DC-15-Blastergewehr

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Schlacht von Orto Plutonia.jpg
DC-15-Blastergewehr
Allgemeines
Waffenart:

Blastergewehr

Technische Informationen
Munition:

500 Schuss[1]

Nutzung
Zugehörigkeit:

Das DC-15-Blastergewehr[1] war die Standardwaffe der in den Klonkriegen kämpfenden Großen Armee der Republik, kam über die gesamte Kriegsdauer zum Einsatz und tat auch nach der Umwandlung in das Galaktische Imperium seinen Dienst in den Reihen der imperialen Soldaten.[3] Als Blastergewehr bot es eine hohe Reichweite und das Magazin stellte 500 Schuss zur Verfügung. [1]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

Schlacht von JanFathal.jpg
DC-15A Blastergewehr
Allgemeines
Hersteller:

BlasTech Industries[1]

Serie:

DC-Serie[1]

Modell:

DC-15A[1]

Waffenart:

Blastergewehr[1]

Preis:

2.250 Credits[1]

Technische Informationen
Gewicht:

6,5 Kilogramm[1]

Energiezelle:

Energiepack[1]

Feuermodi:
Reichweite:
  • Blaster: 10 Kilometer[3]
  • Seilwerfer: 45 Meter[1]
Aufsätze / Erweiterungen:
Munition:

500 Schuss[1]

Treibladung:

Tibanna-Gas[1]

Sonstiges:
Nutzung
Zugehörigkeit:

Das DC-15A Blastergewehr, im Militärjargon auch nur als Deeze bezeichnet, war ein von BlasTech Industries vor und während der Klonkriege gefertigtes schweres Blastergewehr und Teil der DC-Serie. Der von Kommandoeinheiten verwendete Begriff Fünfzehner für normale Infanteriesoldaten ließ sich auf diese Waffe zurückführen.

BeschreibungBearbeiten

Beim DC-15A Blastergewehr handelte es sich um ein schweres Blastergewehr, das sich vom kleineren DC-15S Blastergewehr unter anderem durch seinen langen Lauf und das hochklappbare Visier unterschied.[6] Die Waffe wog 6,5 Kilogramm und kostete neu 2.250 Credits. BlasTech verkaufte das Gewehr ausschließlich an das Militär.[1] Das Gewehr verfügte über einen magnatomischen Adhäsionsgriff,[6] der den Halt des Trägers verbesserte und die Chancen einer Entwaffnung verringerte, ein zur Zeit der Klonkriege neues Konzept.[8] Am hinteren Ende der Waffe, direkt hinter dem Griff, befand sich der nichtleitende Schaft, der auch als Gaspatronensicherheitsverschluss diente und beschwert war, um die Balance der Waffe zu verbessern. Etwa mittig befand sich eine Erhöhung, an der der Energieregler angebracht war, seitlich davon befand sich ein Scharnier zum Austausch der Gaspatrone.[6] Wurde die Waffe nachgeladen, klappte die ganze Waffe vor dem Griff herunter, und eine neue Gaspatrone ließ sich einführen.[5] Um den Betrieb zu ermöglichen, war außerdem ein Energiepack von Nöten,[1] das an der rechten Seite einrastete. An der unteren Seite der Waffe, etwa auf der Höhe des Energiereglers, befand sich ein Zielfernrohr in Bereitschaftsposition, das als Halt diente[6] und darüber hinaus einen Seilwerfer beinhaltete.[9] Außerdem war es möglich, die Zielvorrichtung an ein Head-Up Display zu koppeln.[3] Am vorderen Lauf und in der Mündung waren Hitzetauscherelemente und Kühlrippen angebracht, die Schäden durch Überhitzung reduzierten. Wurde mit dem Gewehr ein Schuss abgegeben, wanderte hoch geladenes und komprimiertes Tibanna-Gas aus der Patrone über das mit einer Druckanzeige ausgestattete Gasauslassventil in den Präionisierer, hin zur Zündkammer, wo das geladene Gas durch den von einem Energiepack betriebenen Hyperionisierer zu Plasma hyperionisiert wird. Anschließend wanderte das Plasma durch die Expansionskammer in den Lauf, von wo aus es durch Elektromagnete beschleunigt[6] als blauer Plasmablitz die Mündung verließ. Dieser Blitz war in der Lage, sowohl Infanterie, als auch Fahrzeuge zu bekämpfen.[10]

