Avar Kriss

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Avar Kriss Mayhew.jpg
Avar Kriss
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Hell[2]

Haarfarbe:

Blond[2]

Augenfarbe:

Blau[3]

Biografische Informationen
Geburt:

etwa 262 VSY[4]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi[1]

Meister:

Cherff Maota[5]

Position:

Marschallin der Starlight-Station[2]

Titel:

Jedi-Meisterin[1]

Bewaffnung:

Lichtschwert[1]

Zugehörigkeit:

Avar Kriss war eine menschliche Jedi-Meisterin, die ungefähr 200 Jahre vor der Blockade von Naboo dem Orden angehörte. Zu dieser Zeit bereiteten die Galaktische Republik und die Jedi gemeinschaftlich die Eröffnung der Starlight-Station vor, welche eine zentrale Rolle in den Plänen der Kanzlerin Lina Soh zur Erschließung der Randgebiete spielte. Kurz vor der Vollendung der Station kam es zu einem katastrophalen Hyperraumunglück, infolgedessen das Hetzal-System von der Auslöschung bedroht war. Kriss spielte eine zentrale Rolle in der Rettung des Hetzal-Systems und erhielt durch die Berichterstattung über das Unglück große Bekanntheit und den Titel Hero of Hetzal. Zudem war sie federführend in den nachfolgenden Ermittlungen zur Unglücksursache, als dessen Verursacher man die Nihil benannte, eine Piratengruppierung in den Randgebieten. Kriss begleitete eine Flotte der Republik und der Jedi zum Kur-Nebel, wo man die Nihil nach einer verlustreichen Schlacht besiegt zu haben glaubte.

Da Jora Malli, welche eigentlich als Marschallin der Starlight-Station eingesetzt werden sollte, in der Schlacht getötet wurde, wurde Kriss vom Hohen Rat in diese Position befördert und leitete somit die Starlight-Station in Zusammenarbeit mit Rodor Keen. In dieser Funktion musste sie die Sicherheit der Station und der angrenzenden Gebiete gewährleisten und diplomatische Aufgaben entlang der Galaktischen Grenze wahrnehmen, besaß dadurch aber auch einen großen Ermessensspielraum. Davon machte sie Gebrauch, als entlang der Grenze die Drengir aktiv wurden, eine Spezies fleischfressender Pflanzen, die auf zahlreichen Planeten die Bevölkerungen attackierten. Sie schloss ein Bündnis mit den Hutts, die ebenfalls gegen die Drengir kämpften, und beorderte nach der Entdeckung der Heimatwelt der Drengir alle verfügbaren Jedi in der Region zu ihrer Unterstützung. Diese Entscheidungen wurden von einigen Jedi und Politikern zwar kritisch gesehen, doch war Kriss entschlossen, die Drengir-Krise zu beenden. So war sie auch nicht zugegen, als die Republic Fair auf Valo eröffnet wurde, ein weiteres Großprojekt der Kanzlerin, das durch eine Offensive der Nihil jedoch zu einem Desaster wurde.

Biografie

Teil des Jedi-Ordens

Avar Kriss wurde um das Jahr 262 VSY geboren.[1] Nach ihrer Aufnahme in den Jedi-Orden wurde Kriss als Padawan von Jedi-Meister Cherff Maota ausgebildet.[5] Bereits früh freundete sie sich mit Elzar Mann an,[1] dem Schüler von Meister Quarry. Bald schloss sich der Schüler von Rana Kant, Stellan Gios, dieser Freundschaft an, obwohl die drei jungen Jedi sehr unterschiedlich waren. Während Kriss die pflichtbewussteste aus ihrer Gruppe war, blieb Gios den Traditionen der Jedi verhaftet; im Gegensatz dazu neigte Mann dazu, Grenzen auszutesten und neue Dinge auszuprobieren. Insbesondere Mann brachte die Gruppe dadurch des Öfteren in Schwierigkeiten, doch hielten die drei Padawane stets zusammen und trugen die Konsequenzen gemeinsam. Manns Meister Quarry bezeichnete die der drei Padawane aufgrund ihrer innigen Freundschaft zu dieser Zeit gerne als „die Unruhestifter“.[5]

