines
Originaltitel:

Rules of the Game

Autor:

Saladin Ahmed

Übersetzer:

Andreas Kasprzak

Daten der deutschen Ausgabe
Veröffentlichung:

17. Dezember 2018

Seiten:

80

Erschienen in:

Canto Bight (Kurzgeschichtensammlung)

Informationen zum Inhalt
Datum:

34 NSY

Die Regeln des Spiels ist eine Kurzgeschichte von Saladin Ahmed, die im Englischen von Del Rey im Rahmen der Anthologie Canto Bight am 5. Dezember 2017 erschien. Blanvalet publizierte die deutsche Ausgabe des Bandes am 17. Dezember 2018. Er befasst sich thematisch mit der Casino-Stadt Canto Bight auf dem Planeten Cantonica, der in Episode VIII – Die letzten Jedi zu sehen ist. Die Regeln des Spiels dreht sich dabei um den Vaporatoren-Verkäufer Kedpin Shoklop, der seinen Urlaub in Canto Bight verbringen möchte.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

An honest salesman meets a career criminal as a dream vacation turns into the worst nightmare imaginable in a story by Saladin Ahmed.
Ein ehrlicher Händler trifft einen Kriminellen in einer Geschichte von Saladin Ahmed, in der ein Traumurlaub sich in den schlimmsten Alptraum verwandelt.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Belohnung für die Auszeichnung als Verkäufer des Jahres bei seinem Arbeitgeber VaporTech reist der Wermal Kedpin Shoklop an Bord des Luxusliners Traum von Cantonica nach Cantonica, um seine erste Urlaubsreise seit 100 Jahren anzutreten. Nach der Landung in Canto Bight fällt dem Einreisebeamten Ohlos auf, dass Shoklop keinen Sponsoren-Chip zu seinem Firmenvisum aufweisen kann, woraufhin er zur Beamtin Lorala weitergeleitet wird, die ihn aber passieren lässt. Kurz darauf begegnet Kedpin einem vermeintlichen Transferbeamten, der ihm eine Gebür abverlangt, weil er keinen Gepäckausweis hat, und ihm dann beim Verladen seines Gepäcks in einen Luftgleiter hilft, mit dem der Wermal zu seiner Unterkunft, dem Canto Casinohotel, fliegt. Währenddessen plant der Caskadag Anglang Lehet, der sich nach 102 Jahren aus den Diensten des Syndikats freigekauft hat, einen letzten Coup, um sich seinen Lebensabend zu finanzieren. Zu diesem Zweck lässt er sich von der in Canto Bight operierenden Altstadtgang anheuern, um den sadistischen Polizeibeamten Brawg, der ein Mitglied der Gang auf dem Gewissen hat, im Rahmen einer Explosion zur Strecke zu bringen. Lehet hat vor, jemanden als lebendige Bombe zu missbrauchen, indem er ihm einen Nanodetonator einflößt und dann einen Vorwand schafft, um ihm verhaften zu lassen, sodass er in das Polizeihauptquartier gelangt. Als Zielperson hat er den naiven Touristen Kedpin Shoklop ausgewählt.

Nachdem ihn sein Pilot nahe der Piazza Canto Bight absetzt und Kedpin feststellt, dass sein Gepäck wider Erwarten nicht mitgeliefert wurde, macht er sich auf die Suche nach seinem Hotel. Dabei spricht ihn der weiblich programmierte Protokolldroide V-333 an und überzeugt ihn, mit in den Seidensalon zu kommen, um sich eine Anwendung bei Herzlieb zu unterziehen. Nachdem das felsige Wesen den Wermal in einen Topf aus wohlriechendem Schlamm geworfen hat, verlangt V-333 einen hohen Preis von Kedpin, verrät ihm dann aber den Weg zum Canto Casinohotel und lässt ihn weiterziehen. Lehet beobachtet sein Opfer währenddessen aus dem Café Raduli heraus. Am Hotel angekommen wird der Wermal von dem Empfangsmitarbeiter Altovan freundlich begrüßt und eingecheckt. Er verzehrt einen Hefewurmpudding vom Büffet des Hotels und begibt sich dann auf sein Zimmer. Wenig später holt ihn ein Mitarbeiter des Hotels ab, um ihn zu Zords Spa und Badehaus zu begleiten, wo die Masseurin Gven ihn einer Null-G-Massage unterzieht. Auf dem Rückweg zum Hotel wird Kedpin von zwei Humanoiden angesprochen, die behaupten, es gäbe ein Problem mit seinem Hotelzimmer. Dabei handelt es sich um zwei Straßenkriminelle, die den Wermal-Touristen ausrauben wollen. In diesem Moment tritt jedoch Anglang Lehet an die drei heran, gibt sich als Vertreter des Tourismusbüros aus und vertreibt die beiden Straßenräuber. Der Caskadag lädt den Touristen daraufhin auf einen Drink in Klangs Bar ein. Dabei gibt Lehet heimlich den Nanodetonator in Kedpins Glas Kristallmet und klebt dann ein Plaster mit gefälschtem Gewürz auf seinen Rücken, indem er vorgibt, ihm anerkennend auf die Schulter zu klopfen. So soll Kedpin als vermeintlicher Drogendealer in das Visier der Sicherheitsbehörden geraten und auf das Polizeiquartier geführt werden, wo er dann als lebendige Bombe zur Tötung Brawgs dienen soll. Lehet kontaktiert dann auch gleich den Canto-Bight-Sicherheitsdienst, um den vermeintlichen Dealer zu melden, der ohne Lehets inoffizielle Billigung in der Stadt operiere. Kurz darauf wird Kedpin Shoklop von Polizeibeamten aus Klangs Bar abgeführt.

