Jora Malli

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Jora Malli
Beschreibung
Spezies:

Togruta[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Orange[1]

Biografische Informationen
Tod:

232 VSY[1]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi[1]

Padawan(e):
Organisation:

Hoher Rat der Jedi[1]

Titel:

Meisterin[1]

Zugehörigkeit:

Jora Malli war eine machtsensitive Togruta, die während der Zeit der Hohen Republik lebte. Sie war als Jedi-Meisterin Mitglied des Hohen Rates des Jedi-Ordens und bildete die Padawane Dez Rydan und Reath Silas aus, bevor sie als Leiterin des Jedi-Tempels auf der neu errichteten Starlight-Station der Galaktischen Republik eingesetzt werden sollte. Bevor sie ihren neuen Posten antreten konnte, kam es jedoch zu einem Konflikt mit den Nihil, einer Piratengruppe im Äußeren Rand. Malli unterstützte eine Flotte der Republic Defense Coalition, die am Kur-Nebel gegen die Piraten kämpfte und verlor dabei ihr Leben.

Biografie

Meisterin des Ordens

Jora Malli wurde aufgrund ihrer Machtsensitivität in den Jedi-Orden aufgenommen. Nach ihrer Ausbildung zur Jedi stieg sie bis in den Rang einer Jedi-Meisterin auf und wurde schließlich auch in den Hohen Rat berufen, dem höchsten Gremium der Jedi. Als eines der zwölf Mitglieder im Hohen Rat[1] wurde sie zu einer der berühmtesten Jedi des Ordens[2] und beriet mit den anderen Ratsmitgliedern über Fragen zur Macht und zur Positionierung des Ordens, obwohl sie kein Faible für ausgeprägte Diskussionen hatte und stattdessen aktiveres Handeln bevorzugte. Aus diesem Grund nahm sie auch an einer ganzen Reihe von Abstimmungen nicht teil.[1] Sie bildete Dez Rydan aus, der ein selbstbewusster Schüler war, der in ihren Augen einen etwas zu großen Drang für Abenteuer verspürte. Eines Tages ertappte sie Rydan, als er stark alkoholisiert von einer Feier zurückkehrte, womit sie ihren Schüler noch lange aufzog. 240 VSY bestand er seine Prüfungen zum Jedi-Ritter und begab sich fortan regelmäßig auf Missionen, die in weit von Coruscant fort führten – etwa nach Zeitooine und Christophsis.[2]

Malli nahm in der Folgezeit den menschlichen Jedi-Schüler Reath Silas als ihren nächsten Padawan. Obwohl der junge Jedi keine besonders starke Verbindung zur Macht hatte, arbeitete er hart und war überaus zuverlässig. Nachdem Malli mit Silas einige wichtige Missionen für den Orden absolviert hatte, vertraute sie ihm trotz seines Alters von gerade einmal 17 Jahren bereits eigenständige Missionen an, die sie andernfalls selbst manchen Jedi-Rittern nicht überlassen hätte. Sie unterstütze ihren Schüler auch, als dieser mehr Interesse an akademischen Inhalten der Ausbildung zeigte denn den praktischen, obwohl er auch in Gebieten wie dem Lichtschwertkampf gute Ergebnisse erzielte, und war amüsiert, wie gegensätzlich Silas’ mangelnder Drang auf Abenteuer zu ihrem vorherigen Padawan stand. Sie war allerdings der Meinung, dass Silas – ebenso wie ihrem ersten Padawan – der nötige Ausgleich fehlte und war entschlossen, diesen für ihn zu finden.[2]

