Legionen von Lettow

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Legionen von Lettow
Allgemeines
Gründer:

Xendor[1]

Anführer:
Mitglieder:
Rolle:

Zusammenschluss Dunkler Jedi[4]

Historische Informationen
Gründungsjahr:

24.500 VSY[5]

Auflösung:

24.500 VSY[5]

Die Legionen von Lettow waren eine Gemeinschaft von Dunklen Jedi, die sich im Jahr 24.500 VSY aus dem Jedi-Orden heraus entwickelte. Der Begründer und geistige Führer der Dissidenten, Xendor, lehnte die Einschränkung der Jedi auf eine einzige Auffassung über die Macht ab, konnte sich mit seiner Bitte, auch andere Ansichten über die Macht erforschen und betrachten zu dürfen, aber nicht vor dem Jedi-Rat durchsetzen. Daher gründete er auf Lettow eine Akademie, die sich offen für alle Machttraditionen in der Galaxis zeigte. Schnell schloss sich ihm eine Vielzahl von Jedi an, die mit der hierarchischen Struktur und der eintönigen Lebensweise ihres Ordens unzufrieden waren. Am Ende einer mehrere Monate andauernden Auseinandersetzung, die in die Geschichte des Jedi-Ordens als Erstes Großes Schisma einging, gelang es den Jedi jedoch, Xendor zu töten und die Legionen von Lettow zu zerschlagen. Kurz darauf wurde Xendors Geliebte Arden Lyn, die die Überreste der Bewegung noch einstweilig zusammengeführt hatte, von dem Jedi-Meister Awdrysta Pina in eine totenähnliche Stasis versetzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Xendors Experimente[Bearbeiten]

Mehrere Jahrhunderte nach den Macht-Kriegen,[2] kurz nach dem Zusammenschluss der Kernwelten in der Galaktischen Republik und während der Hochzeiten von Xims Imperium und den Sklavenkönigreichen der Hutts,[3] widersetzte sich der junge Jedi-Ritter Xendor den Lehren seines Ordens, als er damit begann, mit verbotenen Techniken der dunklen Seite der Macht zu experimentieren.[8] Er glaubte, dass Emotionen geeigneter waren, um die Macht für einen sichtbar zu machen,[9] als die sterile Existenz der Jedi und ihre stetige Meditation. Sein Interesse, die Anwendungsmöglichkeiten der Macht mit seinen Gefühlen und Leidenschaften zu verbinden,[5] zeigte sich schon vor seinem Eintritt in den Jedi-Orden, als ihn sein Volk, die Kashi Mer[10] – eine Zivilisation, die die Macht als „Atem“ kannte –,[3] von seiner Heimatwelt Kashi verbannte, da er die Kampfkunst Teräs Käsi mit Elementen der dunklen Seite verknüpft hatte.[10] Eine Vertraute fand Xendor in Arden Lyn, einer von den Anhängern von Palawa konvertierten Jedi. Das Orakel von Pelgrin trug ihr auf, nach Ossus zu gehen, und sagte ihr voraus, dass sie dort, am Sitz des Jedi-Ordens, einen gutaussehenden Mann mit einem wachen Verstand treffen würde, den sie sich zum Meister machen sollte. Als Xendor sie nach ihrer Ankunft bei den Jedi aufsuchte, um mehr über die palawanischen Kampfkünste zu erfahren, stieß seine Klage über die einengenden Vorgaben der Jedi auf ihr Verständnis. Auch sie stand der Doktrin des Ordens, den Gehorsam der Gruppe über das Individuum zu stellen, ablehnend gegenüber. Die beiden wurden bald Freunde und Geliebte. Xendor erzählte ihr einmal, wie er einen Planeten aufgesucht hatte, auf dem die Macht in einer Triade göttlicher Wesen verehrt wurde – dem Vater, dem Sohn und der Tochter. Als Lyn ihn fragte, was ihm die drei Wesen über die Macht erzählt hatte, tat er ihre Neugier mit der Behauptung ab, dass keine Ansicht über die Macht mehr Wahrheit für sich beanspruchen konnte als eine andere.[3]

