Orla Jareni

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Orla Jareni Konzept.jpg
Orla Jareni
Beschreibung
Spezies:

Umbaraner[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Bleich[1]

Haarfarbe:

Silber[1]

Biografische Informationen
Meister:

Laret Soveral[1]

Einsätze:

Eiram-E’rohni-Krise[1]

Zugehörigkeit:

Jedi-Orden[1]

Orla Jareni war eine umbaranische Jedi-Meisterin, die zur Zeit der Hohen Republik lebte. 232 VSY reiste sie gemeinsam mit den Jedi Cohmac Vitus, Reath Silas und Dez Rydan zur feierlichen Einweihung der Starlight-Station. Auf dem Weg musste das Schiff, auf dem sie ihre Passage gebucht hatten, jedoch den Hyperraum wegen plötzlich auftretender Trümmerteile verlassen. Dadurch gelangten sie gemeinsam mit anderen Schiffen zu einer verlassenen Raumstation. Durch Visionen, die die Jedi heimsuchen schlussfolgerten diese, dass vier Statuen, die sie an Bord fanden, dazu dienten die Dunkle Seite in sich zu verschließen. Die Jedi entschlossen sich, die Statuen nach Coruscant zu bringen, wo sie in einem Machtritual gereinigt werden sollten. Jareni und Vitus mussten jedoch feststellen, dass sie die Statuen falsch interpretiert hatten, da sie als Wächter für etwas auf der Station gedient hatten. Deshalb kehrten die beiden Meister gemeinsam mit Silas und der Crew von Gyasi zur Station zurück, wo sie den Drengir begegneten, einer Spezies, deren Ziel das Verschlingen anderer Lebewesen war. Trotz sich gleichzeitig einmischender Nihil, die vor allem die Technologie der Station für sich nutzen wollten, gelang es den Jedi, sich der Drengir zu entledigen und die Nihil lange genug zu beschäftigen, um zu fliehen. Zurück auf Coruscant kaufte sich Jareni, die bereits zuvor eine neue Rolle als Wegsuchende gewählt hatte und damit unabhängig größtenteils von dem Jedi-Orden agieren würde, ein Schiff und verabschiedete sich von Meister Vitus.

Biographie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Jareni wurde in jungen Jahren aufgrund ihrer Machtsensitivität in den Orden der Jedi aufgenommen und freundete sich sich schon frühzeitig mit Cohmac Vitus an, der in einem ähnlichen Alter wie Orla war. Meisterin Laret Soveral nahm Jareni nach ihrer Jünglingszeit als Padawan an. Anfangs sah Orla ihre Meisterin als Inbegriff der Lehren der Jedi an, allerdings begann sie im Laufe der Zeit zahlreiche Entscheidungen und Weisungen des Rates der Jedi infrage zu stellen. Obwohl Soveral ihre Nachfragen zunächst ernst nahm und mit ihr diskutierte, wurde die Meisterin der Fülle an Fragen schließlich überdrüssig und ermahnte Orla, dass Jedi in erster Linie dienen und nicht konstant ihre Weisungen infrage stellen sollten. In der Folgezeit stellte Orla ihre Kritik daher zurück und bemühte sich, den Anweisungen ihrer Meisterin und des Rates besser zu folgen.[1]

