Pau’aner

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Pauaner.jpg
Pau’aner
Allgemeines
Heimatwelt:

Utapau[1]

Klasse:

Humanoid[1]

Beschreibung
Hautfarbe:

Grau[2]

Besondere Merkmale:

Hautrillen, spitze Zähne und Nägel[1]

Bekannte Individuen:

Inquisitor,[3] Tion Medon,[4] Timon Medon,[5] Jen June,[6] Torul Blom[6]

Die Pau’aner sind neben den Utai die intelligenten Ureinwohner des Planeten Utapau.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Pau’aner sind eine humanoide Spezies. Sie sind zumeist hochgewachsen[2] und können über zwei Meter groß werden.[4] Neben ihrem schlanken, knochigen Körperbau zeichnen sich die Pau’aner auch durch ihre kahlen Köpfe aus, auf denen ihre mit feinen Rillen versehene, hellgraue Haut sichtbar ist.[2] Diese Hautbeschaffenheit rührte vom Lichtmangel durch das Leben im Untergrund Utapaus her.[5] Weiterhin sind ihre ausgeprägten, spitzen Zähne und die ebenfalls langen Fingernägel Merkmale, die ihre zum Teil als furchteinflößend wahrgenommene Erscheinung ausmachten.[1] Die Pau’aner ernähren sich vor allem von rohem Fleisch, das sie gegartem vorziehen.[5] Auf ihrer Heimatwelt besiedelten sie die dort vorkommenden, tief unter die Planetenoberfläche reichenden Schlundlöcher, in denen es Wasservorkommen gibt, die auf der sonst kargen Oberfläche fehlen.[7] Ihre verschachtelten Städte[7] zogen sich in vielen Ebenen entlang der Krater[2] und boten auch einen Ausgangspunkt für Bergbauarbeiten, durch die wertvolle Minerale gefördert wurden.[7] Sie domestizierten auf Utapau lebende Reptilien, sowohl sich am Boden fortbewegende wie auch flugfähige, und verwendeten sie als Transportmittel.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Lange Zeit lebten die Pau’aner an der Oberfläche von Utapau. Wegen des Klimawandels auf ihrer Heimatwelt waren sie jedoch gezwungen, in die Felsschlünde des Planeten zu ziehen, wo bereits die Utai ansässig waren. Später vereinte der Pau’aner Timon Medon die beiden Völker und sie arbeiteten fortan friedlich miteinander.[9] Die Pau’aner stellten seitdem die stolze Elite des Planeten dar und übernahmen die Regierungsgeschäfte, während die Utai die Arbeiterklasse stellten.[1]

Im Verlauf der Klonkriege wurde Utapau von der Konföderation unabhängiger Systeme unter General Grievous eingenommen, und gegen Ende des Konflikts als Rückzugsort für deren Führungsebene genutzt. Aufgrund der Droidenstreitmacht, die die Separatisten befehligten, leisteten die Pau’aner keinen Widerstand, wurden aber dennoch stetig von Einheiten der Separatisten beobachtet. Als der Jedi Obi-Wan Kenobi, der auf der Suche nach Grievous war und eine Invasion Utapaus vorbereitet hatte, den Planeten erreichte, wurde er von dem Pau’aner Tion Medon empfangen,[2] der amtierender Hafen-Administrator war.[4] Er erklärte sich bereit, die Republik zu unterstützen, wenn sie ihre Offensive begann, und gab den Aufenthaltsort von Grievous preis. Der konföderierte General wurde bald darauf von Kenobi getötet und der republikanische Angriff hatte Erfolg, doch wurde noch während der Schlacht die Order 66 ausgerufen, woraufhin sich die Klonkrieger gegen die Jedi wendeten.[2] Unter dem wenig später von Palpatine ausgerufenen Galaktischen Imperium wurde ein machtsensitiver Pau’aner zum Inquisitor ausgebildet und führte die Jagd auf flüchtige Jedi an.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Pau’aner.jpg
Pau’aner
Allgemeines
Heimatwelt:

Utapau[1]

Klasse:

Humanoid[2]

Designierung:

Vernunftbegabt[3]

Ernährungstyp:

Karnivor[4]

Lebenserwartung:

über 700 Jahre[4]

Sprache:

Pau’an[2]

Beschreibung
Hautfarbe:

Grau[2]

Augenfarbe:

Schwarz[1]

Durchschnittliche Größe:

1,9 Meter[4]

Durchschnittliches Gewicht:

70 kg[4]

Besondere Merkmale:

Haarlos[4]

Bekannte Individuen:

Tion Medon,[5] Timon Medon[4]

Pau’aner sind eine humanoide Spezies vom Planeten Utapau im Äußeren Rand der Galaxis. Im Gegensatz zu ihrer furchteinflößenden Erscheinung zeichnen sie sich durch ein hohes Maß an Freundlichkeit und Diplomatiegeschick aus. Gemeinsam mit den ihnen verwandten Utai lebten die Pau’aner auf Utapau in einem symbiotischen Verhältnis, bis das Galaktische Imperium den Planeten okkupierte und so viele Pau’aner zur Flucht verleitete.