Xendor wandte sich vergeblich mit der Bitte an den Jedi-Rat, eine Akademie zu errichten, die das Wissen der Chatos-Akademie, der Dai Bendu, der Palawa, der Kashi Mer, des Verständnis der alten Je’daii von Ashla und Bogan, der Kel’Dor-Weisen, des Weges des Dunklen, des Protektorat des Verborgenen und anderer Machttraditionen der Galaxis an einem Ort zu sammeln.[3] Als er daraufhin erklärte, seinen Befehlen nicht mehr gehorchen zu wollen,[4] schloss ihn der Jedi-Rat aus dem Orden aus und verbannte ihn von Ossus.[8] Xendor gründete daher auf dem Planeten Lettow die Akademie, die er dem Jedi-Rat vorgeschlagen hatte. Seine Geliebte Lyn und in kurzer Zeit noch viele weitere Jedi folgten ihm und bildeten mit ihm die Legionen von Lettow,[3] die erste organisierte Gruppe von Dunklen Jedi.[4] Xendors Anhänger schworen, ihn und seine Suche nach Wissen über die Macht, unabhängig von den Hierarchien und ohne die dogmatischen Grenzen der Jedi, beschützen zu wollen,[3] und feierten ihre Freiheit, indem sie die Lehren der alten Jedi-Meister widerriefen und mit neuen Möglichkeiten der Macht zu spielen begannen.[4] Xendor und Lyn glaubten, dass der Jedi-Orden durch die Legionen überhaupt erst ins Leben gerufen worden war, da sie ihm die Gelegenheit gegeben hatten, sich in seinen Anliegen abzugrenzen und sich somit eine Bedeutung zu geben. Lyn wurde in ihrer Abneigung gegen die Jedi noch bestärkt, als sie das Orakel von Pelgrin auslöschten, da es ihre Vorstellung von der Macht bedrohte. Die Mitglieder der Legionen von Lettow schmiedeten in der Akademie Stahlschwerter mit einem eingesetzten Kristall, der die Machtenergie des Trägers kanalisierte und auf die Klinge übertrug. Ein bedeutendes Mitglied des Jedi-Ordens, Awdrysta Pina, der sich nur selten auf Ossus aufhielt und in seinem Streben nach Wissen viel auf den alten Raumrouten reiste, genoss die Bewunderung von Xendor und Lyn. Sie glaubten, dass der angesehene Jedi-Meister mehr Ähnlichkeiten mit ihnen als mit seinesgleichen hatte. Pina war jedoch überzeugt, dass der Jedi-Orden und seine Struktur die Säulen der galaktischen Zivilisation bildeten.[3] Der Padawan Danzigorro Potts kannte drei Jedi, die sich den Legionen von Lettow anschlossen: seinen früheren Meister Jook-jook H’broozin, seine Kindheitsfreundin Blendri und deren Schülerin Cuthallox. Potts machte sich darüber Gedanken, warum sich Blendri zu den Dunklen Jedi hingezogen fühlte, da sich ihre Probleme mit dem Orden – dessen Wirkungslosigkeit und die langweiligen Meditationen – für ihn nie gestellt hatten.[4]

Krieg gegen die Jedi[Bearbeiten]