Noch während ihrer Zeit als Padawane kam es zu einem romantischen Zwischenspiel zwischen Mann und Kriss, doch beendeten sie dieses frühzeitig, da Beziehungen unter den Jedi nicht gestattet waren.[5]

200 Jahre vor der Blockade von Naboo gehörte Avar Kriss zu einer Delegation des Jedi-Ordens, die gemeinsam mit Repräsentanten der Republik zur neu errichteten Starlight-Station reiste[1] um an einem Konklave über deren Fertigstellung teilzunehmen. Kurz vor dem Ende der Zusammenkunft wurde sie gemeinsam mit Admiral Pevel Kronara und einer Gruppe anderer Jedi – bestehend aus Elzar Mann, Nib Assek, Te’Ami, Burryaga Agaburry und Mikkel Sutmani – von dem Bith Shai Tennem, der den Bau der Starlight-Station beaufsichtigte, durch die Station geführt.[6] Die Inspektion zog sich allerdings in die Länge, weil Tennem ihnen jedes Element der Konstruktion zeigen wollte, weshalb sich ihr Abflug mit dem Emissary-Kreuzer Third Horizon verzögerte.[1] Während ihres Rundgangs trafen sie auf die Projektmanager Pikka und Joss Adren, die gerade einer Fehlfunktion auf den Grund gehen wollten, von Tennem allerdings aufgehalten und dazu aufgefordert wurden, sie zu begleiten. Die beiden drängten vergeblich darauf, ihren Weg allein fortzusetzen, ohne dabei ihre wahren Beweggründe vor der gesamten Gruppe bekanntgeben zu wollen. Erst nachdem sich Meisterin Assek dafür aussprach, die beiden Techniker ihres Weges ziehen zu lassen, stimmte Tennem dem zu und die Adrens konnten die Störung in Leitung 398-GX14 der Station beheben, während die Jedi ihren Rundgang beendeten und sich mit einem Teil des Baupersonals der nahezu fertiggestellten Station auf die Third Horizon begaben, um in die Kernwelten zurückzukehren.[6]

Krise im Hetzal-System

Zeffren Ecka empfängt die Nachricht von Avar Kriss

Zur gleichen Zeit kam es in der Nähe des Hetzal-Systems zu einem Hyperraumunglück, als ein Schiff der Nihil die Route des Raumfrachters Legacy Run kreuzte und diesen im Hyperraum zu einem Ausweichmanöver zwang. Dieses Manöver überbeanspruchte die Legacy Run und der Frachter zerbrach, woraufhin Trümmerteile und Frachtabteile des Schiffes auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigt ihren Weg fortsetzten. Einige dieser Trümmerstücke verließen den Hyperraum im Hetzal-System und rasten auf die dortigen Planeten zu, die sie bei ihrem Einschlag auslöschen würden. Zeffren Ecka, der Regierungschef auf Hetzal Prime, setzte angesichts dieser Bedrohung einen Notruf ab und leitete eine systemweite Evakuierung ein. Aufgrund der Verzögerungen durch Tennems ausgedehnte Führung auf der Starlight-Station befand sich die Thrid Horizon in unmittelbarer Nähe des Systems[1] als sie den Notruf empfing. Admiral Pevel Kronara setzte Kurs auf das System und alarmierte alle Besatzungsmitglieder und Passagiere des Schiffes, da jede helfende Hand für die bevorstehende Rettungsaktion benötigt wurde. Auch Zivilisten mit Flugerfahrung wurden gebeten, sich den Besatzungen der Langträger anzuschließen,[6] während die Jedi ihre Vector-Sternenjäger startbereit machten. Avar Kriss blieb auf der Brücke der Third Horizon zurück, um den anstehenden Einsazu zu koordinieren. Obwohl Admiral Kronara das Kommando über die Third Horizon inne hatte, überließ er die Leitung der Operation mit dem Erreichen des Hetzal-Systems Kriss und den Jedi. Kriss informierte Minister Ecka über ihr Eintreffen und vertiefte sich anschließend in die Macht, um darüber ein Geflecht mit den anderen Jedi im System aufzubauen, durch welches sie Eindrücke und Informationen empfangen und weiterleiten konnte.[1]

