Das Licht der Jedi

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Das Licht der Jedi
Allgemeines
Originaltitel:

Light of the Jedi

Reihe:

Die Hohe Republik

Autor:

Charles Soule

Übersetzer:

Andreas Kasprzak

Cover:

Joseph Meehan

Daten der deutschen Ausgabe
Verlag:

Blanvalet

Veröffentlichung:

16. August 2021[1]

Seiten:

496

ISBN:

ISBN 978-3-7341-6289-3

Weitere Ausgaben…

Informationen zum Inhalt
Datum:

ca. 232 VSY

Charaktere:

Avar Kriss

Das Licht der Jedi (Originaltitel: Light of the Jedi) ist ein Roman von Charles Soule, der im Rahmen des verlagsübergreifenden Literaturprogramms Die Hohe Republik am 5. Januar 2021 in den USA von Del Rey veröffentlicht wurde. Die deutsche Ausgabe wurde von Andreas Kasprzak übersetzt und ist am 16. August 2021 beim Blanvalet-Verlag erschienen. Die Geschichte spielt ungefähr 200 Jahre vor Episode I – Die dunkle Bedrohung und dreht sich um ein Hyperraumunglück, das den Jedi-Orden und die Galaktische Republik mit den Nihil in Konflikt bringt.

Inhaltsangabe des Verlags[Bearbeiten]

Lange vor der Ersten Ordnung und dem Imperium wachten die Jedi-Ritter über die Hohe Republik. Es war ein goldenes Zeitalter des Friedens.

Eine Explosion im Hyperraum bedroht die Leben von Milliarden. Zum Glück sind die Jedi stark in der Macht, und sie eilen unverzüglich herbei, um das Schlimmste zu verhindern. Der kleinste Fehler kann zur Katastrophe führen, doch die Völker der Galaxis blicken voll Zuversicht auf ihre Beschützer. Aber während sich die Aufmerksamkeit aller auf ihre Helden richtet, wächst jenseits der Grenze der Hohen Republik eine Bedrohung heran, die das Herz eines jeden Jedi in Angst und Schrecken versetzen wird.

»Das Licht der Jedi« ist der erste Roman aus dem Zeitalter der Hohen Republik. Weitere Bände sind bereits in Vorbereitung.

Handlung

Teil 1: Das große Desaster

Die Legacy Run von Kapitän Hedda Casset ist mit rund 9.000 Siedlern an Bord im Hyperraum unterwegs. Kurz nachdem Casset einen Kontrollgang durch das Transportschiff beendet hat, ertönen auf der Kommandobrücke auf einmal ein Alarm, da ein Flugobjekt ihren Kurs schneidet – ein eigentlich unmögliches Ereignis im Hyperraum. Cassets Militärreflexe setzen ein und sie versucht ein abruptes Ausweichmanöver, das gelingt, die Legacy Run aber strukturell überlastet. Es gelingt Casset noch, die einzelnen Frachtmodule mit Passagieren zu versiegeln, um ihnen eine kleine Überlebenschance zu verschaffen, da bricht der Transporter auseinander und die Brücke wird dabei zerstört. Im Hetzal-System entdecken die Scantechniker Merven Getter und Vel Carann bald darauf eine große Zahl unbekannter Objekte, die aus dem Hyperraum in das System eintreten und mit rasanter Geschwindigkeit auf die bewohnten Monde und Hetzal Prime zuhalten. Sie lösen einen systemweiten Alarm aus, können ihre Satellitenstation jedoch nicht mehr verlassen, da eines der Trümmerteile der Legacy Run – um die es sich dabei handelt – den Satelliten zerstört. Minister Zeffren Ecka und sein Beraterstab sind überfordert, da abseits des Alarms keine Information mehr weitergereicht worden sind. Erst Keven Tarr vom Technologieministerium kann eine Simulation der Vorgänge rekonstruieren und sie erkennen die unmittelbare Gefahr für das System – wenn die Trümmer einschlagen, wird alles Leben auf den bewohnten Himmelskörpern ausgelöscht. Ecka lässt daher die Republik alarmieren und einen Evakuierungsbefehl ausgeben, obwohl ihnen bewusst ist, dass in der Kürze der Zeit nur der kleinste Teil der Bevölkerung in Sicherheit gebracht werden kann. Der Evakuierungsbefehl löst Chaos aus, als viel zu viele Bewohner der Planeten und Monde gleichzeitig zu fliehen versuchen, doch zur Überraschung von Minister Ecka trifft kurz darauf der republikanische Kreuzer Third Horizon zur Unterstützung ein.

