Erlösung

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Dieser Artikel behandelt die Fregatte; für andere Bedeutungen siehe Erlösung (Begriffsklärung).
Erlösung
Allgemeines
Klasse:

EF76 Nebulon-B-Eskortfregatte[1]

Kapazitäten
Beladung:

16 Bacta-Tanks[1]

Nutzung
Rolle:

Lazarettschiff[1]

Zugehörigkeit:

Rebellenallianz[1]

Die Erlösung war eine zur Lazarettfregatte umgebaute EF76 Nebulon-B-Eskortfregatte, die zur Zeit des Galaktischen Bürgerkriegs im Dienst der Rebellenallianz stand. Lazarettfregatten wie die Erlösung waren für die Rebellen von besonderer Bedeutung, da sie unweit von Gefechtssituationen eingesetzt wurden und eine schnelle Behandlung von Patienten ermöglichten. Unter anderem wurde Luke Skywalker nach seinem Duell mit Darth Vader auf der Lazarettfregatte medizinisch versorgt.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Bei der Erlösung handelte es sich um eine modifizierte EF76 Nebulon-B-Fregatte mit einem umgebauten Hangar, in dem medizinische Einrichtung verbaut wurde. Über 700 Patienten fanden auf dem Schiff Platz. Aufgrund der guten Behandlungsmöglichkeiten und den insgesamt 16 Bacta-Tanks lag die Überlebensrate der Patienten zeitweise bei fast 98 Prozent. Das etwa 300 Meter lange Schiff war mit einer titanverstärkten Metallhülle gepanzert und mit einem JC-671 Deflektorschildgenerator ausgestattet. Am Heck der Fregatte befanden sich sieben Ionentriebwerksdüsen, welche von ebenso vielen Galaxy-15-Ionenantriebsreaktoren betrieben wurden. Außerdem war eine Reihe an Energiezellen im hinteren Teil verbaut. Im Inneren des Schiffs gab es zu den Operationssälen und Bacta-Tanks auch Passagierquartiere, eine Leichenhalle, Patientenzimmer, Laborbereiche, Genesungsbereiche und Frachträume. Damit das Schiff auch in Gefechtssituationen eingesetzt werden konnte, war es mit mehreren Turbo- und Laserkanonen wie auch Zielerfassungssystemen ausgestattet. Um Patienten aufzunehmen oder abzugeben, gab es Kranausleger und Andockröhren. Dazu waren große Kommunikationsanlagen an den Seiten montiert.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die eigentlich für das Imperium von den Kuat-Triebwerkswerften gebauten Nebulon-Eskortfregatten waren zwar langsam und schwer zu manövrieren, jedoch wurden sie teilweise als Geleitschiffe für Versorgungskonvois auf Hyperraumrouten des Imperiums eingesetzt. Es gelangten mehrere davon in den Besitz der Rebellen, darunter die Erlösung, welche auf Grund der geringen Ressourcen der Allianz umgerüstet und zweckentfremdet wurde.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Erlösung
Allgemeines
Modell:

EF76-Nebulon-B-Eskortfregatte

Technische Informationen
Schild(e):

verstärkter JC-671 Deflektor­schild­generator

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:
Passagiere:
  • 80 Personen (medizinisches Personal)
  • 30 Sanitäter-Droiden
Beladung:
Nutzung
Erste Sichtung:

0 NSY

Zerstört:

4 NSY

Schlachten:
Rolle:

Eskort- und Lazarettschiff

Zugehörigkeit:

