Geode

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Geode
Beschreibung
Spezies:

Vintianer

Geschlecht:

männlich

Hautfarbe:

grau

Biografische Informationen
Heimat:

Vint

Beruf/Tätigkeit:

Navigator

Zugehörigkeit:

Byne-Gilde

Geode war der Spitzname des vintianischen Navigators, der in der Ära der Hohen Republik mit dem Piloten Leox Gyasi und dessen Kopilotin Affie Hollow die Crew der Schiff, eines Frachters der Byne-Gilde, bildete. Im Jahr 232 VSY nahm die Mannschaft den Auftrag an, eine Gruppe von Jedi von Coruscant auf die Starlight-Station zu bringen. Im Zuge der Großen Katastrophe, einer durch die Zerstörung der Legacy Run verursachten Hyperraumkatastrophe, zog sich die Besatzung der Schiff auf eine Amaxinen-Raumstation zurück, kehrte nach der Freigabe der Hyperraumrouten nach Coruscant zurück und brachte die Jedi kurz darauf wieder auf die Station. Dabei kam Geode dem Padawan Reath Silas im Kampf gegen die Nihil und Drengir zur Hilfe.

Biografie[Bearbeiten]

Navigator für die Byne-Gilde[Bearbeiten]

Geode, ein Vintianer von Vint, schloss sich in der Ära der Hohen Republik der Byne-Gilde, einem galaxiszeit operierenden Transportunternehmen, an. Dort wurde er als Navigator dem Frachter Schiff und dessen Piloten Leox Gyasi zugewiesen. Bei dem Auftrag eines Rodianers, eine Ladung plastischer Idole auf einen Planeten zu bringen, damit ihr Auftraggeber die Ehrfurcht der abergläubigen Bevölkerung erlangen konnten, verbrachten sie die Figuren versehentlich auf den falschen Planeten. Nachdem der Rodianer gezwungen gewesen war, mit einem anderen Schiff von dem Planeten zu fliehen, blieben Gyasi und Geode dort, um die gütige Bevölkerung zu beruhigen. Diese begannen die beiden jedoch dafür zu verehren, dass sie die heiligsten Denkmäler ihrer Götter zurückgebracht hatten. Dem Vintianer zu Ehren meißelten sie eine Steinsäule, die aus Gyasis Sicht dessen Zwilling hätte sein können. Außerdem benannten sie ihren Planeten in Leox um. Geode hielt den gescheiterten Auftrag Gyasi zuliebe vor Scover Byne, der Inhaberin der Gilde, geheim. Der Mannschaft schloss sich später die Kopilotin Affie Hollow an, die Ziehtochter von Scoyer Byne. Byne wies Affie auch deshalb der Schiff zu, weil sie wusste, dass sie bei dem asexuellen Gyasi und Geode, dessen nächste Paarungsphase erst neun Jahre später wieder anstehen würde, vor sexuell motivierten Übergriffen sicher sein würde.

Im Jahr 232 VSY nahm die Crew der Schiff den Auftrag an, eine Gruppe von Jedi von der galaktischen Hauptwelt auf die Starlight-Station zu bringen, eine neu errichtete Raumstation an der Grenze der Galaktischen Republik, um dort an der feierlichen Eröffnung teilzunehmen. Für die drei Besatzungsmitglieder der Schiff stellte es das erste Mal dar, dass sie sich in die Kernwelten der Galaxis begaben. Dabei führte die Schiff auch eine Ladung von in der Republik verbotenem Gewürz mit. Die Schiff holte die vier Jedi – Cohmac Vitus, Orla Jareni, Dez Rydan und Reath Silas – in einer Andockbucht auf einem Raumhafen von Coruscant ab. Als Gyasi und Affie die Passagiere an Bord des Schiffes führten, stellte Gyasi ihnen im Cockpit auch Geode vor. Während Jareni ihre Freude darüber ausdrückte, ein so bizarres Wesen kennenzulernen, waren die anderen drei Jedi von seiner Erscheinung zunächst verwirrt. Anschließend führte Geode die Schiff wieder in den Luftraum über Coruscant und führte einen Hyperraumsprung in die Grenzregion aus. Während des Fluges begab sich Geode in die Bordküche. Dort traf er auf den verwunderten Reath Silas, der sich zunächst die Frage stellte, wie der Vintianer dorthin gelangt sein konnte. Er ärgerte sich, dass er auf seine Entschuldigung für sein Erschrecken über Geodes Anwesenheit tatsächlich eine Reaktion erwartet hatte. Allerdings nahm Affie Geode das Gespräch kurz darauf ab. Wenig später unterhielt sich die Besatzung der Schiff über die Jedi. Geode und Affie versuchten dabei, Gyasi zu erklären, wer die Jedi eigentlich waren.

