YZ-775-Frachter

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YZ-775.jpg
YZ-775-Frachter
Allgemeines
Hersteller:

Corellianische Ingenieursgesellschaft[1]

Serie:

YZ-Serie[1]

Klasse:

Transportschiff[1]

Preis:
Technische Informationen
Länge:

52 Meter[1]

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

780 km/h[2]

Hyperraumantrieb:
Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

8[3]

Passagiere:

14[1]

Beladung:
Nutzung
Zugehörigkeit:

Der YZ-775-Frachter war ein von der Corellianischen Ingenieursgesellschaft hergestelltes Transportschiff aus der YZ-Serie. Er galt als eines der größten noch als leichter Frachter bezeichneten Raumschiffsmodelle. Aufgrund seiner schweren Bewaffnung gestattete das Galaktische Imperium den Vertrieb des Schiffes erst nach der Erteilung einer Sondergenehmigung. In den Händen von Händlern, Schmugglern und beider Parteien des Galaktischen Bürgerkriegs erfreute sich der YZ-775 über Jahrzehnte hinweg großer Beliebtheit.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der YZ-775-Frachter war mit 52 Metern Länge eines der größten Raumschiffsmodelle, das noch als leichter Frachter kategorisiert wurde, und stellte eine Zwischenstufe zwischen kleineren Transportern und Großkampfschiffen wie der corellianischen CR90-Korvette dar.[1] Wie andere Produkte der Corellianischen Ingenieursgesellschaft war es dabei leicht modifizierbar und langlebig.[3] Das Modell verfügte über ein Cockpit, das beinahe doppelt so groß war wie das des YT-1300-Frachters und der gesamten Besatzung von acht Personen Platz bot.[4] Die Mannschaft setzte sich für gewöhnlich aus dem Kapitän, je einem Piloten und Kopiloten, zwei Technikern, einem Lademeister und zwei Kanonieren zusammen.[3] Daneben bot der Frachter Raum für bis zu 14 Passagiere. Die hinter dem Cockpit liegende Zentralsektion hatte zwei Decks, wobei das untere standardmäßig die Quartiere und Schiffssysteme, das obere den Laderaum beinhaltete. Diese Konfiguration sollte die Sicherheit der Fracht erhöhen, aber zahlreiche Besitzer verlangten eine umgekehrte Anordnung, da sie hofften, eine unten liegende Frachtbucht leichter be- und entladen zu können. Der Neupreis von 500.000 Credits machte den YZ-775 nicht für jeden Interessenten erschwinglich, dafür bot das Modell jedoch eine schlagkräftige Bewaffnung. Das stärkste Waffensystem des Schiffes war eine[1] in einem Turm auf der Oberseite installierte, leichte Zwillingsturbolaserkanone. Neben dieser[3] hatten die Kanoniere die Kontrolle[1] über zwei an den Seiten montierte mittelschwere Zwillingslaserkanonen. Zwei nach vorne ausgerichtete Protonentorpedowerfer[3] mit einem Magazin von jeweils zwölf Geschossen[4] wurden vom Piloten bedient.[1] Die starken Maschinen des Transporters konnten diese Waffen und die militärischen Schilde des Schiffes mit Energie versorgen.[4] Zudem war der YZ-775 mit einem Hyperantrieb der Klasse 1 schnell und besaß ein Reserveaggregat der Klasse 12.[3] Im Atmosphäreflug erreichte er bis zu 780 km/h.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ein YZ-775-Frachter in einer Schlacht

Mit der Umwandlung der Galaktischen Republik in das Imperium entwickelte sich eine größere Nachfrage nach bewaffneten Raumschiffsmodellen, die neue Regierung wollte allerdings die Verbreitung schwerer Waffen in den Händen von Zivilisten beschränken. Sie ging daher gegen Werften vor,[1] die anscheinend für den Kampf gefertigte Entwürfe bauten.[4] Aufgrund ihrer langen Tradition als Raumschiffbauer und guten Reputation konnte die Corellianische Ingenieursgesellschaft jedoch in Verhandlungen mit führenden Vertretern des Imperial Bureau of Shipyards and Construction[1] einfach[4] die Genehmigung erhalten, weiterhin bewaffnete Transporter zu bauen. Einige Jahre nach dem Ende der Klonkriege stellte der YZ-775-Frachter eines der ersten Modelle dar, das unter diesen Regelungen eingeführt wurde. Dennoch wurde der Einbau der Turbolaser ursprünglich nicht genehmigt[1] und das Schiff benötigte eine spezielle Zulassung durch die imperialen Behörden.[3] Der YZ-775 erfreute sich mehrere Jahre lang höchster Nachfrage. Der Transporter war beliebt bei unabhängigen Händlern und kleineren Transportunternehmen und in der gesamten Galaxis verbreitet. Aufgrund ihrer schweren Bewaffnung wurden die Schiffe nur selten von Piraten überfallen.[1] Selbst für Zollkreuzer war ihr Potential nicht außer Acht zu lassen, und erfolgreiche Schmuggler und einige Kopfgeldjäger erwarben ebenfalls Frachter dieses Typs.[3]

Obwohl der Hersteller beteuerte, den YZ-775 nicht für den Umbau zu militärischer Nutzung entworfen zu haben, wurde dies angezweifelt, da mehrere kleinere Systemstreitkräfte im Äußeren Rand die Schiffe für die Nutzung als Patrouillen, Zoll-[1] und Inspektionsschiffe umrüsteten.[4] Mit dem Anwachsen des Widerstands gegen das Imperium gelangten viele der Transporter in den Besitz der Rebellen-Allianz und wurden eingesetzt, um Waffen und Versorgungsgüter zu schmuggeln, Truppen zu befördern oder sich an Kämpfen zu beteiligen.[1] Im Jahr 0 NSY nutzten Luke Skywalker und Wedge Antilles einen YZ-775-Frachter, um den Sternenzerstörer Devastator zu infiltrieren.[7] Auch Spezialagenten des Imperialen Sicherheitsbüros wurden häufig Schiffe dieser Baureihe als persönliche Fahrzeuge zugeteilt.[5] Nach dem Ende des Krieges standen einige der Frachter weiterhin im Dienst der Neuen Republik,[1] während andere von Ex-Rebellen wieder als Transportschiffe genutzt wurden.[4] Im Jahr 9 NSY besaß der Schmuggler Talon Karrde zwei YZ-775-Transporter, die Morgenröte und die Amanda Brach, die er häufig als Eskorten für andere Gefährte einsetzte.[8] Beide Schiffe nahmen an der Schlacht von Bilbringi teil.[9] Auch der Dunkle Jedi Gilflyn, der auf Corellia agierte, besaß einen YZ-775 namens Mutilator.[10] Noch während des Yuuzhan-Vong-Krieges nutzten der Bergungsflieger Uldir Lochett und seine Mannschaft ein modifiziertes Exemplar der Baureihe, die No Luck Required.[6]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]