Sorzus Syn

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Lady Sorzus Syn war die Erschafferin des Muur-Talismans, eine Sith-Artefakts, das in der Lage war, die Rakghoul-Seuche zu entfesseln. Der Jüngling Dooku las davon in den Alten Schriften und erzählte es seinem Freund Sifo-Dyas, als sie den Talisman in der Bogan-Sammlung, einem geheimen Raum im Jedi-Archiv, fanden.

Quellen[Bearbeiten]

Sorzus Syn.jpg
Sorzus Syn
Beschreibung
Geschlecht:

weiblich

Hautfarbe:

Grün

Haarfarbe:

Grau

Augenfarbe:

Rot

Biografische Informationen
Beruf/Tätigkeit:
Zugehörigkeit:

Sorzus Syn war eine Jedi, die der Dunklen Seite verfiel und sich als Alchemistin den Dunklen Jedi anschloss. Nach dem Ende der Hundertjährigen Dunkelheit, einem Aufbegehren der Dunklen Jedi gegen den Jedi-Orden, wurde sie mit den nach ihrer Niederlage verbliebenen Mitgliedern ihrer Gemeinschaft in den Äußeren Rand verbannt. Auf Korriban unterwarfen die Dunklen Jedi die einheimische Spezies der Sith, erklärten sich selbst zu Sith-Lords und gründeten auf Ziost einen neuen Orden. In ihrem Exil im Sith-Raum erforschte die Alchemistin die natürliche Verbindung der Sith-Spezies mit der Dunklen Seite und machte sich die gewonnenen Erkenntnisse für ihre Experimente und die Ergründung der Sith-Beschwörungen zunutze. Dabei verfasste Syn ein Tagebuch über ihre Erlebnisse und ihre Errungenschaften in der Erforschung der Dunklen Seite, dessen Überreste Palpatine Jahrtausende später in das Buch der Sith aufnahm.

Biografie[Bearbeiten]

Krieg gegen die Jedi[Bearbeiten]

Sorzus Syn wuchs als Jedi auf, wandte sich aber von ihrem Orden ab, da sie nicht mit seiner Verbindung zur Galaktischen Republik einverstanden war. Stattdessen schloss sie sich den Dunklen Jedi an, einer Gruppe verstoßener Jedi, die den Jedi-Rat während des Zweiten Großen Schismas, der sogenannten Hundertjährigen Dunkelheit, stürzen wollte, um selbst die Kontrolle über den Orden zu übernehmen. Syn spürte, dass sie durch die Ingebrauchnahme der Dunklen Seite neue Fähigkeiten entwickelte. Aufgrund ihres Wissens im Bereich der Sith-Alchemie, das es ihr erlaubte, lebendige Waffen und biologische Seuchen zu entwickeln, stieg sie zu einem der obersten Befehlshaber der Dunklen Jedi auf und betrachtete sich als größte unter den Meisterbeschwörern. Inspiriert von Gerüchten und Träumen entwickelte Syn als Zusammensetzung früherer Experimente die Leviathane, denen sie die Fähigkeit verlieh, Geister zu verschlingen und Lebensenergie in Blasen zu speichern. Die Leviathane erachtete sie als den Höhepunkt der von ihr erschaffenen Ausgeburten. Während der Schlacht von Balmorra konnten die Bestien die Barrikaden der Jedi durchbrechen. Unter den zahlreichen Leviathanen, die sie während des Krieges erschuf, favorisierte Syn Krespuckle den Immerhungrigen. Die Abneigung der Jedi gegenüber ihren alchemistischen Techniken sah sie als Bestätigung dafür, dass der Orden mit seinem einseitigen Denken ausgelöscht werden musste. Im Zuge des Krieges sammelte sie Informationen von Flüchtlingen über das Königreich der Sith, das Legenden zufolge ein besonderes Wissen über die Dunkle Seite barg. Während ihres späteren Exils im Sith-Raum kam Syn zu der Erkenntnis, dass es sich bei ihren Eingebungen um einen Ruf der Sith gehandelt haben musste. Sie gehörte zu den wenigen Überlebenden der Schlacht von Corbos, in der sie und ihre Verbündeten durch die Überzahl der Jedi besiegt wurden. Im Glauben, die Dunkle Seite für immer auslöschen zu können, verbannten die Jedi die verbliebenen Anhänger der Dunklen Seite als Strafe für ihren Verrat aus der Galaktischen Republik und zwangen sie, sich auf eine Galeone zu begeben, die sie in den unerforschten Äußeren Rand brachte. Rückblickend beschrieb Syn die Entscheidung der siegessicheren Jedi, die Dunklen Jedi auszustoßen statt zu töten, als närrisch.

