RZ-1 A-Flügel Abfangjäger

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
A-Flügler-Battlefront.png
RZ-1 A-Flügel Abfangjäger
Allgemeines
Hersteller:

Rebellentechniker[1]

Klasse:

Sternenjäger

Technische Informationen
Länge:

9,6 Meter[2]

Antrieb(e):

Zwillingsantrieb[2]

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

1 Pilot[2]

Nutzung
Zugehörigkeit:

Der RZ-1 A-Flügel Abfangjäger war ein kleiner und schneller Jäger, der hauptsächlich von der Rebellen-Allianz während des Galaktischen Bürgerkrieges eingesetzt wurde. Der A-Flügler konnte sogar eine höhere Geschwindigkeit erreichen als die TIE-Abfangjäger des Imperiums.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der A-Flügel Sternenjäger hatte eine dünne Spitze und wurde bis zur Mitte des Schiffes ein wenig breiter und höher. Das stromlinienförmige Cockpit lag höher als der Rest des Jägers, abgesehen von den zwei „Finnen“ der Antriebe. Um sich mit einer immensen Geschwindigkeit fortbewegen zu können, hatte ein A-Flügler einen Zwillingsantrieb, der im Verhältnis zum restlichen Jäger überdimensioniert wirkt. Über und unter jedem Antrieb befand sich eine Art „Finne“. An beiden Seiten waren schwenkbare Laserkanonen angebracht,[2] die neben zwei Vibro-Raketenwerfern die Bewaffnung des Jägers ausmachten.[3] Jedoch wurde auf starke Panzerung, starke Schilde und schwerere Waffen verzichtet, um mit dem Jäger die höchstmögliche Geschwindigkeit erreichen zu können. Des Weiteren besaß ein Sternenjäger dieses Typs eine Art Kerbe an der Spitze des Bugs. Nur sehr gute und geübte Piloten konnten einen A-Flügler fliegen und dabei sein volles Potenzial ausnutzen, da mit der hohen Geschwindigkeit auch eine schwere Kontrolle einher kam.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten]

Ursprünglich entwickelte Kuat-Systemtechnik den R-22-Abfangjäger als Ersatz für die Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger der Galaktischen Republik. Doch nach der Umgestaltung der Republik in das Galaktische Imperium wurde die Massenproduktionen dieses Sternenjägers abgelehnt. Die meisten der schon produzierten Jäger wurden stattdessen an die Regierung von Tammuz-an verkauft. Von dort aus gelangten die Abfangjäger in die Hände verschiedener Rebellenzellen, deren Techniker die Jäger modifizierten und verbesserten. Diese stärekeren und schnelleren Jäger wurden bald zum RZ-1 A-Flügler. Nach dem Galaktischen Bürgerkrieg entwickelte Kuat-Systemtechnik aus dem RZ-1 und ihren eigenen Prototypen des R-22 deren verbesserten Nachfolger, den RZ-2 A-Flügel Abfangjäger.[1]

Einsätze[Bearbeiten]

Die A-Flügler der Phönix-Staffel

Die Phönix-Staffel war eine Einheit der Rebellen, welche unter anderem aus A-Flüglern bestand und unter dem Kommando von Kommandant Jun Sato stand. Sie kämpften kurz vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges in dem Rebellennetzwerk von Senator Bail Organa und der ehemaligen Jedi Ahsoka Tano gegen das Imperium. Jedoch wurden fast alle Jäger der Staffel von Darth Vader in seinem TIE Advanced x1 zerstört, nachdem dieser die Geist zum Sammelpunkt der Rebellen verfolgt hatte.[4] Doch die Jäger wurden auch weiterhin von den Piloten der Phönix-Staffel geflogen und waren meistens an den Außenseiten der CR90-Korvetten der Phönix-Staffel angedockt. Schließlich wurde die Twi’lek Hera Syndulla aufgrund ihres Einsatzes während der Blockade von Ibaar zu Phönix 1, der Anführerin der Staffel, ernannt.[6] Außerdem nutzte Ahsoka einen A-Flügler kurze Zeit später, um ein Taylander-Shuttle, welches von Inquisitoren des Imperiums überfallen wurde, zu untersuchen.[7] Jedoch mussten die A-Flügler der Widerständler immer an den Außenseiten der CR90-Korvetten festmachen. Dies führte dazu, dass während eines Angriffes der Imperialen auf einen Konvoi der Phönix-Staffel, ein beschädigter A-Flügler nicht mehr rechtzeitig andocken konnte und somit Phönix 2 abgeschossen wurde. Daraufhin kaperte die Crew der Geist den Quasarfeuer-Klasse Kreuzer, welcher über Ryloth stationiert war. Mit diesem hatten die A-Flügler Piloten der Phönix-Staffel nun einen sicheren und schnellen Hangar zur Versorgung und Wartung ihrer Sternenjäger.[8]

