Schlacht um Thyferra (7 NSY)

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Schlacht um Thyferra war ein Konflikt zwischen der Renegaten-Staffel und dem Imperium unter Ysanne Isard. Dabei konnte das durch seine Bacta-Produktion strategisch wichtige Thyferra von der Renegaten-Staffel, die offiziell ihren Dienst quittiert hatte, erobert werden. Ysanne Isard entkam hingegen und es wurde längere Zeit angenommen, dass sie dabei ums Leben gekommen sei.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nachdem Coruscant von der Neuen Republik erobert worden war, setzte Ysanne Isard das Krytos-Virus auf dem Planeten frei, das die nichtmenschliche Bevölkerung Coruscants zu vernichten drohte. Anschließend floh Isard nach Thyferra und übernahm dort die Macht, da dort beinahe das gesamte Bacta der Galaxis produziert wurde. Dies nutzte Isard aus, um die Republik in den Ruin zu treiben: Sie schraubte die Preise für das Bacta in die Höhe, das von der Republik dringend zur Bekämpfung des Krytos-Virus benötigt wurde. Da die Republik sich nicht in innenpolitische Angelegenheiten eines Planeten einmischen wollte, traten die Mitglieder der Renegaten-Staffel aus der Republik aus, um es allein mit Isard aufzunehmen. Nach einigen Gefechten, beschloss Isard, ihre Feinde aus dem Versteck zu locken, indem sie sämtliche Vratix, die nicht für die Herstellung von Bacta auf dem Planeten benötigt wurden, einzufangen und nach einem Monat zu eliminieren. Wedge Antilles, der Kommandant von Isards Gegnern, sah sich gezwungen zu handeln. Zusammen mit Booster Terrik entwarf er einen Plan um Thyferra zu erobern: Er wollte Isard über eine Spionin die Position seiner Basis zukommen lassen. Dort wollte er Isards Supersternzerstörer mit einem Schwerkraftgenerator und einem Traktorstrahl festhalten, während er selbst nach Thyferra aufbrach.

Isard beschloss, ihre beiden letzten Schiffe zu schicken, um Antilles Basis bei Yag'Dhul zu zerstören. Das waren der Supersternzerstörer Lusankya und die Virulenz, ein Sternenzerstörer unter dem Kommando Lakwii Varrschas. Die Lusankya wurde von Kapitän Joak Drysso befehligt. Als die Schiffe bei Yag’Dhul eintrafen, führte Booster Terrik, ein Schmuggler, dem Antilles seine Station anvertraut hatte, dessen Plan aus: Er aktivierte den Schwerkraftgenerator und fing die Lusankya in einem Traktorstrahl. Danach wollte er Drysso dazu bringen, aufzugeben, indem er die Zielerfassung von dreihundert Protonentorpedos auf ihn richtete. In Wahrheit besaß die Station nicht einmal halb so viele Torpedos, doch dank der Sensoren, die die Zielpeilung auf die Schiffe vornahmen, konnte er den Truppen Isards glaubhaft machen, er könne sie mit nur einer Salve zerstören. Ehe Drysso jedoch kapitulieren konnte, schob sich die Virulenz zwischen sein Schiff und den Traktorstrahl und er konnte entkommen. Er musste jedoch all seine TIE-Jäger zurücklassen.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Schlacht um Thyferra[Bearbeiten]

Drysso sprang sofort zurück nach Thyferra, wo ihn Antilles’ Flotte erwartete. Sie bestand aus der ehemaligen Renegaten-Staffel und anderen Jägern, einigen mit Protonentorpedos ausgerüsteten Frachtern und der Freiheit, einem Sternenzerstörer von Sair Yonka, der die Seiten gewechselt hatte. Außerdem war auch ein Alderaanischer Kriegskreuzer der Thranta-Klasse namens Eisenherz auf Antilles’ Seite. Drysso befahl den Staffeln der Thyferranischen Heimwehr aufzusteigen um seine verlorenen TIEs zu ersetzen. Während die Lusankya die Freiheit bekämpfte und die Eisenherz das Heck des Supersternzerstörers beschoss, zerstörte die Renegaten-Staffel die ersten Jäger der Heimwehr. Anschließend attackierten sie die Lusankya mit ihren Protonentorpedos. Die Frachter benutzten die Zielpeilung der Jäger, um ihre Torpedos ebenfalls auf die Lusankya abzufeuern. Daraufhin ließ Drysso das Feuer auf die Frachter eröffnen. Dies ließ der stark angeschlagenen Freiheit die Zeit, ihre Schilde wieder hochzufahren und sich erneut in den Kampf zu stürzen. Dennoch behielt die Lusankya die Oberhand, bis die Virulenz von Yag’Dhul zurückkam, um den Kampf endgültig zu entscheiden. Allerdings war sie nicht auf Seiten des Imperiums, wie Drysso zunächst glaubte. Booster Terrik hatte es geschafft, Varrscha dazu zu bringen, ihm ihr Schiff auszuliefern. Als sein Schwerkraftgenerator eine Staffel A-Flügler der Neuen Republik aus dem Hyperraum zog, nutzte er dies, um ihr glauben zu machen, sie sei in eine Falle der Republik geraten. Als die Virulenz bei Thyferra ankam, schleuste sie die A-Flügler aus und sicherte somit den Sieg für Antilles und seine Truppen. Joak Drysso verlor angesichts der drohenden Niederlage den Verstand. Er erklärte sich zum Großadmiral und weigerte sich zu kapitulieren. Stattdessen beschloss er, mit der Lusankya den Planeten zu rammen, um der Republik keinen einsatzfähigen Supersternzerstörer zu liefern. Sein Vorhaben misslang jedoch, da einer seiner Untergebenen, Leutnant Waroen, ihn erschoss und die Kontrolle über die Lusankya übernahm. Danach ergab er sich Antilles.

