M’dweshuus Kult

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M’dweshuus Kult
Allgemeines
Mitglieder:

Jasper McKnives[1]

Sitz:
Rolle:

Religiöse Sekte zur Verehrung von M’dweshuu[2]

Historische Informationen
Gründungsjahr:

25.130[5]

Auflösung:
Wiederaufnahme:

M’dweshuus Kult war eine religiöse Sekte der Nikto, deren Glaube ihre Mitglieder dazu verpflichtete, Ungläubige im Namen ihrer Totengottheit M’dweshuu zu töten. Die Gruppierung entstand noch vor der Gründung der Galaktischen Republik und erlangte bereits kurz nach ihrem Entstehen für 30 Jahre die Herrschaft über ihre Heimatwelt Kintan. Allerdings wurde die Vereinigung im Zuge der Konflikte mit dem Kriegsherren Xim von den Hutts zerschlagen. In den folgenden Jahrtausenden versuchte M’dweshuus Kult noch mehrmals, die Herrschaft über den Planeten zu übernehmen, verlor seine Macht im Zuge seiner Auseinandersetzungen mit anderen kultischen Vereinigungen und den Hutts jedoch stets wieder. Während der Klonkriege verließen mehrere Angehörige der wieder erstarkten Sekte ihre Heimatwelt und töteten zahlreiche Reisende am Sisar Run. Die Gruppe wurde durch eine Eingreiftruppe der Jedi zurückgeschlagen. Während des Galaktischen Bürgerkrieges ließen sich Kultisten eines Außenpostens der Vereinigung mehrfach von der Söldnergruppe Azure Cabal täuschen und griffen in der Folge die Mistryl und die Mon’Shallok-Terroristen an.

Beschreibung[Bearbeiten]

M’dweshuus Kult war eine religiöse Sekte, deren Mitgliederschaft sich aus den Nikto von Kintan zusammensetzte.[2] Ihre Anhänger verehrten die M’dweshuu-Nova,[8] einen sterbenden Stern aus dem Nachbarsystem,[3] als ein gottähnliches Wesen. Die Bedeutung von „M’dweshuu“ ist nicht direkt in Basic übertragbar, kann aber frei mit „Verräterischer Bruder“ übersetzt werden. Dieser Name bezieht sich auf die Auswirkungen, die die Strahlung von der Supernova auf die Spezies von Kintan in ihrer Frühgeschichte ausgeübt hatte. Die Anhänger von M’dweshuus Kult verstanden die genauen wissenschaftlichen Zusammenhänge, die zu den Mutationen der verschiedenen Arten auf ihrer Welt geführt hatten, nur in begrenztem Maße. Daher verehrten sie M’dweshuu als Totengott.[2] Für sie bildete der Geist des Himmelskörpers ein gottgleiches Wesen, das beschwichtigt werden musste.[6] Die Kultisten waren fanatische Anhänger einer apokalyptischen Prophezeiung, nach der M’dweshuu an einem Jüngsten Tag für vollkommene Vernichtung sorgen werde.[9] Das theokratische Regime von M’dweshuus Kult[10] herrschte durch das Hervorrufen von Furcht in der Nikto-Bevölkerung.[11] Ihrem Glauben nach waren alle Bewohner von Kintan Abkömmlinge von M’dweshuu, die sich als würdig oder unwürdig erweisen konnten.[5] Als unwürdig wurden Untertanen angesehen, die M’dweshuus Heiligkeit und Göttlichkeit anzweifelten. Während der Herrschaft der Sekte über den Planeten etablierte sie eine Form der Inquisition, die alle unwürdigen Nikto finden und ihrem Gott als Blutopfer darbringen sollte.[2] Diese so genannte Reinigung[5] bestand aus einer rituellen Opferung des lebenden Nikto an M’dweshuu[2] und einer anschließenden Verstümmelung der Leiche in okkulten Ritualen.[7] Unter dem Vorwand, unwürdig zu sein, wurden tausende erklärte Gegner des Kults deportiert und getötet.[6] Unter den Anhängern von M’dweshuus Kult wurden sogar Tötungsrekorde einzelner Mitglieder des Ordens dokumentiert.[12]

