Tycho Celchu

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Tycho-Portrait.jpg
Tycho Celchu
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Volk:

Alderaaner

Geschlecht:

männlich

Hautfarbe:

Hell

Haarfarbe:

Hellbraun

Augenfarbe:

Blau

Körpergröße:

1,73 Meter

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

21 VSY

Heimat:

Alderaan

Beruf/Tätigkeit:
Dienstgrad:

General

Einheit(en):

Renegaten-Staffel

Zugehörigkeit:

Tycho Celchu (/'taɪko 'sɛltʃu/)[1] war ein Pilot der Renegaten-Staffel und Sohn eines alderaanischen HoloNetz-Magnaten, der auf Alderaan aufwuchs und später, im Laufe seines Lebens, die Alderaanerin Winter heiratete. Ausgebildet von dem Galaktischen Imperium, desertierte er in Folge der Zerstörung seines geliebten Heimatplaneten durch den Ersten Todesstern und dem damit verbundenen Mord an seiner kompletten Familie, um sich der Allianz zur Wiederherstellung der Republik anzuschließen. In der elitären Renegaten-Staffel nahm er an den entscheidenden Schlachten, von Hoth und von Endor, teil und konnte diese überleben.

Als er in imperiale Gefangenschaft geriet, versuchte Ysanne Isard ihn auf der Lusankya zu brechen und einer Gehirnwäsche zu unterziehen, doch zeigte er sich als resistent gegenüber den Methoden und wurde unter großer Vorsicht wieder in die Neue Republik eingeführt. Als Mitgründer der wiedereröffneten Renegaten-Staffel spielte er im Bacta-Krieg gegen Ysanne Isard und gegen den Kriegsherren Zsinj eine nicht unerhebliche Rolle. Obwohl er in der Folgezeit von vielen Rebellen stets als Agent des Galaktischen Imperiums geächtet wurde, leistete er immer gute Arbeit und rettete dem ein oder anderen Renegat mehrfach das Leben. Als er schließlich angeklagt wurde Corran Horn getötet zu haben, schien es das Schicksal, trotz seiner Unschuld, schlecht mit ihm zu meinen. Erst als der wiederaufgetauchte Corran ihn vollkommen entlastete, löste sich die Vermutung eines geheimen Schläfers in Luft auf. Später wurde er ein General der Galaktischen Föderation Freier Allianzen.

Biografie[Bearbeiten]

Imperialer Pilot[Bearbeiten]

Tycho wurde auf Alderaan geboren und hatte den Chef der NovaCom als Vater. In seinen Kindheit hatte er eine Beziehung mit Nyiestra, die er seit Kindesbeinen an kannte und später in die Liebe überführte.[2] In einer Gegend um einen bekannten Wasserfall, hatte NovaCom eine Repulsorlift-Hütte, bei der einen Tag verbrachte und unglaublich schöne Erinnerungen mit sich trug.[3] Wie viele junge Männer in seinem Alter, trat auch er in eine imperiale Akademie ein. Nach seinem ersten Dienstjahr wurde er in der Dienstkette befördert, was ihm erlaubte Nyiestra zu heiraten und schließlich eine Familie zu gründen.[2]

Er wurde in der Folge von Soontir Fel auf Prefsbelt IV ausgebildet und traf auch auf Derek Klivian und Biggs Darklighter, mit denen er sich schnell anfreundete. Tycho war schon damals ein erstklassiger Pilot, wenn es ihm auch verhindert blieb Fel in einer Simulation zu besiegen.[4] Der Baron hatte ihm stattdessen Rückhalt gegeben, als Celchu den Kadetten Laine vor seinen Augen schlug, nachdem Laine Celchus Heimatplaneten Alderaan und seine Herkunft verunglimpfte. Allerdings wurde Celchu anschließend von Soontir Fel zurechtgewiesen, dass er nun dem Imperium und nicht mehr Alderaan diente. Nur kurze Zeit darauf wurde er zum Leutnant befördert, doch desertierten seine Freunde Klivian und Darklighter zur Rebellen-Allianz.[5] Anschließend stationierte das Imperium ihn direkt nach seinem Abschluss an der Akademie auf einem imperialen Schlachtschiff.[6]

Einige Zeit darauf hielt er Kontakt zu seiner Familie, die ihm zu seinem 21. Geburtstag gratulierte, als der Superlaser des Ersten Todessterns seine Heimat Alderaan zerstörte. Erst später fand Tycho heraus, dass der Abbruch der Leitung an dieser für ihn gravierenden Tatsache gelegen hatte und nicht etwa an einem einfachen Verbindungsfehler, wodurch ihm klar wurde, dass er damit seine gesamte Familie verlor. Bitter enttäuscht und wütend auf das Imperium schloss sich Tycho kurze Zeit später der Allianz an[2], die er nun mit frischen Erkenntnissen über das Imperium versorgte.[6]

Pilot der Renegaten-Staffel der Allianz[Bearbeiten]

Kampf gegen das Imperium[Bearbeiten]

Tycho wird verhaftet.

Auf Dantooine versuchte Celchu sich mit dem Rebellen Luke Skywalker zu treffen, doch als Tycho von den Imperialen dort gefangen genommen wurde, entschied sich Luke dafür, den Alderaaner zu befreien und zu retten. Mithilfe von Düsenschlitten gelang es ihnen, Bombardements ankommender TIE-Bomber auszuweichen und schließlich beim Landepunkt der Rot-Staffel anzukommen, bevor die Gruppe durch den Hyperraum entkommen konnte.[7] Anschließend führte sein Weg in ebendiese Renegaten-Staffel, bei welcher er aufgenommen wurde und wo sich eine starke und vertrauliche Freundschaft zwischen ihm und Wedge Antilles entwickelte.[4]

Die Piloten der Renegaten-Staffel

Sein Kenntnisstand über einen Entführungsversuch einiger Wissenschaftler von dem Planeten Ralltiir, ausgeführt von einer imperialen Spezialeinheit, sollte sich bezahlt machen. Durch die gegebene Vorwarnung konnte die Renegaten-Staffel das Wissen über die Entwicklung eines neuartigen, sehr starken planetaren Schild nicht in imperiale Hände fallen lassen und die Forscher evakuieren.[7]

Die Renegaten-Staffel hatte bereits ihre Einsatz bei den Scharmützeln auf Tatooine, Barkhesh und Chorax sowie bei der Blockade auf Yavin IV und dem Scharmützel auf Corellia. Dabei bleibt jedoch nicht näher beziffert, ob, wie und wo Celchu bei den Operationen mit involviert war. Nach dem Scharmützel von Gerrard V hatte die Renegaten-Staffel die imperiale Spitzenpilotin Kasan Moor aufgenommen, die wie Celchu nach der Zerstörung ihrer Heimat die Seiten wechselte und überlief. Nur kurz nach seiner Desertion sah sich die Renegaten-Staffel im Einsatz gegen Moff Kohl Seerdon.[8] Als Celchu der Renegaten-Staffel beitrat, führte er auch eine Einheit an, derer es gelang, einen VT-49 Decimator für die Rebellion zu kapern.[9]

Die Offensive gegen Seerdon begann mit dem Angriff auf den Jade-Mond, die Auseinandersetzungen bei Balmorra, Kile II, Kessel, im Ison-Korridor, bei Taloraan, Fest, Chandrila und Sullust folgten darauf. Letztendlich wurde der Bactaplanet Thyferra angegriffen und der imperiale Moff bei den Kampfhandlungen getötet.[8]

[10]

Als die Rebellen-Allianz die Echo-Basis auf Hoth errichtete, wurde die gesamte Renegaten-Staffel auf die Eiswelt verlegt, wobei zur gleichen Zeit Celchu den Rang eines Hauptmanns erreichte.[11] Während seiner dort stationierten Zeit spielte er das ein oder andere Mal Sabacc mit dem Corellianer Han Solo, wobei er allerdings zumeist verlor.[12] Als der geheime Standort von dem Galaktischen Imperium entdeckt wurde, kämpfte er mit der Renegaten-Staffel in der Schlacht von Hoth, um letztlich den Rückzug der Rebellen zu decken und zu unterstützen.[13] Er flog dabei mit seinem Bordschützen Tarn Mison unter dem Codenamen Renegat Fünf.[14]

Als nach der Schlacht Han Solo auf der Wolkenstadt in Karbonit eingefroren und an Boba Fett ausgeliefert wurde, verlegte Luke Skywalker die Staffel. Die Renegaten errichteten auf dem Mond Kile eine Basis, um von dort Gall anzufliegen, wo sich der Kopfgeldjäger samt Solo befand. In der Operation flogen die Renegaten gegen 144 TIEs, während Dash Rendar, Lando Calrissian und Chewbacca im Millennium Falken die Sklave I versuchten zu infiltrieren, was ihnen nicht gelang. Obwohl die Staffel abermals in zahlenmäßiger Minderheit kämpfte, verrichteten sie einen guten Job, bevor sie sich vor den Massen an imperialen Jagdmaschinen zurückzogen.[15]

Angriff auf den Zweiten Todesstern[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht von Endor
Sein Helm mit dem Phönix der Allianz

Obwohl bei Bothawui die Pläne des Zweiten Todessterns erfolgreich gestohlen werden und über Kothlis entschlüsselt werden konnten, befanden sie sich noch nicht in Sicherheit. Schließlich mussten die Pläne von der Mercury zur Independence gebracht werden, wobei die Renegaten-Staffel, die sich auf dem MC80-Heimat-Eins-Sternkreuzer befand, maßgeblichen Anteil daran hatte, dass Ace Azzameen die Pläne vor der Ankläger und der Exekutor sichern konnte. Für die Rebellen-Allianz war es nun von Dringlichkeit, den angeblich nicht einsatzbereiten Todesstern anzugreifen.[16]

Aber nur einige Zeit darauf, waren die Renegaten erneut bei einer Skywalker-Mission gefragt. Die von Prinz Xizor gefangen genommene Prinzessin Leia wurde von Luke, Dash und Lando von Coruscant befreit. Bei ihrer Flucht sorgte die Renegaten-Staffel erfolgreich für Ablenkung und Deckung, sodass die Rebellen letztlich fliehen konnten, was zudem von Darth Vaders Angriff auf Xizor begünstigt wurde.[15]

Die Renegaten-Staffel wurde dabei der Hauptflotte der Rebellen zugeteilt, wobei Celchu in der Grün-Gruppe als ein A-Flügler volontierte.[17] Grün-3 sollte dabei Lando Calrissian an Bord des Millennium Falken decken.[18] Bei der Schlacht von Endor geriet die Rebellenstreitmacht allerdings in eine Falle des Imperators, sämtliche Schiffe wurden von einer gigantischen Armada des Imperiums auf der einen Seite an der Flucht gehindert, auf der anderen befand sich ein einsatzbereiter und bestens geschützter Todesstern. Folglich war ein bitterlich tobender Kampf zwischen beiden Mächten das Ergebnis. Als es dem Bodentrupp auf Endor gelang, den Generator zu zerstören, begann sofort der Anflug auf das Innere der Kampfstation.[19] Dabei steuerte auch Celchu seinen A-Flügler Richtung Hauptreaktor des Todessterns,[18] als Flügelmann Wedges.[20] Als sich die Möglichkeit anbot, einen Weg wieder zurück zur Todessternoberfläche einzuschlagen, um so einige der verfolgenden TIEs heraus zu locken, nahm Tycho diese wahr. Schließlich wurde die Kampfstation von Wedge Antilles und Lando Calrissian zerstört sowie die Schlacht gewonnen, sodass er anschließend für seine Verdienste bei der Schlacht einen Endor-Aufnäher für seine Uniform erhielt.[13]

Bakura und die Kämpfe danach[Bearbeiten]

Nur kurz nach der Schlacht von Endor erhielt die Rebellen-Allianz eine Nachricht, dass die imperiale Welt Bakura von fremden Invasoren angegriffen wurde, woraufhin die Renegaten-Staffel ausgeschickt wurde. Bei Bakura angekommen, wütete eine Schlacht zwischen den Verteidigungstruppen und den Eindringlingen, bei derer Tycho und die anderen Renegaten dem Imperium, das unter Führung Pter Thanas’ nur widerwillig die Hilfe annahm, halfen. Dabei gelang es ihnen, die Angreifer, die sich als die Ssi-ruuk aus den Unbekannten Regionen herausstellten, zu vertreiben, allerdings brach das Imperium noch während der Schlacht seinen Waffenstillstand und konnte die Flurry bei der Schlacht von Bakura zerstören. Nach dem Kampf wurde die imperiale Verwaltung bei einem Aufstand auf Bakura entfernt und auch die imperialen Truppen mussten gegenüber der Rebellion kapitulieren.[21] Während seines Aufenthalts auf Bakura verbrachte Celchu einige Zeit mit Prinzessin Leia Organa, eine Alderaanerin und einzig verbliebene des dortigen königlichen Hauses, die er zuvor schon kennenlernte und mochte.[12]