Die Dunklen Jedi treffen auf Korriban ein.

Auf der Suche nach dem Königreich der Sith-Spezies, über deren Aufenthaltsort Syn jahrelang Gerüchte gesammelt und Flüchtlinge befragt hatte, steuerte sie die Galeone durch die Stygische Caldera, in der sie das Raumschiff mithilfe der Macht manövrieren musste. Sie führte die Dunklen Jedi nach Korriban, der Heimatwelt der Spezies, und landete im Tal der Ruhenden Könige. Allerdings verehrten sie die von ihr als Wilde abgewerteten Sith zunächst nicht als Götter, wie es Syn aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten erwartet hatte. Daher versuchten sie in den folgenden Wochen, die Herrschaftsstruktur der Sith-Kultur zu verstehen. Aus Syns Sicht lag die Ankunft der Dunklen Jedi in der Natur der Dunklen Seite, da die Starken in der Macht nach Einfluss suchten und alles Schwache unterdrückten. Als Ajunta Pall, der Hochgeneral der Dunklen Jedi, den Sith-König Hakagram Graush enthauptete und dessen Thron als Bluterbe des Ahnenkönigs Adas für sich beanspruchte, wurden die anderen Dunklen Jedi zu seinen Schattenhänden, einem Titel seiner Stellvertreter, erklärt. Die Begründung dieses neuen Ordens bildete die Grundlage für das spätere Sith-Imperium. Durch die Unterwerfung der Sith erlangte Syn die Möglichkeit, deren Wissen über die Dunkle Seite zu sammeln. Sie hoffte, eine ewige Herrschaft antreten zu können, da sie sich wegen ihrer alleinigen Fähigkeit, die Geheimnisse der Dunklen Seite zu entschlüsseln und für Eroberungen einzusetzen, als einzige rechtmäßige Gebieterin über die Sith ansah. Syn glaubte, dass sie die Einzige der Dunklen Jedi war, die die Geheimnisse der Dunklen Seite zu einem größeren Wohl ihres Imperiums verstehen wollte. Daher nahm sie sich vor, die natürlich mit der Dunklen Seite verbundene Spezies der Sith, ihre Welten und die Schätze ihrer Kultur zu ergründen.

Erforschung der Dunklen Seite[Bearbeiten]

Einige Zeit nach ihrer Ankunft kartografierte Syn mit der Hilfe von Admiral Remulus Dreypa die Sith-Welten und ihre Hyperraumrouten. Auf der Thronwelt Ziost errichteten die „Jen’jidai“, in der Kultur der Sith ein Begriff für Herrscher, eigene Paläste und bildeten einen Sith-Rat unter Palls Führung. Syn nahm an, dass Palls Herrschaft als Dunkler Rat, der den Sith-Rat mit dem Titel des Jen’ari anführte, nach dem Willen der Macht nur von kurzer Dauer sein sollte. Aufgrund ihrer Forschungen an Hakagram Graushs Herz und bei der Züchtung von Sithbrut wurde sie von Karness Muur beauftragt, einen Talisman für ihn herzustellen. Allerdings wollte Syn mit der Erschaffung des Artefakts selbst einen Triumph davontragen. Daher stellte sie in der folgenden Zeit Experimente an, die sie ihrem Ziel näherbrachten, ein Großes Amulett als Höhepunkt ihrer Forschungen zu erschaffen. Während sie für Karness Muur und Dreypa, der sie ebenfalls um die Herstellung des Artefakts bat, zwei schwächere Exemplare herstellte, mit denen sie sich gegenseitig bekämpfen würden, sollte das dritte und stärkste Amulett in ihrem Besitz bleiben. Als sie Dreypa sein Amulett auf Korriban überreichte, wollte sie seinen Geist in dem Artefakt einfangen, doch gelang es ihm, Syns Zauber nach seiner Ankunft auf Kesh für sich zu nutzen, um aus Syns Labor als Larven gestohlene Leviathane zu kontrollieren. Im Zuge dieser Forschungen wurde es ihr verweigert, das Joch des Anscheins zu erforschen, da XoXaan das Artefakt für sich beanspruchte. Außerdem lernte Syn mithilfe eines Abattars die Sprache der Sith. In Experimenten mit den Sith fand Syn heraus, dass deren Blut dem der Exilanten ähnelte und ihre Blutlinie durch Kreuzungen fortgesetzt werden konnte. Sie erlangte dadurch ein neues Verständnis von der Manipulation der Dunklen Seite.