M’dweshuus Kult war eine von vielen Geheimgesellschaften auf Kintan,[9] galt aber aufgrund seiner Grausamkeit und Unberechenbarkeit als besonders gefährlich. Sein Einfluss vergrößerte die sozialen Spannungen innerhalb der Nikto-Gesellschaft stark.[5] Die Anhänger der Sekte galten gemeinhin als bildungsfern oder unintelligent und erwiesen sich als leicht beeinflussbar, da sie sich schnell zu Racheaktionen an Unbeteiligten aufstacheln ließen.[4] Während der ersten Herrschaftsperiode von M’dweshuus Kult waren nur die höchsten Angehörigen des Kults fanatische Anhänger des Glaubens. Die niederen Positionen wurden weitestgehend von Mitläufern besetzt, die keinen anderen Ausweg sahen, als sich der Sekte anzuschließen, um nicht als Unwürdige getötet zu werden.[2] Zur Zeit seines ersten Erstarkens regierte der Kult den Planeten von einer kleinen Festung auf dem nördlichen Kontinent von Kintan aus. Dort hielt sich der Großteil der hochrangigen Sektenmitglieder auf.[5] Während des Galaktischen Bürgerkriegs verfügte der Kult über einen Außenposten in der Wildnis von Naboo.[4] Während der Geheimbund in früheren Jahrtausenden regen Zulauf an Neumitgliedern hatte,[5] gehörten der Gruppierung während der Klonkriege nur etwa 100 Kultisten an.[7] Allerdings waren die Mitglieder des Kultes zu dieser Zeit schwer bewaffnet und geschickt im Nahkampf. Zudem war sie im Besitz mehrerer Transportschiffe, mit denen sie Ziele in der gesamten Galaxis angreifen konnten.[13]

Geschichte[Bearbeiten]

Niederwerfung durch Churabba[Bearbeiten]

Im Nachbarsystem des Planeten Kintan im Si’Klaata-Sternenhaufen lag die M’dweshuu-Nova, deren radioaktive Strahlung auch auf Kintan übergriff und zu Mutationen der dort heimischen Spezies führte.[8] Eine Reptilienspezies wurde durch den Einfluss der Strahlung intelligent und entwickelte sich zu den Nikto. Sie bildeten eine primitive Kultur aus verstreuten Stadtstaaten. Um die gefährliche Fauna von Kintan zu bekämpfen, brannten sie die Wälder des Planeten nieder und rotteten die Fauna nahezu aus. Außerdem entdeckten sie die Nukleartechnologie und führten[5] insgesamt vier planetenweite Kriege untereinander. Nach dem Ende des vierten Konflikts einigten sie sich auf einen Frieden. In der Folgezeit entstanden zahlreiche kultische Vereinigungen, die das soziale Gefüge der Nikto durcheinander brachten und dem Volk durch ihre gewalttätigen Praktiken Schaden zufügten.[3] Kurze Zeit nach dem Ende des letzten Krieges entdeckte eine Gruppe von Nikto-Wissenschaftlern die M’dweshuu-Nova und erkannte in der von ihr ausgehenden Strahlung die Hauptursache für die Entstehung ihrer eigenen Spezies. Aus dieser Entdeckung entstand mit M’dweshuus Kult ein bizarrer neuer Glaube. Die Informationen über genauen Abläufe, die zur Gründung der religiösen Gruppe führten, und über die anfänglichen Ziele des Geheimbunds gingen im Laufe ihrer Geschichte verloren.[5] Obwohl sie die genauen Auswirkungen der Strahlung von M’dweshuu nicht verstanden, verehrten die Kultisten den Stern als einen Totengott, dem sie Opfer darbringen mussten.[2] M’dweshuus Kult erfuhr einen starken Zustrom an neuen Mitgliedern, die davon fanatisiert waren, Kintan von unwürdigen Abkömmlingen M’dweshuus zu reinigen.[5] Die Kultisten verbreiteten sich über den ganzen Planeten und töteten im Namen ihres Glaubens tausende Bewohner, die sich ihrer Religion nicht unterordnen wollten.[6] Im Jahr 25.130 VSY übernahmen sie die Herrschaft über den Planeten[5] und erhielten ihr Regime durch das Einschüchtern der Bevölkerung.[11] Durch die strenge Herrschaft der Sekte verfiel Kintan in ein Zeitalter des kulturellen Stillstands.[8] Der Kult übte seine Herrschaftsgewalt über die gesamte Welt von einer Zitadelle auf Kintans nördlichem Kontinent aus.[2]