Eine Woche nach dem Erfolg bei Endor kehrte Tycho mitsamt den anderen Renegaten zurück auf den Waldmond. Zusammen mit Wes Janson sollte er eine offenbar dort verbliebene imperiale Randpatrouille im tiefen Wald aufspüren, die sich dort nach Ewok-Berichten befand. Dabei stießen sie jedoch auf einen riesigen Gorax, der die Imperialen getötet hatte und nun Tycho und Wes angriff. Ihnen gelang es aber, die Gefahr und das Biest zu töten, indem Celchu es ablenkte und Janson es mit einem gezielten Schuss erlegte. Da sie ihren Auftrag erfüllten und herausfanden, was mit der Spürtruppe passierte, sollten sie sich nun mit Wedge Antilles und Luke Skywalker treffen. Celchu, Antilles, Janson, Skywalker und Ten Numb sollten nun das Corellia-System bereisen und dort nach Verschiebungen, die durch die Schlacht von Endor entstanden, Ausschau halten. Dabei suchten sie, erfolglos, nach Beweisen für imperiale Tätigkeiten auf Corellia. Als sie sich in Coronet in einer Cantina entspannen wollten, wurden sie von einem Sturmkommando des imperialen Generals Weir überraschend angegriffen, wobei Celchu eine sich bietende Situation nutzte, um Richtung Hangar zu flüchten. Im Hangar angekommen, versuchte Celchu sämtliche Sternenjäger startklar zu machen, doch scheiterte er an Numbs B-Flügel-Sternenjäger, da dieser keinen Astromech-Droiden zur Verfügung hatte, den er benötigte. Als Tycho mit seinem A-Flügler startete und die X-Flügler, die ihm folgten, zu seinen Kollegen brachte, waren bereits die imperialen Transporter überraschend wieder von der Oberfläche verschwunden.[23]

Im Kampf mit seinem A-Flügel-Sternenjäger

Numb wurde unterdessen von Weir gefangengenommen und verschleppt, da dieser jedoch einen Peilsender aktiviert hatte, verfolgten die Renegaten das Signal und wurden auf dem Flug von merkwürdigen selbstzerstörenden TIE-Jägern angegriffen, die sich anschließend auch auf den Zivilverkehr stürzten. Letztlich verloren sie bei diesem Intermezzo das Signal ihres Kollegen, aber durch Hilfe R2-D2s konnten sie Weirs und Numbs möglichen Aufenthaltsort auf Tralus ausfindig machen und dort tatsächlich ein Tunnelnetzwerk vorfinden. Nachdem die Renegaten frühzeitig bei dem Infiltrierungsversuch entdeckt wurden, evakuierte Weir seine Basis aus Respekt vor dem Jedi Luke. Die Gruppe begann sich anschließend zu teilen, um einerseits Numb aufzufinden, während Antilles und Celchu in TIE-Jägern den im TIE-Abfangjäger flüchtenden Weir anzunehmen versuchten. Antilles konnte ihn dabei abschießen und anschließend stellen, während Celchu die anderen feindlichen TIE-Jäger ausschaltete. Zwar befand sich Weir nun in Gefangenschaft, doch war ihr Kamerad Numb in der Gefangenschaft gestorben.[23]

Undercover auf Cilpar[Bearbeiten]

[24]

Celchu geriet in erste Kampfhandlungen, als ihre geheim aufgeschlagene Basis auf Cilpar von TIE-Jägern entdeckt und angegriffen wurde. Dabei wurde Wes Janson abgeschossen, konnte aber von Celchu aufgefunden und behandelt werden. In einer Höhle auf eine Abholung wartend, trafen sie schließlich auf ihre bereits erwartete Kontaktperson der Mission, Winter. Die Neue Republik nahm an, dass Moff Boren Tascl zur Allianz überläuft, allerdings änderte sich die Lage nach der Schlacht von Endor signifikant und er wandte sich sogar gegen sie. Deshalb wurde Celchu mit einer imperialen Uniform verkleidet in die Basis auf Cilpar ausgeschickt, um wichtige Dinge in Erfahrung zu bringen.[20]

Celchus TIE-Jäger wurde offensichtlich von seiner eigenen R2-Einheit abgeschossen.

Als ein neuer Offizier verschaffte Celchu sich Zutritt zu der Basis, wo er in einen kleinen Zwist mit dem Piloten Petro geriet, der seine Herkunft von Alderaan verdammte. Als geradewegs ein Alarm ausgelöst wurde, steuerte er im Luftkampf gegen Sternenjäger der Cilpari-Gegenbewegung einen TIE-Jäger, wobei er von seiner eigenen, sich in seinem T-65 X-Flügler befindlichen R2-Einheit abgeschossen wurde, welche zuvor schon zwei TIE-Jäger eliminierte, nachdem Celchu mit ihm kommunizierte, um Antilles informieren. Da Tycho sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz in Sicherheit brachte, überlebte er und musste sich durch die Dschungellandschaft zu einem imperialen Versorgungsstützpunkt schlagen, wo er auf ein mobiles Fahrzeug gebracht wurde. Dort traf er auch auf Winter, die als vermeintliche Leia Organa festgehalten wurde und ihm erklärte, dass sie seinen Sternenjäger steuerte und ihn abschoss.[20]

Celchu wurde von den Imperialen, nach dem Tod von Offizier Grode, infolgedessen befördert und führte so den Luftkampf gegen die Renegaten an. Dieses Mal jedoch wandte er sich sofort gegen die Imperialen und half der Renegaten-Staffel, dass diese Winter aus der Gefangenschaft befreien und das Führungspersonal der Imperialen festnehmen konnten. Als Celchu mit Winter als Co-Pilotin die Lambda-Fähre zu ihrem Stützpunkt zurück flog, fand er Interesse an der Schönheit. Zudem wurde mit Loro ein neues Staffelmitglied aufgenommen, die nun Celchu sein X-Flügler zurück flog.[20]

Projekt Phantomschiff[Bearbeiten]

Tycho ist in einer Schlägerei mit Personen der Ante-Endor-Gesellschaft

Über Mrlsst wurde die Staffel bei einer Eskorte für einen Konvoi von einem Interdictor-Klasse Sternenzerstörer, der Dominator abgefangen und sofort in einen Raumkampf mit TIEs verwickelt. Die Renegaten konnten dabei den Sternenzerstörer durch ein geschicktes Manöver erheblich schwächen und die Gravitationsprojektoren zerstören sowie den schwer getroffenen Konvoi weiter zu seinem Ziel eskortieren. Celchu überwachte anschließend die Ausladung und ging danach auf den Weg um sich mit Derek Klivian, Plourr Ilo und Dllr Nep zu entspannen, während sich Wedge Antilles mit den Anführern der Mrlsst Akademie über das Phantomschiff Projekt unterhielt und als Vertreter der Neuen Republik teilnahm. Auf dem Weg dorthin hörte er auf eine Rede der Ante-Endor-Gesellschaft, die die Geschehnisse bei der Schlacht von Endor leugnete, und legte sich wutentbrannt in einer Diskussion mit diesen an. Als Celchu anschließend nicht seine Meinung zurücknahm, wurde er durch eine Überzahl der AEG-Mitglieder zusammengeschlagen. Ihm gelang es zwar, drei der vier Personen allein zu überwältigen, doch wurde er dann von hinten niedergeschlagen. Nur ein herbeigeeilter Jedi konnte den Angreifer im letzten Moment mit dem Lichtschwert erblinden lassen und Celchu damit das Leben retten. Ohne den Jedi erkannt zu haben, ging er anschließend in die Bar und traf sich mit den Renegaten. Dabei bekam er von der Studentin Koyi Komad erklärt, dass es sich bei dem Jedi um einen Geist handelte.[25]

Wedges Konferenz, bei dem er dem Mörder seiner Eltern, Loka Hask, gegenüber stand, blieb erfolglos, da die AEG die Datenkarten mit den Projektdetails stahl. Jedoch zeigte ein Hologramm Tycho als den Täter, der sich bei dem verwundeten Wes Janson im Krankenhaus aufhielt. Gerade noch rechtzeitig traten sie die Flucht vor den Sturmtruppen an und konnten Wes in Sicherheit bringen, von wo sie auch die Unschuld Tychos bewiesen und den wahren Täter, Professor Rorax Falken, ausfindig machten. Celchu befahl, dass eine Gruppe die Datenblätter stehlen sollte, während er in einer anderen Gruppe den eingesperrten Wedge zu retten versuchte. Doch dieser wurde bereits von demselben Geist befreit, der Celchu zuvor half. Antilles brachte in Erfahrung, dass das Phantomschiff-Projekt lediglich ein aufgesetztes war, um vom Galaktischen Imperium Geld einzutreiben. Als das Labor Falkens in die Luft gesprengt wurde, tauchte Hask mitsamt der Dominator auf. Die mit Kurs auf Mrlsst fliegenden Jäger konnten von Celchu und den Renegaten dort abgeschossen werden. Im Orbit des Planeten erkannte man unterdessen die Situation, dass durch die Aktivierung eines Gravitrionpolarisators die nur scheinbar zerstörte Station und der Sternenzerstörer der Interdictor-Klasse zerstört werden könnten. Nach der Auslösung dessen verschwanden die Objekte in einem Schwarzen Loch.[25]

Einsatz auf Tatooine[Bearbeiten]

Das Ziel der Begierde: Der umgebaute Strike-Kreuzer Eidolon

Sechs Monate nach der Schlacht von Endor wurde die Renegaten-Staffel nach Tatooine befehligt. Nach dem Tod des Verbrecherlords Jabba Desilijic Tiures brach ein Kampf zwischen rivalisierenden Gangs aus, um die Herrschaftsbereiche neu zu verteilen. Der offizielle Grund für die Reise der Renegaten-Staffel nach Tatooine war ein Empfang auf Huff Darklighters Anwesen zum Todestag seines Sohnes Biggs. In Wirklichkeit wurde die Renegaten-Staffel nach Tatooine geschickt, um der Geheimdienstagentin Winter bei der Beschaffung einer imperialen Diskette im Besitz Huff Darklighters behilflich zu sein. Tycho schien es vorherzusehen auf Winter zu treffen, und war von ihr bereits fest ergriffen. Tycho, Winter, Wedge Antilles und Elscol Loro befanden sich auf dem Empfang, während die anderen Piloten der Renegaten-Staffel zusammen mit Kapp Dendo einen Angriff auf das Darklighter-Anwesen inszenieren sollten. In dem dadurch entstehenden Durcheinander wollte Winter die Diskette aus Huffs Tresor stehlen. Celchus Verabredung für den Abend war Winter, worüber er sich sehr freute. Seine Flirtversuche wurden jedoch von ihr wenig beachtet, und er wurde immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.[26]

Bevor die Renegaten-Staffel jedoch den Scheinangriff starten konnte, griffen Kriminelle im Dienste Firith Olans das Anwesen an und stahlen die Diskette. Nach einer missglückten Verfolgungsjagd, wobei Celchu und Winter gerade noch entkommen konnten, kehrten die Piloten zu Huff Darklighter zurück, der ihnen nach ein bisschen Überredungsarbeit eine Kopie der Diskette aushändigte, die Daten über ein experimentelles Schiff, die Eidolon, beinhaltete. Das Schiff war direkt mit der Macht auf Tatooine verbunden, weswegen jeder der Verbrecher nach dem Standpunkt des Schiffes suchte. Der Renegaten-Staffel war es gelungen, Firith Olan und den Standpunkt der Diskette herauszufinden und anzugreifen. Die Gegenwehr zahlreicher TIE-Jäger reichte allerdings nicht aus, um die Renegaten abzuhalten. Als sie den flüchtenden Olan bis in den Orbit verfolgten, wurden sie von TIEs überrascht. Olan konnte dabei einem speziellen "Victory"-Zerstörer, der Harrow, entkommen. Tycho und die anderen folgten ihm nach Ryloth zum Raumhafen von Kala'uun. Cazne'olan, das Oberhaupt des dort ansässigen Olan-Clans, verweigerte Firith Olan dort die Zuflucht. Stattdessen wurde Firith an den Sieger eines Wettbewerbs zwischen Rebellen und Imperialen übergeben, welches die Spezialkräfte des Imperiums gewinnen konnten. In der Zwischenzeit jedoch hatte der imperiale Kapitän Marl Semtin bereits Olan durch Bestechung des Hafenmeisters befreien und mit ihm zur Eidolon auf Tatooine fliehen können. Aus Wut darüber schlossen sich die Spezialkräfte den Renegaten an und flogen allesamt zurück nach Tatooine, um Olan und Semtin zu stoppen.[26]

[27]
Tycho und Winter küssen sich.