Einige Zeit später wurde eine weitere Staffel der A-Flügler gebildet, die Green-Staffel. Diese wurde damit beauftragt einen Versorgungstransporter nach nach Teralov zu eskortieren. Die Rebellenschiffe wurden jedoch von einigen imperialen Schiffen überrascht und die A-Flügler-Staffel wurden von den imperialen TIE-Abfangjägern vollständig ausgelöscht. Daraufhin benötigte die Phönix-Staffel neue Piloten, woraufhin Sabine Wren einigen Kadetten half von der Skystrike Academy zu desertieren.[9]

Auch die Rebellen-Allianz nutzte diesen Jägertypen in verschiedenen Auseinandersetzungen des Galaktischen Bürgerkrieges. Neben dem Abfangen feindlicher Sternenjäger gaben die Staffeln, welche die A-Flügler flogen, auch den Bodentruppen der Allianz Luftunterstützung.[3] So wurde eine weitere Staffel dieser Sternenjäger von den Rebellen während der Schlacht von Endor eingesetzt, die sogenannte Grün-Staffel. Sie hielten anfangs mithilfe der anderen Jäger die Jäger des Imperiums davon ab, die größeren Schiffe ernsthaft anzugreifen. Während der Schlacht flog Staffelführer Arvel Crynyd mit seinem Jäger in die Brücke des Supersternzerstörers Executor und setzte es so außer Gefecht, wobei er jedoch selbst starb. Kurz darauf kollidierte das gigantische Schiff mit dem Zweiten Todesstern und explodierte. Ein weiterer A-Flügler flog zusammen mit dem Millennium Falken und Wedge Antilles in seinem X-Flügler in den unvollendeten Todesstern hinein, er flog jedoch später wieder hinaus, um einige der imperialen TIEs von den restlichen Schiffen ablenken zu können.[10] Nur kurze Zeit später wurden auch A-Flügler von der Neuen Republik während der Eroberung des Planeten Jakku eingesetzt.[5]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Awing1.jpg
A-Flügel Sternenjäger
Allgemeines
Hersteller:

Alliance Underground Engineering[1]

Modell:

RZ-1 A-Flügel Abfangjäger

Klasse:

Sternenjäger

Preis:

175.000 Credits

Technische Informationen
Länge:

9,6 Meter

Breite:

6,48 Meter

Höhe:

1,91 Meter (ohne Stabilisatoren)

Beschleunigung:

5.100

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

1.300 km/h

Höchstge-schwindigkeit (Vakuum):

120 MGLT

Antrieb(e):

2 J-77 „Ereignishorizont“

Hyperraumantrieb:

GBk-785-Hyperantrieb (Klasse 1)

Schild(e):

Z-9-Schildgenerator

Hülle:

Titan-Durastahl-Legierung

Energiesystem:

Bpr-99 Fusionsreaktor

Zielsuchsystem(e):

ANq 3.6 Zielsucher

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

1 Pilot

Beladung:

40 kg

Nutzung
Rolle:

Abfangjäger

Zugehörigkeit:

Der A-Flügel-Sternenjäger, genauer als RZ-1 A-Flügel-Abfangjäger bezeichnet, war ein Raumjäger der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik.

Beschreibung[Bearbeiten]

Mit seinen gerade einmal 9,6 Metern Länge war der keilförmige A-Flügel-Sternenjäger das kleinste Schiff innerhalb der Flotte der Rebellen-Allianz. Deshalb konnte dieser Einmannjäger, im Gegensatz zu seinen Brüdern, dem T-65 X- und Y-Flügler, keinen Astromechdroiden aufnehmen und lediglich eine Fracht von 40 Kilogramm Gewicht transportieren.

Der leichte Jäger, der von General Jan Dodonna und dem Allianz-Ingenieur Walex Blissex gemeinsam entworfen wurde, war seinerzeit schlagkräftiger als jeder vergleichbare Jäger der imperialen Flotte. Als Kampfmöglichkeiten standen dem A-Flügler sowohl primäre als auch sekundäre Waffensysteme zur Verfügung. An den beiden Seiten des Rumpfes waren im typischen Verbindungsfeuer-Modus zwei RG-9-Laserkanonen von Borstel befestigt, die jeweils von ihren Angelpunkten aus gesehen, eine Auf- und Abwärtsbewegung von 60 Grad verrichten konnten. Eine zweite Waffenreihe bestand aus zwei HM-6-Vibroraketenwerfern, die jeweils in zwei Batterien zu je sechs Sprengköpfen vorhanden waren. Geschützt wurde der Jäger von einer titaniumverstärkten und abweisenden Hülle, das zusätzlich vom Bug bis zum Heck von einem Schutzschild von eingebauten Z-9-Schildgeneratoren umgeben war. Zudem verfügte der A-Flügler über eine hochentwickelte Avionik, zu welcher ein leistungsfähiges Störsystem gehörte, welches gegnerische Systeme behinderte und Feindziele vor dem Angriff blendete. Bei größeren Schiffen erwies sich diese Funktion hingegen als wirkungslos und wirkte sich in solchen Fällen sogar nachteilig für den A-Flügler und seinem Piloten aus, da die vom A-Flügler ausgehenden Frequenzen ein deutliches Spürsignal absondern, das Sensoren von größeren Schiffen auszuwerten vermochten.

