Dar’Nala

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Dar'nala.jpg
Dar'Nala
Beschreibung
Spezies:

Togruta[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Rot[1]

Augenfarbe:

Schwarz[1]

Biografische Informationen
Todesdatum:

3653 VSY[2]

Beruf/Tätigkeit:
Padawan(e):

Satele Shan[1]

Titel:

Jedi-Meisterin[1]

Zugehörigkeit:

Die Togruta Dar’Nala war eine Jedi-Meisterin, die zur Zeit des Großen Galaktischen Krieges lebte. Sie war die Repräsentantin des Jedi-Ordens bei den Friedensverhandlungen mit dem verfeindeten Sith-Imperium auf Alderaan. Gemeinsam mit ihrer ehemaligen Padawan-Schülerin Satele Shan vertrat sie dort die Interessen der Galaktischen Republik, bis sie von der imperialen Besetzung Coruscants benachrichtigt wurde. Danach wurde sie in den Äußeren Rand beordert, wurde dort aber vom Imperium gefangen genommen und daher vom Jedi-Orden für tot gehalten. Allerdings entkam Dar’Nala aus ihrer Gefangenschaft des Sith-Imperiums und wandte sich in der Abgeschiedenheit der Dunklen Seite der Macht zu, um Informationen und Kenntnisse der Republik zu manipulieren. Im Glauben, die Sith am Ausnutzen der republikanischen Notlage hindern zu können, initiierte sie Anschläge, die den neuerlichen Frieden für die Anführer der Republik in Frage stellen sollten. Auf Dantooine wurde sie jedoch im Kampf mit den Sith-Lords Darth Baras und Darth Angral getötet.

Biografie[Bearbeiten]

Das Ende des Krieges[Bearbeiten]

Dar’Nala stieg im Jedi-Orden in den Rang einer Jedi-Meisterin auf und nahm sich im Laufe des Großen Galaktischen Krieges Satele Shan zur Padawan. Bis zu ihrem Ritterschlag unterlag die Nachfahrin der ehemaligen Großmeisterin Bastila Shan daher Dar’Nalas Ausbildung. Währenddessen nahm der seit 28 Jahren währende Krieg jedoch eine überraschende Wendung für die vor einer ökonomischen Krise stehende Republik. Das verfeindete Sith-Imperium erklärte sich zu Verhandlungen über einen beidseitigen Frieden bereit, was bei der republikanischen Gesellschaft jedoch zunächst mit Missmut entgegengenommen wurde. Dennoch waren sich die Herrscher der Republik der schlechten Umstände des Staates bewusst, sodass die auf Alderaan stattfindende Zusammenkunft als Möglichkeit zur Rehabilitierung angesehen wurde.[1]

Zym rät zu äußerster Vorsicht und maßregelt Sateles Verhalten.

Stellvertretend für die Galaktische Republik und den Jedi-Orden sollte Dar’Nala den Vorsitz der republikanischen Delegation leiten. Weitere Teilnehmer waren ihre ehemalige Schülerin Satele Shan, der Senator Paran Am-Ris und die jungen Jedi Aryn Leneer und Syo Bakarn.[4] Trotz Sateles Bedenken wurden die Verhandlungen kurz nach der Anreise der imperialen Gesandtschaft im allgemeinen Besprechungsraum des Konferenzgebäudes aufgenommen. Die Togruta und ihre ehemalige Schülerin sollten dabei die Interessen der Republik erörtern und mit den Sith über den Frieden verhandeln, während sich der Rest der republikanischen Abgeordneten im Gebäude des Hohen Rates aufhielt. Zu ihrer Überraschung empfing Am-Ris während der Gespräche eine Holo-Übertragung des Obersten Kanzlers von Coruscant. Er berichtete von feindlichen Invasoren auf der Hauptwelt der Republik und riet zur sofortigen Beendigung der Verhandlungen. Noch bevor die Mon Calamari weitere Informationen übermitteln konnte, tötete sie der Sith-Lord Angral. Daher attackierte Satele Shan den anwesenden Darth Baras. Auch wenn Dar’Nala im ersten Moment die Reaktion ihrer ehemaligen Padawan guthieß, wurde sie sich der Gesamtsituation bewusst, da die Republik nunmehr keine andere Wahl hatte, als die imperialen Bedingungen für Frieden, der immer noch das Ziel der Verhandlungen darstellte, anzunehmen.[1]

