N-K Necrosis

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N-K Necrosis.jpg
N-K „Necrosis“
Allgemeines
Erbauer:
Klasse:

Klasse Vier[2]

Typ / Bezeichnung:

Kampfdroide[1]

Produktserie:

N-K-Serie[3]

Modell:

„Necrosis“[3]

Technische Informationen
Geschlechtliche Programmierung:

Männlich[2]

Farbe des Photorezeptors:

Gelb[2]

Chassis:

Grievous’ Rüstung[1]

Bewaffnung:
Biografische Informationen
Zerstört:

1,5 NSY[2]

Produktionsort:

Myyydril-Kavernen auf Kashyyyk[2]

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium[1]

Der Droide N-K „Necrosis“ war der einzige Prototyp der N-K-Serie. Der hochentwickelte Kampfdroide wurde in der Anfangszeit der imperialen Herrschaft von dem Kybernetiker Nycolai Kinesworthy und dem Wissenschaftler Treun Lorn in den Myyydril-Kavernen auf dem Planeten Kashyyyk konstruiert. Sein Chassis basierte auf der auf Utapau geborgenen und reparierten Rüstung des verstorbenen separatistischen Cyborg-Generals Grievous. Durch sein experimentelles Droidengehirn erlangte N-K „Necrosis“ eine völlig neuartige Form der künstlichen Intelligenz und betrachtete sich selbst als die Reinkarnation des Kaleesh. Lorn, der von den Todeskonzepten verschiedener galaktischer Kulturen fasziniert war, entwickelte eine Psychose, hielt den Prototypen für seinen Meister und versuchte, ihn durch chemische Prozesse zum Leben zu erwecken. Kurz nachdem ihm ein Durchbruch gelungen war, wurde die Einheit im Auftrag von Nycolai Kinesworthy von einer Gruppe umherziehender Söldner zerstört.

Beschreibung[Bearbeiten]

N-K „Necrosis“

Das Chassis von N-K „Necrosis“ basierte auf der gereinigten und reparierten Duranium-Rüstung des auf Utapau getöteten Grievous, die an das Design der Krath-Kriegsdroiden angelehnt war.[5] Er verfügte über einen experimentellen heuristischen Prozessor. Sein Droidenhirn war zu einer völlig neuen Form von künstlicher Intelligenz fähig, die ihm sein bis dahin eigentlich organischen Wesen vorbehaltenes analytisches Verständnis ermöglichte, sodass sich N-K „Necrosis“ schließlich selbst für ein lebendes Wesen hielt. Darüber hinaus war er zu motorischem Lernen fähig und adaptierte in Trainingskämpfen mit den NK-3-Einheiten schnell die Kampftechniken seines Vorbilds Grievous. Dadurch erwarb er rasch ein Kampfgeschick, das dem des Cyborgs ebenbürtig war.[1]

Im Nahkampf führte N-K „Necrosis“ meist ein Doppelklingen-Lichtschwert mit roter Klinge, das über ein Jahrtausend zuvor der Sith-Lady Darth Zannah gehört hatte. Das Schwert war nach seinem Lichtschwertkristall benannt,[1] dem von Darth Bane persönlich durch Sith-Alchemie hergestellten, synthetischen Kristall Banes Herz.[6] Zu seiner Fortbewegung verfügte er über Grievous’ persönlichen Belbullab-22-Raumjäger, die Seelenlose, auf der er neben dem Doppelklingen-Lichtschwert einige von Grievous’ frühesten Lichtschwert-Trophäen gefallener Jedi aufbewahrte. Außerdem besaß er eine Nachtklinge, einen traditionellen, klingenbewehrten Schlagring von Utapau, den er im Nahkampf nutzen konnte.[1] Als Dolch verwendete er den Bloodshot Ripper. Mit dem beidhändig geführten N-K Executer oder seiner Giftlanze war der Droide zu einem effizienten Kampf gegen größere Gruppen in der Lage.[2] Als Schusswaffe nutzte er bevorzugt Grievous’ modifizierten DT-57 Blaster, den Grievance Striker, den Nycolai Kinesworthy einigen Anpassungen an den aktuellen technischen Standard unterzogen hatte.[1] Für Schusswechsel über größere Entfernungen griff N-K „Necrosis“ auf den Darksting Assassin, das Dawnsorrow-Gewehr oder die Covert Retaliation zurück, schwere Blastergewehre mit einer hohen Zielgenauigkeit und Reichweite. Außerdem befanden sich ein Protonengewehr und der Nullifier X in seinem Schusswaffenarsenal. Darüber hinaus verfügte er über einen Deathrain D-50, eine Blasterpistole, die zu Streubeschuss in der Lage war, und eine auf seine Vorlieben hin kalibrierte Pistole.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Hochentwickelter Droidenprototyp[Bearbeiten]