Als man den Standort der Eidolon ausfindig machte, entbrannte sofort ein Luftkampf gegen die Sternenjäger der Renegaten-Staffel, während die Spezialkräfte die Basis eroberten und Semtin ausschalteten. Tycho wurde im Luftkampf schwer getroffen, ließ den Jäger allerdings auf Kollisionskurs mit einer TIE-Sternenjägerformation zusteuern, bevor er sich rechtzeitig durch den Schleudersitz in Sicherheit brachte. Winter hörte während des Gefechts stets mit und dachte, Celchu wäre bei der Mission ums Leben gekommen, und bemerkte dabei, dass sie etwas für Tycho fühlte. Durch eine abermalige Befehlsmissachtung Elscol Loros, die sich aber als äußerst erfolgreich zeigte, konnte die Harrow durch Protonentorpedobeschuss zerstört werden. Anschließend wurde die Eidolon-Basis an die Regierung Tatooines übergeben. Zu guter Letzt erhielt Tycho bei seiner Rückkehr einen kräftigen Kuss von Winter.[26]

Bürgerkrieg auf Eiattu[Bearbeiten]

Tycho und Wedge Antilles beim Empfang auf Eiattu VI.

Bei Tychos nächstem Einsatz konnte die gesamte Renegaten-Staffel auf neues Personal bauen, welches die die Staffel auf ihre vollständige Stärke brachte. Celchu und Antilles trafen sich anschließend mit Duke Gror Pernon von Eiattu, wo seit kurzer Zeit Bürgerkrieg herrschte. Dabei kam heraus, dass Plourr Ilo in Wirklichkeit Isplourrdacartha Estillo, die Prinzessin Eiattus, war. Auf Eiattu angekommen, machte sich ein Teil der Renegaten auf dem Weg zu einer Erkundungstour, wobei sie in einen imperialen Hinterhalt gerieten. Celchu und Antilles sowie Plourr und Rial Pernon sorgten für Luftunterstützung und vertrieben die Angreifer, doch konnten sie die Renegaten nicht aufnehmen und kehrten um. Die übrigen Renegaten wurden auf ihrem Weg von Imperialen verhaftet. In der Hauptstadt angekommen, erfuhr Tycho, dass angeblicherweise die Prinzessin in großer Gefahr stand, sodass sie sich auf den Weg machten, sie zu finden. Als sie auf Plorr und Rial trafen, hatten diese sich geradewegs gegen eine Gruppe Attentäter behauptet und das Bataillon der Volksbefreiung griff die imperiale Bastion auf dem Planeten an. Entschlossen, dem BDV zu helfen, kamen die übrigen Piloten der Renegaten-Staffel dem Widerstandskämpfern zur Hilfe und retten so einigen Männern das Leben.[28]

Der Angriff des BDV war jedoch nur eine Finte des Imperiums, da der Anführer, Plourrs angeblicher Bruder Harrandatha Estillo, in Wahrheit ein imperialer Spion mit eingepflanzten Erinnerungen des echten Harran war. Als folglich die Truppen unter heftiges Turbolaserfeuer gerieten, konnten ihnen gerade noch rechtzeitig Tycho, Plourr und Wedge helfen. Nachdem Plourr ihren falschen Bruder stellte, wollte dieser nicht einsehen, dass er nicht der echte Harran war und wurde von ihr ausgeschaltet. Währenddessen hatte Nrin Vakil die Chance genutzt und die restlichen Piloten aus dem Gefängnis befreit. Folglich musste Tavira aufgeben und von Eiattu fliehen, während Plour als neue Herrscherin vorerst auf ihrem Heimatplaneten blieb. Die Chance zurück zur Renegaten-Staffel kehren zu können, blieb ihr jedoch nicht verwehrt.[28]

Noch auf Eiattu erhielt die Renegaten-Staffel den Auftrag, den verschollenen bothanischen Transporter Starfaring zu finden. Dieser war durch einen Fehler in der Navigationssoftware im Malrev-System aus dem Hyperraum gekommen und dort auf dem vierten Planeten abgestürzt. Dort wurde die Staffel von TIE Sternenjägern angegriffen, wobei Wedge Antilles abgeschossen wurde und fortan als vermisst galt. Tycho und die anderen Piloten entdeckten nach dem Gefecht die Starfaring, wo sie sich bei einem Lagerfeuer mit Bothanern unterhielten, bevor eine Rangelei ausbrach.[29]

Suche nach der Starfaring[Bearbeiten]

Tycho sieht sich mit Irrukiine auseinandergesetzt.

In noch der gleichen Nacht träumte Celchu schlecht, bevor das Camp von Irrukiine, mit imperialen Blastern bewaffnete Eingeborene von Malrev IV, angriffen wurde. Nrin kämpfte sich den Weg zu seinem Jäger frei und konnte verhindern, dass das Lager überrannt wurde. Celchu übernahm anschließend die Abendwache. Am nächsten Morgen führte Celchu eine Gruppe an, um ihren Captain Girov Dza'tey zu suchen und Antilles zu finden. Unterdessen stellte sich heraus, dass der Hyperraumantrieb des Mon-Calamari-Sternkreuzers nicht versagt, sondern sabotiert wurde, sodass man nun gegenüber den Bothanern misstrauisch war. Mitten im Dschungel stieß die Gruppe, derer auch einige Bothaner beiwohnten, auf einen alten Sith-Tempel. Bei dem Überfall der Irrukiine erhielten sie unerwartete Hilfe von Wedge, der im Sith-Tempel gefangen gewesen war, sich jedoch befreien konnte. Zuvor schon forderte Tycho die Gruppe auf, sich zurückzuziehen. Dabei mussten sie Dllr zurücklassen, der den Sith-Tempel betrat und auf Cartariun, ein ehemaliger imperialer Techniker, der unter dem dunklen Einfluss der Sith-Magie stand, traf. Nachdem Dllr sich nicht bekehren ließ, wurde er scheinbar getötet.[29]

Celchu, Antilles und Janson nutzten die sich bietende Möglichkeit, sich von den Bothanern zu distanzieren, um eine Erkundungsmission zu fliegen. Tycho bekundete via Com seinen Kollegen seine Annahme, dass Girov Dza'tey ein Undercoveragent sei und nach der Macht des Sith-Tempels giert. Währenddessen schickte Cartariun der anrückenden Renegaten-Staffel ein riesiges TIE-Geschwader entgegen, das er mit der dunklen Macht steuerte, und Tycho sowie die anderen Piloten herausforderte. Voll auf den Luftkampf konzentriert, merkte Cartariun jedoch nicht, dass sich Dllr mithilfe der Sith-Energie wieder beleben konnte. Dadurch abgelenkt, dass Dllr ihn nun angriff, verlor er die Kontrolle über das TIE-Geschwader, das nun unkontrolliert abstürzte. Gerade als Dllr dabei war, die Macht zu übernehmen, wurde er von hinten durch den bothanischen Captain angeschossen, der ebenfalls die Sith-Energie des Tempels nutzen wollte und Cartariun tötete. Aus dem Tempel nahm Nep Dllr mit Hilfe der Macht Kontakt zu Herian I'ngre auf, welche die Renegaten vor einem Angriff der Bothaner auf sie warnen konnte. Antilles gelang es die übrigen Bothaner für den Angriff gegen Dza’tey zu gewinnen. Während die Renegaten gegen eine Übermacht von TIE-Abfangjägern flogen, kämpften die Bothaner gegen die Irrukiine. Inmitten des Kampfes gelang es Nep, I’ngre durch die Macht hin zu manipulieren, dass sie verletzt ihren beschädigten T-65 X-Flügler steuerte. Als ihre Protonentorpedos zu wenig Wirkung zeigten, entschied sich I’ngre daraufhin, einen Kamikazeangriff auf den Tempel zu fliegen, der dadurch zerstört wurde. Dllr und Herian starben bei der Explosion, genau wie der bothanische Captain.[29]

Die Schlacht um Brentaal IV[Bearbeiten]

Tycho Celchu und Wedge Antilles mit mehreren neuen Piloten der Renegaten-Staffel

Einen Monat darauf, begannen die Renegaten Brentaal IV, im Zuge der Ausweitung der Neuen Republik hinzu den Kernwelten, zu erkunden. Als sie von imperialen Sensoren entdeckt und von TIE-Jägern attackiert wurden, gelang es Celchu und den anderen einige der feindlichen Sternenjäger zu zerstören und die Datenerfassung abzuschließen, um schließlich gemeinsam unversehrt zu ihrer Basis zurückzukehren. Dort begrüßte Tycho die neuangekommenen Piloten der Renegaten-Staffel. Kurz nach der Begutachtung der neuen Piloten begab sich Wedge und Tycho zu Admiral Ackbar, der sie und Horton Salm, Staffelführer des Aggressor Wings, in die nächsten Pläne einweihte. Der Planet Brentaal IV sollte erneut angegriffen werden, um Sate Pestage, dem derzeitigen Anführer des Imperiums, einen Schlag zu versetzen.[4]

Beim ersten Angriff gelang es, eine Basis des Imperiums auf einem der Monde Brentaals einzunehmen. Bei einer Nachbesprechung des Angriffes erfuhren die Piloten, dass sie es bei den Verteidigern mit Piloten des 181. Imperialen Jägergeschwaders zu tun hatten, welches unter dem Kommando von Soontir Fel, dem wohl besten imperialen TIE-Piloten, kämpfte. Das erklärten Celchu und Klivian den jüngeren Piloten anschaulich, um sie auf den neuen Angriff vorzubereiten. Während die Allianz in der Vorbereitungsphase ihre Piloten Aufklärungsflüge fliegen ließ, begann das Imperium damit, ein Bollwerk um die Stadt Vuultin zu errichten. Bei dem Ablenkungsmanöver der Renegaten-Staffel bei dem Kampf um Vuultin und auf Admiral Lon Isoto verlor die Staffel Wes Janson und Ibtisam, während der Aggressor-Wing stattdessen das strategisch interessantere Oradin erobern konnte, nachdem die 181. von dort abgezogen und nach Vuultin zum Schutze Isotos verlegt wurde. Nach der Schlacht besuchte Wedge mit Oberst Salm und Tycho ein Lazarett der Allianz, das in Oradin aufgebaut wurde. Dort erfuhren sie aus erster Hand, was bei Oradin vorfiel, als die 181. die Y-Flügler Salms attackierte.[4]

Nach kurzer Rast in Oradin werden die Renegaten in Alarmstellung versetzt, als eine Flotte des Imperiums auftauchte, welche die wohlhabenden Bürger Brentaals zu evakuieren versuchte. Inmitten des Kampfes verwickelte sich Wedge in ein Gefecht mit Fel, während Celchu sich mit Major Turr Phennir duellierte. Mit der Hilfe Salms BTL-S3 Y-Flügel Sternenjäger gelang es, Fels TIE-Abfangjäger außer Gefecht zu setzen und ihn anschließend gefangen zu nehmen. Auf der Planetenoberfläche hingegen konnten sich Janson und Ibtisam aus der imperialen Gefangenschaft befreien und sogar einige Sabotageakte an imperialen Gebäuden durchführen.[4]

Celchu war anschließend anwesend, als Soontir Fel in die Renegaten-Staffel übernommen und offiziell vorgestellt wurde.[31]

Treffen mit Winter[Bearbeiten]

Im nächsten Monat trainierten die Renegaten hart, wobei Fel sich an die X-Flügler anpasste und Celchu die Fluggruppe 3 anführte, als diese Piraten vertrieben. Nach dieser Mission sollten Celchu und Fel Prinzessin Leia auf ihrer diplomatischen Mission nach Eiattu begleiten. Han Solo und Fel, die sich aus jungen Jahren an der Imperiale Akademie von Carida kannten, unterhielten sich auf dem Flug auf dem Millennium Falken, während Celchu sich mit Leia über Winter unterhielt, welche wie er, scheinbar Gefühle für den jeweils anderen zeigte.[12]

[32]
Tycho Celchu und Winter.