257 VSY wurden Orla und Meisterin Soveral sowie Meister Simmix und sein Padawan Cohmac auf eine Rettungsmission geschickt. Cassel, der Monarch des Planeten E’ronoh sowie die Königingemahlin Thandeka vom rivalisierenden Planeten Eiram waren von dem Anführer des Direktorats entführt worden. Dieses war seinerseits von den Hutten dazu angestachelt worden, nichtsahnend, dass die Hutten mit der Einmischung und dem Erfolg der Jedi rechneten und lediglich ihre Konkurrenten dadurch ausschalten wollten. Lord Isamer, der Leiter des Direktorats, hatte die zwei Geiseln auf den nahe gelegenen Mond gebracht, der durch seinen Mangel an Ressourcen von keinem der beiden Planeten beansprucht wurde. Der Lasat setzte einen Funkspruch an die Jedi ab, in dem er sich als Cassel ausgab, sodass Cohmac und Orla dem Komsignal folgten ohne es zu prüfen. Infolgedessen konnten die Geiselnehmer das Schiff der Jedi abschießen, das anschließend auf dem Mond abstürzte. Vitus’ Meister starb bei dem Aufprall, weshalb sich der Padawan in der Folgezeit Vorwürfe machte. Dabei bemühte sich Orla darum, Cohmac zu trösten. Auf dem Weg zu den Entführten wurden die Jedi von riesigen weißen Schlangen angegriffen. Dabei verspürte Orla Mitleid mit den Kreaturen, die sie nur wegen ihres Hungers angegriffen hatten, sodass Meisterin Soveral anschließend sogar anmerkte, dass Jareni sich im Kampf gegen die Schlangen zurückgehalten hatte und sich besser ihre Lektionen erinnern musste. Für Orla stellte dies jedoch ein Problem dar, da die Lektionen ihrer Meisterin häufig gegen ihren eigenen Instinkt gingen und sie gleichzeitig gelehrt worden war, dass die Macht durch ihren Instinkt auf sie wirkte. Diese Problematik zeigte sich wenig später erneut, als die drei die Geiselnehmer in einem Höhlensystem aufspürten. Die Taktik, die die Jedi gelehrt worden waren, gebot schnellstmöglich die Geiseln zu erreichen und sie zu schützen, doch Orlas Instinkte warnten sie zuerst die Entführer auszuschalten. Sie fügte sich den Lehren der Jedi, weshalb es Isamer gelang im ausbrechenden Chaos einen Schuss auf seine Geiseln abzufeuern. Dabei wurde Cassel tödlich verwundet, da er sich über Thandeka geworfen und sie mit seinem Körper geschützt hatte. In den folgenden Jahren verfestigte sich Orlas Erkenntnis, dass einige Regeln der Jedi verlangten, die Stimme der Macht zu ignorieren. Sie fasste daher den Entschluss, sich für die Macht zu entscheiden, was zu ihrer späteren Entscheidung führte, als Wegsucherin offiziell unabhängiger vom Orden zu agieren. Wegsucher gehörten zwar immer noch zum Jedi-Orden, waren allerdings nicht von den meisten Weisungen des Rates abhängig.[1]

Die Amaxinen-Station[Bearbeiten]

25 Jahre später führte dies Orla zur Galaktischen Grenze, die sie nach einem Stopp auf der Starlight-Station bereisen wollte. Daher buchte sie eine Passage dorthin und stellte am Raumhafen auf Coruscant fest, dass ihr alter Freund Cohmac ebenfalls auf dem Weg zur Starlight-Station war. Sie lernte außerdem den Jedi-Ritter Dez Rydan und den Padawan Reath Silas kennen, die das gleiche Ziel hatten. Statt ihres eigentlichen Schiffes, das beschädigt war, mussten sie jedoch von einem Frachter aufgenommen werden, der zur Byne-Gilde gehörte. Zu dessen Crew gehörte der Kapitän Leox Gyasi, der Vintianer Geode und die Copilotin Affie Hollow. Ihre Reise durch den Hyperraum wurde durch das plötzliche Auftauchen von Trümmerteilen gestört, sodass Gyasi den Navicomputer den schnellsten Ausgangspunkt aus der Hyperraumroute suchen ließ. Der berechnete Ausgangspunkt führte sie zu einem entlegenen Ort, fern von jeglicher Zivilisation. Gleichzeitig erhielten sie die Nachricht, dass die Hyperraumrouten galaxisweit gesperrt wurden, um ein weiteres Unglück zu vermeiden. Die Gruppe stellte schnell fest, dass sie zunächst gestrandet waren, gemeinsam mit elf anderen Schiffen. Zudem befand sich der Stern des Systems im Niedergang, was zu mehreren Sonnenstürmen führte. Um ihr Schiff und sich selbst zu schützen dockte die Gruppe an einer nahegelegenen, verlassenen Raumstation an. Nachdem Reath, Dez und Affie einen Teil der Station erkundet hatten, signalisierten Cohmac und Orla den anderen Schiffen, dass sie ebenfalls andocken konnten. Dabei lernten sie die junge Nan und den Zabrak Hague kennen, deren Schiff sie aufgrund von Maschinenproblemen beim Andocken geholfen hatten. Bei der weiteren Erkundung der Station untersuchten Cohmac und Orla uralte Statuen, in denen die beiden Jedi eine Verbindung zur Dunklen Seite spürten. Beide erhielten kurz darauf eine Vision, die sie als Warnung interpretierten.[1]