Isard in Bedrängnis[Bearbeiten]

Während des Bacta-Krieges hatten Elscol Loro und Sixtus Quin zusammen mit Iella Wessiri daran gearbeitet, eine Rebellion gegen Isard zu schüren. Sie bildeten die Vratix und einige Zaltin-Mitarbeiter, die bei dem Machtwechsel in Ungnade gefallen waren, aus, um Isard zu stürzen. Das Aufsteigen der Heimwehrstaffeln war für sie das Zeichen, dass die Schlacht begonnen hatte. Sie drangen in Isards Palast ein, um sie vor Gericht zu bringen. Allerdings hatte Isard es geschafft, zu einer Fähre, die eigentlich für Fliry Vorru gedacht war, zu gelangen und mit dieser zu entkommen. Vorru selbst konnte von Wessiri und Loro gestellt und betäubt werden, obwohl er erbitterten Widerstand geleistet hatte. Nachdem die Schlacht im Orbit gewonnen worden war, war es relativ leicht für die thyferranischen Rebellen, den Planeten zu übernehmen.

Als Isard es schaffte, den Rebellen mit Fliry Vorrus Fähre zu entkommen, befahl sie den Elite-Piloten ihrer Heimwehrstaffel, sie zu begleiten und sicher aus dem Gravitationsfeld des Planeten zu bringen, damit sie flüchten konnte. Die Kommandantin dieser Elite-Staffel war Erisi Dlarit, ein ehemaliges Mitglied der Renegaten-Staffel. Sie begleiteten Isard bis an den Rand des Gravitationsfeldes, doch dort wurden sie von einigen Piloten der Renegaten-Staffel aufgehalten. Corran Horn schaffte es, Dlarit abzuschießen, allerdings verbrauchte er dabei seine letzten Protonentorpedos. Er nahm wieder die Verfolgung von Isards Fähre auf, doch Fliry Vorru hatte sie modifiziert, so dass er mit bloßen Lasern nicht die Schilde durchdringen konnte. Die anderen Piloten, die noch Protonentorpedos hatten, waren alle zu weit weg für eine Zielerfassung. Horn hielt Isard zunächst auf, indem er eine Zielerfassung vornahm, damit Isard Ausweichmanöver unternahm, aber sie durchschaute die Täuschung schnell. Schließlich beschloss Horn, sie zu rammen, um das Schiff zu beschädigen. Das war jedoch nicht mehr nötig, da er versehentlich seine Zielpeilung an Tycho Celchu geschickt hatte, der die Fähre mit seinen Protonentorpedos zerstörte.

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Tatsächlich schaffte es Isard, der Explosion zu entkommen, um einige Zeit später zurückzukehren, um den Versuch zu wagen, die Lusankya nach der Kontaktierung durch den wiedergeborenen Imperator Palpatine unter ihre Kontrolle zu bringen, wodurch sie sich beim Imperator zu rehabilitieren erhoffte.

Thyferra schloss sich nach seiner Befreiung der Neuen Republik an und lieferte Bacta zur Bekämpfung des Krytos-Virus. Wedge Antilles und die Renegaten-Staffel wurden in der Neuen Republik wieder aufgenommen und die Akten über ihren Austritt verschwanden praktischerweise.

Booster Terrik durfte nach einigen Verhandlungen die Virulenz behalten und nannte sie in Fliegender Händler um.

Quellen[Bearbeiten]