Durch ihre tiefe Verbundenheit mit der Macht konnte sie zugleich den Gesprächen auf der Brücke der Third Horizon folgen und den Überblick über die sich entfaltende Aktivität im System behalten. Dabei spürte sie auch andere Jedi, die dem Notruf folgend noch auf dem Weg in das System waren und nutzte ihre Möglichkeiten, um mittels der Macht ihre Ordensbrüder und -schwestern auch weit entfernt um Unterstützung zu bitten, da der Vorfall als solches ein Rätsel für sie war. Als sie Eindrücke der Jedi Te’Ami empfing, ging sie diesen nach und erfuhr, dass einige der Objekte die das System bedrohten Lebewesen beinhalteten – es waren Passagierabteile der Legacy Run. Kriss weitete auf Basis von Te’Amis Erkenntnis ihre Wahrnehmung aus und identifizierte 10 derartige Objekte unter den Trümmerteilen, woraufhin sie Admiral Kronara davon in Kenntnis setzte, dass man diese Trümmerteile bergen müsste, anstatt sie zu zerstören – eine deutliche Erschwernis angesichts derer rasanten Geschwindigkeit. Die größte Herausforderung entdeckte sie jedoch kurze Zeit später, als sie einem Fehlklang in der Macht folgte und auf ein entfernter Trümmerteil stieß, dessen Analyse ergab, dass es ein mit flüssigem Tibanna gefülltes Frachtabteil war, welches geradewegs auf eine der Sonnen des Hetzal-Systems zuflog. Sollte es mit dem Stern kollidieren, würde dieser sich infolge der gewaltigen Sprengkraft des Tibannas kurzzeitig ausdehnen und fast auf das doppelte seiner normalen Größe anschwellen – und die dabei freigesetzte Strahlung würde das gesamte System auslöschen. Kriss reragierte umgehend und begab sich auf die Oberfläche von Hetzal Prime, während sie den republikanischen Einsatzkräften den sofortigen Rückzug befahl. Anschließend informierte sie die Jedi innerhalb des Systems über das Problem und stellte es ihnen frei, sich dem Rückzug der Flotte anzuschließen. Allerdings blieben alle Jedi im System um ihr zu helfen. Verbunden durch Kriss’ Machtgeflecht versuchten alle Jedi im gleichen Moment den Tibannacontainer mit Hilfe der Macht von seiner Flugbahn abzulenken, was angesichts der Geschwindigkeit des Containers und der großen Entfernung eine große Anstrengung für die Jedi darstellte. Kriss spürte, wie Jedi innerhalb des System starben, als sie – abgelenkt von der Aufgabe – die Kontrolle über ihre Jedi-Vektoren verloren oder bewusstlos wurden und verunfallten, doch gelang es ihnen nach einem ersten, gescheiterten Versuch gerade noch rechtzeitig, den Container mit dem Tibanna weit genug von seiner Flugbahn abzubringen, dass er den Stern verfehlte.[1]

Ursachenforschung und Nihil

Marschall der Starlight-Station

Kriss ernennt Keeve Trennis zur Ritterin

Einige Wochen nach der Schlacht von Kur befand sich Kriss auf der Station, als Meister Sskeer von dort verschwand, ohne sich abzumelden. Da sie gespürt hatte, dass sich Sskeer seit der Schlacht von Kur verändert hatte, suchte sie Estala Maru auf, um diesen um Hilfe zu bitten, den Trandoshaner zu lokalisieren. Der kessurianische Jedi, der als Einsatzleiter der Jedi auf der Starlight fungierte und zahlreiche Aktivitäten überwachte, zeigte sich ungehalten über ihr Anliegen, da er mit den Vorbereitungen für die in wenigen Stunden angedachte Eröffnung der Starlight-Station bereits ausgelastet war. Die Ankunft der Großmeister Yoda und Pra-Tre Veter lenkte Kriss jedoch von ihren Gedanken um Sskeer ab. Die beiden Jedi informierten sie, dass der Hohe Rat entschieden hatte, den durch den Tod Jora Mallis freien Posten als Marschallin der Station mit ihr neu zu besetzen. Während sie sich in ihren neuen Posten einfand, kehrten Sskeer und seine Schülerin Keeve Trennis von Shuraden zurück, wo Trennis sich auf ihre Jedi-Prüfungen vorbereitet hatte. Dabei hatte sie unerwartet ein Dorf der einheimischen Ximpi vor einigen Ridadi retten können, weshalb es eine der ersten Amtshandlungen von Kriss war, die junge Jedi zur Ritterin zu ernennen. Im Anschluss daran begab sie sich zur offiziellen Einweihungszeremonie der Starlight-Station,[2] bei der Kanzlerin Soh eine eindrückliche Rede hielt, die nach der jüngsten Krise zum ... aufrief.[1]