Nach ihrem Empfang auf Eiattu, wurde Celchu zu Organa dirigiert. Als diese leichtbekleidet begann, ihn zu küssen, realisierte er, dass es in Wahrheit Winter war, die als Leias Double der Prinzessin diente. Die Liebelei wurde jedoch schnell unterbrochen, als Maskierte mit Betäubungswaffen Winter angriffen, wobei Celchu sich vor den Schuss warf, nur kurz darauf Winter jedoch ebenfalls außer Gefecht gesetzt wurde, sodass beide fortgetragen wurden. Die Entführer arbeiteten für Tavira, den ehemaligen Moff Eiattus, der sich mit den Verbrechern um Kavil verbündete. Als Celchu, der zuvor verhört wurde, und Winter vor die ehemalige Moff gezogen wurden, erklärte sie, dass ihre Freiheit nur im Tausch, mit einer Unterstützung ihres Regimes durch die Neue Republik, erkauft werden kann, bevor beide in ihre Zellen gebracht wurden. Winter versuchte sich die Schuld für die unangenehme Situation beider zu geben, doch ließ Celchu das nicht zu und wies es zurück, ehe Winter einschlief und Tycho sich daran machte, die Zellentür irgendwie aufzubekommen. Mithilfe seines Gürtels, viel Geschick und der nötigen Erfahrung, konnte er seine Zelle öffnen sowie den Wärter überwältigen. Tycho und Winter schlichen sich anschließend durch den Hangar, schalteten weitere zwei Wachen aus und starteten einen BTL Y-Flügel Sternenjäger. Verfolgt von zahlreichen TYE-Flüglern, versuchte ein von dem Verhör noch immer gekennzeichneter Celchu die Bastarde abzuwimmeln, während Winter in dem Geschützturm des S3-Modells übernahm und einen der Verfolger neutralisieren konnte. Celchus Notfallsignal konnte die über Axxila wachende Renegaten-Staffel aufhorchen, sodass Celchu erleichtert und überrascht gleichermaßen war, als die kurz zuvor nochmal immens gewachsene Bedrohung durch eine komplette Staffel an Bastarden durch die Renegaten, sowie dem ebenfalls aufgetauchten Millennium Falken, beseitigt wurde.[12]

Alsbald sie alle zur Basis der Renegaten-Staffel zurückkehrten, küsste Winter Tycho herzhaft und sie begannen über einander zu frotzeln, in dessen Anschluss Admiral Delak Krennel im Orbit des Systems mit der Reckoning eintraf. Dass Soontir Fel zur Republik überlief, war bislang noch nicht allen Imperialen bekannt, sodass die Renegaten einen Plan schmiedeten, Krennel zu vertreiben. Tycho steuerte bei dem Unterfangen den Y-Flügler, während Fel in der Bordkanone saß und damit eine TIE-Jäger-Patrouille außer Gefecht setzte, die Han Solo mit dem Traktorstrahl des Millennium Falken hinfort zog. Fel nutzte anschließend die Situation dazu aus, das TIE-Comlink zu verwenden, um Krennel im Zuge einer strenggeheimen AT3-Direktive, einer verdeckten Operation Fels, von Axxila fortzuschicken, welcher Krennel nur widerwillig zustimmte, bevor er seinen Sternenzerstörer der Imperium II-Klasse abkommandierte.[12]

Nach der letzten Mission festigte sich die Beziehung Celchus zu Winter, die fortan zusammen die Nächte in Zweisamkeit verbrachten.[33]

Rettung von Sate Pestage[Bearbeiten]

Ein Jahr nach der Entscheidungsschlacht bei Endor, trainierten Celchu und sein Freund Wedge Antilles zusammen im Fitnessstudio und unterhielten sich über dies und das sowie über eine Frau, die in Wedge verschossen war. Als Celchu darauf mit Winter einen Spaziergang machte, schloss er in diesen Soontir Fel mit ein, der traurig darüber war, nicht gänzlich zur Staffel zu gehören und seine Frau sehr vermisste. Am selben Abend gingen Tycho und Winter zusammen mit Antilles und Reina Faleur aus, der Frau um die es im Gespräch vorher ging. Das Dinner wurde jedoch vorzeitig abgebrochen, da Celchu und Antilles zu einer Mission dirigiert wurden.[33]

Die Renegaten trauern um die Pilotin Ibtisam.

Zusammen mit dem Aggressor-Wing Horton Salms und Kapp Dendos Commando Team One sollten die Renegaten nach Ciutric fliegen, um den dorthin von Coruscant gefüchteten Sate Pestage zu retten. Als der Verband dort angriff und sie sich einigen TIE-Jägern auseinandergesetzt sahen, gingen sie geradewegs in eine Falle Krennels, da die Reckoning und der Abfangkreuzer Binder vor Ort erschienen, derer vorerst nur der Aggressor-Wing entkommen konnte. Die Renegaten suchten auf der Oberfläche Deckung und versuchten bei den anschließenden Patrouillen, Erfolge zu landen, um die Anzahl der TIEs zu verringern. Beim Luftkampf mit der ersten Welle von TIE-Jägern kam die Renegatin Ibtisam ums Leben, deren Leiche sie daraufhin auf dem Planeten aufsuchten und sicherten. Anschließend verlagerte sich der Kampf ins Weltraum, wo sich die Renegaten-Staffel mit den TIEs aus Krennels Sternenzerstörer duellierte. Antilles kontaktierte unterdessen Mirax Terrik, deren Ankunft die Renegaten versuchten zu decken, indem sie die Jägermassen dezimierten. Zur selben Zeit sprang auch das Aggressor-Team wieder in das System, das sich ebenfalls durch die Massen an imperialen Sternenjägern kämpfen musste. Nachdem die imperiale Welle abgeschossen werden konnte, versammelten sich sämtliche Streitkräfte der Republik auf der Oberfläche, um einen Angriff auf die Großkampfschiffe zu planen.[33]

Die Renegaten feuerten ihre Protonentorpedos auf die Reckoning und Binder, während sie gleichermaßen die restlichen TIE-Jäger eliminierten. Das sorgte dafür, dass die Imperialen sich zurückzogen und gleicherhand der Renegaten-Staffel das Feld überließen. Die Rettungsmission Pestages war grundsätzlich erfolgreich verlaufen, Pestage befand sich in Gewahrsam der Republik, als die imperiale Bodeninvasion um die AT-ATs voranschritt, entschloss sich Pestage aber gegen eine Rettung, sodass Dendo den Planeten ohne ihn verlassen musste. Im Anschluss dessen wurde Pestage von Krennel exekutiert, Celchu und der Rest der Renegaten-Staffel hielten anschließend in Sicherheit eine Trauerfeier für die verstorbene Mon Calamari.[33]

In der Neuen Republik[Bearbeiten]

In Gefangenschaft des Imperiums[Bearbeiten]

Das Lusankya-Gefängnis an Bord des Supersternzerstörers der Exekutor-Klasse

Nachdem Tycho ein Jahr nach der Schlacht von Endor bereits an mehreren erfolgreichen Missionen mit der Renegaten-Staffel beteiligt war und seine Klasse zeigte, beauftragte man ihn im gleichen Jahr mit der Infiltration von Coruscant. Er sollte einen gekaperten TIE-Jäger, der mit zusätzlichen Sensoreinrichtungen versehen wurde, nach Coruscant bringen, und durch seine imperiale Vergangenheit schien die Aufgabe perfekt auf ihn zugeschnitten zu sein. Nach einigen Wochen auf dem Planeten gänzlich unentdeckt, erhielt er den Befehl, mit dem TIE-Jäger wieder aufzusteigen, um weitere Daten zu einem Frachter zu bringen. Dieser Flug sollte ihm zum Verhängnis werden, da er entlarvt und von Ionensalven außer Gefecht gesetzt wurde. Ysanne Isard nahm den Piloten gefangen und sandte ihn in das bekannte Gefängnis Lusankya, welches auf dem Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse installiert war. Dort versuchte sie ihn mit Hilfe einer Gehirnwäsche in einen ihrer Schläfer-Agenten umzuwandeln, folglich wurde er unter Drogen gesetzt und in einen TIE-Jäger-Simulator gebracht, wo er auf Rebellen schießen sollte, um seinen Willen zu brechen. Sein Hass auf das Imperium war jedoch so groß, dass es Isard nicht gelang, ihn in einen imperialen Agenten zu verwandeln, sodass er für Isard keinen Nutzen brachte und nach Akrit'tar in ein dortiges Gefängnis transferiert wurde.[3]

Nach über drei Monaten der Gefangenschaft gelang ihm die Flucht, die ihn schließlich zur Neuen Republik zurückkehren ließ. Wieder aus den imperialen Händen befreit, wollte ihm aber niemand so richtig Vertrauen schenken, da das Lusankya-Gefängnis weit gefürchtet war, Doppel-Agenten auszubilden. Deswegen hielt ihn Hortan Salm für einen Verräter der Republik und Tycho musste sich einigen Untersuchungen unterziehen, wobei aber keinerlei Spuren von einer Gehirnwäsche nachgewiesen wurden. Trotzdem wurde er streng bewacht und beobachtet, hatte mit Wedge Antilles aber einen hochkarätigen und wichtigen Freund in der Zeit, der von seiner Unschuld und seinen Qualitäten überzeugt war.[3]

Rückkehr in die Republik[Bearbeiten]

Obwohl Celchu strenge Auflagen bekam, akzeptierte er Wedge Antilles Einladung, ein Trainer der neuen Renegaten-Staffel-Einheit zu werden. Dabei flog er auf Seiten der Imperialen gegen eine Reihe neuer Piloten, Corran Horn, Ooryl Qrygg, Nawara Ven und Rhysati Ynr, in der Erlösungs-Übung. Tycho wurde dabei von Wedge auf einen der neuen Renegaten, Corran Horn, angesetzt, den er stark in Bedrängnis bringen konnte. Dennoch wurde der Luftkampf aus einer unscheinbaren Lage beendet, da Tycho, wie auch Corran Horn, nicht damit rechneten, dass eine wiederkehrende Rakete Celchus Jäger vernichtete, während sein Antrieb kurzzeitig stockte. Tycho als guter Verlierer gratulierte danach Corran zu seinem Abschuss. In der Nachbesprechung hinterließ Celchu nachhaltigen Eindruck bei den jungen Piloten, die sofort begannen über seine noch unbenannte Identität nachzudenken. Nicht nur die Renegaten waren glücklich gegen ihn geflogen zu sein, auch Antilles erkannte die Wichtigkeit Celchus bei der Ausbildung seiner Staffel. Als er vor Ackbar trat, um Celchu als seinen Offizier einzustellen, hatte General Salm einiges dagegen, da er ihn immer noch für einen Doppelagenten hielt. Schließlich akzeptierte Tycho Antilles Vorschlag, einen nur mit Trainingswaffen und einem Fernzünder ausgestatteten Z-95 Kopfjäger als Trainingsflieger zu verwenden, wobei er sich im Klaren war, fortan unter noch größerer Bewachung zu stehen. Nachdem Ackbar ihn in die Staffel eintreten ließ, war seine Hauptarbeit an M-3PO, den Staffeldroiden, gebunden.[13]

Tycho Celchu

Schließlich begann die Staffel die ersten Flüge außerhalb des Simulators zu fliegen. Von Corran Horns Fähigkeiten mehr als überzeugt, entschieden Tycho und Wedge sich, ihm Teamfähigkeit beizubringen, indem sie seinen Droiden Pfeifer umprogrammierten und den anderen Kollegen einen Vorteil zu geben. Als Horn davon Wind bekam, war er mehr als aufgebracht und stürmte auf Tycho zu, Tycho hingegen konnte ihn von der Wichtigkeit überzeugen, dass das Team vor dem Einzelnen steht.[13]

Als die Staffel nach Talasea verlegt und auf eine Astronavigationsübung geschickt wurde, steuerte er die unbewaffnete Lambda-Fähre Verboten. Durch den Abfangkreuzer Viper wurde die gesamte Staffel allerdings aus dem Hyperraum gezogen, woraus sich ein Scharmützel im Chorax-System entwickelte. Gegen Ende des Gefechts konnte nur durch Tychos schnelle Reaktion, in derer er seine Zielsensoren mit Corrans X-Flügler verband, sodass der antriebslose Corran zwei der auf ihn zusteuernden Abfangjäger mit seinem Lenkraketenwerfer abschießen konnte, der erste Verlust eines Staffelmitglieds vermieden werden. Nachdem Corran sich ausdrücklich bei Tycho bedankte, wurde die Renegaten-Staffel auf eine Mission zur Rettung der Fregatte Schlacht von Yavin im Hensara-System geschickt. Celchu befand sich auf der Eridain und gab den Renegaten wichtige Anweisungen, nach deren Befolgung sie den Strike-Kreuzer Verwüstung zum Rückzug zwingen konnten.[13]

Einige Zeit später überfielen einige Sturmtruppen im Schutz der Nacht auf Befehl Admiral Devlias, der die Informationen über den Imperialen Agenten Kirtan Loor besorgt bekam, das Lager der Renegaten, da diese die Renegaten-Staffel als ernsthafte Bedrohung ansahen und aus diesem Grund ausschalten wollten. Für einige Piloten führte dieses Intermezzo gerade noch am Tod vorbei, Lujayne Forge hingegen wurde bei dem Überfall getötet, weshalb alle Beteiligten sich für einen Vergeltungsangriff aussprachen. Deshalb flogen Tycho, Antilles und M-3PO zur Heimat Eins, um sich über einen möglichen Racheakt zu beraten. Ihre Wahl fiel dabei auf Vladet, da bis dorthin die Sturmtruppen nachverfolgt werden konnten. Bei der Schlacht von Vladet diente Celchu abermals als Koordinator der Renegaten; als eine Lanzen-Fregatte und ein Carrack-Kreuzer auftauchte, konnte allerdings die Mission nur durch eine Einzelleistung Corran Horns, der sich einer Befehlsverweigerung schuldig machte, ohne Verluste abgebrochen werden.[13]