Unter den gestrandeten Personen der anderen Schiffe befanden sich Kriminelle, die nicht nur die Station plündern wollten, sondern auch versuchten Nan zu entführen, um sie in die Sklaverei zu verkaufen. Reath Silas trennte einem der Männer den Arm ab, als dieser nicht von Nan abließ. Bevor die Situation weiter eskalieren konnte, mischte sich Cohmac ein, der mithilfe der Macht levitierte und alle zum Beilegen der Streitigkeiten aufforderte. Er war sich allerdings im Klaren darüber, dass der Frieden unter den Anwesenden nicht lange anhalten würde. Orla versorgte den Armstumpf des einen Mannes, bevor sie ihn und seine Kameraden aufforderte, mit ihrem Schiff umgehend die Station zu verlassen. Mithilfe von Gyasi konnte Silas für Ordnung und Ressourcenteilung unter den übrigen Gestrandeten sorgen. Orla und Cohmac wurden wenig später erneut in eine Vision gezogen, ebenso wie Reath. Die Jedi entschlossen sich, die unteren Ebenen, zu untersuchen, um herauszufinden ob die Statuen sie vor etwas warnten, das sich dort befand. Da der Großteil der Station als Arboretum fungierte, schwirrten Scharen von 8-T-Gartendroiden herum, die jeden angriffen, der ihrer Ansicht nach eine Gefahr für die Pflanzen darstellte. Da die Pflanzen in den unteren Ebenen dichter waren und die erste Erkundungsgruppe bereits von den Droiden angegriffen worden war, befestigten sie bei ihrem zweiten Versuch auf Reaths Vorschlag hin, Blumen an sich, um von den Droiden in Ruhe gelassen zu werden. Cohmac, der an Bord von Gyasis Schiff geblieben war, spürte eine Erschütterung in der Macht und begab sich ins Atrium der Station wo Reath ihm mitteilte das sie Dez verloren hatten. Der Padawan glaubte, dass Dez durch zwei Helixringe getötet worden war, die für Reisen im Hyperraum gemacht waren, jedoch aufgrund ihrer Mächtigkeit Wesen desintegrieren konnten. Sowohl Vitus als auch Silas nahm der Tod von Dez so stark mit, dass Orla ihr Ungleichgewicht in der Macht deutlich spüren konnte. Trotzdem konzentrierte sie sich zunächst darauf, wie sie mit den Statuen verfahren sollten. Wenig später erfuhren die Gestrandeten, dass die Oberste Kanzlerin einige der Hyperraumrouten wieder geöffnet hatte und sie daher nach Coruscant zurückkehren konnten. Die Jedi entschlossen sich, die Statuen mitzunehmen, um sie im Jedi-Tempel von der Dunklen Seite zu reinigen. Dazu führten sie ein Bindungsritual durch, um die Statuen sicher transportieren zu können.[1]