Das DC-15A Blastergewehr bot verschiedene Feuermodi, darunter Halbautomatik[1], Vollautomatik[2], einen Betäubungsschuss und den Aufstiegsmodus. Wurde die Waffe in einem der Blastermodi abgefeuert, reichten das Magazin und das Energiepack in der schwächsten Einstellung für maximal 500 Schuss aus. Wurde die Feuerkraft nach oben justiert, wirkte sich das negativ auf diese Anzahl aus und auf der höchsten Stufe genügte das Gas und die Energie nur noch für 25 Schuss.[1] In dieser Einstellung riss der Blaster 50 Zentimeter große Krater in Ferrobetonwände. Die maximale Reichweite betrug 10 Kilometer, was jedoch die Kopplung an ein HUD und die Montage auf ein Dreifuß voraussetzte.[3] Ein B2-Superkampfdroide ließ sich mit dem Gewehr auf eine Entfernung von etwa 180 Meter zerstören.[11] Der Betäubungsschuss schaltete lebende Ziele lediglich vorübergehend aus. Wurde die Waffe in den Aufstiegsmodus versetzt, konnte sie mit dem Seilwerfer ein Synthstrick-Halteseil abfeuern. Dabei wurde ein an das Seil angebrachter Greifhaken verschossen, der die Waffe zum Ziel zog. Damit war es auch möglich, ein Spannseil zu erschaffen, wenn der Strick an einem festen Objekt angebracht wurde. Die maximale vertikale Tragkraft im Aufstiegsmodus betrug etwa 720 Kilogramm, der Träger konnte mit einer Geschwindigkeit von drei Metern pro Minute hochgezogen werden, ähnliche Werte ergaben sich, wenn ein Spannseil zu einer tieferen Position gespannt wurde, und der Träger hinabgleitet. Die maximale Reichweite der Waffe betrug in diesem Modus 45 Meter.[1]

Das Zielfernrohr des DC-15A ließ sich am hinteren Ende der Waffe auf der linken Seite anbringen.[4] Außerdem war es möglich, das Gewehr auf einem Dreifuß zu montieren,[3] oder durch einen Granatwerfer zu ergänzen, der unten am Lauf angebracht werden konnte.[5] Darüber hinaus wurde das Gewehr auch modifiziert und zum DC-15x-Scharfschützengewehr umgebaut, das mit einem Zielfernrohr und verbesserter Genauigkeit besser für Langstreckenbeschuss geeignet war.[10]

GeschichteBearbeiten

Nachdem der Jedi Sifo-Dyas die Klonarmee bei den Kaminoanern in Auftrag gegeben hatte, wurden die Klonkrieger unter anderem mit dem DC-15A Blastergewehr ausgestattet,[6] mit dem bereits Klon-Kadetten trainieren, unter anderem im Zitadellen-Test.[12] 22 VSY, als die Klonkriege auf Geonosis ausbrachen, führten die Klonkrieger hauptsächlich DC-15A Blaster mit sich.[13] Im Laufe des Krieges wurde das lange Gewehr vor allem für schweres Feuer eingesetzt, während der verwandte DC-15S für Kämpfe auf engem Raum bevorzugt wurde.[14] Auch von den ARC-Soldaten wurde das Blastergewehr genutzt, unter anderem für ihren Rettungseinsatz in der Schlacht von Hypori.[5] Auch das Senatskommando machte zu dieser Zeit Gebrauch von der Waffe.[1] Im Jahr 20 VSY, während der Schlacht von Boz Pity, wurde ein DC-15A von einem MagnaWächter erbeutet, der damit auf Befehl von Graf Dooku auf Asajj Ventress schoss und ihre Brust traf. Der Treffer hielt sie davon ab, gemeinsam mit Dooku zu fliehen.[15] 19 VSY, als Palpatine die Order 66 ausrief, wurde das Gewehr vielerorts in der Galaxis eingesetzt, um die Jedi zu töten.[16] Nach Kriegsende wurde das Gewehr weiterhin von den in Sturmtruppen umbenannten Klonkriegern eingesetzt, die nun dem Galaktischen Imperium dienten.[7] Zwar wurden die Waffen im Laufe der Zeit größtenteils eingemottet oder verkauft, doch das Imperium verfügte weiterhin über ein kleines Kontingent an Waffen aus den Klonkriegen, darunter auch das DC-15A Blastergewehr.[17]

QuellenBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  • Für die Zeichentrickserie Clone Wars und das 2008 gestartete Multimediaprojekt The Clone Wars wurde ein simpleres Modell der Waffe entworfen.
  • In den Videospielen der Battlefront-Reihe wurde das Modell des DC-15A Blastergewehrs auch für das Schrotgewehr und den DN Bolzenwerfer verwendet.
  • Obwohl das Scharfschützenvisier in den Videospielen der Battlefront-Reihe nicht aufgesetzt ist, ist dort der einfache Zoom möglich.
  • Bei einigen Figuren des Miniaturenspiels Star Wars Miniatures, Republic Soldier sowie die beiden Sith Trooper aus dem Set Champions of the Force, wie auch Sith Trooper Captain aus dem Set Knights of the Old Republic wurde das DC-15A Blastergewehr verwendet, um ihre Waffen darzustellen. Dabei ist jedoch wahrscheinlich, dass die Waffe hier nur als Platzhalter dient und nicht als tatsächlicher Auftritt in dieser Zeitspanne zu werten ist.
  • In The Clone Wars: Episoden-Guide wird das DC-15A Blastergewehr von Fives als DC-15S-Blaster bezeichnet, während die DC-15S Blastergewehre der anderen Mitglieder der Domino-Einheit DC-15A-Blaster genannt werden.