Kurz nach dem Verlassen des Besprechungssaals kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung, da die Jedi Aryn Leneer den Verrat ihrer Feinde spürte und einen Sith aus der imperialen Gesandtschaft ohne Rücksicht auf die Konsequenzen angriff. Die Jedi-Meisterin rief sie zur Vernunft, sodass die Jedi von ihrem Feind ab ließ und den Rest der republikanischen Delegation zu ihren Gemächern begleitete. Um Rat bei Meister Zym zu suchen,[4] zogen sich auch Am-Ris und Dar’Nala anschließend zurück und setzten ihr von den geschehenen Ereignissen in Kenntnis. Auch Zym machte der Togruta dabei klar, dass die Gegebenheiten kein vorschnelles Handeln wie Sateles Aktionen rechtfertigten und ihnen keine weiteren unüberlegten Schlüsse erlaubten. Letztlich einigten sich beide Meister darauf, dass Satele sich für ihre Tat bei dem benannten Sith entschuldigen müsse, da sie den nahen Frieden beinahe bedroht hätte. Auf dieser Basis handelten beide Seiten einen galaxisweiten Waffenstillstand aus, der 3653 VSY im Vertrag von Coruscant festgehalten wurde. Die Sith gingen als Sieger aus dem Krieg hervor, während sich die Republik nun einer Zeit des Wiederaufbaus widmen musste.[1]

Bedrohung des Friedens[Bearbeiten]

Nachdem das Imperium Coruscant wieder verlassen und der Republik zurückgegeben hatte, schickte Zym Dar’Nala und Satele zur Ordnung der Verhältnisse in den Äußeren Rand, wo sie sicherstellen sollten, dass man sich an die Bedingungen für den Frieden hielt. Verärgert über die Missstände brachte die Togruta ihre Unzufriedenheit jedoch gegenüber Satele zum Ausdruck. Sie vertrat die Ansicht, nur in den Äußeren Rand geschickt zu werden, um die Anführer der Republik, insbesondere Meister Zym, bei der Instandsetzung Coruscants und anderen Aufgabenbereichen nicht zu behindern. Einen weiteren Grund der Sorge bildete für sie der Droide SP-99, der zwar nur vom Sith-Imperium zur Überwachung zur Verfügung gestellt, allerdings ihrer Meinung nach für Spionagezwecke entworfen worden war.[1]

Im Kuat-Sektor der Kernwelten wandte sich die Jedi-Meisterin wieder ihren Aufgaben als Leiterin der Operation zu. Vom republikanischen Transportschiff Envoy aus kam es anschließend jedoch zu einem Schusswechsel mit einer imperialen Fregatte, die gerade auf dem Weg nach Korriban war. Da das Imperium mit Enter-Kommandos anrückte, wurde sie von feindlichen Einheiten überwältigt und mit einem elektronischen Netz gefangen genommen. Um den Jedi-Rat von dem Angriff in Kenntnis zu setzen, schickte sie Satele los, die dem Imperium in einer Rettungskapsel entfliehen konnte.[1]

Dar’Nala wird zu Tode gefoltert.

An Bord des feindlichen Kreuzers wurde Dar’Nala in einem machtresistenten Käfig gefangen gehalten. Unter Androhung von Folter versuchte Sivill, Kapitän des imperialen Raumschiffes, zu ergründen, weshalb die republikanische Fregatte trotz des Waffenstillstands das Feuer eröffneten. Dar’Nala bestritt ihre vermeintliche Tat aufs Neue, sodass Sivill sie unter starke Stromstöße setzen ließ und aus dem Raum trat. Anschließend machte sich ein weiterer Gefangener, der Kopfgeldjäger Braden, bemerkbar, der sich erstaunt über die Widerstandsfähigkeit der Togruta zeigte. Um Informationen an die Republik weitergeben zu können, die sie nicht mehr selbst in der Lage war, zu überbringen, machte sie dem Kopfgeldjäger ein Angebot: Er sollte für sie eine wichtige Botschaft direkt Satele Shan und Meister Zym übergeben, die die Republik vor einer neuen Bedrohung in Kenntnis setzten. Im Gegenzug für sein Einverständnis und sich der Konsequenzen ihrer darauf Folgenden Unternehmung bewusst, ließ Dar’Nala Braden mit der Macht aus seinem Gefängnis und erklärte ihm, was er nun zu tun hatte. Ihre Tat blieb jedoch nicht unbemerkt, sodass Sivill bereits kurz nach Bradens Verschwinden mit einem Wookiee an seiner Seite die Togruta aufsuchte, um ihr eine letzte Chance zu geben. Als Strafe ließ Sivill sie anschließend von dem Wookiee Dalborra bis zum scheinbaren Tod unter starke Stromstöße setzen.[3]

Intrigen[Bearbeiten]

Dar’Nalas Anschläge zielen auf das Eliminieren imperialer Spione.