Ihr Rückflug nach Coruscant musste mit mehreren einzelnen Hyperraumsprüngen geplant werden und nach einem der Sprünge empfing Gyasis Schiff einen Notruf, der von einem Passagierschiff stammte. Die Journeyman transportierte 300 Personen und stand kurz vor der Explosion als Gyasi andockte. Cohmac, Orla und Reath begaben sich an Bord, um zu helfen, unter anderem da die Rettungskapseln des Schiffs noch nicht gezündet worden waren. Cohmac half dabei den Passagieren auf Steuerbordseite den Weg zu den Rettungskapseln freizumachen, während Orla an anderer Stelle Passagiere evakuierte. Unterdessen rettete Padawan Silas eine junge Wookiee, um die sich Orla anschließend kümmerte, bis die Eltern des Kinds auf Coruscant wieder mit ihm vereint werden konnten. Die Republik entsandte ebenfalls Hilfe, um die Rettungskapseln aufzunehmen und die Passagiere nach Coruscant zu bringen. Zurück im Jedi-Tempel erbat sich Cohmac sofort eine Audienz beim Jedi-Rat und berichtete von den Geschehnissen auf der Raumstation sowie dem Tod von Dez Rydan. Wenig später nahm Orla mit Cohmac und weiteren Jedi, die insbesondere mit antiken Artefakten und Machtritualen vertraut waren in den Tiefen des Tempels, um die vier Statuen von der Dunklen Seite zu reinigen. Dabei stellten sie jedoch fest, dass sie die Machtvisionen falsch interpretiert hatten. Die Statuen hatten keine Vergenz der Dunklen Seite in sich verschlossen und bewacht, sondern etwas auf der Station in Bann gehalten, das durch die Taten der Jedi nun befreit worden war. Entgegen der Entscheidung des Jedi-Rats planten Orla und Cohmac daher den Rücktransport der Statuen zu der Raumstation. Gleichzeitig hatte Reath herausgefunden, dass Nan und ihr älterer Aufpasser Hague in Wirklichkeit zu den Nihil gehörten. Er vermutete, dass sie die Station plündern wollten und suchte daher ebenfalls nach einem Weg zur Station zurückzukehren, obwohl der Jedi-Rat sich dagegen entschied. Auch Affie wollte erneut die Station aufsuchen, da sie dort Hinweise der Gilde ihrer Ziehmutter gefunden und zwischenzeitlich erfahren hatte, dass diese Personen in sklavenähnlichen Verhältnissen beschäftigte. Da Affie ihre Ziehmutter nicht im Gefängnis sehen wollte, erhoffte sie sich, Scovers Verhalten mithilfe der Beweise zu ändern. Orla, Cohmac und Reath bezahlten daher Leox Gyasi für einen erneuten Flug zur Raumstation, unwissend, dass das Schiff ohnehin dorthin unterwegs gewesen wäre. Während des Fluges stellte Orla Leox zur Rede, da sie zufällig bemerkt hatte, dass er Gewürz an Bord hatte, dessen Legalität fragwürdig war. Gyasi beharrte jedoch darauf, dass es für medizinische Zwecke gedacht war und forderte mehr Vertrauen von der Jedi-Meisterin, insbesondere da er für die Jedi zur Station zurückkehrte. Orla gab sich fürs erste mit seiner Antwort zufrieden, zumal sie zu dem Zeitpunkt ohnehin nichts deswegen unternehmen konnte.[1]

Umgeben rings von Feinden[Bearbeiten]

An der Amaxinen-Station angekommen mussten sie feststellen, dass die Nihil in größerer Zahl aufgetaucht waren. Dennoch konnten die Jedi die Statuen an Bord bringen, während Affie sich an die Sicherung der Beweise machte. Reath trennte sich von Cohmac und Orla, um Nan zu suchen und das Mädchen festzunehmen und betrat dabei versehentlich eine Hyperraumkapsel, die ihn auf einen fernen Planeten brachte. Dabei handelte es sich um die Heimatwelt der Drengir, einer pflanzenähnlichen Spezies, deren einziges Ziel das Verschlingen anderer Lebewesen beinhaltete. Die Drengir hatten Dez, der ebenfalls dort gelandet und nicht wie angenommen desintegriert worden war, gefoltert und seinen Geist fast zerstört, sodass er auf ihren Befehl Reath angriff. Dennoch gelang es dem Padawan, zu Dez durchzudringen und mit ihm zur Station zurückzukehren, auch wenn die Drengir ihm in einer zweiten Hyperraumkapsel folgten. An Bord der Station waren auch Cohmac und Orla den Drengir begegnet, die durch das Fehlen der Statuen erwacht waren. Von den Drengir erfuhren Cohmac und Orla, dass die Wesen Jahrhunderte zuvor von den Sith eingeschlossen worden waren, was die beiden Jedi stärker beunruhigte. Als die Drengir die zwei angriffen, mussten sie zudem feststellen, dass die Spezies über regenerative Kräfte verfügte. Orla wurde zudem von einem der zahlreichen Dorne gestreift, die sich als giftig herausstellten und ihr Bein anschwellen ließ, was sie im Kampf behinderte. Die beiden Jedi schafften es dennoch mithilfe der Macht die Kräfte der Statuen zu reaktivieren und die Drengir damit vorerst wieder erstarren zu lassen.[1]