Zuflucht auf der Amaxinen-Raumstation[Bearbeiten]

Auf dem Weg durch den Hyperraum fiel Gyasi und Geode auf, dass sich die Schiffssignaturen im Hyperraum in die falsche Richtung bewegten. Kurz darauf stießen sie selbst auf massive Trümmer in ihrem Hyperraumtunnel, über die sie auch die Jedi informierten. Die Schiff war gezwungen, den Hyperraum zu verlassen. Als das Schiff kurz darauf von einem Trümmerteil gestreift wurde, ärgerte sich Gyasi darüber, dass sie nicht von etwas anderem, etwa einem Felsbrocken, getroffen werden konnten. Obwohl er sich sofort für seine Aussage entschuldigte, nahm ihm Geode den Ausspruch nicht übel. Die Besatzung der Schiff fand kurz darauf heraus, dass es sich bei den Trümmern um die Legacy Run, ein anderes Schiff der Byne-Gilde handelte, das im Hyperraum auseinandergebrochen war und damit eine Hyperraumkatastrophe – die Große Katastrophe – ausgelöst hatte. Während Geode die Kontrolle über das Schiff übernahm, versammelte sich der Rest der Anwesenden in der Kommunikationsstation des Schiffes. Als Silas kurz darauf Geode kurz darauf auf die Ereignisse ansprach, intervenierte Affie, da Geode sensibel auf die Katastrophe reagierte. Kurz darauf entdeckte die Schiff einem aus dem Sternsystem kommenden Signal. Die Besatzung der Schiff fürchtete, dass es sich dabei um Piraten oder Nihil handelte, und baten daher die Jedi zusammenzukommen, um über ihr Vorgehen zu beraten. Bevor die gesamte Besatzung zusammenkam, machte Gyasi die anderen darauf aufmerksam, dass ihre geheime Ladung bei der Lagebesprechung vor den Jedi nicht erwähnt werden sollte. In der anschließenden Zusammenkunft analysierten die Anwesenden alle im Sternsystem festgestellten Signale und nahmen Kontakt mit einem der Schiffe aus, das das Signal abgesetzt hatte. Dabei stellten sie fest, dass es sich bei dessen Besatzung – dem Mädchen Nan und deren Vormund Hague – anscheinend nicht um Piraten handelte.

Kurz darauf entdeckte Gyasi in den Signalen eine weit vom Stern des Systems entfernte Raumstation. Zugleich stellte die Besatzung fest, dass die Sonne instabil war und sich gerade eine Sonneneruption entwickelte, die die im System gestrandeten Schiffe allesamt vernichten würde. Sie warnten daher alle Schiffe in dem Sternsystem, sich in den Schutz der vor der Eruption abgeschirmten Schattenseite einer Amaxinen-Raumstation zu begeben, und begaben sich mit der Schiff selbst dorthin. Geode stellte Gyasi dabei gedankenschnell die Koordinaten der Station zur Verfügung, als dieser die anderen Schiffe darauf hinwies, dass die Eruption in diesem Moment begann. Dabei zogen sie auch Nans Schiff mit dem Schleppkabel der Schiff in Sicherheit. Raeth und Affie erkundeten die Raumstation zunächst zusammen. Affie überlegte sich dabei, ob sie Geode nachher auf das von ihr entdeckte Moos ansprechen sollte, da sie selbst keine Expertin dafür war und wissen wollte, wie lange die Pflanze schon auf der verlassenen Station wuchs. Anschließend begab sich auch der Rest der Besatzung auf die Station. Dabei kam es zu Spannungen zwischen den Mizi und Orincanern, die mit den anderen Schiffen an der Station angedockt waren. Gyasi konnte die Auseinandersetzung jedoch schlichten. Bei der Erforschung der Station verschwand der Jedi Dex Rydan und wurde von den anderen für tot gehalten. Affie Hollow, die den Verlust nicht gut verkraftete, begann zu weinen, während sie sich kurz darauf mit Geode in der Bordküche aufhielt und sich an ihn lehnte.