232 VSY stand die Starlight-Station kurz vor ihrer Fertigstellung. Dabei handelte es sich um ein ambitioniertes Projekt von Kanzlerin Lina Soh, welche die Expansion der Republik in den Äußeren Rand vorantreiben wollte. Die Starlight-Station stellte ein Symbol für dieses Vorhaben dar, eine gewaltige Raumstation, die im Äußeren Rand positioniert war und zahlreiche Zwecke erfüllte. Das Vorhaben war in Absprache mit dem Jedi-Orden entstanden, weshalb die Raumstation auch einen großen Jedi-Tempel enthielt, der das größte Jedi-Bauwerk abseits des Tempels auf Coruscant darstellte.[1] Als der Jedi-Rat überlegte, wem man die Leitung des dortigen Jedi-Tempels übertragen sollte, meldete sich Jora Malli freiwillig. Sie wusste, dass diese Aufgabe sie auf Jahre hinweg im Äußeren Rand beschäftigen würde, worin sie eine willkommene Herausforderung für ihren Padawan sah, der Coruscant mit ihr verlassen sollte. Da sie wusste, dass ihm diese Aussicht missfallen würde, schob sie es jedoch ein wenig auf, ihm von ihrer Entscheidung zu berichten.[2] Da ihr dortiger Posten ihre ganze Aufmerksamkeit beanspruchen würde, sollte Malli zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Station auch ihren Platz im Hohen Rat aufgeben.[1] Einige Zeit vor der Einweihung der Raumstation verfolgte Malli mit ihrem Padawan einige Piraten auf Coruscant. Nachdem Silas mit ihrem Luftgleiter nahe genug zum Skiff der Piraten aufgeschlossen hatte, sprang die Togruta mit Hilfe der Macht in das Cockpit des anderen Fahrzeugs. Die Piraten zeigten sich angesichts der Jedi und ihres Lichtschwerts wenig kampfeslustig, und Malli beeinflusste mit einem Macht-Geistestrick den Willen ihrer Gegner, um sie zu überzeugen, die nächste Dockstation anzufliegen und sich den Behörden auszuliefern. Auf dem Rückweg von den Docks erklärte Malli ihrem Padawan von ihrer Versetzung auf die Starlight-Station und machte deutlich, dass sie trotz seiner Vorliebe für die Jedi-Archive auf seine Begleitung bestand, da sie es als das Beste für ihn ansah. Kurz darauf reiste Malli bereits in den Äußeren Rand, während ihr Padawan auf Coruscant blieb, um seine schulischen Prüfungen zu beenden, bevor er ihr nachfolgen sollte.[2]

Rettung des Hetzal-Systems

Einige Wochen vor der Fertigstellung kam eine Delegation des Jedi-Ordens und der Republik auf der Starlight-Station zu einem Konklave zusammen. Kurz nach dem Ende dieser Zusammenkunft befand sich der republikanische Kreuzer Third Horizon auf dem Rückweg nach Coruscant, als ein Notruf aus dem Hetzal-System einging, das von einer systemweiten Katastrophe bedroht wurde.[6] Grund hierfür war ein Hyperraumunglück, bei dem der Raumfrachter Legacy Run auseinander gebrochen war. Einige dieser Trümmer waren nun im Hetzal-System aus dem Hyperraum gekommen und befanden sich – immer noch beinahe auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt – auf Kollisionskurs mit den bewohnten Himmelskörpern. Durch die hohe Geschwindigkeit drohten diese Objekte beim Aufprall die Bevölkerung auszulöschen, die sich im Hetzal-System auf rund 40 Milliarden Personen bezifferte. Während die Third Horizon bereits mit Hilfsmaßnahmen begann, brachen weitere Jedi und Einsatzkräfte in der Nähe auf, nachdem sie ebenfalls den Notruf empfangen hatten - darunter auch Jora Malli, die sich mit Sskeer in der Nähe befand und sich auf den Weg machte. Durch ein Machtgeflecht, welches die Jedi-Meisterin Avar Kriss von der Third Horizon aus mit Jedi in dem System und der restlichen Galaxis knüpfte, konnten die Jedi ihre Bemühungen koordinieren.[1]

Als Malli und Sskeer bei Hetzal eintrafen schlossen sie sich mit ihren Vectors der Hilfsoperation an. Der Großteil der republikanischen Schiffe bemühte sich, die Trümmerteile auf ihrem Weg zu den Planeten aufzuhalten. Allerdings hatten die Einsatzkräfte bereits festgestellt, dass sich unter den Trümmern auch Passagierabteile befanden, in denen sich Lebewesen befanden, weshalb sie nun versuchten, diese Teile mit Hilfe der Seilwerfer der Longbeams und der Macht zu stoppen, anstatt sie abzuschießen. Die Togruta und ihr Flügelmann entdeckten allerdings einfache Trümmerteile, die auf ein Transportschiff zuflogen, auf dem sich tausende Flüchtlinge befanden. In einem komplexen Manöver mit zwei der republikanischen Longbeams zerstörten sie die Trümmer und Malli meldeten diesen Erfolg an die Third Horizon, bevor sie sich der nächsten Bedrohung zuwendeten. Avar Kriss entdeckte ein Trümmerstück, das aufgrund seines Kurses in einen der Sterne des System bisher für ungefährlich erachtet worden war. Da es jedoch ein mit Tibanna gefüllter Frachtcontainer war, dessen hochexplosiver Inhalt den Stern destabilisieren konnte, befahl Kriss den republikanischen Schiffen, das System zu räumen und stellte es den Jedi frei, sich ebenfalls zurückzuziehen. Sie selbst wollte einen Versuch unternehmen, den Tibanna-Container mit der Macht von seinem Kurs abzubringen. Obwohl sie ranghöher war akzeptierte Malli die Entscheidung der Meisterin und schloss sich mit zahlreichen anderen Jedi inner- und außerhalb des Systems ihren Bemühungen an. Der Griff nach dem sich rasant bewegenden und weit entfernten Objekt erforderte ein hohes Maß an Konzentration und Kraft. Während des ersten Versuches verloren zahlreiche Jedi in Kriss’ Machtgeflecht ihr Bewusstsein und einige starben, als ihre Sternjäger zusammenstießen, doch gelang es ihnen nicht, die Flugbahn des Tibannaabteils weit genug zu verschieben. Kriss mobilisierte die verbliebenen Jedi für einen zweiten Versuch, der weitere Verluste forderte, aber das Frachtabteil außer Reichweite des Sterns katapultierte, wodurch das System gerettet war.[1]