Kedpin wurde in einem Polizeispeeder in das Hauptquartier des Polizeidezernats verbracht. Wie von Lehet erwartet, wird er in Brawgs Zellentrakt gebracht, wo der brutale Offizier ihn körperlich misshandelte und wissen wollte, mit wem er im Gewürzschmuggel zusammenarbeite. Lehet verfolgt das Gespräch der beiden über einen Audiomonitor in einem nahe gelegenen, angemieteten Zimmer. Dort nimmt er wahr, dass Kedpin sich weigert, Lehets Namen zu nennen, um ihn nicht auch der Folter auszusetzen. Der Caskadag ist von dieser Geste so überrascht und berührt, dass er den Nanodetonator entgegen seines ursprünglichen Plans deaktiviert. Nach dessen Weigerung, seinen „Geschäftspartner“ zu nennen, schlägt Brawg Kedpin bewusstlos. Als er wieder erwacht, sieht er, dass Lehet inzwischen in die Polizeistation gekommen ist und Brawg ein Abzeichen des Syndikats vorzeigt. Der Caskadag kauft dem Polizeioffizier seinen Gefangenen ab, wobei er vorgibt, selbst ein Exempel an dem vermeintlichen gescheiterten Drogenkurier statuieren zu wollen. Als Lehet den Wermal aus dem Polizeihauptquartier führt, verrät er ihm, dass er ihn eigentlich töten wollte. Kedpin ist schockiert. Lehet will ihn ihn zu einem Medi-Droiden bringen, um den Detonator aus seinem Magen entfernen zu lassen. Auf dem Weg dorthin lauern ihnen allerdings Uk sowie weitere klatooinianische Schläger der Altstadtgang in einer Seitengasse auf, die Lehet zur Strecke bringen wollen, weil sein Attentat auf Brawg gescheitert ist. Der Caskadag gibt Kedpin zu verstehen, sich schnellstmöglich der Situation zu entziehen, um nicht auch zum Ziel der Schläger zu werden. Danach schafft es Lehet, zwei Klatooinianer zu Boden zu schicken, wird dann aber von Uk mit ihrem Schockstab attackiert. In diesem Moment kehrt aber Kedpin um und attackierte entschlossen die Klatooinianer. Durch diese überraschende Wendung kann sich Lehet des Schockstabs bemächtigen und die Schlägerbande ausschalten. Die beiden nehmen anschließend die Credits der Kleinkriminellen mit.

Kedpin möchte sich nun endlich seinen Traum erfüllen, ein Fathier-Rennen zu verfolgen, weshalb sie sich zur Canto-Bight-Rennstrecke begeben. Dort setzt Kedpin auf auf das Fathier Kesselläufer, das tatsächlich das Rennen gewinnt. Den Gewinn feiern die beiden anschließend in der Blauen Mauer, einer exklusiven Bar, mit zwei Gläsern Cantonica-Kaktuslikör. Dort beschließt Kedpin, der Lehet trotz ihrer Vorgeschichte inzwischen als Freund ansieht, dem Caskadag die Hälfte seines Gewinns zu überlassen. Anschließend enthüllt der Wermal, dass er den Wettbewerb zum Evaporatorverkäufer des Jahres mithilfe eines Computerprogramms manipuliert hat, weil er auf ehrlichem Weg nicht gewinnen konnte, da der Wettbewerb abgekartet war. Anschließend torkelt er betrunken zum Hotel zurück. Lehet bleibt in der Blauen Mauer zurück, wo er erkennt, dass er nun im Attentätergeschäft und in Canto Bight festsitzt, da seine Hälfte des Gewinns gerade einmal ausreicht, die Altstadtgang für seinen Fehler zu bezahlen. Trotzdem lächelt er über die Ereignisse dieser Nacht.

Inhalt[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]

Literaturangaben[Bearbeiten]