Rebellen-Allianz

Die Nebulon-B-Fregatte Erlösung war eines der wichtigsten Raumschiffe der Rebellen-Allianz. Sie übernahm zahlreiche, vielfältige Aufgaben in der Flotte der Allianz im Vorfeld der Schlacht von Endor. In Schlachten wurde sie zumeist als Lazarettschiff eingesetzt oder fungierte als Eskorte und mobile Basis für Rettungs- oder Transportmissionen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Erlösung war im großen Zügen eine standardmäßige Nebulon-B-Fregatte. So verfügte sie über dieselben technischen Daten wie jede andere Fregatte dieses Typs, hatte jedoch einen verstärkten JC-671 Deflektorschildgenerator von Delphus. Statt der standardmäßigen zwölf XI-7-Turbolaser von Taim & Bak und zwölf RH8 Laserkanonen von Borstel verfügte die Erlösung nur über sechs Turbolaser und acht Laserbatterien. Dafür besaß die Erlösung einige besondere Kapazitäten auf dem Gebiet der medizinischen Erstversorgung. Sie war mitunter die erste Anlaufstelle, um in der Schlacht verletzte Rebellen zu behandeln, wodurch das Schiff in der gesamten Flotte der Rebellen für seine erstklassige Versorgung bekannt wurde. Insgesamt gab es eine Crew von 850 Personen und dreißig medizinischen Droiden sowie ein umfassendes medizinisches Personal von 80 Personen. Dabei reichten die Patientenkapazitäten insgesamt zu 745 Betten und 15 Bacta-Tanks.

An der Verbindungssektion zwischen den Schiffsteilen befanden sich Andockschleusen für kleinere Schiffe, die beispielsweise vom Millennium Falken und den Sternenjägern der Renegaten-Staffel genutzt wurden. So konnten die Patienten schnell auf die Krankenstation gebracht werden. Dabei wurden sie von 2-1B behandelt, ein medizinischer Droide, der für seine herausragenden Fähigkeiten bekannt war.

Geschichte[Bearbeiten]

Ihren ersten bekannten Einsatz hatte die Erlösung bei der Evakuierung des Rebellenstützpunktes auf Brigia, der von Kräften des Galaktischen Imperiums angegriffen wurde. Während des Transfers der Verletzten wurde das Schiff von der Rot-Staffel geschützt.[1] Im Anschluss an diese Rettungsaktion beschränkte sich der Dienst des Schiffes zunächst auf Nachschublieferungen für den Stützpunkt auf Yavin 4. Im weiteren Verlauf des Konfliktes nahm die Erlösung jedoch auch wieder an Missionen, vor allem der Renegaten-Staffel, teil. Nach der Evakuierung von Yavin zur Echo-Basis auf Hoth, folgten verschiedene Einsätze unter dem Kommando von Crix Madine und Wedge Antilles.

Die Fregatte war ein Teil der Streitkräfte bei der Untersuchung von imperialen Aktivitäten bei Geonosis, die sich als Hinterhalt herausstellten und nur durch den beherzten Einsatz von Antilles glimpflich verlaufen konnten.[2] Sie koordinierte den Angriff auf einen im Bau befindlichen Supersternenzerstörer der Exekutor-Klasse in den Schiffswerften des Planeten Fondor.[2]

Nach der Zerstörung des Ersten Todessterns in der Schlacht von Yavin griff das Imperium den Waldmond Yavin 4 an. Eine Gruppe von sechs GR-75 Medium-Transporter, die vor dem Angriff fliehen konnte, wurde mit der Erlösung durch den Ison-Korridor geleitet und auf den Planeten Hoth gebracht. [3] Anschließend tat das Imperium alles, um die geheime Basis im Anoat-Sektor ausfindig zu machen. Als schließlich ein Aufklärungsdroide die Basis auf Hoth ausfindig machen konnte, brach die Schlacht von Hoth aus. [4] Bei der Evakuierung der Echo-Basis half die Erlösung tatkräftig mit, indem sie Geleitschutz für die GR-75 Medium-Transporter der Gallofree-Werften gab. So konnte doch ein erheblicher Teil des Bodenpersonals fliehen, auch wenn die Schlacht eine verheerende Niederlage für die Allianz darstellte.[3]

Nach dem Kampf mit Darth Vader auf Bespin flog der Millennium Falke die Erlösung an, um die Wunden von Luke Skywalker versorgen zu lassen. Unter anderem machte man sich Gedanken, wie man den in Karbonit eingefrorenen Han Solo von Boba Fett befreien konnte.[3]