Um das Jahr 25.100 VSY expandierten die Hutts in den Si’Klaata-Sternenhaufen, der daraufhin zu einem Kriegsschauplatz zwischen ihrem Imperium und dem Reich des Kriegsherren Xim wurde. Nachdem es den Hutts gelungen war, die Klatooinianer und die Vodraner zu unterwerfen, wollten sie auch die technologisch vergleichsweise weit fortgeschrittenen Nikto zu ihren Vasallen machen. Dazu wurde eine Gesandtschaft unter der Führung der Hutt Churabba in das Kintan-System entsandt. Von ihren Spähern erfuhr sie von M’dweshuus Kult und seiner brutalen Herrschaft über den Planeten. Obwohl die Hutt den Kult aufgrund der Art und Weise seiner Herrschaft bewunderte, hielt sie ihn für zu unberechenbar, um sich zu einem Vasallenstaat der Hutts erklären zu lassen.[5] Außerdem bemerkte sie, dass die Führer des Kults die Loyalität seiner Mitglieder verkannten: Der überwiegende Teil der niederen Ränge wurde von Nikto besetzt, die durch ihre Mitgliedschaft in M’dweshuus Kult nur ihrem Selbsterhaltungstrieb folgten, insgeheim jedoch die Herrschaft der Sekte stürzen wollten.[2] Daher beschloss sie, M’dweshuus Kult auszulöschen,[5] und befahl einer ihrer Streitmächte, die Festung des Kults durch eine Bombardierung aus dem Orbit zu vernichten.[8] Bei diesem Angriff starb der Großteil der Kultisten. Churabba, die von den Nikto als Erlöserin empfangen wurde, konnte der Bevölkerung widerstandslos den Vertrag von Vontor auferlegen und sie in einen Vasallenstatus zwingen. In der Folge unterstützte die Spezies die Hutts gemeinsam mit den Vodranern und den Klatooinianern dabei, Xim bei Vontor zu besiegen. In den folgenden Jahrtausenden dienten die Nikto als Soldaten der Hutts und stellten ihre Herrschaft über den Hutt-Raum sicher.[5] Im Laufe der Geschichte Kintans konnte M’dweshuus Kult noch weitere Male die Macht übernehmen, wurde aber jedes Mal nach kurzer Zeit wieder von den Hutts oder den Jedi zurückgedrängt.[9]

Erneute Machtübernahme[Bearbeiten]

