Elzar Mann

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ElzarMann.jpg
Elzar Mann
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Haarfarbe:

Braun

Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

Jedi-Orden

Elzar Mann war ein menschlicher Jedi, der zur Blütezeit der Hohen Republik lebte. Trotz seiner Fähigkeiten blieb Mann im Gegensatz zu seinen engen Freunden Avar Kriss und Stellan Gios für lange Zeit im Rang eines Ritters, da der Rat der Jedi seinen Umgang mit der Macht häufig für zu unorthodox hielt. 232 VSY untersuchte er mit Kriss den Ursprung der Großen Katastrophe, bei dem ein Schiff im Hyperraum auseinandergebrochen war und seine Trümmerteile langsam über mehrere Systeme verteilte. Infolge der Mission wurde Mann in den Rang eines Jedi-Meisters erhoben.

Biographie[Bearbeiten]

Elzar wurde aufgrund seiner Machtsensitivität in den Jedi-Orden aufgenommen und dort ausgebildet. Als Jüngling freundete er sich mit Avar Kriss und Stellan Gios an und blieb diesen auch als Padawan eng verbunden. Während alle drei den Rang eines Jedi-Ritters erreichten, wurden später nur Kriss und Gios zu Jedi-Meistern ernannt, da Manns Art und Weise, die Macht zu nutzen, vom Rat als zu unüblich wahrgenommen wurde. Mann experimentierte mit verschiedenen Möglichkeiten die Macht zu verwenden und entdeckte dabei auch antike Machtrituale. Dennoch führten seine ungewöhnlichen Versuche bisweilen auch zu Fehlern, was ihn in den Augen vieler Jedi als unverlässlich darstellte. Aufgrund seiner eigenwilligen Art und da er sein Vorgehen nie vorher erklärte, arbeitete Mann vorwiegend alleine. Allerdings strebte er danach zum Jedi-Meister ernannt zu werden, unter anderem, weil er hoffte, sich dann vollends auf seine Erforschung der Macht konzentrieren zu können.

232 VSY wurde das Transportschiff Legacy Run im Hyperraum auseinander gerissen, woraufhin sich dessen Trümmerteile über mehrere Systeme verteilten, darunter auch in das Hetzal-System. Durch die Größe der Trümmerteile und ihre Geschwindigkeit drohten Monde und Planeten gleichermaßen wie Schiffe und Stationen zerstört zu werden. Die Planeten des Systems wurden daher mit Hilfe der Jedi und der Verteidungskoalition der Republik teilweise evakuiert. Allerdings drohte ein großer Tibanna-Behälter in die Sonne zu geraten, was eine Explosion und Zerstörung des gesamten Systems zur Folge gehabt hätte. Die Jedi Avar Kriss versuchte deshalb mithilfe zahlreicher anderer Jedi, verbunden durch die Macht, den Gasbehälter von der Sonne fortzubewegen. Durch die Anstrengung verloren zahlreiche Jedi das Bewusstsein, was für mehrere von ihnen fatal endete, da sie sich in ihren Schiffen oder auf Gebäuden befanden und zu Tode stürzten. Mann befand sich auf einem Felsplateau, wo das neuartige Bacta produziert wurde und unterstützte Avar von dort. In seiner Wahrnehmung der Macht war diese ein riesiger Ozean, in den Elzar eintauchte und sich von der Strömung mitreißen ließ. Dadurch sammelte er genug Kraft, um Avar und den anderen Jedi zu helfen, den Behälter rechtzeitig von der Sonne fortzubewegen.

Wenig später beobachtete er auf der Third Horizon mit Avar die Rekonstruktion von Teilen der Legacy Run, um herauszufinden, wie viel von dem Schiff noch im Hyperraum unterwegs war. Als sich Senator Noor, der Repräsentant des Äußeren Randes, über den scheinbaren Mangel an Aufklärungsarbeit beklagte und die Methoden der Jedi und Obersten Kanzlerin in Frage stellte, hielt Mann ihm kurzerhand die Hand vor den Mund und brachte den Senator damit zum Schweigen. Elzar war von Avar gebeten worden ihr bei der Aufklärung des Hyperraumunglücks zu helfen, weshalb er sie zu mehreren Besprechungen begleitete. Der Techniker Keven Tarr schlug vor, mithilfe eines riesigen Droidenaufgebots, insbesondere Navigationsdroiden, den Ablauf des Unglücks nachzukonstruieren und auf dessen Basis die Droiden weitere Austritte der übrigen Trümmerteile berechnen zu lassen. Elzar lobte die Idee und in Ermangelung anderer Möglichkeiten stimmten Sekretär Lorillia und die Jedi dem Plan zu. Da die Kanzlerin Lina Soh ihnen unbegrenzte Mittel eingeräumt hatte, beauftragten sie Tarr damit, die nötigen Droiden anzufordern. Tarr wusste dass er die doppelte Menge der Droiden benötigte, die er angab, glaubte jedoch nicht, dass er in kurzer Zeit diese erhalten könnte.