Um das Jahr 3 NSY wurde sie Teil des Freiheit-Kampfverbandes und war so an der Sicherstellung des imperialen Commanders Zaletta direkt beteiligt. Dieser war ein Überläufer und hatte die Rebellen mit gezielten Funksprüchen versorgt, die einige stichhaltige Informationen über einen Konvoi und ein imperiales Forschungszentrum enthielten. Obwohl die Allianz misstrauisch an diese Missionen ging und eine Falle nicht ausschloss, wurden sie insgesamt ein voller Erfolg. So konnte die Erlösung Zalettas Lambda-Fähre aufnehmen, während sie von einem Abfangkreuzer und dem Sternenzerstörer Subjugator angegriffen wurde. Mit Eintreffen der Freiheit konnte der Abfangkreuzer Restrainer zerstört und eine Flucht ermöglicht werden. [5]

Einige Zeit später half sie bei der Rettung der corellianischen Korvette der CR-90-Klasse Razor mit, die vor einem Sternenzerstörer bei Kothlis floh. [3] Schließlich konnte die Korvette dem Todesschwadron entkommen, wurde aber von der Rächer bei einem Zwischenstopp abgefangen. Es gelang einem zusammengestellten Geschwader aus Luke Skywalker, Dash Rendar und Ace Azzameen, den imperialen Transporter Suprosa zu überfallen und wichtige Daten zu stehlen, die sich nachher als Pläne des Zweiten Todessterns herausstellten. Nur durch eine Rettungskapsel konnten die Daten zur Mercury, einem Dreadnaught-Kreuzer der Bothaner, gebracht und gesichert werden.[5]

Die Erlösung im Flottenverband der Allianz.

Kurze Zeit danach gliederte sie sich aus ihrem bisherigen Kampfverband heraus. Sehr kurze Zeit vor der Schlacht von Endor schloss sie sich dem Unabhängigkeit-Kampfverband an. Als dieser sich zu dem finalen Sprungpunkt begeben wollte, um nach Sullust zu gelangen, wurde die Erlösung dabei von Ace Azzameen eskortiert. Um zu diesem Punkt gelangen zu können, mussten sie zahlreiche imperiale Patrouillen überwinden, was ihnen eine große Aufmerksamkeit bescherte. So stand die gesamte Kampfgruppe unter heftigem Feuer, das nicht nur von den Sternenzerstörern Immortal, Protector und Vanguard ausging, sondern auch von der gigantischen Anzahl TIE-Bomber, die von den Großkampfschiffen starteten. Es gelang ihnen jedoch, sämtliche Schiffe zum Sprungpunkt zu geleiten, da durch die hervorragenden Flugfähigkeiten der Piloten die Bomber abgeschossen werden konnten.[5]

So war es möglich, die Flotte der Allianz im Orbit von Sullust zu versammeln und den Zweiten Todesstern anzugreifen. Nachdem die Rebellen einsehen mussten, dass das Imperium den Rebellen eine Falle gestellt hatte, da der Todesstern sehr wohl einsatzbereit war und die Freiheit in einem Schuss vernichten konnte, wurde die Erlösung Ziel der TIE-Abfangjäger. Der Crew des Millennium Falken und zahlreicher anderen Sternenjäger war es möglich, die Erlösung zu beschützen und die feindlichen Jäger abzuschießen. Auch während dieser Schlacht übernahm die Erlösung wieder ihre Aufgabe als Lazarettschiff. Im weiteren Verlauf der Schlacht wurde die Erlösung allerdings vom Superlaser des Zweiten Todessterns zerstört.[5]

Auch nach ihrer Vernichtung fand die Erlösung in einigen Flugsimulatoren ihren Platz. Die Erlösungs-Übung hatte bei den Piloten der Renegaten-Staffel auch den Namen „Requiem-Szenario“ erhalten. Dabei setzte die Fregatte Kriegslist nur vier TIE-Jäger und ein halbes Dutzend TIE-Bomber ein, aber in einer Formation, die es praktisch unmöglich machte, die Korolev, eine corellianische Korvette, zu retten.[6]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]