Nachdem sich die Dunklen Jedi auf Ziost niedergelassen hatten – im siebten bis neunten Monat des zweiten Jahres ihres Exils –, kehrte Syn mit eine Gruppe von Priestern und Sklaven nach Korriban zurück, um dort die versiegelten Gräber zu plündern. Sie drang mit ihrer Gruppe in das Kloster von Bilious Torment ein, verlor zwei ihrer Sklaven durch die Fallen des Gebäudes und erreichte anschließend den Sarkophag des Herrschers im Inneren der Anlage. Am siebten Tag ihrer Forschungsmission betraten sie das Allerheiligste von Sakkra-Kla. Syn fand dort, nach dem abermaligen Verlust von sechs Sklaven an Tuk’ata, Schriftrollen über Sith-Alchemie, den mumifizierten Körper eines Terentateks und das Sith-Holocron des früheren Königs Nakgru, von dem sie mehr über die Geschichte der Sith und die Herrschaft ihres Ahnenkönigs Adas lernte. Diese Entdeckung veranlasste sie dazu, die anderen Sith-Welten zu erforschen, die sie als idealen Ausgangspunkt für die Rückeroberung der Republik betrachtete. Beim Anblick eines angeketteten Draethos fiel ihr auf, dass sie als Sklaven auf den Sith-Welten viele Spezies aus der übrigen Galaxis gesehen hatte. Sie studierte daher die Sternenkarten und lernte in diesem Zusammenhang mehr über die Eroberungszüge der Sith. Danach kehrte sie in ihren Palast auf Ziost zurück und befasste sich mit den Kriegsbestien der Sith. Dabei äußerte sie den Wunsch, einen Kriegswyrm gegen den Jedi-Tempel einzusetzen. Die gefundenen Rollen über die Alchemie erlaubten ihr, das über viele Jahre angesammelte Wissen für sich einzusetzen. Allerdings gelang es ihr nicht, dem Wächter des Holocrons die Geheimnisse der Zauberkunst zu entlocken, sodass sie ihre Suche erweiterte und bei dem verschütteten Mongrel-Altar auf versteckte Schriftrollen stieß. Sie gelangte so zu der Erkenntnis, dass sie für wertvolle Informationen umso mehr Beschwerden auf sich nehmen musste. Durch diesen Fund erfuhr die Alchemistin von den lange verschollenen Beschwörungsformeln und Zauberkünsten der Sith und stellte als Ergebnis ihrer Erkenntnisse den Sith-Kodex auf. Da sie wusste, dass die Jedi dem Mortis-Mythos eines Auserwählten folgten, der die Macht in ein Gleichgewicht brachte, betrachtete sie die Legende des Sith’ari als Gegenkonzept, da er die Sith zum Sieg führen sollte. Sie glaubte, von der Macht gerufen worden und möglicherweise selbst der Sith’ari zu sein.

Während seiner Forschungen begab sich Darth Plagueis auf der Suche nach dem Geheimnis des ewigen Lebens Jahrtausende später zum früheren Thron von Sorzus Syn, fand dabei aber nichts, was ihm behilflich sein konnte.