Etwa im Jahr 4.000 VSY übernahm M’dweshuus Kult erneut die Herrschaft über Kintan. Seine Anhänger profitierten davon, dass ein Großteil der Bevölkerung von den Hutts als Krieger auf andere Planeten in ihrem Territorium verbracht worden war. Da die wenigen auf Kintan verbliebenen Nikto nur begrenzte Mitspracherechte in den politischen Angelegenheiten ihrer Heimatwelt besaßen, stellten sie die Herrschaft der Hutts und ihr Dasein als deren Vasallen in Frage. Bei der Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte stießen sie auf M’dweshuus Kult, den sie als Gegenpol zu ihrer Unterdrückung betrachteten. Daraufhin begannen sie, die Werte dieser Sekte wieder zu verehren und die alten Strukturen neu aufleben zu lassen. Sie hofften, unter der starken Führung durch die Kultisten wieder unabhängig von den Hutts werden zu können. Es gelang dem wieder erstarkenden Kult, die minimale Militärpräsenz der Hutts auf Kintan zu stürzen. Daraufhin entsandte das Kartell Söldnerlegionen auf den Planeten, die den Aufstand gewaltsam niederschlugen.[5] Dabei starb etwa ein Drittel der Bevölkerung von Kintan. Die Galaktische Republik unterstützte die Nikto nicht in ihrem Kampf gegen die Hutts, da ihre Armeen im Großen Sith-Krieg gebunden waren. Obwohl die Hutten Kintan wieder unter ihre Kontrolle bringen konnten, starteten die Nikto fortan in nahezu jedem Jahr einen Aufstand, der militärisch niedergeschlagen werden musste. Allerdings hatten diese schlecht organisierten Widerstandsbewegungen meist nur geringen Rückhalt in der Bevölkerung. Da von den Nikto dennoch eine Bedrohung für die Hutts ausging, führten sie seitdem ein strengeres Regime auf Kintan. Die Regierung auf dem Planeten führte ein Attaché des Hohen Rats der Hutten, der die strikte Anweisung hatte, den Nikto keine amtlichen Befugnisse zu gewähren,[5] um weitere Übergriffe von M’dweshuus Kult zu verhindern.[2] Einige Jahre vor dem Großen Galaktischen Krieg rettete der Jedi-Meister Ngani Zho den damaligen Padawan Jaric Kaedan vor Angehörigen von M’dweshuus Kult. Mehrere Jahre später, während des Kalten Krieges, erzählte Zho einem Duros auf dem verseuchten Planeten Taris davon, um eine Essensspende von ihm zu erhalten.[14] 1.000 Jahre vor der Schlacht von Yavin gelang es dem Kult abermals, kurzzeitig die Macht über Kintan zu übernehmen. Daraufhin setzten die Hutts wieder Söldnertruppen in Marsch und schlugen den Aufstand gewaltsam nieder.[6]

Im Jahr 22 VSY erstarkte M’dweshuus Kult erneut auf Kintan. Um der Verfolgung durch die Hutts zu entgehen, verließen seine Angehörigen den Planeten und praktizierten ihre gewaltsamen Traditionen an verschiedenen Orten entlang der Hyperraumroute Sisar Run. Die etwa 100 Kultisten töteten innerhalb einer Woche 27 Reisende auf der Raumstation Nwarcol Point und verstümmelten die Leichen in okkulten Ritualen. Am 13:2:28 nach der Großen Eichung gab das Büro für Schifffahrt und Streitkräfte in der Stadt Dnalvec auf Sriluur eine Reisewarnung für das Territorium heraus. Dabei wurde Nikto von Flügen in das Gebiet abgeraten, da zahlreiche lokale Unternehmen und planetare Regierungen Kopfgelder zwischen 1.000 und 5.000 Credits auf jeden Angehörigen der Spezies in der Peripherie des Sisar Run ausgesetzt hatten. Der Hutt Dorosii, ein Gesandter der Huttenkartells im Galaktischen Senat, versicherte der Republik jedoch, dass die Krise ohne einen staatlichen Eingriff zu lösen sei. Die HoloNetz-Nachrichten gaben am 13:2:28 nach der Großen Eichung einen Bericht heraus, in dem sie alle relevanten Fakten zu diesem Ereignis zusammenfassten.[7] Der Jedi-Orden stellte als Reaktion auf den Vorfall eine Operationsgruppe aus einigen Jedi-Rittern unter der Führung des Jedi-Meisters Ma’kis’shaalas, einem ehemaligen Morgukai-Krieger, zusammen. Auf Kintan trafen sie auf eine Gruppe Söldner, die im Auftrag eines ansässigen Hutts das Versteck von M’dweshuus Kult ausfindig machen sollte. Kurz darauf beobachteten beide Gruppen, wie mehrere Frachter des Kults aus dem Gebiet Wannschok auf Kintan zum Sisar Run aufbrachen. Die Jedi und die Söldner folgten ihnen nach Sriluur, wo die Kultisten die Besatzung eines von der Republik genehmigten Handelsschiffs der Vaathkree getötet hatten. Diese Aktion veranlasste den Hohen Rat der Jedi dazu, eine weitere Gruppe von Jedi unter der Führung eines Weequay-Jedi zu entsenden. Es gelang ihnen, die schwer bewaffneten Anhänger des Kults bei einem Kampf in den vulkanischen Canyons von Sriluur aufzuhalten und dabei zahlreiche Kultisten zu töten. Allerdings erfuhr der Vorfall aufgrund der Beteiligung der Jedi und des Todes der Sektenanhänger eine besondere Aufmerksamkeit durch die Medien, insbesondere durch den investigativen Holo-Journalismus der HoloNetz-Nachrichten und von TriNebulon-Nachrichten.[13]

