SP-99

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SP-99.jpg
SP-99
Allgemeines
Klasse:

Protokolldroide

Technische Informationen
Farbe des Photorezeptors:

Rot

Chassis:

Silber

Biografische Informationen
Zerstört:

3653 VSY, Dantooine

Zugehörigkeit:

Sith-Imperium

SP-99 – oft nur Espeh genannt – war ein Protokolldroide des Sith-Imperiums. Nachdem der Vertrag von Coruscant den Großen Galaktischen Krieg zwischen der Republik und dem Sith-Imperium beendet hatte, wurde SP-99 den Jedi Dar’Nala und Satele Shan zugeteilt. Diese hatten den Auftrag erhalten, in dem Vertrag vereinbarte Truppenrückzüge der Republik zu überwachen. SP-99 sollte seinerseits als Vertreter des Sith-Imperiums überprüfen, ob die Jedi die vertraglichen Verpflichtungen einhielten. Dar’Nala lehnte den Friedensvertrag jedoch ab und befahl während der Reise einen Angriff auf einen imperialen Transporter. Dabei wurde sie gefangen genommen, während Shan und SP-99 in einer Rettungskapsel entkamen und später von dem Jedi Orgus Din und Leutnant Harron Tavus geborgen wurden. Die Gruppe reiste zuerst nach Balmorra, bevor Din Shan und Tavus nach Dantooine weiterschickte. SP-99 begleitete die beiden auch dorthin. Der Droide wurde schließlich von Tavus zerstört, nachdem er diesen bei einem Gespräch mit dem Jedi Fortris Gall belauscht hatte.

Geschichte[Bearbeiten]

SP-99 war ein Protokolldroide, der von dem Sith-Imperium im Jahr 3653 VSY eingesetzt wurde. In diesem Jahr überfiel das Imperium während Friedensverhandlungen auf Alderaan überraschend Coruscant, die Hauptwelt der Republik, und konnte diese so dazu zwingen, den Vertrag von Coruscant zu unterzeichnen. Dieser erklärte das Sith-Imperium zum Sieger des Großen Galaktischen Krieges und verpflichtete die Republik, sich von mehreren Welten zurückzuziehen. SP-99 erhielt dabei die Aufgabe zu überwachen, dass die Republik die in dem Vertrag festgelegten Bestimmungen nicht verletzte. Der Droide begleitete daher die Jedi-Meisterin Dar’Nala und deren ehemalige Schülerin Satele Shan an Bord des Schiffes Envoy, nachdem diese von Jedi-Großmeister Zym in den Äußeren Rand geschickt wurden, um dort den reibungslosen Truppenabzug der Republik zu gewährleisten.

Dar’Nala äußerte während der Durchquerung des Kuat-Sektors im privaten Gespräch mit Shan ihre Unzufriedenheit mit dem Friedensvertrag. Dabei bemerkte Dar’Nala allerdings SP-99 vor der Kabinentür und bezichtigte den Droiden der Spionage. SP-99 zeigte sich von Drohung der Jedi, ihn zu zerstören, unbeeindruckt und merkte an, dass dies gegen die Vereinbarung verstoßen würde und erinnerte an den Inhalt seines Auftrages. Dar’Nala verließ daraufhin die Kabine und Shan versicherte dem Droiden, dass die Ablehnung der Jedi-Meisterin den Erbauern des Droidens und nicht diesem selbst galt.

Später machte SP-99 Shan darauf aufmerksam, dass das Schiff angegriffen wurde und spekulierte, dass Piraten dafür verantwortlich waren. Der Droide folgte Shan als diese in einem Korridor zwei Sith-Soldaten überwältigte. SP-99 folgerte, dass diese keine Piraten seien und Shans Handeln somit gegen den Vertrag verstoße. Shan konnte ihre ehemalige Meisterin finden, die aber von einem imperialen Enterkommando gefangen genommen wurde und ihr befahl, den Rat der Jedi über den Vorfall in Kenntnis zu setzen. Die Jedi-Ritterin floh daraufhin zu einer Rettungskapsel und SP-99 folgte ihr gemäß seines Auftrages. Auf Shans folgendes Versprechen, ihre Meisterin zu retten, entgegnete der Droide, dass eine Ortung der Kapsel erst in 500.000 Jahren wahrscheinlich sein würde.