Angetrieben von der dunklen Seite drängten die Legionen von Lettow – nach der späteren Darstellung des Jedi-Chronisten Gnost-Dural – darauf, den Jedi-Orden herauszufordern und so ihre gewonnene Stärke zu beweisen. Als die Jedi die Gefahr erkannten, die von den Abtrünnigen ausging,[9] erklärten sie ihnen im Jahr 24.500 VSY den Krieg.[5] Die Auseinandersetzung stellte den ersten Konflikt des Jedi-Ordens gegen seinesgleichen seit dem Ende der Macht-Kriege Jahrhunderte vorher dar.[8] Als die Jedi damit begannen, Armeen gegen die Legionen von Lettow aufzustellen, bestimmten die Dissidenten Xendor zu ihrem Anführer, der wiederum Lyn als seine Stellvertreterin einsetzte. Sie versuchten, den Konflikt von der Galaxis fernzuhalten, indem sie sofort Ossus, den Standort des Jedi-Tempels, angriffen. Die Jedi konnten ihre Offensive jedoch abwehren und verfolgten sie im Gegenzug in die Kernwelten. Xendor versuchte dabei vergeblich, die Republik in die Auseinandersetzung zu involvieren, indem er ihr vor Augen führte, dass die Jedi unter dem Vorwand, Wächter und Beschützer zu sein, nur ihre kriegerischen Absichten verfolgten. Auf Chandrila, Brentaal IV, Coruscant und Metellos ereigneten sich weitere Zusammenstöße.[3] Danzigorro Potts tötete auf Corulag seinen alten Meister H’broozin. Blendri und Cuthallox konnten ihm aber immer wieder entkommen. Er hegte ihnen gegenüber keine Rachegefühle, betrachtete sie jedoch als Rebellen, die zum Wohle des Jedi-Ordens getötet werden mussten.[4] Mit der Fortdauer des Krieges waren die Legionen von Lettow jedoch nicht mehr in der Lage, sich gegen den Jedi-Orden zu behaupten.[5] Mehrere Monate nach dem Beginn ihrer Auseinandersetzung trafen auf Columus fast 30 der Dunklen Jedi und etwa gleich viele Jedi in einem kurzen, aber erbittert geführten Kampf aufeinander. Die Legionen von Lettow versuchten dabei, die Jedi in eine Falle zu locken.[4] Die von Awdrysta Pina angeführten Jedi schlossen sich jedoch in einer Kampfmeditation zusammen, die die Dunklen Jedi nicht durchbrechen konnten. Pina gelang es, Xendor und seine Vorhut von dem Hauptteil ihrer Streitkräfte abzuschneiden und die zu Xendors Schutz abgestellten Dunklen Jedi, darunter die mächtigen Krieger Sethul Asaiage und Tun Bohoi, zu töten. Anschließend konnte Pina auch den Anführer der Legionen von Lettow niederstrecken.[3] In der gleichen Schlacht tötete Danzigorro Potts seine Freundin Blendri und ihren Schüler Cuthallox. Der in der Schlacht selbst tödlich verwundete Jedi dokumentierte, nachdem er von Xendors Tod erfahren hatte, auf einer Datenkarte seine Erleichterung, dass der Krieg nun bald vorüber sein würde. In der Aufzeichnung sprach er über seine Beziehung zu Blendri und seine Überzeugung, dass nicht alle Anhänger der Legionen von Lettow wirklich böse waren oder sich von Xendor und der dunklen Seite verführen lassen hatten, sondern sich nur dem Entzug ihrer Selbstbestimmung widersetzt hatten. Er überlegte auch, dass die Jedi vielleicht auf einen Feind angewiesen waren, um ihre Prinzipien umsetzen zu können.[4]

Nach Xendors Tod übernahm Arden Lyn die Führung über die verbliebenen Kräfte der Legionen von Lettow.[2] Allerdings begaben sich Pinas Jedi nach der Schlacht von Columus nach Lettow, um nun die Überreste der Dunklen Jedi zu vernichten. Lyn erkannte, dass ihnen nur die Flucht blieb, und hielt die Armee der Jedi lange genug auf, um hinter die Grenzen der Republik fliehen zu können. Lyn folgte den geheimen Raumrouten, die Xendor entdeckt hatte, und flüchtete in die Gebiete hinter Kitel Phard. Pina verfolgte sie jedoch und konnte sie auf Irkalla stellen. Als Pina ihr ihre Klinge aus der Hand schlug, bezog sie Kraft aus dem Kashi-Mer-Talisman, den ihr Xendor gegeben hatte. Das Artefakt fokussierte ihren Zorn, ihren Kummer und ihre Liebe für Xendor und wandte sie gegen Pina, dessen Klinge zersprang und seinen Körper durchdrang. Im Sterben setzte er jedoch die Fähigkeit des Morichro ein, die es ihm erlaubte, Lyns Körper irreversible Schäden zuzufügen[3] und in eine totenähnliche Stasis zu versetzen.[2] Ihr vermeintliches Ableben bedeutete das Ende der Legionen von Lettow.[8] Lyns Körper wurde in ein Grab gebracht und dort eingeschlossen. Als sie fast 25 Jahrtausende später – im Jahr 4 VSY, während der Herrschaft des Galaktischen Imperiums – aus der Stasis erwachte, wurde ihr Vermächtnis nur noch als Geschichte, wenn nicht gar als Mythos angesehen. Nach ihrer Erweckung durch drei imperiale Inquisitoren tötete Lyn Amesa Darys und kämpfte gegen Antinnis Tremayne, ehe ihr Laddinare Torbin den Schwertarm abtrennte. In einem Verhör erzählte sie ihm von dem Kampf gegen die Jedi und legte ihren Ansichten über die Legionen von Lettow dar.[3]