Ein Tibanna-Frachtabteil bedroht das gesamte System

Die an Bord befindlichen Jedi eilen, durch Jedi-Meisterin Avar Kriss in einem Machtgeflecht verbunden und von Soldaten in Langträgern unterstützt, mit ihren Vektor-Sternenjägern zur Hilfe – ein Teil versucht, sich der Trümmer anzunehmen, während andere zu den bedrohten Himmelskörpern fliegen, um dort zu unterstützen, wohin die Macht sie führt. Dabei kommt es gleichzeitig zu zahlreichen Aktivitäten: Bell Zettifar und sein Meister Loden Greatstorm landen auf Hetzal Prime, wo sie eine kritische Situation entschärfen, in der ein reicher Hetzalaner sich anschickt, seine Privatyacht mit Waffengewalt vor anderen Flüchtlingen zu verteidigen. Kapitän Finial Bright opfert sich, als er mit Unteroffizier Innamin und Fähnrich Peeples die verletzten Besatzungsmitglieder einer Solarstation rettet. Die Jedi Te’Ami, Mikkel Sutmani, Nib Assek und Burryaga Agaburry versuchen gemeinsam mit der Aurora III ein Trümmerteil zu eliminieren und stellen dabei fest, dass einiger der Trümmer Passagierabteile sind, in denen noch Lebewesen sind. Avar Kriss gibt diese Information weiter und die Mission wird dadurch weiter erschwert, da die Jedi die Trümmer nun nicht mehr einfach zerstören können. Te’Amis Gruppe gelingt es aber, das von ihnen verfolgte Abteil erfolgreich zu stoppen und auch die anderen Einsatzkräfte weisen Erfolge vor. Schließlich spürt Avar Kriss eine Störung in der Macht und geht dieser nach, wobei sie ein Frachtabteil entdeckt, das auf einen der Sterne des Systems zufliegt. Ein Scan zeigt, dass das Abteil mit flüssigem Tibanna gefüllt ist und die Menge des hochexplosiven Stoffes ausreicht, um den Stern zu destabilisieren. Die Jedi weißt Admiral Kronara an, sämtliche Schiffe aus dem System zurückzuziehen, während sie selbst auf den Planeten geht. Sie kontaktiert die anderen Jedi und lässt ihnen die Wahl, sich den zurückziehenden Truppen anzuschließen oder ihr zu helfen, das Tibannaabteil mit Hilfe der Macht von seinem Kurs abzubringen. Sämtliche Jedi bleiben und außerdem kann Kriss ihr Machtgeflecht weiter ausdehnen, sodass sich Jedi in der ganzen Galaxis dem Unterfangen anschließen. Der erste Versuch, das sich in großer Entfernung und mit rasanter Geschwindigkeit bewegende Abteil zu beeinflussen, scheitert, lässt allerdings zahlreiche der beteiligten Jedi entkräftet zurück – einige sterben sogar, als sie ohnmächtig die Kontrolle über ihre Sternenjäger verlieren, oder, wie im Falle von Rah Barocci, von einem Dach stürzen. Insbesondere durch einen ungewöhnlichen Machtschub von Kriss’ Freund Elzar Mann gelingt es den Jedi im zweiten Versuch gerade noch, das Tibanna von dem Stern fortzulenken, wodurch die Gefahr in dem System vorerst gebannt ist.

Während das Hetzal-System gerettet worden ist, treten im Ab-Dalis-System sieben Trümmerteile aus dem Hyperraum, von denen eines den Planeten Ab Dalis trifft und schwere Verwüstungen anrichtet. Diese erste Emergenz, wie man die Austritte der Trümmer bald darauf nennt, kostet rund 20 Millionen Lebewesen das Leben. Einen Tag später versucht Larence Garello seine Unternehmenswerte und Angestellten mit einer kleinen Frachterflotte von Ab Dalis in Sicherheit zu bringen. Die Schiffe werden jedoch von einer Gruppe Nihil überfallen, aufgebracht und geplündert.