Auch Kriss hielt eine kurze Rede, in der sie einen Schwur leistete, dass die Jedi sich immer für den Schutz alles Lebens einsetzen würden. Die anderen anwesenden Jedi stimmten in ihren Aufruf ein und zündeten ihre Lichtschwerter in einer symbolischen Geste.[2] Nachdem sich die offizielle Zeremonie beendet war, zog sich Kriss mit Elzar Mann in die Gartenanlagen der Station zurück, wo sie abseits der Feierlichkeiten miteinander reden konnten. Kriss gratulierte Mann zu seiner bevorstehenden Ernennung zum Jedi-Meister, und sie erinnerten sich beide an die gemeinsam verbrachten Momente als Padawane, allerdings waren sie sich beide bewusst, dass sie als Jedi diese Beziehung nicht wieder aufnehmen konnten. Schließlich begab sich Kriss zu der Feier, die sich an die offizielle Zeremonie anschloss, und Mann blieb zurück, woraufhin er eine starke Vision von einem bevorstehenden Grauen empfing, welches die Jedi heimsuchen würde.[1] Als er sich von dem Schock erholt hatte, begab auch er sich zu der Feier und wurde dort später von Kriss zu einem Tanz aufgefordert, während dem der Jedi, der bereits angetrunken war, ihr jedoch zu nahe kam. Kriss stieß ihn zurück und wies ihn nach einer kurzen Diskussion darauf hin, dass sie keine Padawane mehr wären, bevor sie ihn zurückließ.[5].

Mit der nunmehr offiziell in Betrieb genommenen Station musste sich Kriss deren Tagesgeschäft widmen, repräsentative Funktionen übernehmen und auf Bedrohungen in der Region reagieren.[3] Am Morgen nach der Einweihungszeremonie wohnte sie einer Besprechung bei, der sich auch die Kanzlerin, Admiral Kronara und diverse Senatoren und Angehörige der Verteidigungskoalition anschlossen. Dabei ging es ein weiteres Mal um die Schlacht von Kur, wozu sie unter anderem das Ehepaar Joss und Pikka Adren zu ihrer Beteiligung an der Schlacht von Kur befragten, da die beiden Techniker ihren Langträger im Gegensatz zu den meisten anderen Beteiligten unbeschadet durch die Schlacht gebracht hatten. Die Adrens gaben zu, die gesicherten Computersysteme des Schiffes gehackt zu haben – ein normalerweise strafbares Vergehen – um die volle Kontrolle über die Triebwerke zu erlangen, wodurch ihr Schiff wendiger und schneller gewesen war und so eine bessere Chance gehabt hatte, den willkürlichen Hyperraumsprüngen der Nihil auszuweichen. Nachdem die beiden aus der Besprechung entlassen worden waren, autorisierte die Kanzlerin eine Sondereinheit der RVK, welche Überreste der Nihil aufspüren sollte, da sie sich nicht sicher waren, bei Kur tatsächlich die Nihil in ihrer Gesamtheit ausgelöscht zu haben.[6] Während auf der Starlight-Station noch tausende Opfer der Emergenzen behandelt wurden, reiste Avar Kriss als neuer Marschall der Starlight-Station in das Malaga Cluster, um dort ein Handelsabkommen zwischen den Ayelina und den Ludmere auszuhandeln. Nachdem sie ihre Mission erfolgreich zu Ende gebracht hatte, kehrte sie zur Starlight-Station zurück, wo sie sich mit einer anderen diplomatischen Krise konfrontiert sah: Der Skembo-Botschafter Ceeril, welcher auf der Krankenstation behandelt worden war, war Opfer eines Attentats geworden, welches er nur knapp überlebt hatte. Ceeril beschuldigte die mit seiner Spezies verfeindeten Hassarianer des versuchten Mordes. Tatsächlich fanden sich unter den Patienten der Station auch zwei Hassarianer, die jedoch den Aufzeichnungen zufolge schwer verletzt waren. Daher ließ sich Kriss zu ihnen führen, doch als sie bald darauf zum Botschafter zurückkehrte, wurde dieser gerade von Administratorin Velko Jahen konfrontiert – diese hatte bei ihrer Analyse der Überreste des Leibwächterdroiden festgestellt, dass der Botschafter den Anschlag inszeniert hatte. Ceeril stritt dies ab, doch Kriss spürte, dass der Skembo log und ließ ihn daher inhaftieren, während Maru die Ermittlungsergebnisse an den Republic security service auf Coruscant übermittelte.[3] Kaum, dass sie die Krankenstation verlassen hatte, erreichte ein Notruf aus dem Kazlin-System die Starlight.[3] Kriss entsendete daraufhin Meister Sskeer mit der neu ernannten Jedi-Ritterin Keeve Trennis und den Kotabi Terec und Ceret in das System, um die Ursache des Notrufs herauszufinden.[2]