A-Flügler-Übersicht

Ursprünglich wurde das Schiff für Begleitschutzaufgaben konzipiert, bewährte sich jedoch schnell bei Überraschungsangriffen auf feindliche Stützpunkte und Raumschiffe. Von erheblichem Vorteil war dabei die enorme Unterlichtgeschwindigkeit des A-Flüglers, die rasante 120 MGLT erreichte und somit sogar schneller war als die imperialen TIE-Abfangjäger, die 110 MGLT erreichten. Die Beschleunigung wurde von einem Satz J-77 „Ereignishorizont“-Triebwerken ermöglicht. Innerhalb einer planetarischen Atmosphäre erreichte der A-Flügler sogar eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 1.300 Kilometer pro Stunde, wobei in stellarer Umgebung auch die stabilisierenden, sehr reduzierten und vertikal ausgerichteten Flügel eine wichtige Rolle spielten. Die große Geschwindigkeit und Wendigkeit wurde jedoch mit einer relativen hohen Verwundbarkeit erkauft: Die hohe Kanzel des Cockpits setzt den Piloten nahezu ungeschützt feindlichem Feuer aus. Außerdem waren nur sehr erfahrene und talentierte Piloten in der Lage, die empfindlichen Bedienelemente des Jägers optimal zu nutzen, um in den Vorteil der hohen Manövrierfähigkeit des A-Flüglers zu kommen.

Geschichte[Bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung des A-Flügel-Sternenjägers resultierte aus der in der Schlacht von Yavin gewonnenen Erfahrung, dass die Schiffe der Rebellen denen des Galaktischen Imperiums zwar überlegen waren, diese jedoch den Imperialen zahlenmäßig weit unterlegen waren. Somit wurde der Ruf nach einem wirkungsvollen Abfangjäger zur Unterstützung der Rebellenschiffe laut, welcher bei Angriffen diesen quasi den Rücken freihalten konnte.

General Dodonna entwickelte gemeinsam mit Walex Blissex, einem ehemaligen Ingenieur bei Kuat Systems Engineering, einen neuen Abfangjäger. Beiden war klar, dass die Entwicklung, welche unter strengster Geheimhaltung durchgeführt wurde, unter keinem guten Stern stand: Die Rebellen waren auf der Flucht vor dem Imperium, welches nach der Vernichtung des ersten Todessterns mit einer gnadenlosen Jagd auf die Rebellen-Allianz begonnen hatte. So waren finanzielle Mittel ebenso knapp wie ausreichende Teile. Dieser Umstand bewirkte, dass man bei der Entwicklung vielfach auf bereits bestehende Systeme und gebrauchte Teile zurückgriff. Da der A-Flügler jedoch nahezu vollständig in Handarbeit gebaut wurde, lief die Produktion nur sehr schleppend an.

Auch konnte die hohe Geschwindigkeit und die extreme Manövrierfähigkeit nicht über entscheidende Nachteile hinwegtäuschen: Der A-Flügel-Sternenjäger war schwierig zu steuern, hatte keinen eigenen Astromechdroiden und war aufgrund der hohen Anordnung des Cockpits verwundbar. Dennoch sollte der erste Einsatz dem neuen Sternenjäger einen großen Erfolg bescheren.

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Durch die langsame Produktion konnte in der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY nur eine einzige Staffel von A-Flüglern eingesetzt werden. Die A-Flügel-Jäger konnten sich jedoch erfolgreich gegen die imperiale Flotte behaupten. Insbesondere im Einsatz gegen die inzwischen auch vom Imperium entwickelten TIE-Abfangjäger hatten die Rebellen nun ein ebenbürtiges Schiff in der Schlacht aufzubieten.

Während der Schlacht kämpfte sich ein schwer beschädigter A-Flügler, gesteuert von Arvel Crynyd, durch das feindliche Sperrfeuer der Exekutor und raste in die Brücke des Supersternzerstörers, dem Sekunden vorher die wichtigen Schilde ausgefallen waren. Dabei wurden die wichtigsten Steuerungsfunktionen zerstört, sodass die somit führerlose Exekutor daraufhin den zweiten Todesstern rammte und explodierte.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]