Allerdings mischten sich nun auch die Nihil in das Geschehen ein und standen den Jedi in Überzahl entgegen. Affie, die das Ganze beobachtet hatte, lenkte die Nihil mit einer Blendgranate ab, sodass sich Cohmac und Orla zumindest gegen das Blasterfeuer der ankommenden Gegner verteidigen konnten. Orla gelang es daraufhin, die Notfallschotts zu schließen und die Nihil damit auszusperren, wobei jedoch auch Affie auf der Seite der Nihil eingeschlossen wurde. Daher machten sich die zwei auf die Suche nach der jungen Pilotin und trafen dabei auf Dez und Reath, der sie über das Transportsystem und die nachfolgenden Drengir aufklärte. Angesichts des Transportsystems fürchteten die Jedi, was die Nihil damit anstellen konnten und wussten, dass sie diese aufhalten mussten. Zunächst brachten sie Dez jedoch zurück zu Gyasis Schiff, wo ihnen der Kapitän bereits entgegenkam und sie über die stärker werdenden Sonnenstürme informierte, die sogar der Station gefährlich werden konnten. Daher begab sich Reath zurück in die unteren Ebenen, um dort die Schilde der Station zu aktivieren, während Leox sich auf die Suche nach Affie machte. Sogar Geode verließ das Schiff, wie Cohmac kurz darauf feststellte. Während er sich um Dez kümmerte, befreiten Reath und Orla die Drengir, in der Hoffnung, dass sie sich lange genug mit den Nihil bekämpfen würde, um der Gruppe eine Flucht zu ermöglichen. Allerdings hatten Ausläufer der Drengir mit Ranken bereits das Schiff umschlungen, sodass ein Abheben unmöglich war. Reath, der sich von den anderen erneut getrennt hatte, um alle Hyperraumkapseln ins Nichts zu schießen und damit das Transportsystem unbrauchbar zu machen, öffnete eine Luftschleuse innerhalb des Arboretums, um durch den Sog des Vakuums, die Drengir und Nihil auszuschalten. Der Tod der Drengir an Bord sorgte außerdem dafür, dass auch die Ranken, die das Schiff umschlossen abstarben. Geode rettete unterdessen Reath davor, ebenfalls ins Vakuum gesogen zu werden und kehrte mit ihm zurück. Gemeinsam konnte die Gruppe die Station wieder verlassen und nach Coruscant heimfliegen. Während des Fluges nutzte Leox unter den überraschten Blicken von Orla und Cohmac etwas Gewürz, um Dez’ Wunden zu versorgen, die trotz herkömmlicher Methoden kaum Besserung zeigten. Das Gewürz half dem Jedi-Ritter tatsächlich, was Gyasi dazu verleitete, Orla gegenüber zu bekräftigen, dass er ihr ja den medizinischen Zweck mitgeteilt hatte. Cohmac, Orla und Reath wurden ob ihrer eigenmächtigen Aktion zwar getadelt, angesichts der abgewendeten Bedrohung und der Selbstlosigkeit ihrer Taten sowie der Rettung von Dez Rydan wurden sie nicht weiter bestraft.[1]