Eine neue Bedrohung

Bei ihrer Ankunft dort entdeckten die Jedi einen schwer beschdigten Hutt-Frachter, der allem Anschein nach von Nihil überfallen worden war. An Bord des Schiffes fanden sie einen toten Hutt, einen zurückgebliebenen Nihil, der Terec verletzte, bevor er von Sskeer getötet wurde, und Überreste der Ladung, die aus einem Getreide bestanden hatte. Sie berichteten dies an Kriss und Maru auf der Starlight-Station, woraufhin Maru heraufand, dass es sich bei dem Getreide um Vratixia Renanicus handelte, ein Bestandteil des neuartigen Heilmittels Bacta. Das Getreide stammte von Sedri Minor, weshalb Kriss Sskeer und Ceret befahl, dort weitere Ermittlungen anzustellen, während sie mit der Ritterin Vernestra Rwoh an Bord der Ataraxia in das Kazlin-System flog, um sich einen Überblick vor Ort zu verschaffen und den Hutt-Frachter zu bergen, der zu einem diplomatischen Problem werden konnte, da den Hutts der Handel im republikanischen Raum untersagt war. Bei ihrem Eintreffen auf dem Frachter zeigte Keeve Trennis ihr umgehend die Überreste des Nihils, der von Sskeer brutal zerstückelt worden war – was ihre Besorgnis um Sskeers Zustand neu entfachte. Zugleich erlitt der verletzte Terec große Schmerzen, als er über seine Verbindung zu Ceret spürte, dass auf Sedri etwas schlimmes passiert war. Sie kontaktierte Sskeer, der daraufhin bemerkte, dass Ceret verschwunden war.[2]

  • It had been months since he saw her again, and when he did, the atmosphere was as frosty as a dawn on Vandor. Avar had changed toward him. She was more distant. Preoccupied with her new duties as marshal of Starlight Beacon.

Kampf gegen die Drengir

Vermächtnis

[7]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Kriss verfügte über eine spezielle Wahrnehmung der Macht, die für sie in Form eines Liedes erschien. Dieses Lied der Macht klang je nach Umstand unterschiedliche für sie, ebenso nahm sie die Melodie eines jeden Lebewesens unterschiedlich in der Macht war. In der Regel hörte sie es als einen Chor, in dem sich das ständige, widerstreitende Auf und Ab von Leben und Tod widerspiegelte. Angesichts eines Unglücks veränderte sich ihre Wahrnehmung des Liedes, welches dann aus dem Rhythmus war und von den für sie als disharmonisch wahrgenommenen Klängen von Tod, Grauen und Verwirrung dominiert wurde. Positive Emotionen verwoben sich jedoch ebenfalls in ihren musikalischen Eindruck der Macht. Allerdings funktionierte diese Wahrnehmung nur, solange sie ihre eigenen Emotionen unter Kontrolle hielt und sich ganz der Macht öffnete.[1]