Biologie und Erscheinung[Bearbeiten]

Die menschenähnlichen Pau’aner fallen insbesondere durch ihre Größe auf, die im Durchschnitt bei 190 Zentimetern liegt.[4] Außerdem besitzen sie einen schlanken Körper mit verhältnismäßig langen, schmalen Armen, die in fünf-fingrigen Händen mit spitzen Klauen enden.[2] Die Haut der Spezies ist vollständig von vertikalen Falten durchzogen und hat einen fahlen Grauton. Auch der Kopf eines Pau’aners besitzt eine längliche Form, die durch das Fehlen von Haarwuchs verstärkt wird.[4] Die schwarzen Augen[1] sind eingesunken und von einer rötlichen Färbung umgeben.[2] Aufgrund ihrer Ernährung, die primär auf rohem Fleisch basiert,[6] verfügen Pau’aner über scharfe, spitze Zähne, die von einem lippenlosen Mund umgeben sind. Durch das Leben in den Schlundlöchern Utapaus hat sich außerdem ihr Sehvermögen verbessert. Gleichzeitig besitzen Pau’aner ein überdurchschnittliches Hörvermögen, sodass ihre Ohren meist von kreisförmigen Abdeckungen bedeckt sind, um die empfindlichen Organe vor zu lauten Tönen zu schützen.[2] Anders als bei Menschen, dauert die Kindheit bei Pau’anern bis zum 16. Lebensjahr an und erst mit 30 Jahren gilt ein Individuum als erwachsen. Dies hängt mit ihrer überdurchschnittlich hohen Lebenserwartung zusammen, die bei über 700 Jahren liegt, weshalb sie erst im Alter von 500 Jahren als alt gelten.[4]

Gesellschaft und Kultur[Bearbeiten]

Entgegen ihres raubtierhaften Aussehens sind Pau’aner eine friedfertige Spezies, die sich Außenweltlern gegenüber freundlich und offen präsentiert.[2] Pau’aner lebten auf Utapau in Symbiose mit ihren genetischen Verwandten, den Utai. Während diese vorwiegend niedere und vor allem handwerkliche Aufgaben ausführten, nahmen die Pau’aner führende und administrative Posten ein. Obwohl dies unweigerlich eine Zweiklassengesellschaft hervorbrachte, lehnten die Utai ihre niedrigere Stellung nicht ab, sondern überließen vielmehr den Pau’anern bereitwillig die Führung. Daher wurden Pau’aner bereits von früh auf für leitende Positionen erzogen. Trotz des oligarchischen Charakters ihrer Gesellschaft hielten sich die Pau’aner nicht für überlegen, sondern erkannten, dass für ihre Prosperität beide Gesellschaftsgruppen essenziell waren. Zwar gab es zwischen den Pau’anern und Utai keine Konflikte, dafür kam es jedoch zwischen den einzelnen pau’anischen Städte des Planeten häufig zu Streitigkeiten. Da die autonomen Stadtstaaten weitestgehend isoliert voneinander existierten, entwickelten sich verschiedenste Dialekte und Philosophien.[4]

Sprache[Bearbeiten]

Die Sprache der Pau’aner verstärkt für andere Lebewesen häufig ihren Eindruck eines Raubtieres, da sie aus langen Zischlauten besteht, die in scheinbar zufälligen Abständen an Lautstärke ab- und zunimmt. Im Gegensatz zum galaktischen Basic werden im sogenannten Pau’an keine Worttrennungen durchgeführt, sondern auch komplexe Ideen in einem einzigen, langen Laut vermittelt. Während die Sprache für viele wie das warnende Zischen eines Raubtieres wirkt, gilt sie für Pau’aner als melodisch und beruhigend.[2]

Technologie[Bearbeiten]