Im Barma-Sektor der Kolonien wurde die Rettungskapsel schließlich von Mandalorianern gefunden. Ein ebenfalls eintreffendes republikanisches Schiff unter dem Befehl von Jedi-Meister Orgus Din und Leutnant Harron Tavus, die sich auf einer diplomatischen Mission nach Balmorra befanden, zerstörte allerdings das mandalorianische Schiff und barg die Rettungskapsel. Shan berichtete beiden von den Geschehnissen an Bord der Envoy. SP-99 wies dabei darauf hin, dass Shan sich zu Zeit des Angriffes nicht auf der Brücke befunden habe und daher nicht sagen konnte, wer den ersten Schuss abgefeuert hatte. Din beschloss, vor jedem weiteren Handeln mit Großmeister Zym zu sprechen. Dieser berichtete, dass viele Senatoren nach dem Angriff die Fortsetzung des Krieges forderten und durch eine abgefangene imperiale Übertragung von dem Tod Dar’Nalas erfahren hatte.

Nach ihrer Ankunft auf Balmorra wurden Din und Tavus sowie SP-99 von General Buryn empfangen, der noch keine Rückzugsvorbereitungen eingeleitet hatte. Einen folgenden Einwand des Droiden unterbrach Tavus. Din beschloss, den Abzug auf Balmorra zu beschleunigen und schickte Shan und Tavus nach Dantooine, um dort eine ähnliche Situation aufzulösen. SP-99 erklärte, die beiden gemäß seines Auftrages zu begleiten. Kurz vor der Ankunft auf Dantooine im Raioballo-Sektor erinnerte SP-99 den Leutnant daran, dass sie laut Vertrag verpflichtet waren, ihre Ankunft den imperialen Behörden zu melden. Tavus lehnte dies jedoch ab. Stattdessen aktivierte er den Autopiloten und befahl SP-99, auf der Brücke zu bleiben, während er kurz mit Shan sprach. Als das Schiff Dantooine erreichte, kontaktierte SP-99 den Leutnant über die Sprechanlage.

Tavus zerstört SP-99, nachdem dieser sein Gespräch mit Gall belauschte.

Auch Major Dael, der Kommandant der republikanischen Streitkräfte in der Basis D-55, war unwillig, dem Rückzugsbefehl Folge zu leisten. Tavus begab sich daher zurück zum Schiff, während Shan weiter versuchte, den Major zu überzeugen. An Bord wurde Tavus von dem Jedi-Ritter Fortris Gall per Hologramm kontaktiert, der den Leutnant bat, ihn in der alten Jedi-Enklave zu treffen. SP-99 hatte auch dieses Gespräch belauscht, wurde aber von Tavus entdeckt, der den Droiden mit einem Blasterschuss zerstörte.

Shan fand die Überreste des Droiden später, der ihr noch einige Hinweise übermitteln konnte. Shan folgte anhand von diesen dem Leutnant und traf in der Alten Kristallhöhle auf Tavus, Gall und ihre alte Meisterin, die dort den Sith-Lord Darth Baras töten wollten. Es stellte sich dabei heraus, dass Dar’Nala ihren Tod nur vorgetäuscht hatte, um im Geheimen gegen den Vertrag vorzugehen und der Angriff auf die Envoy in Wirklichkeit ein Angriff der Envoy auf das imperiale Schiff gewesen war.

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Seiner Programmierung folgend war SP-99 einzig darauf fokussiert zu überwachen, dass die Republik und deren Repräsentanten die Vereinbarungen des Vertrags von Coruscant einhielten. Daher ließ er sich auch nicht von Drohungen wie etwa von Dar’Nala einschüchtern oder davon abhalten, sie und Shan oder später Tavus zu belauschen. Dies führte letztendlich zu seiner Zerstörung. Seine Konzentration auf die Einhaltung des Vertrages ging dabei so weit, dass er selbst Shans Selbstverteidigung, nachdem sie von Sith-Soldaten angegriffen wurde, als Verstoß gegen den Vertrag wertete. Bei Shans Beschreibung des Zwischenfalls wandte er ein, dass die Jedi zu Zeitpunkt des Gefechts nicht auf der Brücke gewesen war und somit die Geschehnisse nicht vollständig beurteilen konnte. Auch ansonsten wies SP-99 stets darauf hin, wenn in seiner Gegenwart Verstöße gegen den Vertrag begangen oder diskutiert wurden.

Quellen[Bearbeiten]