Hilfe für Reath Silas[Bearbeiten]

Kurz darauf erfuhr die Mannschaft, dass die Hyperraumrouten wieder freigegeben worden waren. Die Jedi wollten daher dem Befehl des Jedi-Rates folgen und nach Coruscant zurückkehren. Sie wollten dabei die auf der Station gefundenen Statuen mitnehmen, von denen sie glaubten, dass sie eine Energie der dunklen Seite der Macht enthielten. Affie äußerte zwar gegenüber Jareni, Gyasi und Geode ihre Bedenken, die Station zu verlassen, ohne deren Geheimnisse vollständig ergründet zu haben. Affie hatte auf der Stationen einen Zusammenhang mit der Byne-Gilde gefunden, der sich ihr noch nicht erschlossen hatte. Geode und Gyasi bereiteten kurz darauf den Frachtraum für die Statuen vor, um ihren Gewürztransport vor den Jedi geheimzuhalten. Gyasi brachte dabei sein ungutes Gefühl zu der Mission zur Sprache, die ihn an den gescheiterten Auftrag auf Leox erinnerte. Als sie kurz darauf starteten, suchte Geode den sichersten Weg für die Schiff heraus und triangulierte bereits die Vortexe für den Hyperraumflug. Als ihn Gyasi kurz darauf genau darum bat und bemerkte, dass ihm Geode einen Schritt voraus gewesen war, dankte er seinem Navigator dafür, dass er ihn in seiner gereizten Stimmung dafür nicht mit einem selbstgefälligen Kommentar bedachte. Als Affie kurz darauf im Cockpit dazustieß, verzichtete Geode bewusst darauf, sie in eine gegebenenfalls unangenehme Diskussion zu verwickeln. Auf dem Weg begegnete die Schiff an einem ihrer Sprungpunkte den Überresten eines bei der Hyperraumkatastrophe zerstörten Passagiertransporters Journeyman. Um die Überlebenden zu retten, die die Jedi spüren konnten, steuerten sie das Wrack an und halfen bei der Evakuierung der Passagiere mit den Rettungskapseln, bevor der Träger infolge seiner Beschädigungen explodierte.

Anschließend kehrte die Schiff nach Coruscant zurück. Bei diesem Aufenthalt brachte Affie gegenüber Byne zur Sprache, dass sie Hinweise darauf gefunden hatte, dass die Byne-Gilde die Amaxinen-Raumstation genutzt hatte. Als sie kurz darauf herausfand, dass die Byne-Gilde Mitglieder in Vertragsknechtschaft – eine zweifelhafte vertragliche Unterwerfung der eigenen Arbeitskraft – verpflichtete, darunter auch ihre verstorbenen Eltern, bat sie Gyasi darum, auf die Amaxinen-Station zurückkehren zu dürfen, um Beweise dafür sichern zu können. Sie bat Geode darum, seine auf Coruscant geknüpften Kontakte zu nutzen, um ihnen Waffen zu besorgen. Geodes wissenden Blick deutete sie dabei als sicheres Zeichen dafür, dass Geodes Kontakte ihnen alle dahingehenden Wünsche erfüllen konnten. Victus und Jareni entdeckten unterdessen bei der Untersuchung der Statuen, dass die Statuen keine Dunkelheit enthalten, sondern die auf der Station vorhandene Dunkelheit zurückgedrängt hatten. Sie beschlossen daher, die Statuen auf die Station zurückzubringen. Reath Silas fand derweil heraus, dass es sich bei Nan und Hague um Nihil gehandelt hatte. Die drei Jedi suchten die Schiff daraufhin auf und baten die Mannschaft, sie zurück auf die Raumstation zu bringen. Affie und Geode brachten die Schiff durch den Hyperraum zur Amaxinen-Station. Dort angekommen entdeckten sie jedoch einen ganzen Sturm der Nihil. Gyasi und Geode brachten die Schiff daraufhin unbemerkt von den Nihil-Schiffen in eine Position im Orbit der Raumstationen, wo sie im toten Winkel von deren Sensoren waren. Während Gyasi und Geode an Bord der Schiff blieben, begaben sich die übrigen Besatzungsmitglieder auf die Amaxinen-Station. Während Gyasi immer nervöser wurde, je länger sich die anderen auf der Raumstation aufhielten, blieb Geode ruhig und hörte sich Gyasis Sorgen ruhig an. Gyasi entschloss sich aber, sich ebenfalls an Bord der Station zu begeben. Die Jedi entdeckten auf der Station, dass es sich bei den in der Station befindlichen Pflanzen um die Drengir handelte, eine vernunftbegabte Pflanzenspezies, die in den Jahrhunderten zuvor auf der Station geschlafen hatte. Reath fand zudem heraus, dass Rydan nicht gestorben war, sondern von den Drengir gefangen genommen worden war. Als ihn Vitus wieder an Bord der Schiff bringen wollte, glaubte er, in dem Schatten hinter der Luftschleuse Geode entdeckt zu haben. Er hatte aber Zweifel, dass es sich bei dem – sich bewegenden – Objekt um Geode gehandelt haben konnte. Als Gyasi und Affie kurz darauf zur Schiff zurückkehrten, hatte Geode die Schiff verlassen und sich ebenfalls auf die Station begeben. Er kam Reath Silas zur Hilfe, der sich den Nihil und den Drengir stellen wollte, um den anderen Zeit zur Flucht vor einer drohenden weiteren Sonneneruption zu verschaffen. Als Reath durch eine von ihm geöffnete Luftschleuse in der beschädigten Station in den Weltraum gezogen zu werden drohte, stellte sich Geode ihm so in den Weg, dass sein Körper eine Barriere gegen den Sog des Alls darstellte, bis sich die Luftschleuse wieder schloss. Reath spürte den Vintianer in diesem Moment als eine ihm fremdartige, aber lebendige Präsenz in der Macht. Daraufhin kehrten sie auf die Schiff zurück. Gyasi und Geode bereiteten den Start des Frachters vor und brachten ihn nach Coruscant.