Die Schlachten von Borleias[Bearbeiten]

Im neuen Standort auf Noquivzor begann man mit der Angriffsvorbereitung auf Schwarzmond und Tycho überwachte an Bord der Verboten die Renegaten-Staffel bei ihrem Einsatz. Bei der Ersten Schlacht von Borleias geriet die Neue Republik aber in eine folgenschwere Falle, da die Geheimdienstinformationen nicht gut genug waren. Evir Derricote ließ den planetaren Schild verstärken, sodass dieser undurchdringlich schien und hatte zudem noch eine planetare Ionenkanone in der Hinterhand. Peshk Vri'syk wurde von einer der Ionensalve getroffen und getötet, einige weitere Renegaten wurden im Zuge des Gefechts aus ihrem Jäger gerissen. Obwohl die Republik eine Rettung als zu gefährlich einstufte, konnte Tycho mit der unbewaffneten Verboten Nawara Ven, Ooryl Qrygg und Erisi Dlarit retten und mit ihnen aus der katastrophalen Schlacht zurückkehren. Pfeifer, Corran Horns Droide, konnte schließlich herausfinden, warum die Republik eine solche Niederlage erlitten hatte. Bei der anschließenden Gestaltung eines erneuten Angriffsversuchs wurde Tycho wie die restliche Staffel ausgeschlossen, da Tycho kein Vertrauen geschenkt bekam, bei der geheimen Planung mitzuwirken. Jeder Renegat wurde anschließend in dem Irrglauben gelassen, die nächste Mission würde von einem anderen Planeten handeln – Tycho wurde schließlich sogar bei der Mission zurückgelassen, nachdem er zuvor im Simulator noch gegen die Renegaten flog.[13]

Als Mirax Terrik anschließend im Zusammenspiel mit Tycho und M-3PO herausfand, wohin der Flug der Renegaten ging, fürchtete sie eine Lücke in dem eigentlich geheimen Plan der Republik. Über Mirax Terriks Pulsarrochen verfolgten Tycho und Mirax die Renegaten, durch die höhere Lichtgeschwindigkeitsklasse erreichten sie ihr Ziel sogar vor ihnen. Als sie nichts erkannten, was auf eine erneute Falle hindeutete, verbargen sie sich im Schatten des Mondes. Als die Zweite Schlacht von Borleias erfolgreich verlief, konnten sie den an Treibstoff mangelnden Corran Horn aufsammeln und bergen, der sonst in die Atmosphäre zurückgefallen wäre. Um das zu bewerkstelligen, feuerte Tycho aus den Geschütztürmen der Rochen und rettete Corran so erneut das Leben. Nun aber fürchtete er Sanktionen, da er mit scharfen Waffen handtierte, die für ihn glücklicherweise ausblieben.[13] Im Anschluss an die wichtige Mission wurde ihr Quartier nach Borleias verlagert.[3]

Um die vorherigen Verluste auszugleichen, wurden Aril Nunb und Pash Cracken in die Staffel eingeführt. Da Celchu noch immer als hohes Sicherheitsrisiko gesehen wurde, fiel sein Status als stellvertretender Kommandant an Nunb ab. In der Folgezeit untersuchte Corran Horn für Tycho Celchu M-3PO, wobei sich ein Gespräch entwickelte, bei dem Tycho Corran versuchte zu erklären, warum er von offizieller Seite als Sicherheitsrisiko angesehen wird.[3]

Angriff auf Coruscant[Bearbeiten]

Schließlich führte die Neue Republik Planungen für einen Angriff auf Coruscant durch, wobei Celchu ein Vertrauen erfordernder Sondereinsatz gewährt wurde, den er über Wedge Antilles erhielt. Während der Rest in eine Infiltrierung Coruscants eingebunden war, sollte Tycho als eine Art Rückhalt ebenfalls auf Coruscant agieren. Sie fälschten deshalb die Logbücher dahingend, dass er sich auf Noquivzor aufhielt, während er in Wirklichkeit Ressourcen, Material und sechs Z-95 Kopfjäger beschaffte und nach Coruscant brachte. Auf der imperialen Zentralwelt traf er in der Kneipe Hauptquartier auf einen Duros-Schmuggler namens Lai Nootka, um Ersatzteile zu kaufen. Gleicherhand wurde Noquivzor von Zsinj angegriffen und total verwüstet, sodass Celchu offiziell tot zu sein schien.[3]

Während die übrigen Renegaten einen Angriff auf das Zentralcomputersystem Coruscants wagten, wurde Celchu von Antilles kontaktiert, worauf Celchu mit einem Z-95 Kopfjäger angreifende TIEs abschoss und so den übrigen Renegaten die Flucht zu ermöglichte. Als Celchu anschließend auf Corran Horn traf, verdächtigte dieser ihn, mit dem imperialen Agenten Kirtan Loor gesprochen zu haben, da Corran es mit seinen eigenen Augen gesehen haben soll. Wedge Antilles war hingegen von Tychos Unschuld überzeugt, obwohl Celchu tatsächlich der einzige war, der nicht von Imperialen verfolgt wurde. In der nachfolgenden Bodenmission, im Vorfeld der später geplanten Schlacht von Coruscant, war Celchu in das Team gesetzt worden, welches einen Bodenuplink zu einem Sonnenspiegel einnehmen sollte. Noch vor Beginn der Mission suchte Celchu das Gespräch mit Horn, dessen Kopfjäger er zuvor noch inspizierte. Tycho erklärte ihm, dass seine Anschuldigungen gegenüber ihm falsch sind und er daher, trotz Corrans angedrohten Nachforschungen, nichts zu befürchten hätte.[3]

Mit Hilfe eines unkontrolliert umherirrenden Baudroiden konnten sie die evakuierten Anlagen stürmen und schließlich durch einen gigantischen Sturm die Schilde Coruscants immens schwächen. Als sich eine Notleitung aktivierte, musste Horn eine Substation vernichten, wobei er erfolgreich war, sodass die gesamte Operation ein Erfolg wurde. Allerdings begann irgendjemand die Steuerung an dessen Z-95 zu übernehmen, was ihn letztlich zum Absturz brachte, sodass Horn anschließend für tot gehalten wurde. Tycho, der zuvor seine Kennung übernahm und in den Augen der anderen Renegaten einen offensichtlichen Streit mit ihm hatte, wurde verdächtigt, dafür verantwortlich zu sein.[3]

Vor dem Kriegstribunal[Bearbeiten]

Tycho Celchu musste sich einer erdrückenden Beweislast erwehren.

Tycho Celchu musste sich nicht nur für den scheinbaren Tod Corran Horns in einem Prozess rechtfertigen, sondern wurde er auch als Mörder Bror Jaces angeklagt, den er nach Thyferra schickte, dessen Schiff aber ebenfalls abgeschossen wurde. Der auf die Seite der Neuen Republik übergewechselte Abfangkreuzer Viper brachte in seinem Bordcomputer belastendes Material für Tycho hervor und die schlechten Neuigkeiten schienen gar nicht aufzuhören, als der Geheimdienst der Neuen Republik 15 Millionen Credits auf privaten Konten Celchus fand. Tycho reagierte mit Ruhe auf die Beweislast und hoffte auf entlastendes Material seinerseits. In dem aufgelegten längeren Prozess wurde er von Horns Droiden Pfeifer sowie dem Renegaten Nawara Ven verteidigt, der zu früheren Zeiten ein Anwalt auf Ryloth war. Vor dem Kriegstribunal, bestehend aus Admiral Ackbar, dem General Horton Salm und dem General Crix Madine, war der Staffeldroide M-3PO wie auch Iella Wessiri auf seiner Seite. Die Renegaten-Staffel schien hinter Celchu bei dem Prozess zu stehen, wobei das Öffentlichkeitsbild ihn für schuldig befand, zumal der Fall medial ausgestrahlt wurde und ein großes Interesse bei den Anstalten hatte.[34]

Inmitten eines fortgeschrittenen Prozesses rief die Anklägerin Halla Ettyk einzeln jeden der Renegaten-Staffel-Piloten in den Zeugenstand, wo sich sich mit dem vergangenen Wortgefecht Corrans und Tychos auseinandersetzen mussten sowie der angeblichen Sichtung Tychos mit Kirtan Loor durch Horn. Anschließend wurde das Treffen zwischen Loor und Celchu entlastet, genauso die Tatsache mit dem Geld, was Tycho niemals anfasste oder ausgab. Während der Pausen des Prozesses musste Tycho im Gefängnis schlafen, wo er einige Male von Diric Wessiri besucht wurde, der ihn für unschuldig hielt, aber ebenfalls ein ehemaliger Gefangener des Imperiums war. Trotz vorheriger Entlastungen, lief der Fall für die Verteidigung nicht gut, sodass Celchu überzeugt war, er könnte sich nur selbst verteidigen. Dies verweigerte ihm Ven allerdings, da er davon überzeugt war, dass Halla Ettyk ihn in einem Kreuzverhör eine erhebliche Niederlage zufügen konnte.[34]

Als noch im laufenden Prozess Kirtan Loor zur Neuen Republik überlief, gab dieser eine umfassende Entlastung für Celchu ab, worin Loor erklärte, dass Tycho und er sich nicht in dem Hauptquartier trafen und Tycho auch keinerlei Motiv hatte, Corran irgendetwas anzutun. Noch bevor Kirtan Loor in den Prozess in persona aus dem Zeugenstand eingreifen konnte, wurde er auf dem Flug dorthin von Diric Wessiri getötet, der sich als ein Agent entlarvte und nur Augenblicke später von seiner eigenen Frau getötet wurde. Zwar hatte Kirtan eine Datenkarte dabei, doch konnte diese nicht entschlüsselt werden, unterdessen Ackbar zu einem Urteil kommen musste. In der auswegslosen Lage ließ sich Tycho selbst als Zeugen aufrufen, um den Urteilsspruch zu verhindern. Währenddessen erreichte ein lebendiger Corran Horn das Gebäude und entlastete Tycho in allen Belangen zur Überraschung sämtlicher Zuschauer des Prozesses. Nach seinem Absturz wurde Corran wie damals Tycho auf der Lusankya festgehalten, wo der Versuch gestartet wurde, Corran einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Auf der Lusankya stieß Corran auf ein Terminal, welches ihn als auch Tycho als resistent gegenüber der Gehirnwäsche auswies.

Der Prozess wurde aber erneut unterbrochen, als sich das Lusankya-Gefängnis als ein Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse herausstellte und aus dem Grund und Boden Coruscants aufstieg, womit das Schiff an der Oberfläche Verwüstung anrichtete. Es war der Fluchtversuch Ysanne Isards, die an Bord auch Erisi Dlarit, die wahre Verräterin der Renegaten-Staffel, die für den Absturz Corrans verantwortlich war, transportierte. Airen Cracken schien das mit Dlarit bereits zu wissen, unterzog Tycho jedoch bei dem Prozess einem weitreichenden Loyalitätscheck, da man seine Unschuld, doch kein Agent zu sein, bislang nicht beweisen konnte. Cracken entschuldigte sich anschließend dafür, brauchte die Aufregung um Tycho Celchu aber, um den wahren Spion in Sicherheit wiegen zu lassen. Sogesehen hat Ysanne Isard viele Züge aktiviert, Tycho als den Spion darzustellen bis letztlich seine vollkommende Unschuld in allen Belangen bewiesen wurde.[34]

Rehabilitierung[Bearbeiten]

In Folge des für ihn guten Ausgangs des Prozesses wurde er ab sofort vollständig in Flugoperationen eingesetzt und half bei der Zerschlagung der Palpatine Front. Während der feierlichen Zeremonie nach der Eroberung Coruscants traf er auf Luke Skywalker, der ihm zu seinem Prozessgewinn gratulierte, und auch auf seine Freundin Winter. Schließlich wurde auf der Pressekonferenz sein bisheriger Ruf wieder hergestellt.[34]