Anschließend bat Orla Geode, sie bei der Auswahl eines Schiffes zu begleiten und zu beraten. Mit seiner Expertise erwarb ein kleines Schiff, das sie Lichtsuchende nannte, um in ihrer eigenständigen Rolle als Wegsuchende die Galaxis zu bereisen. Sie kontaktierte Cohmac vor ihrer Abreise und sprach mit ihm über seine zwiespältigen Gefühle, die ihn bereits seit dem Tod seines Meisters geplagt hatten und sich durch den beinahen Verlust von Dez erneut zeigten. Im Gegensatz zu Orla entschied sich Cohmac jedoch dafür, vorerst am Jedi-Orden festzuhalten und auf deren Führung zu vertrauen, da er einen Fokus benötigte. Orla war sich zwar nicht sicher, ob dies das Beste für Cohmac war, widersprach ihm allerdings auch nicht und verabschiedete sich stattdessen von ihm.[1]

Er basiert auf Quellen, die erst vor kurzem oder noch gar nicht auf Deutsch erschienen sind.
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Von der Macht geleitet

In der Folgezeit reiste Jareni durch die Galaxis und ließ sich von der Macht leiten. Diese führte sie in den Rseik-Sektor, wo das Agrikultur-Hub 42 von einem Sturm der Nihil angegriffen wurde. Die zwei Arbeiter Pango und Gru hatten zuvor einen Notruf abgesetzt, dem die Jedi-Ritterin Keeve Trennis gefolgt war. Allerdings sah sie sich im Kampf durch ihre eigenen Selbstzweifel beeinträchtigt, sodass erst Jarenis Eintreffen die Nihil überwältigte. Trennis eröffnete der Wegsucherin, dass sie sie in ihren Visionen gesehen hatte, worauf Jareni eher amüsiert reagierte. Sie versuchte Trennis zu ermutigen, da sie zwar die Unruhe in ihr spürte, jedoch auch, dass die Macht Trennis zu dem Kampf gegen die Drengir rief. Gemeinsam mit Trennis begab sich Jareni nach Mulita, wo die Stammmutter der Drengir vermutet wurde. Avar Kriss, Sskeer und zahlreiche andere Jedi, darunter auch Cohmac Vitus und Reath, waren dort bereits am Kampf gegen die Drengir beteiligt. Kriss hatte sich außerdem mit der Huttin Myarga verbündet, um die Bedrohung durch die Drengir einzudämmen. Auf Mulita angekommen, zeigte sich Jareni über das Wiedersehen mit Sskeer erfreut und deutete eine frühere tiefere Verbindung zwischen den beiden an. Während Trennis und Terec sich zur Stammmutter aufmachten, um Kriss beizustehen, blieb Jareni beim Rest der Kämpfenden. Kurz darauf wurde der Plan der Drengir ersichtlich, die Avars Fähigkeit, sich mit anderen Jedi über scheinbar unbegrenzte Entfernungen durch die Macht verbinden zu können, für die Verbreitung der Drengir-Saat nutzen wollten. Allerdings kehrte Trennis mithilfe der anwesenden Jedi dies um und befreite Kriss von der Stammmutter. Jareni und die übrigen Jedi schlossen mit Myarga zu Kriss, Terec und Treenis auf und versetzten die Stammmutter in Stasis, um sie anschließend im Bogan-Gewölbe auf der Starlight-Station zu bewahren. Obwohl die Bedrohung durch die Drengir damit beigelegt war, erfuhr die Gruppe um Kriss kurz darauf, dass die Nihil die Ablenkung so vieler Jedi genutzt und die Republik-Schau auf Valo angegriffen hatten.[2] Jareni blieb daher in der Folgezeit zunächst bei den Jedi der Starlight-Station und half bei der Suche nach den Nihil. Sie war außerdem Teil eines Plans Keeve Trennis und Terec bei den Nihil einzuschleusen. Dafür fingierten die Jedi im Soola-System einen Angriff auf Jarenis Raumschiff durch Trennis und Terec, die in einem erbeuteten Schiff der Nihil das Feuer auf Jareni eröffneten. Jareni setzte einen Notruf ab, der von der Ataraxia, dem Flaggschiff des Jedi-Ordens beantwortet wurde. Daraufhin riefen Trennis und Terec ihrerseits die Nihil um Hilfe und gelangten so zu Zeetars Stützpunkt, einem von Marchion Ros Orkanläufern.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]