Während die Aufräumarbeiten im Hetzal-System begannen, kehrte Malli mit Sskeer und Avar Kriss nach Coruscant zurück. In der Zwischenzeit kam es zu mehreren weiteren Austritten von Trümmerteilen, Emergences genannt, die zum Teil hohe Opferzahlen forderten, weshalb die drei Jedi auf Coruscant zu einer Besprechung mit Kanzlerin Soh geladen wurden, der außerdem Meister Yarael Poof sowie Senator Izzet Noor von Serenno, der Sprecher für weite Regionen des Äußeren Randes im Senat, Jeffo Lorillia, der Verkehrsminister, und Admiral Pevel Kronara von der Third Horizon beiwohnten. Die Republik und die Jedi hatten noch keinen Anhaltspunkt, wodurch die Emergences hervorgerufen wurden, doch schloss Malli mit den anderen anwesenden Jedi aus, dass die Macht zur Herbeiführung des Hyperraumunglücks genutzt worden war. Daher ordnete Soh trotz der ökonomischen und sicherheitstechnischen Einwände der anderen Politiker ein Reiseverbot entlang aller Hyperraumrouten im Umkreis von 500 Parsecs an, für dessen Kontrolle sie Truppen der Republic Defense Coalition mobilisieren ließ. Außerdem drängte sie darauf, die Ursachen und weiteren Auswirkungen des Unglücks schnellstmöglich zu klären, um den Flugverkehr wiederherstellen und die Einweihung der Starlight-Station planmäßig vornehmen zu können.[1]

Gegen die Nihil

Während Avar Kriss und Admiral Kronara mit den Politikern die Aufklärungsarbeit für den Vorfall übernahmen, bereitete sich Jora Malli auf ihre neue Aufgabe als Leiterin der Starlight-Station vor. Es gelang der Republik mit Hilfe des Technikers Keven Tarr und des San-Tekka-Clans ein aufwändiges Berechnungssystem zu konzipieren, für das zehntausende Navigationsdroiden aneinander gekoppelt wurden, um die nächsten Austrittspunkte von Trümmerteilen vorausberechnen zu können. Dadurch konnten republikanische Einsatzkräfte an Ort und Stelle sein, als auch ein Teil der Kommandobrücke der Legacy Run aus dem Hyperraum trat, von dem man trotz eines überraschenden Angriffs der Nihil – einer Piratengruppe im Äußeren Rand – den Flugschreiber bergen konnte. Dieser bestätigte die Aussagen eines Überlebenden des Unglücks, dass ein Schiff der Nihil den Flug der Legacy Run gestört hatte und offenbarte, dass die Piraten augenscheinlich über andere Mittel verfügten, durch den Hyperraum zu reisen. Kanzlerin Soh ordnete daraufhin an, eine Flotte der Republic Defense Coalition zusammenzustellen und die Nihil zu zerschlagen, da sie eine Bedrohung für Hyperraumreisen in der ganzen Galaxis darstellten. Dafür bat Soh auch den Jedi-Rat um Unterstützung von Seiten des Ordens. Malli befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Jedi-Schiff Ataraxia, ließ den Flug jedoch nahe Felucia unterbrechen, um sich per Hologramm der Ratssitzung zuzuschalten, in der ein Einsatz der Jedi in der Militäraktion debattiert wurde. Die Ratsmitglieder waren sich uneins, da eine Einmischung in Militäraktionen nach Ansicht einiger Meister der falsche Weg für den Orden war. Am Ende stand es in der Abstimmung unentschieden mit fünf Meistern, die der Anfrage der Kanzlerin nachkommen wollten, und fünf Meistern, die den Vorschlag ablehnten. Da Meister Rosason aufgrund einer wichtigen diplomatischen Mission nicht an der Sitzung teilnahm, hatte Malli als elftes anwesendes Ratsmitglied die entscheidende Stimme. Da sie mit der Ataraxia ohnehin diejenige war, die sich der republikanischen Flotte anschließen sollte und sie kein Problem in der Beseitigung der Nihil sah, votierte sie für den Einsatz. Die Ataraxia flog daraufhin zum Kur-Nebel, wo die Republik die Piraten lokalisiert hatte.[1]