Nach der Sabotage seines Truppentransporters und seinem Absturz in den Jenuwaa-See wurde der Kaleesh Qymaen jai Sheelal von Medi-Droiden des InterGalaktischen Bankenclans operiert. Seine unbeschädigten inneren Organe wurden aus seinem völlig zerstörten Körper entnommen und in eine überlebensgroße Cyborg-Rüstung aus Duranium eingebaut. Seitdem führte Grievous die Droidenarmee der Konföderation unabhängiger Systeme während der dreijährigen Klonkriege als Oberbefehlshaber an, bevor er im Zuge der Schlacht von Utapau von dem Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi getötet wurde.[5] Nach der Ausführung der Order 66 rief Kanzler Palpatine die Neue Ordnung aus, wandelte die Galaktische Republik in das erste Galaktische Imperium um und ernannte sich selbst zum Imperator. Daraufhin ließ er die Überreste von Grievous’ Rüstung,[8] die abgesehen von den verbrannten inneren Organen des Generals noch größtenteils intakt war,[1] von imperialen Klonsoldaten bergen[8] und in ein geheimes Zeughaus auf Utapau bringen.[1] Da Obi-Wan Kenobi Grievous’ persönlichen Belbullab-22-Raumjäger, die Seelenlose, nach dem Tod des Cyborgs zu seiner Flucht vor dem Imperium genutzt hatte, ließ der Imperator nach dem Raumschiff suchen. Auf der Suche nach dem Verbleib seines Erzfeindes Kenobi spürte der frühere Sith-Lord Darth Maul den Sternenjäger auf dem Planeten Nar Shaddaa auf und meldete ihn anonym den lokalen imperialen Behörden, die ihn daraufhin in die Schatzkammer des Imperators auf dem Planeten Geonosis brachten.[1]

N-K „Necrosis“ und die NK-3-Droiden

Einige Jahre nach den Klonkriegen engagierte das Imperium den Kybernetikisten Nycolai Kinesworthy, um fortschrittliche Technologien für den Bau neuer, effizienterer Kampfdroiden zu entwickeln. Zur Durchführung der Studie, die entsprechend Kineswortys Initialen den Titel „N-K-Projekt“ trug, richtete sich der Wissenschaftler ein Laboratorium in den Myyydril-Kavernen auf dem Planeten Kashyyyk ein. Um das Projekt geheimzuhalten und vor einem feindlichen Zugriff zu beschützen, stellte das Galaktische Imperium die psychotische Dunkle Jedi Merili als Imperiale Wächterin von Kashyyyk zur Bewachung der Kavernen ab. Zunächst widmete sich Kinesworthy der Erforschung von Möglichkeiten, um die heuristische Programmierung von Kampfdroiden zu verbessern. Dabei gelangen ihm mehrere theoretische Durchbrüche, an deren praktischer Umsetzung er zunächst scheiterte. Nachdem mehrere seiner Experimente fehlgeschlagen waren, informierte der Wissenschaftler Merili über den stockenden Fortschritt seiner Forschungen. Die Dunkle Jedi nutzte ihren Einfluss, um den Wissenschaftler Treun Lorn für das Projekt anzuwerben. Lorn, der in dem Ruf stand, in der Regel unkonventionelle Lösungen zu finden, war durch seine Forschungen wahnsinnig geworden. Während der gemeinsamen Arbeit mit Kinesworthy entwickelte er eine Psychose, durch die er eine Besessenheit für Todesvorstellungen entwickelte. Daher begab sich Lorn auf eine Reise durch die Galaxis, um das Konzept und die Gottheiten des Todes in verschiedenen Kulturen zu analysieren. Dabei verlor er seine Skrupel, die ihn zuvor daran gehindert hatten, Testobjekte für seine Experimente zwangsweise zu verpflichten. Er warb den Attentäterdroiden IG-72 an, um zwei IG-100 MagnaWächter aus den Klonkriegen zu jagen, die die Grundlage für sein gemeinsames Projekt mit Kinesworthy bilden sollten. Als Merili von dieser Angelegenheit erfuhr, begab sie sich gemeinsam mit Kinesworthy und Lorn in das geheime Lagerhaus des Imperators auf Utapau, um die Überreste von Grievous’ Rüstung zu suchen und nach Kashyyyk zu bringen.[1]