In der Zwischenzeit reisten Elzar und Avar nach Naboo um mit Marlowe und Vellis San Tekka zu sprechen, da die Familie San Tekka für einen Großteil der Erforschung der Hyperraumrouten berühmt war. Die beiden Jedi erhofften sich Anhaltspunkte, um festzustellen, ob es sich bei dem Unfall um eine Naturkatastrophe handeln könnte, die sich eventuell auch wiederholte. Die San Tekkas lehnten diese Möglichkeit ab, doch Mann spürte, dass sie den Jedi etwas verschwiegen. Zudem glaubten weder Marlowe noch Vellis an die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit einem anderen Objekt im Hyperraum. Dafür erklärten sich die beiden dazu bereit dem Projekt von Keven Tarr einige Hyperraumspezialisten zu schicken, die dem Techniker mit seinen Berechnungen helfen konnten. Obwohl Elzar im Verlauf des Gesprächs erneut spürte, dass die zwei lügten, wollte Avar darauf nicht weiter eingehen und gab sich mit den Antworten der beiden zufrieden. Stattdessen kehrten die Jedi nach Hetzal Prime zurück, wo Keven bald darauf bereit war, seine Simulation zu beginnen. Als er auf der Oberfläche Hetzal Primes sein riesiges Netzwerk an Droiden hochfuhr zeigten sich bald die Probleme der geringeren Droidenzahl, da viele aufgrund der hohen Rechenleistung überhitzten. Auch die Kühldroiden, die Tarr eigens abgestellt hatte, konnten mit der rapiden Menge an Überhitzungen nicht zurechtkommen, was das Projekt beinahe scheitern ließ. Elzar übermittelte Avar telepathisch die Idee, über dem Feld der Droiden die Luft kondensieren zu lassen, sodass es zu regnen anfing. Hierfür mussten die beiden Jedi mit der Macht genügend Luftmoleküle aufsteigen lassen, was ihnen unter großer Anstrengung auch gelang. Dank der Beiden konnte Tarrs Netzwerk gut genug gekühlt werden und so seine Berechnungen vollenden.

Kurze Zeit später fanden die Jedi heraus, dass die Legacy Run tatsächlich einem anderen Schiff im Hyperraum begegnet war und versucht hatte diesem auszuweichen, wodurch sie auseinandergebrochen war. Das andere Schiff besaß drei Blitze, was mit der Piratengruppe der Nihil in Verbindung gebracht wurde, die vorwiegend im Äußeren Rand agierte. Es gelang den Jedi außerdem, zusätzlich mithilfe des geborgenen Flugdatenschreibers den Vektor des Schiffs nachzuverfolgen. Dies und die Tatsache, dass sie von einem Nihilschiff bei der Bergung des Flugdatenschreibers angegriffen worden waren, ließ die Jedi vermuten, dass die Piraten gezielt die Zerstörung der Legacy Run verursacht hatten. Der Vektor des Flugdatenschreibers führte die Jedi die Flotte der Republik in den Kur-Nebel, wo der Orkanstürmer Kassav Millikov, einer der drei Anführer der Nihil, von der Anzahl seiner Gegner überrascht wurde. Elzar, der sich an Bord des republikanischen Schiffs befand, bemannte einen der Vector-Jäger und nahm an der folgenden Schlacht teil. Trotz einiger Verluste gelang den Jedi und der Republik der Sieg über die Nihil und obwohl Admiral Kronara zur Vorsicht mahnte, hielten viele die Hyperraumkrise für überstanden. Anschließend nahm Mann mit mehreren Jedi an der Einweihungsfeier der Starlight-Station teil, wo er sich mit Avar in einem der Gärten auf der Station unterhielt. Während Avar durch den Tod von Meisterin Jora Malli als neue Leiterin der Station dienen sollte, sollte Elzar zurück auf Coruscant durch seine Verdienste endlich in den Rang eines Jedi-Meisters erhoben werden. Er bat Avar zu den Feierlichkeiten vorzugehen, da er selbst noch einen Augenblick in dem Garten verweilen wollte. Als er alleine war, überkamen ihn mehrere ineinander übergehende Visionen, in der er zahlreiche Jedi tot und verunstaltet sah, die vor einem furchterregenden Feind flohen. Die Visionen waren derart stark, dass Elzars Nase zu bluten anfing und auf die Knie fiel. Der Anblick der Furcht in den Gesichtern der Jedi seiner Visionen erschütterte Elzar und brannte sich in sein Gedächtnis ein.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu vielen anderen Jedi experimentierte Mann gerne mit verschiedenen Möglichkeiten, die Macht zu nutzen und einzusetzen, was ihm den Ruf eines unorthodoxen Jedi einbrachte. Zudem hielt es den Rat der Jedi davon ab, ihn zur ähnlichen Zeit wie seine Freunde Stellan und Avar in den Rang eines Meisters zu erheben. Obwohl Elzar darüber ein Maß an Bitterkeit verspürte, änderte er seine Vorgehensweise nicht. Darüber hinaus bewahrte sich der Jedi einen trockenen Sinn für Humor, den er vor allem gegenüber seinen beiden Freunden zeigte. Obwohl ihn mit beiden eine tiefe Freundschaft verband, teilte er insbesondere mit Avar eine so starke Verbundenheit, dass sie telepathisch miteinander kommunizieren konnten. Elzar nahm die Macht als einen unendlich tiefen Ozean war, der nicht erschöpft werden konnte, was für ihn ein Grund mehr war, die Macht auch für scheinbar banale Dinge zu verwenden. So half er an Bord der Third Horizon einem Droiden, ein Wrackteil zurück an seinen Platz zu levitieren, als es drohte abzurutschen. Durch seine Experimentierfreudigkeit gelangen Mann allerdings auch unmöglich erscheinende Taten, wie das beeinflussen der Luftmoleküle auf Hetzal, um Regen zu verursachen.

Quellen[Bearbeiten]