Die Auseinandersetzung mit den Legionen von Lettow stellte den ersten Test des Jedi-Ordens seit den Macht-Kriegen dar. Er wurde rückblickend als das erste von mehreren Großen Schismen zwischen den Kräften des Jedi-Ordens, die an der hellen Seite der Macht festhielten, und an den der dunklen Seite zugewandten Elementen bewertet.[1] Die Legionen von Lettow erachteten es dagegen niemals als nötig, ihrem Konflikt mit den Jedi irgendeinen Namen zu geben.[3] Auch in den folgenden Jahrhunderten und -tausenden kam es zu Spannungen unter den Jedi.[12] Der Jedi-Rat ging aufgrund seiner Erfahrungen mit den Legionen von Lettow strikt gegen alle Jedi vor, die versuchten, Wissen abseits der Lehre der Jedi zu sammeln.[5] Erst 17 Jahrtausende später[9] drückte sich der Drang einiger Jedi, sich der dunklen Seite anzunähern, erneut in einer offenen Auseinandersetzung – dem Zweiten Großen Schisma – aus, als einige Jedi begannen, mithilfe der Macht Kreaturen in Monster zu verwandeln.[12] Die Jedi erlernten von den Legionen von Lettow eine spezielle Technik, Lichtschwerter in zwei Händen zu führen. Dieser von ihnen als Niman adaptierte Stil leitete sich von einer Form des zweihändigen Schwertkampfes ab, die die Dissidenten selbst von den Königlichen Macheteros[13] der Kashi Mer übernommen hatten.[14] Sorzus Syn, eine der Mitbegründerinnen der Sith, resümierte in ihrem Tagebuch, die Legionen von Lettow hätten den Nutzen des Bogan erkannt und die Fesseln des Jedi-Ordens abgelegt, und brachte ihr Bedauern zum Ausdruck, dass die Jedi nichts aus deren Abspaltung gelernt und sich nicht der dunklen Seite angenommen hatten. Sie betrachtete sich und ihre Gefährten als die Nachfolger von Xendors Häresie.[15] Der Jedi-Meister Gnost-Dural erwähnte die Legionen von Lettow in seinem Tagebuch im Kontext der Entstehungsgeschichte der Sith.[9] Außerdem wurde der Kampf zwischen den Jedi und den Legionen von Lettow in The New Essential Chronology, einer im Jahr 36 NSY erschienenen Chronik der galaktischen Geschichte, kurz angesprochen.[1] Die von Danzigorro Potts angefertigte Aufzeichnung, die später als Columus-Datenkarte bekannt wurde, inspirierte mindestens drei Opern, die auf Coruscant begeistert aufgenommen wurden. Obwohl der mit den Sith sympathisierende Autor Ingo Wavlud behauptete, bei den Aufzeichnungen handele es sich um Jedi-Propaganda, wurde die Karte allgemein als authentisch eingeschätzt. Im dritten Teil des 40 NSY erschienenen Kompendiums Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force wurde Potts’ Aufzeichnung im Zusammenhang mit der Darstellung der dunklen Seite aufgeführt.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 The New Essential Chronology
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 The Essential Atlas
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 The Essential Guide to Warfare
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Star Wars Insider (Ausgabe 88, Seite 22: „Heritage of the Sith“)
  6. Eigenübersetzung: „The Jedi? Those handmaidens of the Ashla, the weak side of the Force? For ten thousand years they sat on Tython, staring into the stars and debating the nature of the cosmos, like a sewing circle of widows on Peshara. They did nothing. They were nothing. And without us they might have remained nothing.”
  7. Eigenübersetzung: „Even now, you refuse to understand. There are as many truths to the Force as there are hearts within which the Force manifests itself. The existence of the triad has no more bearing on the reality of the Force than the Ashla and the Bogan, or anything I tell you, or anything you tell others. Any philosophy, creed, or religion that opens the heart to the Force proves itself to be true. My legions follow the dictates of such a creed. But that is only a demonstration of the application of power, Arden. It says nothing about the rightness of our beliefs, or the universality of our faith.”
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 The Old Republic (Kodex: Galaktische Geschichte 13: Das Erste Große Schisma)
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 Das Tagebuch von Meister Gnost-Dural
  10. 10,0 10,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band III, Seite 341, Eintrag: Xendor)
  11. Eigenübersetzung: „I wonder … I wonder if I might find a spot of sunshine before morning. Better yet, I might find a familiar, friendly face … one that’s still breathing.”
  12. 12,0 12,1 The Old Republic (Kodex: Galaktische Geschichte 22: Das Zweite Große Schisma)
  13. The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 140, Eintrag: Jar’Kai)
  14. The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 382, Eintrag: Niman)
  15. Das Buch der Sith – Die geheimen Schriften der dunklen Seite der Macht