Teil 2: Die Pfade

Einige Tage nach dem Zwischenfall im Hetzal-System trifft sich die Kanzlerin Lina Soh auf dem Monumentplatz auf Coruscant zu einem Krisengespräch mit Senator Izzet Noor von Serenno, dem Sprecher für weite Regionen des Äußeren Randes im Senat, Jeffo Lorillia, dem Transportminister, Admiral Pevel Kronara und vier Abgesandten des Jedi-Ordens: Yarael Poof, Jora Malli, Sskeer und Avar Kriss. Seit Hetzal kam es zu weiteren 15 Emergenzen und die Republik hat keinen Anhaltspunkt, wodurch sie hervorgerufen werden. Daher ordnet Soh trotz der ökonomischen und sicherheitstechnischen Einwände der anderen Politiker ein Reiseverbot entlang aller Hyperraumrouten im Umkreis von 500 Parsecs an, für dessen Kontrolle sie den Admiral anweist, im Rahmen der republikanischen Verteidigungskoalition alle nötigen Kampfverbände von Mitgliedswelten zu mobilisieren. Außerdem drängt sie darauf, die Ursachen und weiteren Auswirkungen des Unglücks zu klären. Kriss, Lorillia und Noor begeben sich zurück ins Hetzal-System, wo Techniker bereits an einer Rekonstruktion der Legacy Run arbeiten. Keven Tarr schlägt vor, die bisherigen Daten zu sammeln und von Navigationsdroiden die nächsten Emergenzen berechnen zu lassen – wofür er jedoch rund 100.000 Droiden bräuchte, um die nötige Rechenleistung zu erhalten. Sein Vorhaben wird jedoch angesichts mangelnder Alternativen genehmigt und Avar Kriss und Elzar Mann beschließen zudem, den San-Tekka-Clan aufzusuchen, die Experten für den Hyperraum sind. Diese können den Jedi jedoch auch nicht viel Neues sagen, halten das Ereignis jedoch für ein einmaliges Vorkommen. Allerdings spürt Mann, dass Marlowe und Vellis San Tekka ihnen etwas verheimlichen, doch Kriss dringt nicht weiter auf das Ehepaar ein, zumal ihnen die Hyperraumpioniere Unterstützung für Keven Tarrs Projekt zusichern.

Unterdessen haben sich nach dem erfolgreichen Überfall auf Garellos Konvoi die Nihil in ihrem Rückzugsraum versammelt und feiern in der Großen Halle ihren Sieg. Die drei Orkanstürmer Pan Eyta, Lourna Dee und Kassav Milliko heizen tausende anwesende Winde und Brisen an und teilen die Beute mit dem „Auge“, Marchion Ro. In seiner Funktion als Auge der Nihil versorgt er die Nihil mit Pfaden, neu entdeckten Hyperraumrouten, die abseits der Nihil niemand kennt und erhält dafür ein Drittel aller Beute, ein Mitspracherecht bei der Planung, ohne jedoch direkten Einfluss auf die Handlungen der drei Anführer zu haben – kommt es bei Abstimmungen zu einem Gleichstand zwischen den vier Nihil, gewinnt allerdings immer das Auge. Die Führungsriege zieht sich zur Beratung zurück und Ro eröffnet seinen Mitstreitern, dass er ihre Aktivitäten vorerst zurückfahren möchte, da die Republik mit der bald in Betrieb gehenden Starlight-Station eine Bastion im Äußeren Rand geschaffen hat und nach dem Unglück der Legacy Run wesentlich aktiver geworden ist, inklusive verstärkter Jedi-Präsenz. Zwar widerstrebt es Kassav, doch wird der Weequay überstimmt. Ro stellt allerdings Lourna Dee einen Pfad zur Verfügung, damit diese eine simple Entführung auf Elphrona durchführen kann.