Auf Kashyyyk begannen die Wissenschaftler, ein von Kinesworthy entwickeltes, experimentelles Droidenhirn in Grievous’ Rüstung einzusetzen. Dadurch machten sie große Fortschritte bei der Herstellung des neuen Kampfdroidenprototyps. In Anlehnung an die Erkenntnisse seiner Forschungsreise nannte Lorn den daraus entstandenen Prototypen N-K „Necrosis“. Daraufhin funktionierte Kinesworthy die von IG-72 gefangen genommenen MagnaWächter zu Trainingsdroiden um, den NK-3. Die Wissenschaftler setzten sie in zahlreichen Trainingskämpfen gegen N-K „Necrosis“ ein. Mit seiner fortschrittlichen künstlichen Intelligenz des Droidenhirns adaptierte der Prototyp rasch alle Lichtschwertkampftechniken, die die – von Grievous selbst dahingehend programmierten – NK-3-Einheiten standardmäßig beherrschten. Die neuartige heuristische Programmierung des Droiden erlaubte es ihm, jeden von Grievous’ Charakterzügen anzunehmen und so zu einem seinem Vorbild ebenbürtigen Attentäter zu werden. Allerdings führte seine überlegene künstliche Intelligenz auch dazu, dass N-K „Necrosis“ einen Hang zu analytischem Denken entwickelte, der stark dem vernunftbegabter Spezies ähnelte. Da der Droide seinen Vorgänger nie kennengelernt hatte, dachte er darüber nach, ob er tatsächlich eine verbesserte Version von Grievous sei oder lediglich seine leblose Hülle ausnutze. Er begann, Kinesworthy über den Cyborg zu befragen, und erlangte durch die so gewonnenen Informationsfetzen eine vollständige Vorstellung von Grievous’ Persönlichkeit. Dabei entwickelte er das für einen Droiden äquivalente Gefühl von Neid auf die organische Intelligenz, die sein Chassis zuvor gesteuert hatte. Allerdings brachten ihn Überlegungen über die Annahme, die Denkprozesse lebender Wesen seien wertvoller als die mechanischer Konstrukte, zu der Frage, ob es sich bei ihm selbst nicht um mehr als einen einfachen Droiden handelte. Er kam dabei zu der Einsicht, eigentlich ein lebendiges Wesen und damit die Reinkarnation seines Vorbilds zu sein.[1] In der Folgezeit verschlimmerte sich Lorns Psychose, sodass er begann, den Fantasien des Droiden Glauben zu schenken, und auch für sich annahm, dass es sich bei N-K „Necrosis“ um eine legitime Reinkarnation von Grievous handelte.[2]

N-K „Necrosis“ erwacht zum Leben[Bearbeiten]

N-K „Necrosis“ und die NK-3-Droiden kämpfen gegen Wookiees.