Im Kampf gegen das Krytos-Virus und gegen Ysanne Isard durfte die Renegaten-Staffel nicht von offizieller Seite einschreiten, da Isard offizielles Staatsoberhaupt Thyferras wurde. Entschlossen trotzdem gegen sie vorzugehen, quittierten die Renegaten ihren Dienst und organisierten ihre Staffel von privater Hand aus neu. Tycho wollte schließlich die 15 Millionen Credits benutzen, die Isard ihm überwies, um sie nun mit ihrem eigenen Geld und damit ihren eigenen Waffen zu schlagen.[34] Als Celchu und Wedge Antilles versuchten, die ersten Schläge vorzubereiten, verkaufte Celchu seine Z-95 Kopfjäger und Pash Cracken unterbreitete der Renegaten-Staffel das Angebot, über Yag'Dhul ihren neuen Standort zu beziehen. Über Winter konnten die Renegaten günstig an weitreichende Güter ihrer Standardausrüstung gelangen, was ihnen im Kampf gegen Ysanne Isard nur helfen konnte. Tycho lackierte für die Kämpfe seinen persönlichen Jäger in alderaanischen Farben und nahm dabei die Signierung der Zweite Chance an.[2]

Booster Terrik übernahm das Kommando der Yag'Dhul-Raumstation, der Ausgangsbasis, von wo aus die Staffel in zahlreichen kleinen Überfällen Isards Bacta-Konvois störten. Als Renegat-Sieben flog Tycho gegen die Frachter und konnte das dringend benötigte Bacta erbeuten, was sofort weiter zu den Welten geflogen wurde, die es benötigten. Tycho eskortierte dabei einen Frachter nach Coruscant, wo er auf alte Bekannte von Alderaan traf, die ihm erklärten, dass im Friedhof von Alderaan, dem Trümmerfeld des Planeten, eine rituelle Gedenkfeier der Opfer von damals stattfand. Celchu entschied sich sofort dorthin aufzubrechen und den Verstorbenen Geschenke zu überlassen. Er fand ein Replika eines krystalinen Alderaans mit einem Liebeshologramm, was er in Gedenken an Nyiestra dort absetzte. Als er zur Basis zurückkehrte, fand er dort eine neue Staffel des Kriegers Tal'dira vor, die Chir'daki. Auf Thyferra machte der ehemalige Renegat Bror Jace auf sich aufmerksam, der die Ashern und die Zaltin Corporation gegen Isard anführte, Jace hatte seinen Tod vor zwei Jahren daher offensichtlich vorgetäuscht.[2]

Bei einem der nächsten Überfälle wurden die Renegaten von der Korruptor angegriffen, die zuvor die Welt Halanit vollkommen verwüstet hatte, wo ein Teil der vorherigen Bacta-Lieferungen hingeflogen wurde. Riv Shiel wurde bei dem Gefecht getötet und Gavin Darklighter konnte geradewegs noch in den Hyperraum entkommen. Als Gegenschlag sollte eine Bacta-Fabrik auf Qretu 5 herhalten, die die Renegaten-Staffel-Piloten vernichten konnten. Celchu, die übrigen Renegaten und die Twi'lek Chir'daki Staffel griffen die Korruptor und die Aggregator an, die die Renegaten-Staffel in einen Kampf im Trümmerfeld von Alderaan verwickelten. Mithilfe der Eisenherz konnte die Korruptor zerstört und der Abfangkreuzer erfolgreich vertrieben werden.[2]

Konflikt um das Bacta[Bearbeiten]

Als Ysanne Isard mit der Lusankya in eine um die Yag’Dhul-Raumstation gelegte Falle flog, aktivierten die Rebellen einen Schwerkraftgenerator und justierten ihre Traktorstrahlen, weswegen die Lusankya nicht in den Hyperraum springen und sich auch nicht aus dem Schwerkraftfeld des Generators bewegen konnte. So war die Lusankya gezwungen sämtliche TIE-Jäger auszusetzen, um noch mit geringer Hoffnung um eine Kapitulation herumzukommen, die nach der Aktivierung der Torpedozielsysteme auf das Schlachtschiff ausweglos schien. Kapitänin Varrscha konnte allerdings die Virulenz zwischen die Traktorstrahlen schieben, wodurch der Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse ohne seinen Jägerverband zurück nach Thyferra hin entkommen konnte. Die Virulenz musste schließlich kampflos kapitulieren, die Terrik anschließend für seine Zwecke hin übernahm.[2]

Bei der Schlacht um Thyferra mussten sich die autonom agierenden Renegaten neben der eingetroffenen Lusankya auch gegen die Thyferranische Heimwehr durchsetzen, die mit TIE-Jägern in das Gefecht einschritt. Die T-65 X-Flügler waren mit einem Sensor ausgestattet, der sämtliche Transporter zum Abfeuern seiner Lenkraketen bewegen konnte, wodurch diese eine eindrucksvolle Feuerkraft in der Hinterhand hielten. Als ein Raumschiff von Bord des 19 Kilomter langen Schiffs startete, wurde Tychos Verband auf die Lambda-Fähre angesetzt, die von der Heimwehr eskortiert wurde. Erisi konnte in dem Kampf ihren ehemaligen Kameraden Nawara Ven abschießen, bevor letztlich Horn sie ins Ziel bekam und sie damit tötete. Bei der Verfolgungsjagd der Fähre, mussten die Renegaten schließlich einsehen, dass die Schilde zu stark für Laser waren. Tycho der vorerst zu weit weg schien, konnte schließlich die Zielerfassung übermittelt bekommen und die Fähre abschießen.[2]

Der diensthabende Kapitän der Lusankya wollte diese bei einem Selbstzerstörungsmanöver mit dem Planeten vernichten, wurde aber von einem Leutnant erschossen – das Sternenschlachtschiff hingegen wurde heftig angegriffen und schließlich durch Leutnant Waroen aufgegeben, der sich offiziell ergab, weswegen die Lusankya der Republik in die Hände fiel; es bedurfte nun einiger Zeit bis die Folgen von dem Ende Isards Tyrannei über die Galaxis getragen wurden. Tycho Celchu und Iella Wessiri waren als Trauzeugen bei der Heirat Corran Horns und Mirax Terrik eingebunden, während für Nawara Ven die Flugkarriere beendet war, nachdem er abgeschossen wurde und ein Bein deswegen verloren hatte. Tycho übernahm ihn danach in den administrativen Bereich der Staffel, während die Staffel sich vornahm, die neuen Piloten der Heimwehr zu trainieren.[2]

Führer der Renegaten-Staffel[Bearbeiten]

Nachdem ihre eigenständige Mission im Bacta-Krieg trotz fast ausschließlicher Autonomität ein voller Erfolg wurde, wurden die Staffelmitglieder wieder in die Neue Republik überführt. Im Zuge des Erfolgs wurde 7 NSY[2] Ooryl Qrygg als Janwuine benannt, bei dessen Zeremonie Tycho Celchu wie die übrigen Renegaten anwesend waren.[35] Als die Staffel auf Coruscant ankam, übernahm eine anderweitige Staffel, angeführt von Derek Klivian, ihre Kennung als Renegaten-Staffel, die im Zuge einer HoloNetz-Übertragung für die Öffentlichkeit Probe flog und derer die echte Renegaten-Staffel sich anschloss, bevor es eine von Leia Organa organisierte Willkommensfeier gab.[36]

Während Wedge Antilles eine weitere Staffel, die Gespensterstaffel, trainierte, wurde die Renegaten-Staffel direkt Tycho Celchu unterstellt, da Antilles aus der Staffel austrat.[36] Die Renegaten schlossen sich einer großen Operation Han Solos an, um den Kriegsherren Zsinj in einer Kampagne zu besiegen. Von Bord der Mon Remonda, auf welche die Gespenster-Staffel verlegt wurde, attackierte man zusammen mit den Gespenstern auf verschiedene Art und Weise Zsinj. Als die Razor's Kiss über Kuat angegriffen wurde, mit dem Plan, sie zu erbeuten, konnten die Renegaten und die Gespenster die Razor’s Kiss lediglich zerstören. Beim Angriff auf die Eisenfaust wurde die 181. Imperiale Jägergruppe von Soontir Fel von Celchu attackiert, doch als die Eisenfaust verschwand, flohen auch die Sternenjäger.[37]

Die Operationen der Renegaten- und Gespensterstaffel überschnitten sich nun fortwährend, sodass Antilles wieder die Führung über die Renegaten übernahm, wobei Celchu auf die Position Wedges Flügelmann rückte. Zusammen unterstützten beide Staffeln den Kampf, der sich bei Levian II abspielte. Die Flotte Solos wurde von einer gigantischen Flotte des Kriegsherren überfallen, dessen vorherigen Überfall sie dort untersuchen wollten. Der Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse Eisenfaust stellte das Primärziel der Renegaten dar, die das Hinterteil und den Antrieb unter Beschuss nahmen, wodurch sie die Manövrierbarkeit des Schiffes immens einschränkten. Durch die Zerstörung eines Carrack-Kreuzers konnten sie Solos Flotte genügend Raum für einen Rückzug einräumen und selbst entkommen.[38]

Celchu wurde anschließend in die Planungen eingebunden, Zsinj zu stoppen. Ihr erster Teil war ein Angriff auf Saffalore, bei dem die Gespenster mit der Renegaten-Staffel eine Basis in Lurark errichteten. Anschließend infiltrierte die Gespensterstaffel ein Gebäude der Binring Biomedical Product, worin sie geradewegs in eine Falle von Sturmtruppen tappten. Dabei konnte die Renegaten-Staffel einigen Gespenstern mehrmals das Leben retten, indem sie ihnen gute Luftunterstützung gaben und erscheinende TIE-Jäger abschießen konnten. Um der Gespensterstaffel Zeit und Entlastung zu ermöglichen, griffen Celchu und die anderen eine Basis an, womit man die Aufmerksamkeit auf sich zog und den Gespenstern die Flucht erleichterte. Zsinj war militärisch besser ausgestattet wie Ysanne Isard, was ihm ermöglichte, offensiv zu Werke zu gehen, woraufdessen die Spezialstaffeln der Republik reagieren mussten. Die Mon Remonda verfolgte seine Spuren schließlich ins Jussafet-System. Nachdem offensichtlich Tal'dira, ein Twi'lek-Pilot der Renegaten-Staffel und Anführer der Chir'daki-Jäger, wie Nuro Tualin von den Imperialen einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und bei seinem Angriffsversuch gegen Antilles und Celchu abgeschossen wurde, übertrug man Celchu beim Angriff auf Zsinjs Truppen das Kommando. Nach dem Gefecht wurde allen Piloten ein Tag der Entspannung gegeben, an welchem das Sabacc-Spiel blühte und wilde Astromech-Rennen gestartet wurden.[38]

Die Jagd auf Zsinj[Bearbeiten]

Am nächsten Tag flog die Millennium Fälschung nach Kidriff V, wobei die Gespenster und die Renegaten für Deckung des Lockmittels sorgten und Zsinj in dem Glauben ließen, es sei der echte Millennium Falke Han Solos. Als eine Polizeistreife Celchu und Antilles Waldlager entdeckte, starteten diese ihre Jäger und entledigten sich einiger TIEs. Während des Fluges erklärte das Gespenst Garik Loran, dass Lara Notsil in Wirklichkeit Gara Petothel und ein früherer Agent Zsinjs war, woraufhin es hektisch wurde und Celchu versuchte zu schlichten, als er Myn Donos Instruktionen und Eskorte zurück zur Mon Remonda gab.[38]

Bei einer weiteren Aktion Solos auf Vahaba wurde Zsinjs Truppen der Rückzug durch einen Abfangkreuzer verwehrt, weswegen fast der gesamte Sternenjägerverband die Eisenfaust angriff, welche versuchte, einen Weg zu finden, um zu entkommen. Nur durch den Einsatz der Serpent's Smile, die schließlich sogar den Abfangkreuzer Kamikaze-ähnlich rammen wollte, konnte die Stellar Web gezwungen werden, die Polarität ihrer Gravitationsprojektoren umzudrehen und dem Supersternzerstörer damit die Flucht ermöglichen. Als Solo einsehen musste, die Eisenfaust nicht bekommen zu haben, sendete Lara Notsil eine Übermittlung, dass der Supersternzerstörer im Selaggis-System gestrandet und nach ihrer Sabotage am Hyperraumantrieb durch Tonin einem Angriffsverband ausgeliefert war. Die Meldung Notsils ließ sich bestätigen, als die Republik tatsächlich die Eisenfaust im Asteroidenfeld des Systems auffanden, von wo zahlreiche Jägergruppen starteten und Richtung einer Kolonie des Systems steuerten. Als sich sogar die 181. Imperiale Jägergruppe mit ihren TIE-Abfangjägern in die Schlacht einbrachte, begannen die Renegaten Angriff auf diese zu nehmen.[38]