Dar’Nala gelang jedoch mit der Hilfe Dalborras, den sie bereits insgeheim für ihre eigenen Zwecke angeheuert hatte, die Flucht und sie kam wieder zu Kräften. Ihre Anonymität und die Abgeschiedenheit nutzte sie, um insgeheim Anschläge auf das Sith-Imperium und die Republik zu verüben. An ihrer Seite hatte sie außerdem den Jedi Fortris Gall, einen Mirialaner, der ähnliche Abneigung gegen den Friedensvertrag empfand, und sie fingen an, einen umfassenden Plan in die Tat umzusetzen. Das erste Ziel stellte dabei Captain Sivill dar, auf dessen Schiff sie eine Bombe einschleuste, welche kurz nach seiner Landung auf Korriban explodierte. Die Informationen der Imperialen, insbesondere die Lord Angrals, manipulierte sie ebenso, indem sie diesen in den Glauben setzte, republikanische Spione wäre für das Attentat verantwortlich gewesen. Dies hatte auch zur Folge, dass der entstandene Unmut in den Reihen der Imperialen Baras dazu veranlassten, Angral zu misstrauen und dem Dunklen Rat von seinem Verrat zu unterrichten. Mit der Zeit wandte sich Dar’Nala allmählich der Dunklen Seite der Macht zu. Ein fast fanatischer Glaube an den falschen Frieden trieben sie dazu an, weitere Anschläge auszuführen. Diesmal zielte ihr Attentat auf das Gebäude des Galaktischen Senates, wo nach ihren Informationen imperiale Spione eingeschleust waren, die den Senat in ihrer Hand hielten. Um den Senat wieder an die Republik zu bringen, ließ Dar’Nala das besagte Gebäude bombardieren. Vor Ort war auch der Kopfgeldjäger Braden, der Dar’Nalas Botschaft an Zym überbringen wollte, was ihn allerdings wegen eines Missverständnisses das Leben kostete, sodass die Republik nun im Glauben war, er sei der Verantwortliche für das Bombardement.[3]

Die vergangenen Ereignisse ließen andererseits sowohl die Republik als auch das Imperium an dem andauernden Frieden zweifeln. Durch Dar’Nalas Eingreifen und der von Braden überbrachten Nachricht ließ sie die Republik im Glauben, Darth Baras wäre für den Angriff auf die Envoy verantwortlich und würde damit den Frieden gefährden, wohingegen sie den Sith vorspielte, die dortigen Angriffe wären auf republikanische Attentäter zurückzuführen. All das war Teil ihres Planes, der zum Ziel hatte, wieder den Krieg mit dem Imperium aufzunehmen. Der Frieden stellte für sie nur eine Farce seitens der Imperialen dar, die diese Zeit dazu nutzten, an Stärke zu gewinnen und die entsprechend hilflose Republik ein für alle mal zu stürzen. Auch Fortris glaubte an die Verschlagenheit des Imperiums, und erwählte er bei einer Mission auf Dantooine Harron Tavus, einen republikanischen Soldat, welcher seiner Meinung nach in ihren Plan eingeweiht werden sollte. Indem er ihn in die verlassene Jedi-Enklave, einem abgelegenen Ort bestellte, erhoffte er sich, ihn anschließend auf ihre Seite ziehen zu können.[3]

Tod auf Dantooine[Bearbeiten]

Dar’Nala, Dalborra, Fortris und Tavus vereinen sich.