  • Humor & Verständis für Pikka und Joss nach der Party.[6]

Meisterin Kriss hatte zudem ein Talent, das unter den Jedi selten war: Sie konnte die natürlichen Bande zwischen Machtbenutzern wahrnehmen und verstärken, um sie auf diese Weise fast schon zu einem Kommunikationsnetzwerk ausbauen. Ihre Fähigkeit ermöglichte einen Austausch von Gefühlen und Eindrücken, keine exakte Kommunikation – dafür konnte sie es jedoch auch auf große Distanzen ausdehnen. Dennoch war der Austausch, den das Netzwerk ermöglichte, nützlich, insbesondere bei Einsätzen mit einer großen Zahl von Jedi – wie etwa der Rettung des Hetzal-Systems. Wenn sie sich auf einen einzelnen Machtnutzer konzentrierte und diesen vor ihrem geistigen Auge visualisierte, konnte sie auch eindeutigere Wahrnehmungen empfangen. Für andere Jedi war ihr Geflecht eher ein vages Bewusstsein ihrer Präsenz, der für viele Jedi eine Ermutigung darstellte, da sie ihnen zeigte, dass sie nicht alleine waren. Wenn sie sich in eine tiefe Meditation begab, um ihr Machtgeflecht aufzubauen, ließ sie sich im Schneidersitz auf den Boden sinken und verflocht ihre Haare mit der Macht zu einem komplizierten Knoten, der einem Mandala glich. Die Übung half Kriss, ihren Geist zu sammeln, bevor sie ihre Atmung verlangsamte und in die Macht hinausgriff, woraufhin sie sich in eine schwebende Position rund einen Meter über dem Boden hob. Manchmal benutzte sie auch ihr Lichtschwert, um sich zu fokussieren, welches sie während ihres Schwebesitzes mittels Telekinese neben sich schweben und immer schneller rotieren ließ, wobei ihr das Geräusch des wirbelnden Lichtschwerts als Brücke diente, um sich auf das Lied der Macht einzulassen.

In diesem Zustand war sie einerseits in der Lage, nebensächliche Eindrücke und Wahrnehmungen auszublenden, um sich völlig auf die Macht zu konzentrieren, andererseits blieb sie trotz ihrer Verbindung mit den anderen Jedi und deren Empfindungen ansprechbar und konnte zugleich wichtige Informationen aus den Gesprächen um sie herum entnehmen.[1]

  • Was that a flicker of annoyance on Kriss’s usually placid features?

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Der Charakter Avar Kriss wurde für das mehrjährige Literaturprogramm Die Hohe Republik entwickelt, ein verlagsübergreifendes Projekt mehrerer Autoren, welches eine zusammenhängende Geschichte in unterschiedlichen Medien erzählt. Obwohl Die Hohe Republik offiziell mit dem Erscheinen des Romans Das Licht der Jedi von Charles Soule im Januar 2021 startete, wurde Kriss – wenn auch zu diesem Zeitpunkt nur als unbenannte Jedi in einem Hologramm – bereits in dem Anfang 2020 erschienenen Comic Der Aufstieg Kylo Rens gezeigt, der ebenfalls von Soule stammte. [Nachdem erste Informationen und das Cover von Das Licht der Jedi öffentlich gemacht wurden, bestätigte Soule auf Twitter, dass es sich bei der Jedi in Der Aufstieg Kylo Rens tatsächlich um Avar Kriss handele, wodurch er auch erstmals ihren Namen öffentlich machte.[1]
  • Während Avar Kriss auf frühen Konzepten und dem Cover von Das Licht der Jedi mit braunen Augen abgebildet wird, erklärt die Kurzgeschichte First Duty explizit, dass Kriss blaue Augen hat, ebenso wie sie in der Marvel-Comicreihe mit blauen Augen dargestellt wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Twitter-Beitrag von Charles Soule