Aufgrund der gemeinsamen Bemühungen der Utai und Pau’aner entwickelte sich der Technologiestandard auf Utapau konstant bis hin zur Raumfahrt. Dennoch setzten die beiden Spezies lieber auf traditionellere Techniken. Bis in die Hochzeit des Galaktischen Imperiums wurden 99% aller Energie durch Windkraft gewonnen, eine Methode, die von den Pau’anern schon vor ihrer Flucht unter die Planetenoberfläche angewandt wurde. Auch im Bereich der Transportmittel verlassen sich die Pau’aner eher auf die einheimischen Varactyle und Dactillions, anstatt Gleiter zu benutzen.[4] Dennoch entwickelten sie eigene Sternenjäger, die zur Verteidigung des Planeten zur Verfügung standen, darunter den Porax-38-Raumjäger.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Xenoanthropologen nehmen an, dass die Vorfahren der Pau’aner von einem anderen Planeten nach Utapau kamen und diesen besiedelten. Dabei ließen sich einige Mitglieder der Spezies in den Schlundlöchern nieder, während ein Teil die Oberfläche bewohnte. Dadurch entstanden die zwei verschiedenen Spezies der Utai – die an das Leben unter der Erde angepasst waren – und der Pau’aner. Mehrere Tausend Jahre lebten letztere in kleinen Dörfern und Städten an der Oberfläche Utapaus, bis klimatische Veränderungen unter anderem lebensgefährliche Sandstürme hervorriefen, durch die sich die Pau’aner gezwungen sahen, in die Schlundlöcher zu fliehen. Dort begegneten sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ihren genetischen Verwandten. Diese halfen bereitwillig bei der Errichtung neuer Städte in den Schlundlöchern und bauten eine symbiotische Beziehung zu den Pau’anern auf. Während die Utai vorwiegend körperliche Arbeiten verrichteten, delegierten und führten die Pau’aner. Aufgrund der geographischen Beschaffenheit der Schlundlöcher bildeten sich sogenannte Stadtstaaten auf dem Planeten, die zum größten Teil voneinander isoliert existierten, da sich schnell kulturelle Unterschiede herausbildeten, die zu Konflikten führen könnten. Obwohl derartige Konflikte zwischen den Stadtstaaten durchaus gelegentlich ausbrachen, kam es nur selten zu einem gewalttätigen Schlagabtausch. Jeder Stadtstaat hatte seine eigene Verwaltung und regierte zu großen Teilen selbst. Ein Individuum, der Hafenmeister, war der Anführer eines Stadtstaates und wurde von einem Beraterstab unterstützt. Es existierte zwar ein planetarer Regierungsrat mit Repräsentanten jedes Stadtstaates, allerdings traf sich dieser nur sporadisch oder wenn Bedarf bestand. Lediglich die Sicherheitskräfte von Utapau agierten planetenweit, falls Besucher eine Bedrohung darstellten. Dennoch gelang es einem Pau’aner, dem Vorfahren von Tion Medon, die Stadtstaaten soweit zu vereinen, dass eine gemeinsame Verfassung von vorteilhaften Prinzipien sowie Verträge untereinander zustande kamen. Um das Jahr 49 VSY wurde Utapau kurzzeitig bekannter, als sich eine Firma zur Gewinnung von Wasser mit Erlaubnis der Pau’aner auf dem Planeten ansiedelte und das von dort gewonnene Wasser vermarktete. Die Firma verkaufte es als Heilwasser, das von einer ehemaligen Welt der Jedi stammte. Da dies lediglich eine Marketingstrategie war und das Wasser keinerlei Heilfähigkeiten besaß, verlor sich das Interesse der Öffentlichkeit schnell. Kurz vor den Klonkriegen erwirkte die Handelsföderation eine Handelsembargo gegen Utapau. Dadurch war es den Pau’anern kaum möglich Waffen oder andere Verteidigungsmittel zu erlangen. Zwar dienten einige Schwere Kreuzer der Rendilischen Schiffswerften als Verteidigungsflotte von Utapau, diese wurden jedoch während der Klonkriege von den Streitkräften der Konföderation unabhängiger Systeme zerstört, die daraufhin den Planeten unter ihre Kontrolle brachte. Utapau konnte zwar 19 VSY von den Truppen der Republik befreit werden, doch wurde im selben Jahr das Galaktische Imperium ausgerufen, das die Regierung auf Utapau absetzte, um den Planeten dauerhaft zu besetzen. In dieser Zeit begannen die verschiedenen Stadtstaaten stärker zusammenzuarbeiten und bildeten einen Widerstand im Untergrund.[4] Dennoch verließ ein Großteil der pau’anischen Bevölkerung den Planeten und reiste in kleineren Clans durch die Galaxis, um dem Imperium zu entkommen. Dabei versuchten die Clans dennoch, ihre Kultur und Traditionen zu bewahren.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]