Die Jedi und Nihil treffen auf Elphrona aufeinander

Auf Elphrona, einer kargen Welt, die hauptsächlich mit Gebirgen und Erz-, Schiefer- und Lehmvorkommen bedeckt ist, befindet sich auch ein Jedi-Außenposten, auf dem Indeera Stokes, Porter Engle, Loden Greatstorm und sein Schüler Bell Zettifar stationiert sind. Auch befindet sich dort die Farm von Ottoh Blythe, der dort mit seiner Frau Erika und seinen Kindern Ronn und Bailen lebt. Die Familie ist das Ziel der Nihil, da sie reiche Verwandtschaft in den Kernwelten haben, von denen die Nihil ein hohes Lösegeld erwarten. Ottoh entdeckt die nahenden Gleiter der Nihil jedoch frühzeitig und verbarrikadiert sich mit seiner Familie im Haus, mit dessen Sicherheitsmaßnahmen sie einige Angreifer und deren Gleiter ausschalten können. Schließlich dringen die Nihil jedoch ein, überwältigen die Familie und begeben sich mit den Steelees der Familie auf den Rückweg zu ihrem Schiff. Ein anonymer Informant benachrichtigt den Jedi-Außenposten von dem Vorfall, woraufhin sich die Jedi augenblicklich zu der Farm begeben. Sie kommen zu spät und werden in den Überresten der Farm von Minen angegriffen, die ihr Fahrzeug zerstören. Porter Engle erkennt jedoch anhand der Hufspuren, dass die Familie gefangen genommen wurde und in welche Richtung die Nihil geritten sind, weshalb die Jedi ihrerseits die verbliebenen Steelees besteigen und die Verfolgung aufnehmen. Zwar überwältigen sie einige Nihil, doch können sie nicht verhindern, dass die Piraten mit ihrem Schiff abheben – allerdings wird dieses von Greatstorm beschädigt und Indeera Stokes trifft mit zwei Vektor-Sternenjägern ein, mit denen sie die Verfolgung fortsetzen. Nur Porter Engle bleibt zurück, um sich um die verletzte Erika Blythe zu kümmern, welche von den Nihil zurückgelassen wurde.

Währenddessen ist Ro an Bord seines Flaggschiffs zurückgekehrt, der Gaze Electric, wo er Mari San Tekka besucht, welche die Pfade berechnet und von ihm – und seinem Vater vor ihm – seit langem zu diesem Zweck am Leben erhalten wird. Er bitte sie um ihre Meinung zu den Bemühungen der Republik, mittels Navigationsdroiden die nächsten Trümmerteile vorherzusagen, woraufhin sie ihm erklärt, dass dies sehr gut möglich ist und sie diese Berechnungen ebenfalls machen könnte – ohne Droiden. Ro greift dieses Angebot auf und bietet den drei Orkanläufern daraufhin an, die Koordinaten zu benutzen, um die Emergenzen zu beobachten und aus der jeweiligen Situation gegebenenfalls Nutzen zu ziehen. Er betont zwar, dass sie dabei keine Aufmerksamkeit auf die Nihil lenken sollen, doch Kassav Milliko versucht daraufhin mit seinem Flaggschiff New Elite die Regierung von Eriadu zu erpressen, deren bewohnter Mond von einem kommenden Einschlag bedroht ist. Tatsächlich bezahlt die Regierung die von ihm geforderte Summe, doch scheitert die New Elite beim Zerstören des Trümmerteils und die Kollision tötet rund 1,2 Milliarden Einwohner des Mondes – woraufhin Gouverneurin Mural Veen von Eriadu ihnen Blutrache schwört.