Vermächtnis[Bearbeiten]

Syn hielt die Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie während ihrer Zeit auf Korriban erlangte, in einem Tagebuch fest. Darin fasste sie die Geschichte des Jedi-Ordens seit seiner Gründung auf Tython zusammen und ging dabei insbesondere auf ihre Sichtweise auf die Hundertjährige Dunkelheit ein. Danach berichtete sie von der Ankunft der Dunklen Jedi auf Korriban und ihrem Herrschaftsantritt. In diesem Zusammenhang schrieb sie ihre Erkenntnisse über die Kultur und Tradition der Sith nieder. Danach befasste sie sich mit den Waffen und Artefakten der Sith. Im Anschluss an ihre Ausführungen über die Geschichte der Sith und die Kriegsbestien leitete sie auf die Sith-Alchemie über und erläuterte ihre Entdeckung der Beschwörungsformeln der Sith-Zauberei. Dazu legte sie ihrem Tagebuch die Überreste eines verbrannten Leichentuchs bei. Zudem stellte sie die Kodizes der Jedi und der Sith gegenüber und erläuterte die Prophezeiung des Sith’ari. Am Ende ihres Lebens stellte Sorzus Syn ein eigenes Holocron her, das bei der Einführung der Regel der Zwei in den Besitz des späteren Sith-Lords Darth Bane überging. Es gelang den Sith, eine Kopie des Artefakts in den Jedi-Tempel einzuschleusen, die ihnen als Tarnvorrichtung diente und sich noch zu Lebzeiten von Mace Windu in den Archiven befand.

Ein Teil ihres Tagebuchs, beginnend mit dem dritten und vierten Monat ihres Exils, blieb nach ihrem Tod erhalten und wurde in das Archiv der Jedi aufgenommen. Yoda und Mace Windu, zwei führende Jedi-Meister vor dem Fall des Ordens, notierten Kommentare an den Rand der Seiten. Darin wiesen sie vorwiegend auf die Gefahren durch die Dunkle Seite hin. Im Zuge der Großen Jedi-Säuberung gelangten die Überreste des Tagebuchs in den Besitz des neuen Imperators Darth Sidious, der sie in das Buch der Sith aufnahm. Seiner Erklärung zufolge handelte es sich bei der Chronik über den Aufstieg des Sith-Imperiums um den ältesten der gesammelten Texte. Er bemerkte, dass alle gesammelten Autoren – neben Sorzus Syn auch Darth Malgus, Darth Bane, Mutter Talzin und Darth Plagueis – zu stark an ihre eigene Dogmen geglaubt und sich somit vom Pfad der Sith entfernt hatten. Dennoch versuchten Palpatines Adepten der Dunklen Seite, die von Syn entwickelte Alchemie auf Byss zu perfektionieren und erschufen dabei unter anderem die Chrysaliden. Als das Buch der Sith in den Besitz des neuen Jedi-Großmeisters Luke Skywalker kam, versuchte er, die Beiträge den Zeitpunkten ihrer Entstehung zuzuordnen. Er datierte Syns Schriften auf die Jahre nach 7.000 VSY.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Als Züchterin lebendiger und biologischer Waffen verlieh Sorzus Syn vielen ihrer Experimente Formen und Nutzen. Ihre Eingebungen erhielt sie über Gerüchte und Träume, die sie später als Ruf der Sith interpretierte. Daher stellte sie die Vermutung an, ob sie vielleicht selbst der Sith’ari war, der den Sith zum Sieg der Dunklen Seite verhelfen sollte. Von den vielen Ausgeburten, die sie während der Hundertjährigen Dunkelheit erschuf, betrachtete sie die Leviathane als den Höhepunkt ihrer Schöpfungen. Gern hätte sie den Jahrzehnte vor ihrer Ankunft auf Korriban verstorbenen Sith-Zauberer Dathka Graush kennengelernt, der Alchemie und Zauberei zur Geisterbeschwörung vermolzen hatte. Syn hielt die Alchemie an toten Wesen für einfacher, da deren Zellen keinen Widerstand gegen ihre Forschungen leisten konnten. Die Arbeit an lebenden Wesen war aus ihrer Sicht nur für die Meister der Alchemie bestimmt, da sich das Opfer gegen die ihm gegebene Bestimmung wehren konnte.