Im Laufe des Gespräches zwischen Fortirs und Tavus klinkten sich auch Dar’Nala und der Wookiee Dalborra ein, die ihn von seiner gegensätzlichen Meinung abzubringen versuchten. Die Togruta machte Tavus klar, dass es keinen anderen Weg als den Krieg gebe, um die Republik vor den Imperialen zu schützen. Misstrauisch beharrte der Soldat auf seiner Ansicht, da er glaubte, diese Handlungsweisen glichen einem Verrat. Erst als Dar’Nala ihm von der bevorstehenden Ankunft Lord Baras’ erzählte, ließ sich Tavus umstimmen, um zusammen gegen den gemeinsamen Feind vorzugehen. In einer Höhle voller Lichtschwertkristalle trafen sie auf Darth Baras, der sich zeitweilig mit Angral verbündet und einige imperiale Truppen als Verstärkung mitgebracht hatte. Dar’Nala nahm den Zweikampf mit Baras auf, und ein offener Kampf entstand. Auch wenn sich die Togruta von der Dunklen Seite hinziehen ließ und sowohl Hass als auch Wut über die Kontrolle ihres eigenen Handelns stellte, zeigten sich die beiden Seiten im Kampf fast ebenbürtig, Dar’Nala gebrauchte erneut die Macht der Dunklen Seite, als sie sich gegen die feindlichen Angriffe wehrte und aus der Deckung heraus zuschlug. Beim Eintreffen von Satele Shan eröffnete sich für sie ein Vorteil im Kampf gegen Darth Baras, der die gefallene Jedi als Heuchlerin beschimpfte und sie im Duell mit Macht-Blitzen einen Abgrund hinunterstoßen konnte.[2]

Die kurze Zeit, die sie fern vom Kampf war, nutzte Baras zum Versuch, Satele auf seine Seite zu ziehen. Die junge Jedi-Ritterin glaubte ihm jedoch nicht, wohingegen Dar’Nala ihr bedeutete, das Ganze zu beenden und die Sith nicht ungestraft davonkommen zu lassen. Nichtsdestotrotz stellten sich kurz darauf sowohl Satele als auch Harron Tavus gegen ihre Anweisungen, die sie anzugreifen begann. Zögerlich griff auch der Wookiee Dalborra ein, der Dar’Nala tötete. Nach Anzeichen von Leben suchend, kontrollierte Satele augenblicklich die Leiche, konnte jedoch nur noch ihren Tod feststellen, woraufhin sie von dem Ort flohen und Dar’Nalas leblosen Körper in der Höhle zurückließen.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Dar’Nala versucht Harron Tavus auf ihre Seite zu ziehen.

Dar’Nala hatte eine aufbrausende und wilde Persönlichkeit, die sie als Jedi-Meisterin an den Tag legte. Obwohl sie wegen ihrer Weisheit und ihres diplomatischen Geschicks geschätzt wurde, sah man in ihr, insbesondere Meister Zym, einen ungewissen Charakter.[1] Diese Unberechenbarkeit zeigte sich insbesondere bei ihrer Zuwendung zur Dunklen Seite.[2] Sie brachte überdies auch ihren Willen, nur das Beste für die Republik zu wollen, hervor, da ihr jedes Mittel recht war, um diese vor der vermeintlichen Bedrohung durch das Sith-Imperium zu schützen. Vor ihrem Wechsel zur Dunklen Seite war sie allerdings auch als stets geduldig und vertrauenswürdig bekannt. Diese Eigenschaften sah der Jedi-Rat in ihr, als dieser ihr die Leitung der Friedensverhandlungen auf Alderaan übertrug. Außerdem hatte sie eine junge Jedi, Satele Shan, ausgebildet, deren Reaktionen oftmals den Handlungsweisen Dar’Nalas glichen. Der Überfall der Envoy stellte jedoch ihren ersten Schritt zur Dunklen Seite dar, dem einige folgten – auch nach ihrem augenscheinlichen Tod, dem sie nur mithilfe Dalborras entrinnen konnte. So inszenierte sie Anschläge auf beide Seiten der führenden Fraktionen in der Galaxis, deren Informationen sie so zu manipulieren versuchte, dass man der Meinung war, es war auf die jeweils gegensätzliche Seite zurückzuführen. Dies zeugte auch von ihrer Verschlagenheit und Tücke, mit denen sie zu ihren Zielen gelangte.[3] Dennoch entsprachen derlei Charakterzüge nicht den Grundsätzen der Jedi, sodass sie auf andere Mittel – wie der Dunklen Seite der Macht – zurückgreifen musste, um das zu erreichen, was sie begehrte. Mit dem Lichtschwert zeigte sie des Weiteren großes Geschick, beispielsweise im Kampf mit Darth Baras, den sie des Weiteren mit Macht-Blitzen und akrobatischen Manövern bekämpfte.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]