Weitere Übergriffe[Bearbeiten]

Jasper McKnives, ein Mitglied von M’dweshuus Kult während der Klonkriege

Der Nikto Jasper McKnives schloss vor den Klonkriegen M’dweshuus Kult an.[1] Als einer der größten Fanatiker der Sekte verübte McKnives zahlreiche Morde für den Geheimbund und brach so die Tötungsrekorde des Ordens.[12] Allerdings erregte er durch seine brutalen Mordanschläge die Aufmerksamkeit von Kriegsbaronen und Veranstaltern der Gladiatorenkämpfe auf der kriegerischen Welt Rattatak,[1] auf der zur Belustigung der Bevölkerung Wettkämpfe auf Leben und Tod abgehalten wurden.[15] Er geriet im Jahr 22 VSY in die Gefangenschaft von Sklavenhändlern der Rattataki, die ihn für seine Verbrechen verurteilten. Da die Welt über kein Strafvollzugssystem verfügte, verkauften sie den Nikto an einen Veranstalter von Gladiatorenkämpfen.[1] McKnives wurde die Freiheit versprochen, wenn er aus den Begegnungen siegreich hervorgehen würde.[12] Allerdings sah er die Gladiatorenkämpfe als seine Chance, noch mehr Personen zu töten und so den Riten seines Kults gerecht zu werden. Im Gegensatz zu seinen Gegnern hatte der Nikto keinen Sponsoren und erwartete auch nicht, im Falle seines Sieges eine Kampfbörse zu erhalten. McKnives starb im Kampf gegen die Dunkle Jedi Asajj Ventress.[1]

Während des Galaktischen Bürgerkrieges erhielt M’dweshuus Kult abermals großen Zulauf und errichtete im Geheimen einen Basis auf dem Planeten Naboo. Der in einer Grotte in den unbesiedelten Regionen des Planeten angelegte Außenposten hatte lange Zeit unbemerkt von den Naboo Bestand. Im Jahr 1 NSY arbeiteten Kultisten aus der Basis im Auftrag der Söldnergruppierung Azure Cabal und unterstützten sie in ihren Konflikten mit anderen Söldnervereinigungen. Der Mon Calamari Cam’doen, der Anführer von Azure Cabal, wusste, dass die Anhänger von M’dweshuus Kult leichtgläubig und somit leicht zu manipulieren waren. Deshalb ließ er einen Anhänger des Kults in eine Einrichtung der Mistryl-Schattenwächterinnen auf Naboo einbrechen und die dort gelagerte Emberlene-Essenz stehlen. Anschließend befahl er Angehörigen von Azure Cabal, die Basis der Sekte auf Naboo zu anzugreifen und sich davor mit der Essenz einzureiben, um die Nikto Glauben zu machen, die Mistryl hätten einen Gegenangriff gestartet. Dies führte zu erneuten Übergriffen von M’dweshuus Kult gegen die Schattenwächterinnen, aus denen die Mistryl geschwächt hervorgingen. Deshalb erhielt Azure Cabal fortan mehr Aufträge. Einige Zeit später erfolgte ein erfolgloser Versuch der Mon’Shallok-Terroristen, die Datenbanken von Azure Cabal zu hacken. Dabei hinterließen sie eine elektronische Signatur, die von den Söldnern zu ihnen zurückverfolgt werden konnte. Daraufhin beschloss Cam’doen, M’dweshuus Kult erneut zu manipulieren, und entsandte einige Söldner in die Basis der Sekte, um die Wachen zu töten und in den Datenbanken der Einrichtung Spuren eines Hackerangriffs durch die Mon’Shallok-Terroristen zu fingieren. Aus Rache ging der Kult gewaltsam gegen die Terrorgruppe vor.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]