Als die Dunklen Jedi das Königreich der Sith unterwarfen und ihr eigenes Imperium aufbauten, hielt sie sich für die einzige rechtmäßige Herrscherin, da sie allein die Neugier hatte, die Geheimnisse der natürlich mit der Dunklen Seite verbundenen Spezies zu übersetzen und zu Eroberungen einzusetzen. Sie betrachtete sich aber nicht als eine der Sith, da sie nicht ihr Blut teilte, sondern einst zu den größten Jedi der Republik gehört hatte. Stattdessen übernahm sie ihre Traditionen und Gebräuche, um über sie zu herrschen. Syn sah es in der Natur der Dunklen Seite, dass die Starken nach einer Möglichkeit zu herrschen suchten, und beobachtete daher mit Freude, dass die Sith-Spezies, die sie selbst als Wilde mit einem primitiven Dasein betrachtete, ihrerseits die Schwäche Minderwertiger – der Sklavenkaste der Grotthu – anerkannte und ausnutzte. Sie nahm sich vor, die Sith, ihre Welten und ihre Schätze zu verstehen, und studierte zahlreiche Schriften und Artefakte ihrer Kultur, um das langerworbene Wissen der früheren Sith-Generationen für ein neues Verständnis von der Manipulation der Dunklen Seite einzusetzen. Während ihrer Forschungen zu den Geheimnissen der Sith-Zauberei erkannte sie, dass sie für wertvolle Informationen umso mehr Mühsal auf sich nehmen musste. Durch die Beschwörungsformeln wurde ihr bewusst, welche Macht in den Worten lag. Sie beschrieb ihre Erkenntnisse als völlig neu und unbekannt. Daher erklärte sie ihre Bereitschaft, eher hunderte durch einen Fluch erblinden zu lassen, als eine solche Macht an einen Narren abzugeben. Syn war der Meinung, dass der Jedi-Orden die Dunkle Seite akzeptieren sollte, da sie über eine Macht verfügte, die kein Jedi je erhalten konnte. Den Fehler der Jedi, sich durch die Verweigerung der Dunklen Seite dem Fortschritt zu verstellen, sah sie in der Geschichte der Sith bestätigt.

Quellen[Bearbeiten]

  • Sorzus Syn wurde in dem von Daniel Wallace verfassten Sachbuch Das Buch der Sith eingeführt, das als kommentierte Zusammenstellung von Texten verschiedener Sith aus unterschiedlichen Epochen ausgestaltet ist. Syn ist die erste der sechs Autoren und beschreibt in ihrem Tagebuch die Gründung des Sith-Imperiums. Wallace wollte für das Buch einen neuen Charakter erschaffen, um bei den Verfassern der einzelnen Texte ein Gleichgewicht zwischen Vertretern beider Geschlechter zu finden. In der Endfassung gehörten vier Männer und zwei Frauen – Syn und Talzin – zu den Autoren des Buchs der Sith. Daniel Wallace entschied sich daher dagegen, einen bereits bekannten Sith wie Karness Muur als Verfasser zu verwenden, um mit Syn eine neue Vertreterin dieser Zeit und eine neue Sichtweise der Sith vorzustellen, die die Spezies zugleich verachtet und für ihre Künste in der Hexerei bewundert. Wallace verglich Syns Rolle bei der philosophischen Akzentuierung der einzelnen Autoren mit einer aus ehrenhaften Gründen bösen Hexerin aus Dungeons and Dragons.[1] Wallace zeigte sich auch mit ihrem Bild zufrieden, da sich ihre Frisur und ihre ungewöhnlichen Merkmale der Alchemistin deutlich von dem Stereotyp einer anziehenden Hexe abhoben.[2]
  • Ursprünglich wollte Wallace die Alchemistin „Sanguinus Syn“ nennen, in Anlehnung an das lateinische Wort für Blut, „sanguis“.[2]
  • In ihrem Tagebuch ist in der mit Zubehör ausgestatteten englischsprachigen Deluxeausgabe von Das Buch der Sith ein Stofffetzen beigelegt, der die Überreste eines Leichentuchs darstellen soll.

Einzelnachweise[Bearbeiten]