Zur Zeit der Schlacht von Yavin beschloss Lorn, N-K „Necrosis“ und beide NK-3-Einheiten zu entführen und in einem abgelegenen Teil der Myyydril-Kavernen zu verstecken, um daran zu arbeiten, den Droiden tatsächlich zum Leben zu erwecken. Lorn versuchte sich dabei an verschiedenen chemischen Prozessen, die es ihm erlauben würden, den Prototypen lebendig werden zu lassen. Aufgrund zahlreicher Fehlschläge gab N-K „Necrosis“ dem Wissenschaftler zu verstehen, dass ihn sein andauerndes Scheitern enttäusche. Der Droide wurde im Laufe der Zeit immer ungeduldiger und forderte Resultate von Lorn, der verzweifelt nach einer Möglichkeit suchte, seinen Meister zufriedenzustellen. Über ein Jahr nach der Schlacht von Yavin entdeckte Lorn einen praktikablen Weg, um N-K „Necrosis“ zum Leben zu erwecken.[2] Allerdings benötigte er dazu einen Nak’tra-Kristall, ein seltenes, radioaktives Mineral, das in kleineren Flussläufen in den äußeren Regionen der Kavernen vorkam. Da er sein verstecktes Labor nicht verlassen wollte, postierte Lorn den umgebauten B1-Kampfdroiden Modell 3-NIi als Wachposten am Eingang der Kaverne und beauftragte ihn damit, jemanden anzuwerben, der ihm einen Nak’tra-Kristall brachte. Im Jahr 1,5 NSY engagierte Nycolai Kinesworthy eine Gruppe von Söldnern, um N-K „Necrosis“ zu zerstören, da er den Droiden in den Händen des wahnsinnig gewordenen Treun Lorn für zu gefährlich hielt. Als die Söldner versuchten, sich Zugang zu der Kaverne zu verschaffen, verweigerte ihnen Modell 3-NIi den Zutritt zu dem Gelände und verwies sie auf Lorns Forderung nach einem Nak’tra-Kristall. Daraufhin begab sich die Gruppe in einen anderen Teil der Kavernen und suchte dort nach einem Kristall, den sie dem Droiden brachte. Modell 3-NIi gewährte ihnen im Gegenzug Zugang zu Lorns Laboranlage.[9]

Die Söldner drangen in die Kaverne ein[1] und übergaben Treun Lorn ihren Nak’tra-Kristall. Daraufhin setzte der Wissenschaftler den chemischen Prozess in Gang, um N-K „Necrosis“ zum Leben zu erwecken. N-K „Necrosis“ und die NK-3-Einheiten griffen die Raumreisenden an, denen es allerdings gelang, den Prototypen und seine Wächter zu zerstören.[2] Daraufhin nahmen sie das beschädigte Chassis des Droiden auseinander und bauten die wertvollen Komponenten aus, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Sie nahmen seinen Blaster, Banes Herz und alle weiteren Waffen der Einheit mit sich.[1] Dabei fanden sie die Eigentümerurkunde für den schwer bewaffneten Belbullab-22-Raumjäger Seelenlose, den sie für ihre Flucht aus der Kaverne benutzten.[10] Zuletzt entfernten sie seine Mumu-Maske aus Panzerplast, um sie an einen wohlhabenden Kunstliebhaber zu versteigern. Über illegale Kanäle gelangte die Maske in den Besitz des hochrangigen imperialen[1] Großadmirals Thrawn,[11] der den Gegenstand als historisch bedeutsamen Kunstschatz der Kaleesh in seine umfangreiche Kunstsammlung aufnahm.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 The Story of General Grievous: Lord of War
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 Galaxies: Rage of the Wookiees (Quest: Die Kreation)
  3. 3,0 3,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 385, Eintrag: N-K Necrosis)
  4. Eigenübersetzung: „Am I more in fact than just a droid? Am I alive, and perhaps … even the reincarnation of Grievous?”
  5. 5,0 5,1 Star Wars – Das offizielle Magazin (Ausgabe 41: „Unbekannter Krieger – Die Geschichte des General Grievous“)
  6. The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 58, Eintrag: Bane’s Heart)
  7. Eigenübersetzung: „My master. I have named him N-K ’Necrosis’. I must awaken him. I have spent many years trying to wake my master. He’ll be so disappointed. I’ve taken too long. I still haven’t be able to string together the right reaction to give him life. Now I have it … the crystal!!”
  8. 8,0 8,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 369f., Eintrag: Grievous, General)
  9. Galaxies: Rage of the Wookiees (Quest: N-K "Necrosis")
  10. Star Wars Insider (Ausgabe 82: „Anchorhead Arcade“)
  11. Endnotes for The Story of General Grievous, Part 4: Lord of Worlds and War auf StarWars.com

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „Born-again cyborgs tend to stick together, it seems.”
  2. Endnotes for The Story of General Grievous, Part 4: Lord of Worlds and War auf StarWars.com