Die Sternenjäger der 181. waren mit selbstzerstörenden Bomben ausgerüstet, womit sie Celchus Sternenjäger massiv beschädigen konnten. Als Tycho beim Landeanflug angegriffen wurde, musste er schließlich seinen Schleudersitz zünden, um sich zu retten. Antilles konnte in einem Duell Soontir Fel abschießen, erkannte aber am Boden, dass der Verwundete ein Mann namens Tetran Cowell war, womit auch klar wurde, dass es unmöglich die echte 181. war, sondern ferngesteuerte Jäger, die mit einem Trick kurzerhand einfacher ausgeschaltet werden konnten. Als sich die nachrückenden, einzigartigen TIE-Raptors Tycho und Wedge gefährlich näherten, konnten diese jedoch von der zurückkehrenden Lara gerade noch abgelenkt und vernichtet werden. Zsinj musste sich bei der Schlacht zurückziehen; dabei erweckte es den Anschein, als ob die Eisenfaust mit einem Asteroiden kollabiert und damit vernichtet worden wäre. Die Zweifel schienen ausgeräumt, als Solo von Zsinj persönlich dafür gratuliert bekam, womit die Kampagne gegen den Kriegsherrn als beendet erklärt wurde und die Renegaten-Staffel wieder anderweitig operierte.[38]

Die Renegaten-Staffel war im Kampf gegen Thrawn eingebunden worden und wirkte bei der Schlacht um Bilbringi mit, wobei Tycho Celchus Vorschlag, die Werften von Bilbringi anzugreifen, akzeptiert wurde, sodass die Renegaten-Staffel die dortige Golan-II-Verteidigungsstation bekämpfte. Die einzelnen Renegaten konnte einige Anflüge landen und ihre Protonentorpedo abfeuern, was den Weg für die Angriffsfregatten Liberty Star und Tyrant's Bane ebnen sollte, die die beschädigte Station anschließend zerstörten. Schließlich zog sich Thrawns Flotte inmitten der Schlacht zurück, da der Noghri Rukh den Großadmiral kurzerhand tötete.[39]

Isards Rückkehr[Bearbeiten]

Als die Renegaten-Staffel nach Coruscant zurückkehrte, wurde Tycho Celchu zu einem Oberst und Wedge Antilles zu einem Kommandant befördert. Inmitten der dortigen Party traf Tycho auch auf Urlor Sette, der mit Corran Horn auf der Lusankya gefangen gehalten wurde, und wenig später noch bei den Feierlichkeiten verstarb. In der Folge dessen wurden die Staffeln nun der Suche nach restlichen Gefangenen unterstellt, erste Untersuchungen an Urlor Sette führten schließlich nach Commenor. Die Renegaten sollten für Luftunterstützung sorgen, als ein Überfall auf die Xenovet-Fabrik durchgeführt wurde, wo Sette sehr wahrscheinlich die Gift-Kapsel implantiert bekam, Tycho infiltrierte hingegen mit einigen anderen Renegaten die Fabrik. Innerhalb der Fabrik stießen sie auf zahlreiche Häftlinge aus Isards Zeit, die meisten davon allerdings standen kurz vor ihrem Tod. Eine wichtige Erkenntnis aus der Mission war schließlich für die Neue Republik, dass Ysanne Isard noch immer am Leben ist.[39]

Tycho, Pilot der Republik

Die Renegaten-Staffel machte sich anschließend an die Untersuchung des Kriegsherren und selbsternannten Prinz-Admiral Delak Krennel der Ciutric Hegemonie. Als die Schlacht um Liinade III begann, war Tycho daran gebunden, den Weg frei für die Raumtruppen und anschließend für die dann beginnende Bodeninvasion zu machen. An dem planetaren Raumhafen Valleyport befanden sich vier AT-ATs, die von Tycho, Wedge und Derek Klivian sowie Lyyr Zatoq aber vernichtet werden konnten. Als die Republik den Planeten übernahm, wurde sofort der Provisorische Rat der Neuen Republik eingebunden, da eine hoch priorisierte Information den möglichen Bau eines Todessterns umfasste; Krennel plante den Bau der Pulsarstation, eine Superwaffe mit vielen kleineren Superlasern, die auf Großkampfschiffe feuern sollten. Die Renegaten-Staffel begleitete einige T-65BR Aufklärungsjäger auf der Suche nach der Station nach Corvis Minor, wo sie nahe dem Mond Distna von sechs Staffeln TIEs attackiert wurden. Horns X-Flügler wurde von einem Erschütterungsgeschoss eines TIE-Bombers getroffen und blieb kampfunfähig, Lyyr Zatoq und Khe-Jeen Slee wurden abgeschossen, Wes Janson und Asyr Sei'lar konnten mit Verletzungen überleben, während zwei zwei nicht feindliche TIE-Jagdbomber-Staffeln die Renegaten vor Krennels Sternenjägern in eine imperiale Basis retten konnten. Isard ließ offensichtlich einen Klon von sich selbst angefertigen, der mit Krennel kooperierte, die reguläre Isard bietet hingegen der Renegaten-Staffel die Gefangenen und einen Sieg über ihren Klon und Krennel an, wenn sie kein Urteil der Republik fürchten muss.[39]

Die Renegaten trainierten im Flugsimulator die Flugweise der TIE-Jagdbomber, als ehemaliger TIE-Pilot fand Tycho schnell in dem Jagdbomber zurecht, wobei er ohnehin, aufgrund der verringerten Staffelgröße zum Anführer einer der beiden Fluggruppen ernannt wurde. Die Requiem-Staffel geflogen von den Renegaten, landete auf Ciutric und wurde persönlich von Krennel empfangen. Celchu lebte unter dem Decknamen Major Teekon Pass mit Inyri Forge als seiner Schwester etwa eine Woche unentdeckt und musste sich im Zuge der Mission die Haare rot färben. Isards Spezialeinheiten sollten die Gefangenen befreien und die Republik Krennel in einer Raumschlacht stellen. Während Antilles Gruppe sich kurzerhand um den planetaren Schildgenerator kümmern sollte, unternahm Celchus einen Vorstoß gegen das Gefängnis. Als beide Gruppen über dem Gefängnis im Luftkampf gefordert waren, landete eine Gruppe von Renegaten auf der Oberfläche, um das Gefängnis zu sichern. Dabei erhielten sie Luftunterstützung von Tycho Celchu, der ihnen den Weg freimachte, das Innere des Gefängnisses zu stürmen und die Gefangenen aufzufinden. Von heftigem Widerstand Krennels Truppen bedroht, gelang es Kapp Dendos Einsatzteam schließlich die Gefangenen und die Renegaten aus ihrer misslichen Lage zu befreien.[39]

Unmittelbar nach dem Sieg über Thrawn, gelang es Dodonna und seine Mitgefangenen aus der Hand Delak Krennels zu befreien und Krennel sowie Isards Klon zu töten. Wenig später konnte auch Isard persönlich, die die Schlacht doch für ihre eigenen Interessen benutzen wollte, von Iella Wessiri an Bord der Lusankya, die sie übernehmen wollte, von Wessiri niedergeschossen. Auf der Siegesfeier wurden die Renegaten-Staffel-Piloten schließlich von Wes Janson überrascht, der überlebt hatte und somit die Staffel mit seiner Anwesenheit glücklich machte.[39]

Renegat-Führer[Bearbeiten]

Kampf gegen die Invids[Bearbeiten]

Im Jahr 10 NSY hatte die Renegaten-Staffel auf Mon Calamari gegen die Weltenvernichter des wiedergeborenen Palpatines zu kämpfen, was sie vor eine besondere Aufgabe stellte.[8] Ein Jahr später wurde die Renegaten-Staffel als eine Sternenjägereinheit über dem Staffelmaximum reorganisiert und auf die Lusankya verlegt und kämpfte von der dortigen Basis aus in der Zweiten Schlacht von Phaeda.[40] Anschließend wurde Celchu erneut Renegat-Führer, sodass er die Staffel in den Kampf gegen die Invids Leonia Taviras anführte. Celchu hatte mit Derek Klivian fortan einen neuen Flügelmann, die bei ihrem ersten Angriff in der Nähe Alakathas gleich Erfolg hatten und einen Kreuzer deaktivieren sowie die dortigen Jäger ausschalten konnten – doch erhoffte sich die Neue Republik, den Sternenzerstörer Invidious zu stellen.[35]

In der anschließenden Nacht hielten Airen Cracken vom Geheimdienst der Neuen Republik und Celchu eine Diskussion über die Piraten, wobei Corran Horn sich entschied, seine Jedi-Fähigkeiten zu testen, um die für Cracken arbeitende Mirax aufzuspüren. Nach einiger Zeit darauf meldete sich Horn bei Celchu, und schockierte ihn mit der Tatsache, dass Luke Skywalker auf Yavin 4 ohnmächtig herum lag, woraufhin Celchu mit einem Ärztestab persönlich nach Yavin flog – zudem sollte er große Mengen des Sprengstoffs Nergon-14 mitbringen. Den Ärzten gelang es nicht, Skywalker in irgendeinerweise zu helfen. Schließlich wollte man den Tempel, der dem Sith-Lord Exar Kun gehörte, in die Luft sprengen, da die Gefahr vor dem Geist des Lords als zu groß angesehen wurde, bombardierte man ihn stattdessen mit Hilfe der Fähre aus der Luft.[35]

Die Zerstörung der Doomgiver

Celchu und die anderen Renegaten waren nur kurz darauf beim Angriff auf Xa Fel beteiligt, bei dem sie gegen die Invidious kämpften – und ohne es zu wissen, gegen Corran Horn, welcher seine Frau bei den Invids finden wollte. Obwohl Horn bemüht war, von den Renegaten nicht abgeschossen zu werden und Celchu mit seinen Ionenlasern versuchte zu deaktivieren, wurde er fast von zwei Protonentorpedos vernichtet, die Tycho auf ihn abfeuerte, doch erinnerte dieser sich an einen alten Trick, den Tycho Corran beibrachte, und konnte ihnen ausweichen und mit den anderen Invids entkommen. Anschließend konnte Horn Mirax retten und die Renegaten-Staffel die Gefahr der Invidous und der Invids bannen.[35]

Als die Gefahr des Dunklen Jedi Desann rapide anstieg, nachdem dieser sich mit Hilfe des Tals der Jedi eine Streitmacht von Wiedergeborenen aufbaute, gelang es Kyle Katarn auf die Doomgiver zu gelangen, die versuchte Yavin 4 zu invadieren. Von dort konnte Kyle ein Signal an die Renegaten-Staffel aussetzen, was Celchu schließlich empfing. Anschließend sprang die Renegaten-Staffel in das System und die Jagdmaschinen der Renegaten machten aus dem Schiff kurzen Prozess. Dank Kyle Katarn konnte auch der Bodenangriff abgewehrt und schließlich Desann besiegt werden.[41]

Ungefähr ein halbes Jahr nach Daalas Tiefkernfeldzug erweiterte das Restimperium um Gilad Pellaeon seinen Herrschaftsbereich. Als die Neue Republik die Lusankya unter dem Kommando von Wedge Antilles ausgeschickt wurde, um das Restimperium wieder zurückzuschlagen, kam es letztlich bei dem Planeten Orinda zu einer weiteren Schlacht. Dabei vernichtete die Reaper den Träger Endurance und damit einen Großteil der Jägergeschwader der Republik, woraufhin die Renegaten-Staffel an Bord der Lusankya den Rückzug deckte. Schließlich erlitt die Republik bei Orinda eine schwerwiegende Niederlage.[42]

Botschafter Adumars[Bearbeiten]

13 NSY, im Rang eines Oberst, wählte Wedge Antilles Tycho Celchu zusammen mit Wes Janson und Derek Klivian aus, um ihn nach Adumar zu begleiten, wo sie von vier Adumari gefordert wurden. Sie waren darüber verwundert, dass keine Verstärkungen eintrafen, sodass sie schließlich in Cartann herzlich Willkommen geheißen wurden. Sie erkannten auf dem Ball zahlreiche bekannte Gäste, darunter General Turr Phennir, der jetztige Führer der 181. Imperialen Jägergruppe. Nachdem Celchu vier private Kommgeräte von der Allegiance mitbrachte, stiegen die vier Piloten in das Flugtraining ein und kamen auf die Einladung des cartannischen Handelsministers zum Abendessen zurück. Auf ihrem Rückweg wurden sie von Adumari angegriffen, die Celchu anschließend durchsuchte und Geld fand, was auf eine Bezahlung schließen ließ.[43]