  • In der 1999 und 2000 erschienenen Han-Solo-Trilogie nutzen mehrere Charaktere den Ausdruck „Minions von Xendor“ oder erwähnen Xendor als mystische Figur, ohne dessen Rolle als Dunkler Jedi oder die Legionen von Lettow als dessen „Minions“ konkret anzusprechen. Die erste Erwähnung der Legionen von Lettow als Abspaltung des Jedi-Ordens findet sich in dem Sachbuch The New Essential Chronology von 2005. Seitdem wurde der Hintergrund der Gruppe in mehreren Quellen des Erweiterten Universums ausgebaut.
  • Der überarbeitete erste Entwurf des Drehbuchs zu Episode IV – Eine neue Hoffnung, der im Juli 1974 fertiggestellt wurden, beschreibt die Legionen von Lettow als grausame und unheilvolle Kriegersekte, die ihre Rivalen, die gefürchteten Dai Nogas, als Feinde des Neuen Galaktischen Königreiches gejagt und ausgelöscht haben. In der zweiten Drehbuchfassung von Juli 1975, Adventures of the Starkiller, Episode I: The Star Wars, und in allen folgenden Entwürfen fehlt der Verweis auf die Legionen von Lettow. Ihre angedeutete Rolle weist Ähnlichkeiten zu den Sith auf, die die Jedi mit dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums vernichtet haben.[2]
  • Der Eintrag zu den Legionen von Lettow in dem Nachschlagewerk The Complete Star Wars Encyclopedia behauptet, zu Xendors Anhängern gehörten auch Einwohner von Tython, die in der Lage sind, das Bogan zu kontrollieren. Die Gruppe bildet sich aber schon zu der Zeit, als die Jedi ihren Hauptsitz nach Ossus verlegt haben. Der Beitrag erklärt zudem fälschlicherweise, der Widerstand der Legionen von Lettow bilde sich nach den Macht-Kriegen und dem Ersten Großen Schisma, obwohl ihre Auseinandersetzung mit den Jedi gerade das Erste Große Schisma darstellt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „Until the recent GREAT REBELLION, the DAI NOGAS were the most feared warriors in the universe. For one hundred thousand years, generations of DAI perfected their art as the personal bodyguards of the King. They were the chief architects of the invincible ROYAL SPACE FORCE, which expanded the King’s power across the galaxy, from the celestial equator to the farthest stars. / Now these legendary warriors are all but extinct. One by one, they have been hunted down and destroyed as enemies of the NEW GALACTIC KINGDOM by a ferocious and sinister rival warrior sect, THE LEGIONS OF LETTOW.”
  2. The Annotated Screenplays