Auf der republikanischen medizinischen Fregatte Panacea bringt der Jedi Burryaga Agaburry durch das Gespräch mit einem von der Legacy Run geretteten Jungen unterdessen in Erfahrung, dass das Objekt, welches die Legacy Run zu ihrem fatalen Ausweichmanöver gezwungen hatte, eine Markierung mit drei Blitzsymbolen getragen hatte – das Symbol der Nihil. Um das zu bestätigen, intensiviert die Republik ihre Bemühungen, ein Modell für die nächsten Ermegenzen in Betrieb zu nehmen, um nach dem Flugschreiber der Legacy Run suchen zu können, dessen Aufzeichnungen die Geschichte des Jungen bestätigen könnten. Der Bericht von Eriadu setzte sie weiter unter Druck, da jemand anderes augenscheinlich bereits einen Weg gefunden hat, sodass Keven Tarr schließlich mit 57,708 miteinander verknüpften Navigationsdroiden auf dem Ankermond sein Projekt startet. Die Berechnungen drohen an Überhitzung der Prozessoren zu scheitern, doch Avar Kriss und Elzar Mann gelingt es, das Wetter mit Hilfe der Macht zu manipulieren, sodass ein Regen einsetzt, der die nötige Kühlung bringt. Als die Berechnungen erfolgreich sind, beginnen die Republik und die Jedi augenblicklich, die Koordinaten für die kommenden Emergenzen anzusteuern, um den Flugschreiber zu bergen. Aber auch die Nihil Lourna Dee hat von Marchion Ro die Aufgabe erhalten, den Flugschreiber zu bergen oder zu zerstören, da Ro von einem Spion erfahren hatte, dass die Republik die Schuld für den Unfall der Legacy Run bei den Nihil sucht. Mit ihrer getarnten Korvette beobachtet sie die republikanischen Truppen und als sich die 40. Emergenz als ein Teil der Brücke herausstellt, in dem sich der Flugschreiber befinden soll, greift sie an. Während die republikanischen Schiffe – die zwei Jedi-Vektoren von Mikkel Sutmani und Te’Ami, sowie drei Langträger – ein Manöver beginnen, um das Trümmerteil zu bergen, werden sie plötzlich von einem Dutzend Raketen alarmiert, die auf das Trümmerteil zufliegen. Allerdings können die republikanischen Schiffe alle Raketen abfangen, auch wenn sie dabei Te’Ami und einen Langträger verlieren. Außerdem setzte kurzzeitig die Tarnung von Dees Schiffs aus, und da ihre Korvette nur für Angriffe aus dem Hinterhalt ausgelegt ist und auch ihre letzten Raketen wirkungslos bleiben, sieht sich Dee gezwungen, den Flugschreiber aufzugeben und in den Hyperraum zu flüchten. Die Analyse der Daten aus dem Flugschreiber bestätigt die Beteiligung der Nihil an dem Unglück, woraufhin Kanzlerin Soh die Streitkräfte mobilisieren lässt, um gegen die Piraten vorzugehen. Deren Standort wird von Keven Tarr – basierend auf dem Flugvektor des Schiffes, mit dem die Legacy Run in Kontakt kam – in der Nähe des Kur-Nebels vermutet. Der Hohe Rat der Jedi tagt bald darauf, und entscheidet mit einer Stimme Mehrheit für ein Mitwirken der Jedi an der Militäraktion, weshalb Meisterin Jora Malli mit dem Jedi-Schiff Ataraxia und einem Kontingent weiterer Jedi mit der republikanischen Flotte zum Kur-Nebel fliegt.

Bei den Nihil trifft Marchion Ro Vorbereitungen für seine weiteren Pläne. Als die anderen Anführer darüber nachdenken, die Organisation vorübergehend zu zerstreuen, übernimmt Ro entgegen seiner Rechte als „Auge“ die Führung und gibt Lourna Dee neue Pfade, damit sie der Entführung auf Elphrona helfen kann, wo das Schiff der Nihil noch auf der Flucht vor dem Jedi ist. Kassav wird von ihm beauftragt, einen republikanischen Transport zu überfallen, der den Flugschreiber zur Analyse bringen soll, weshalb er ihn mit seinem gesamten Gefolge nahe des Kur-Nebels stationiert – ein Schachzug, mit dem er einerseits Kassav der Republik ausliefern und seine Gefolgsleute vernichten, andererseits die Republik überzeugen möchte, die Nihil geschlagen zu haben.

Teil 3: Der Sturm

Die Starlight-Station wird eingeweiht

Als die Flotte der Republik unter Führung der Third Horizon von Admiral Kronara und der Ataraxia von Jora Malli beim Kur-Nebel eintrifft, findet sie dort die New Elite und Kassavs restliches Orkan versammelt. Die Nihil sind überrascht vom Erscheinen einer ganzen Flotte, sollten sie doch eigentlich nur einen Frachter abfangen. Während die Republik ihre Sternenjäger startet erwägt Kassav sich zurückzuziehen, doch als sich seine Schiffe in Richtung eines Sprungpunktes bewegen, erscheint dort eine zweite Flotte mit Kampfschiffen von Eriadu. Nunmehr zum Kampf gezwungen greifen die Nihil die republikanischen Schiffe an und können durch ihre unkonventionellen und zum Teil gefährlichen Taktiken ihren Gegnern zusetzen. Daher greifen nun auch die Jedi mit ihren Vektorjägern in die Schlacht ein, angeführt von Jori Malli und Sskeer. Kassav wird unterdessen von Marchion Ro kontaktiert, der die Kampfpfade aktiviert – eine spezielle Programmierung, über die er mit Hilfe der Pfadantriebe, die den Schiffen der Nihil das Bereisen der Pfade erlaubt, die Kontrolle über die Schiffe übernimmt und diese mit Mikro-Hyperraumsprüngen umherspringen lässt, bis sie mit feindlichen Schiffen kollidieren oder abgeschossen werden. Die republikanische Flotte erleidet dadurch schwere Schäden und auch die Jedi müssen den Verlust ihrer Anführerin und weiterer Ordensmitglieder in Kauf nehmen, als ein Schiff inmitten ihrer Formation aus dem Hyperraum fällt. Kassav, der von den Vorgängen völlig überfordert ist, wird erneut von Ro kontaktiert, der ihm erklärt, dass er Kassav hinter der Ermordung seines Vater vermutet und ihm dankt, dass er mit seinem Orkan die Nihil rettet. Während die anderen Nihil-Schiffe nach und nach zerstört werden wird die New Elite von der Eriadu-Flotte angegriffen, außer Gefecht gesetzt und geentert. Die Eriaduaner töten jeden Nihil an Bord und erreichen schließlich die Brücke, wo Gouverneurin Mural Veen Kassav perönlich erschießt.