Als die Flotte unter Admiral Kronaras Befehl und die Ataraxia beim Kur-Nebel eintrafen, fanden sie dort tatsächlich eine Kampfgruppe der Nihil vor. Die Third Horizon und die anderen Großkampfschiffe setzten ihre Longbeams und Z-28-Sternenjäger ab, die sich bald darauf in Gefechten mit den kleineren Schiffen der Piraten verwickelt fanden. Nachdem die Kreuzer der Republik durch ihr gezieltes Laserfeuer zunächst erfolgreich die Zahl der Gegnerschiffe ausgedünnt hatte, zogen die Piraten alle Register, woraufhin immer mehr republikanische Longbeams und Jäger durch unorthodoxe Tricks der Piraten beschädigt und zerstört wurden. Die Jedi hatten das Kampfgeschehen bis dahin nur beobachtet, doch als Admiral Kronara sie kontaktierte und um Unterstützung bat, ließ Malli Avar Kriss ihr Machtgeflecht aufbauen, während sie selbst mit Sskeer und einer Reihe weiterer Jedi in den Vector-Sternjägern ins Kampfgeschehen eingriff. In einer dichten Formation fliegend beseitigten sie einige gegnerische Schiffe, als die Piratenschiffe plötzlich durch willkürliche Mikro-Hyperraumsprünge das Kampfgeschehen endgültig ins Chaos stürzten. Eines dieser Schiffe erschien unvermittelt direkt vor der Jedi-Formation aus dem Hyperraum, sodass die Jedi trotz der Macht keine Gelegenheit hatten, darauf zu reagieren. Malli und mehrere andere Jedi kollidierten direkt mit dem feindlichen Schiff und starben, andere – darunter Sskeer – überlebten, da ihre Sternenjäger nur beschädigt wurden. Durch die zahlenmäßige Überlegenheit war die Republik schlussendlich siegreich, doch waren die Verluste auf Seiten der Republik und der Jedi hoch.[1]

Kurz darauf hob Kanzlerin Soh die Reisebeschränkungen im Äußeren Rand auf und die Einweihung der Starlight-Station fand planmäßig statt.[1] Der Hohe Rat entschied, Jedi-Meisterin Avar Kriss an Stelle der verstorbenen Jora Malli mit der Leitung des Jedi-Tempels auf der Raumstaion zu betrauen.[8]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Jora Malli war eine mächtige Jedi und galt als eines der angesehensten Mitglieder des Ordens.[2] Die Jedi waren ihrer Ansicht nach tief mit der Macht verbunden, weshalb jede Entscheidung, die ein Jedi traf, den Willen der Macht widerspiegelte. Studien und das Fokussieren auf Feinheiten konnten diese Verbindung noch verbessern, doch verglich sie dies mit einem perfekt gewarteten und einem weniger gepflegten Lichtschwert – ersters war zwar optimal, aber beide funktionierten. Die Togruta sah sich als ein Werkzeug der Macht und ließ daher keine Zweifel an ihren Handlungen oder Entscheidungen zu. Musste sie eine Entscheidung treffen, wog sie immer ab, ob eine Handlung dazu dienlich war, die Galaxis näher zum Licht zu führen – sofern sie dies bejahen konnte, zögerte sie nicht, ihre Handlungen konsquent durchzuführen. Trotz ihrer Mitgliedschaft im Hohen Rat zählte Malli nicht zu den geduldigsten Jedi, und die langen Debatten in der Ratskammer empfand sie oftmals als einen ermüdenden philosophischen Vortex. Sie befürchtete, dass der Rat durch die langen Debatten gelähmt wurde und seine Zeit verschwendete. Dies hatte zur Folge, dass sie nicht selten Ratssitzungen fernblieb, sofern diese sich nicht mit wirklich relevanten Themen beschäftigten. Allerdings sah sie die Debatten und Diskussionen durchaus als lehrreich an, weshalb sie sich manchmal wünschte, ihren Padawan den Sitzungen beiwohnen lassen zu können.[1] Als sie die Möglichkeit erhielt, die Leitung auf der Starlight-Station zu übernehmen, zögerte sie nicht, sich für diese Aufgabe freiwillig zu melden und dafür ihren Sitz im Rat aufzugeben. Sie war der Meinung, dass sie bei der Arbeit im Grenzbereich der Zivilisation ihre diplomatischen Fähigkeiten am besten zum Einsatz bringen konnte.[2]