Als am nächsten Tag ihre Sternenjäger nur mit nichttödlichen Waffen, für die Bewohner Cartanns unehrenhaft, bestückt wurden, wurde Celchu von Klivian im Trainingskampf besiegt. In den nächsten Tagen flogen die Piloten auch gegen Personen von anderen Ländern Adumars, was Tomer Darpen aufsaß, weswegen Celchu und die anderen so was unterlassen sollten. Anschließend gab Celchu seine Bedenken auf, ob eine so kampflüsterne Kultur überhaupt in die Neue Republik geführt werden sollte und hoffte darauf, dass sich dieses Element aus ihrer Kultur abschwächte. Celchu und die anderen wohnten einer Konferenz bei, die der Perator einberuf, um eine globale Regierung zu gründen, ohne die Zustimmung der anderen Staaten, die das Ultimatum gestellt bekamen, sich anzuschließen oder in einen Krieg zu gehen. Wenig später konnten Celchu und Janson die verletzte Cheriss ke Hanadi retten, die Tycho anschließend mit den Medizinern auf die Allegiance brachte, bevor die vier Piloten erneut zum Perator gerufen wurden. Dieser teilte ihnen mit, dass die anderen Staaten ihm den Krieg erklärt haben, sodass die imperialen wie auch die republikanischen Piloten nun auf seiner Seite kämpfen sollten, was Wedge jedoch ablehnte. Daraufhin erklärte das Staatsoberhaupt Wedge und die anderen drei Piloten zum Staatsfeind und verbannte sie von Adumar, auf die daraufhin von den Adumari Jagd gemacht wurde, doch gelang es ihnen, mit einem Trick den Verfolgern zu entkommen und den Luftwaffenstützpunkt Giltella zu erreichen. Dort nahmen sie sich mehrere Klingen, um weiter zu fliehen, doch kaum starteten sie, wurden sie bereits von weiteren Adumari mit deren Klingen angegriffen und ihre Jäger schwer beschädigt, sodass ihr Weg in Sicherheit über Iella Wessiri in das Gebiet der Yedagon-Föderation führte.[43]

Dort planten sie die ersten Schritte, um gegen Cartann vorzugehen, wonach Celchus Plan, einen Präventivschlag im Morgengrauen zu setzen, neben seiner vorgeschlagenen Taktik, angenommen wurde. Im Kampf der Föderation gegen Cartann gelang es der Fluggruppe, einen der für Cartann kämpfenden TIEs der 181. abzuschießen, bevor Celchu schwer beschädigt abstürzte, aber gerettet werden und mit den anderen abdrehte konnte, um in ihre X-Flügler in der Stadt umzusteigen. Daraufhin stellten sie sich erneut Phennir, der nach dem Verlust seiner beiden restlichen Piloten ins All floh, als Cartann kapitulierte und der Konflikt beendet schien; unter Führung Balass ke Teldan schloss sich Adumar mit der Zustimmung aller Staaten der Neuen Republik an. Während des imperialen Gegenangriffs wurde Tycho von einem TIE-Jagdbomber durch Ionenlaser ausgeschaltet, konnte von Wedge jedoch noch gerettet werden.[43]

Restimperium[Bearbeiten]

17 NSY heiratete er endlich Winter, mit der er lange Jahre eine Beziehung gehabt hatte. Drei Jahre später, 20 NSY, ein Jahr nach dem Friedensvertrag mit dem Imperium, trat er aus dem aktiven Dienst zurück und übergab die Renegaten-Staffel an Gavin Darklighter.

Im Yuuzhan-Vong-Krieg war Tycho wieder aktiv an den Kämpfen beteiligt, arbeitete aber auch als Stellvertreter von Wedge Antilles. Später dann auch als General bei der Rückeroberung von Coruscants.

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Als ein Imperialer ausgebildet, war er dem Imperium loyal übergestellt. Als an seinem 21. Geburtstag sein Heimatplanet Alderaan vom Ersten Todesstern zerstört wurde, wechselte er die Seiten und schwor dem Imperium auf Seite der Rebellen-Allianz Rache. Er wollte der Bevölkerung helfen, sich vor dem Imperium schützen zu können.[3][2]

Seine Ablehnung war schließlich so stark, dass er bei Ysanne Isards Gehirnwäsche-Versuch stark genug war, dagegen anzukämpfen. An Bord der Lusankya sollte er in einem imperialen Agent umgewandelt werden, was zu weitreichenden Anschuldigungen zu Zeit seiner Rückkehr zur Neuen Republik führte. Während seines Kriegsprozesses reagierte er ruhig und gelassen in der hektischen Phase seines Lebens, er wusste trotz des verabreichten Drogencocktails noch, unschuldig zu sein. Diese Besonnenheit, obwohl er deutlich ungehalten darüber war, eingesperrt zu werden, ließ ihn optisch überlegen erscheinen, da er davon überzeugt schien, bald entlastet zu werden. Zudem hätte Zorn wohl nur einen gegenteiligen Eindruck hinterlassen. Ruhe legte er auch während des Raumkampfes an den Tag,[34] was Corran Horn überraschte, als er sich mit der Macht in seine mentale Ebene einschlich. Celchu flog überaus vorausschauend und war äußerst gedankenschnell.[35] Obwohl er von Alderaan stammte, hatte er keinerlei Verbindungen zu den zahlreichen Organisationen oder der Kultur. Pazifismus war ihm fremd, hielt er es für dumm, da es nur den Feinden diente, ihre Interessen willenlos durchzusetzen. Trotzdem hing er stark an der Schönheit und den Erinnerungen des Planeten.[2] Für ihn war es ein größeres Heimatgefühl, im Cockpit zu sitzen, anstatt ein ruhiges friedliches Leben vorzuleben.[23] Über seine Vergangenheit sprach er nur sehr verhalten, sodass selbst seine langjährigen Begleiter wie Wes Janson nicht alles über ihn wussten.[20] Tycho und Wedge Antilles hatten eine langjährige, ausgeprägte Männerfreundschaft, die tiefes Vertrauen prägte. Sogar die ständigen Verratsanschuldigungen zerstörten diese Freundschaft nicht.[34]

Beziehungen[Bearbeiten]

Nyiestra[Bearbeiten]

Celchu und Nyiestra kannten sich ihre gesamte Kindheit über. Mit dem Erwachsenwerden wuchs auch ihr Interesse, mehr als nur gute Freunde zu sein. Tycho war sich sicher, sie zu heiraten, und sie sich ebenfalls. Sie verbrachten soviel Zeit miteinander, wie es ihnen möglich war. Als er schließlich sein erstes Jahr im Dienst als imperialer Pilot hinter sich brachte, zogen sie zusammen und wollten eine Familie gründen. Als der Erste Todesstern Nyiestra tötete, war dies ein großer Schock für Tycho. Um das Trauma irgendwie verarbeiten zu können, schloss er sich der Allianz an, um es dem Imperium heimzuzahlen und ein Krieger zu werden. Nyiestra hätte dies wohl nicht befürwortet, er sah es aber als Mittel zum Zweck an.[2]

Winter Celchu[Bearbeiten]

Winter und Tycho lernten sich vor seiner Gefangenschaft an Bord der Lusankya kennen, was ihre Beziehung auf eine erste Zerreißprobe stellte.[2] Auf Cilpar[20] kamen sich die beiden das erste Mal näher, als Celchu ihrer Schönheit verfiel. Seine Gedanken waren nach der Mission stets bei ihr und er nutzte jede Gelegenheit, um mit ihr zu flirten. Schließlich küssten sie sich das erste Mal, obwohl sich Winter dafür fürchtete, jemals seinen Verlust verdauen zu müssen.[26] Nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis waren beide sehr beschäftigt und bekamen sich nur wenig bis gar nicht zu Gesicht. Als er zudem noch als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, verbesserte sich die Lage nicht. Trotzdem wollte Winter ihn treffen, da sie ihn immer noch liebte.[2] Als sie sich zu der Mission auf Coruscant trafen, fanden sie wieder zueinander.[3] Schließlich konnte auch Tychos Kriegsprozess der Beziehung keinen Schaden zufügen, bei dem sie ihm beistand.[34] Nach der Bannung von Ysanne Isards Gefahr bekamen sich die beiden zwei Jahre lang nicht zu Gesicht. Winter war damit beschäftigt die Solo-Kinder aufzuziehen und Tycho wusste über ihren Aufenthaltsort auf Anoth nicht Bescheid.[35]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Crimson Empire (Hörspiel)
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 Bacta-Piraten
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 3,8 3,9 Die Mission der Rebellen
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Im Dienste des Imperiums
  5. The Making of Baron Fel
  6. 6,0 6,1 Handbook 1 – X-Wing Rogue Squadron
  7. 7,0 7,1 Rogue Squadron III – Rebel Strike
  8. 8,0 8,1 8,2 Rogue Squadron (Videospiel)
  9. Rebellion Era Campaign Guide
  10. Eigenübersetzung aus dem englischen Original:
    Solo: “Your sabacc playing paid my debts on Hoth.”
    Celchu: “Yes, sir, but I’m wiser now, I don’t play.”
  11. The New Essential Guide to Characters
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 Masquerade
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 13,4 13,5 13,6 13,7 Angriff auf Coruscant
  14. The Essential Guide to Warfare (Seite 169)
  15. 15,0 15,1 Schatten des Imperiums (Roman)
  16. X-Wing Alliance
  17. Star Wars Customizable Card Game (Karte: Tycho Celchu)
  18. 18,0 18,1 Star Wars Customizable Card Game (Karte: Green Squadron 3)
  19. Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 20,4 20,5 Intrigen auf Cilpar
  21. Der Pakt von Bakura
  22. Eigenübersetzung von „I love having a Jedi on our side.“ aus Rogue Leader (Comic)
  23. 23,0 23,1 23,2 Rogue Leader (Comic)
  24. Eigenübersetzung aus dem englischen Original:
    Janson: “What’s that?”
    Celchu: “Might be dinner.”
    Janson: “Are you nuts? What if it’s toxic?”
    Celchu: “Let’s cook it and see how it smells.”
  25. 25,0 25,1 Projekt Phantom-Schiff
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 Schlachtfeld Tatooine
  27. Eigenübersetzung aus dem englischen Original:
    Tycho: “I have to apologize again for the mix-up, Winter. I didn’t really mean to worry you that way.”
    Winter: “I was only worried about one thing, Tycho—that I wouldn’t be able to give you that kiss I promised you when you first arrived.”
  28. 28,0 28,1 Die Thronerbin
  29. 29,0 29,1 29,2 Requiem für einen Rogue
  30. Eigenübersetzung von „Fel taught Hobbie, Biggs, and me everything we knew about flying. We simmed against him dozens of times and never got him.“ aus Im Dienste des Imperiums
  31. Family Ties
  32. Eigenübersetzung aus dem englischen Original:
    Tycho: “Why’d a Y-wing have to be the only two seater here?”
    Winter: “Why a two seater? I thought you liked the idea of snuggling.”
    Tycho: “If we live to get out of this, I’ll remind you of that remark.”
  33. 33,0 33,1 33,2 33,3 Mandatory Retirement
  34. 34,0 34,1 34,2 34,3 34,4 34,5 34,6 34,7 Die teuflische Falle
  35. 35,0 35,1 35,2 35,3 35,4 35,5 Der Kampf des Jedi
  36. 36,0 36,1 Die Gespensterstaffel
  37. Operation Eiserne Faust
  38. 38,0 38,1 38,2 38,3 38,4 Kommando Han Solo
  39. 39,0 39,1 39,2 39,3 39,4 Isards Rache
  40. Handbook 2 – Crimson Empire
  41. Jedi Knight II – Jedi Outcast
  42. Die ultimative Chronik
  43. 43,0 43,1 43,2 Das letzte Gefecht

  • Tycho Celchu hatte sein erstes Auftreten in Michael Stackpoles Angriff auf Coruscant, wo er die gesamte Serie über eine zentrale Rolle spielte. In der X-Wing Comicserie, die vor der regulären X-Wing Romanreihe spielt, wird die ausgiebige Vorgeschichte Tychos erklärt.
  • Dabei tauchte jedoch ein Problem mit seiner Haarfarbe auf. Sprechen die Romane von braunem Haar, so wird er in den ersten der Comics stets mit hellem, blonden Haar gezeichnet.
  • Stackpole bestätigte in einem Chat, dass Celchu zu seinen Lieblingscharakteren gehört, die er in seine Bücher hineinschrieb. Stackpole war es auch, der ihn als Teilnehmer der Schlacht von Endor als A-Flügel-Sternenjäger-Pilot retconnte.
  • In Rogue Squadron III – Rebel Strike gab Timothy Omundson Tycho im englischen Original die Stimme, im Computerspiel Jedi Knight II – Jedi Outcast wurde er im englischen Original von Jess Harnell gesprochen, wo er allerdings nur als „Rogue Leader“, nicht als Tycho Celchu, auftrat.
  • Es gab einen dänischen Astronomen Tycho Brahe. Nach ihm wurde der bekannte Mondkrater Tycho benannt. Dieser ist der Fundort eines der berühmten Monolithen im bekannten Science-Fiction-Film 2001: Odyssee im Weltraum und weist damit eine übergeordnete Stellung und Bekanntheit auf.
  • Im Roman Intrigen ist ein kleiner Druckfehler enthalten: Auf Seite 318 wird Tycho „Tacho“ genannt.