Im Rückzugsort der Nihil ist Lourna Dee von Elphrona zurückgekehrt und hat Marchion Ro neben Ottoh Blythe, dessen restliche Familie die Jedi retten konnten, auch den Jedi-Meister Loden Greatstorm als Gefangenen gebracht. Ro nimmt das Lichtschwert des Jedi an sich und tötet damit Blythe, woraufhin er Dee erklärt, dass er von Beginn an gehofft hatte, dass der Einsatz auf Elphrona einen Jedi in seine Gewalt bringen würde. Dafür hatte er die Entführer auch an den Jedi-Außenposten verraten, genauso wie er bei Dees Einsatz zur Zerstörung des Flugschreibers ihre Tarnsysteme manipuliert hatte, sodass sie angreifbar wurde. Damit ging er zum einen sicher, dass die Republik gegen die Nihil mobil machte und er Kassav gegen sie in den Tod schicken konnte, und untergrub Dees Ansehen bei ihren Untergebenen. Damit verschafft er sich genug Respekt bei ihr und Pan Eyta, um seine Transformationspläne für die Nihil abzuschließen: Bei der nächsten großen Versammlung schwört er die Nihil auf einen Zusammenhalt als Ganzes ein, als Nihil, die sich nun sammeln und verstärken sollen, um dann gegen die Republik vorzugehen – mit seinen Routen und unter seiner Führung. Später kehrt er an Bord der Gaze Electric zurück, wo er den gefangenen Loden Greatstorm aufsucht, dessen Machtfähigkeiten er durch sieben anderen Gefangene, die er in Käfigen neben dem Jedi foltern lässt, stört. Er erklärt dem Jedi, dass die Ereignisse – von dem Unfall der Legacy Run bis zu der Entführungsmeldung auf Elphrona – sein Werk waren, und er die Jedi und die Republik für ihr Eindringen in den Äußeren Rand abstrafen möchte.

Die Republik geht unterdessen von einem Ende der Hyperraumkrise aus und hält die Nihil für besiegt, auch wenn Admiral Kronara davor warnt, sie als ausgelöscht anzusehen, da man ihre wahre Stärke nie gekannt hat. Kanzlerin Soh beendet die Reisebeschränkungen und bald darauf kann wie geplant die große Einweihungsfeier der Starlight-Station stattfinden, an der neben der Kanzlerin zahlreiche Würdenträger der Republik und Mitglieder des Jedi-Ordens teilnehmen. Nach der Feier begeben sich die Jedi Avar Kriss und Elzar Mann in einen der Gärten der Station, wo sie Abschied nehmen – Kriss soll die Leitung der Jedi auf der Station übernehmen, während Elzar Mann aufgrund seiner Verdienste bei den vorangegangenen Ereignissen auf Coruscant zum Jedi-Meister ernannt werden soll. Nachdem sich ihre Wege getrennt haben, hat Mann eine Vision von einem neuen Feind, der die Jedi in hoffnungslose Kämpfe verstrickt und ihnen große Angst einflößt. Geschockt von der Vision bleibt Mann auf den Knien im Garten sitzen und versucht sich einen Reim auf das Gesehene zu machen.

Inhalt

Covergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literaturangaben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]