Die äußerlichen Merkmale ihrer Spezies – die geschwungenen Montrals, ihre intensive Hautfarbe und Gesichtsmusterung – trugen zu einem königlich anmutenden Erscheinungsbild ein, das Malli perfekt einzusetzen wusste, um Autorität im Umgang mit anderen auszustrahlen – dies fiel auch Kanzlerin Lina Soh auf, die jedoch nicht wusste, ob Malli dies bewusst oder unbewusst tat. Wenn sie ungedulig wurde, tippte sie mit ihrem Finger gegen die über ihrer Brust hängenden Kopfschwänze.[1] Im Umgang mit ihren Schülern war Malli freundlich, aber bestimmt. Sie gewährte ihnen Raum, ihren persönlichen Vorlieben nachzugehen, und unterstützte Reath Silas’ akademische Neigung, da ihrer Meinung nach zu viele Jedi nach Abenteuern strebten. Sie spürte bei beiden ihrer Padawane, so gegensätzlich deren Neigungen waren, eine fehlende Balance und sah es als ihre Aufgabe an, ihnen diese zu verschaffen.[2] Eine besondere Freundschaft verband Malli mit dem trandoshanischen Jedi-Meister Sskeer, der auch eher pragmatisch veranlagt war. Sie unternahmen zahlreiche gemeinsame Missionen und Sskeer rettete ihr im Laufe der Zeit vier Mal das Leben, weshalb sie auch keine Einwände hatte, als er als ihr Stellvertreter auf der Starlight-Station eingesetzt werden sollte und ihr nur noch selten von der Seite wich. Obwohl sie den Trandoshaner schätze, ließ sie sich von ihm jedoch nicht in ihren Entscheidungen beeinflussen, sodass sie auch seinem Drängen nicht nachgab, sich dem Kampf gegen die Nihil nicht anzuschließen. Als sie in dem Kampf getötet wurde, hatte Sskeer als Überlebender der Schlacht Schwierigkeiten, ihren Verlust zu verarbeiten.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 Das Licht der Jedi
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 2,9 In die Dunkelheit
  3. Eigenübersetzung: „You know I am not much for words. I prefer to act. In this case, I think the decision is simple enough. It’s the same question I ask myself whenever I do anything at all. Does the action I’m about to take bring more light to the galaxy?”
  4. Eigenübersetzung: „We’ve spent a great deal of time on Coruscant, you and I. You’ve traveled much less than most other Padawans your age. – But we have traveled. Enough for me to know that the whole galaxy isn’t like Coruscant, and for me to know that I like it here best. Besides, I understood that when you chose me, Master Jora. Not many Padawans are lucky enough to learn from a member of the Jedi Council. Traveling a little less as a result—it’s not that big a sacrifice to make. – It’s no sacrifice at all for you. It would take a gravity well to pull you out of the Archives, some days.”
  5. Eigenübersetzung: „We can say that these events do not seem to be the result of direct action by Force users. We are not all-knowing, but as of now we have no evidence along those lines.“ – „I was at Hetzal. While Sskeer and I arrived after the Legacy Run tragedy had already begun, if the Force has been used to cause it, I think either I or one of the other Jedi in the system would have sensed that. Master Kriss in particular was closely connected to the Force from almost the very start of the events.”
  6. Starlight
  7. Eigenübersetzung: „The Nihil have snuffed out countless people across the Outer Rim, and caused endless strife and suffering. We should act to reduce their ability to do anything like this again. I will take the Ataraxia and accompany Admiral Kronara’s fleet.”
  8. Die Hohe RepublikThere is No Fear
  9. Eigenübersetzung: „You should be on the Starlight Beacon. You’re supposed to be dealing with supply requisitions and unruly younglings, not leading an assault on a bunch of pirates. Let me go by myself—there’s no need for you to fly.“ – „You can die in bed just as easily as in battle, Sskeer.“ – „That is certainly untrue. What if we both just agree not to die?“ – „Deal”