Affie übergab ihre auf der Amaxinen-Raumstation gefundenen Beweise dafür, dass die Byne-Gilde die in der Republik geächtete Vertragsknechtschaft einsetzte, der zuständigen Behörde der Galaktischen Republik. Aufgrund der darauffolgenden Zerschlagung der Byne-Gilde unterfiel das Eigentum an dem Schiff daraufhin dem Kapitän. Gyasi gab jedoch gegenüber der Inspekteurin Affie als Kapitänin des Schiffes an. Währenddessen begleitete Geode Orla Jareni bei der Auswahl eines Raumschiffes, mit dem die Wegsuchende auf ihre Reisen gehen konnte. Sie kaufte ein Raumschiff, das sie die Lichtsuchende nannte. Obwohl sie ihm anbot, sich ihr als Navigator anzuschließen, wusste er, dass seine Loyalität bei Gyasi und Affie lag.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Leox Gyasi hielt Geode für einen wilden, sprunghaften Typen mit vielen Launen und Stimmungen, der sich einem Fremden gegenüber anfangs schüchtern verhielt und seine wahren Eigenschaften erst zeigte, wenn er jemanden besser kennenlernte. Gyasi schätzte ihn dennoch als professionellen, zuverlässigen und vorausdenkenden Navigator. Geode reagierte sensibel auf die Große Katastrophe, erwies sich für Gyasi nach der Rückkehr der Schiff auf die Amaxinen-Raumstation als Ruhepol. Es ärgerte Gyasi jedoch, dass er sich im Laufe der Mission entschied, seinem typischen Drang zum Kämpfen nachzukommen und das Schiff zu verlassen. Als Geode Reath Silas zur Hilfe kam, fasste ihn der Padawan als gefasste und ungerührte Präsenz in der Macht auf.

Quellen[Bearbeiten]

Geode tritt als Nebenfigur in dem Roman In die Dunkelheit aus der ersten Phase des Literaturprogramms Die Hohe Republik auf. Die Autorin Claudia Gray wollte als Gegensatz zum eloquenten Piloten Leox Gyasi einen schweigsamen Navigator einführen, ohne die Beziehung von Han Solo und Chewbacca zu kopieren. Ihr Freund brachte sie auf die Idee, das Crewmitglied zu einem Felsen zu machen. Während Gyasi und Affie Hollow Geode in ihre Gespräche ohne Weiteres einbeziehen, spiegelt die Art und Weise, wie die Jedi auf der Schiff auf Geode reagieren, laut Gray ihre eigene Verbindung zur Macht wider. Anfangs ist allein die Wegsuchende Orla Jareni, mit der sich Geode eine gemeinsame Szene teilt, Geode gegenüber aufgeschlossen und begrüßt ihn. Dass der Protagonist Reath Silas am Ende des Romans einen Zugang zu Geode findet, sollte für ihn einen persönlichen Durchbruch darstellen, dass der sich für Archivarbeit interessierende Padawan seinen Horizont für die Macht erweitert und sich am Ende entscheidet, der zunächst missliebigen Mission seiner verstorbenen Meisterin Jora Malli zu folgen und an die Grenze der Galaktischen Republik zurückzukehren.[1] Gray erklärte in einem Vorstellungsvideo zum Start von Die Hohe Republik, dass Geode eine komplexe Persönlichkeit sei und sie wolle, dass der Leser das beim Lesen des Buches nach und nach erfährt.[2] Die Reaktion auf Geodes Charakter fiel überwiegend positiv aus. Andere kritisierten seine Rolle als unoriginelle komische Auflockerung.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]