Connernetz

Aus Jedipedia
Connernetz
Allgemeines
Waffenart:

Fangnetz[1]

Preis:

1.200 Credits[2]

Nutzung
Zugehörigkeit:

Connernetze waren Metallnetze, die als Waffen für den Raumschiffkampf eingesetzt wurden. Sie hatten eine ähnliche Wirkung wie Ionenkanonen und waren dazu in der Lage, Raumschiffe manövrierunfähig zu machen.[1] Connernetze waren dazu konzipiert, ein einzelnes Schiff einzuwickeln und zu ionisieren. Selbst geübte Piloten ließen sich gelegentlich von Connernetzen überraschen. Allerdings waren sie nur auf kurze Entfernung effektiv einsetzbar. Ein Connernetz kostete während des Galaktischen Bürgerkriegs etwa 1.200 Credits.[2] Neben Annäherungsminen und Streuminen wurden auch Connernetze gelegentlich zum Aufbau von Minenfeldern benutzt.[5] Connernetze wurden neben Ionenbomben optional als Bestückung Sternenjäger der Allianz zur Wiederherstellung der Republik[3] sowie für den leichten VCX-100-Frachter Geist angeboten.[6] Auch die imperialen TIE/ST-X1-Luftüberlegenheitsjäger[4] und TIE/SA-Schlagangriffsbomber konnten mit Connernetzen bestückt werden.[7] Allerdings entschieden sich nur selten Piloten dazu, die Waffen mit an Bord zu nehmen.[3] Ein Connernetz entfaltete sich nahe zwei passierenden TIE/LN-Raumüberlegenheitsjägern.[3] Der Schmuggler Lando Calrissian transportierte fünf Monate nach der Schlacht von Yavin eine Ladung von Connernetzen und landete dabei auf dem Planeten Taanab. Die Agriwelt wurde zu dieser Zeit von den Norulac-Piraten bedroht. Calrissian wettete in der lokalen Raumhafencantina mit dem Wirt Gathal Anager um die Schanklizenz der Clendoran.Brauerei, dass er die Piraten ohne fremde Hilfe besiegen könne. Daraufhin bezog er im Eisring von Taanabs Mond Stellung und wartete auf die herannahenden Piratenschiffe. Sobald sie nah genug herangekommen waren, entlud er seine Fracht an Connernetzen inmitten der Piratenformation, wodurch ein großer Teil der Raumschiffe kampf- und manövrierunfähig wurde. Anschließend warf Calrissian Eisbrocken aus dem Eisring mithilfe seines Traktorstrahls auf die Piratenschiffe. Die Flotte Taanabs beseitigte die unschädlich gemachten feindlichen Raumer in der Folge gemeinsam mit Calrissian.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Bau den Millennium Falcon (Ausgabe 47: „Führer durch die Galaxie: Besuch auf Taanab“)
  2. 2,0 2,1 Am Rande des ImperiumsNo Disintegrations
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 X-Wing MiniaturenspielKonvertierungsset Rebellenallianz (Karte: Conner Net)
  4. 4,0 4,1 *X-Wing MiniaturenspielTIE-Stürmer Erweiterung-Pack (Karte: Connernetz)
  5. X-Wing MiniaturenspielVolle Ladung (Karte: Minenfeld)
  6. *X-Wing MiniaturenspielGhost Erweiterung-Pack (Karte: Connernetz)
  7. *X-Wing MiniaturenspielTIE-Bomber Erweiterung-Pack (Karte: Connernetz)
Fangnetz Typ 1
Allgemeines
Hersteller:

Conner Schiffsysteme[1]

Waffenart:

Fangnetz[2]

Preis:

5.000 Credits[2]

Technische Informationen
Größe:

50 Meter Kantenlänge[2]

Energiezelle:

Eingebaute Starkstromgeneratoren[2]

Nutzung
Rolle:

Deaktivierung feindlicher Raumschiffe[2]

Zugehörigkeit:

Das Fangnetz Typ 1, gemeinhin bekannt als Connernetz, war eine Waffe, die das Unternehmen Conner Schiffsysteme ursprünglich für die Zollschiffe der Galaktischen Republik entwickelte. Es handelte sich um große, elektrisch geladene Metallnetze, die ähnlich einer Ionenkanone in der Lage waren, feindliche Raumschiffe kurzzuschließen und sie so zu deaktivieren, ohne sie dabei substanziell zu beschädigen. Das Metallnetz ist in einem zylindrischen Behälter untergebracht, der sich bei Annäherung an das Ziel öffnet und das Connernetz entfaltet Die hemmende Wirkung eines Connernetzes hält dabei so lange, wie der interne Generator das Netz mit elektrischer Energie versorgt, was etwa zwei Stunden entspricht. Aufgrund erheblicher technologischer Sprünge in der Entwicklung nichttödlicher Waffen wurden Connernetze schnell obsolet und im Regelfall nur noch von Schmugglern und Schiffsdieben benutzt. Während des Thrawn-Feldzugs bediente sich der Kriminelle Niles Ferrier eines Connernetzes, um Verfolger nach seinem Verrat an der neu gegründeten Schmugglerallianz aufzuhalten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Ein entfaltetes Connernetz

Das Connernetz war ein elektrisch geladenes Netz, das in verschiedenen Größen zu unterschiedlichen Einsatzzwecken produziert wurde.[5] Die für den Raumschiffkampf konzipierte Version des Connernetzes hatte eine Kantenlänge von bis zu 50 Metern und war dafür geeignet, Feindschiffe von der Größe eines Sternenjägers unschädlich zu machen.[2] Es war ursprünglich darauf ausgelegt, auf der Planetenoberfläche gelandete Raumschiffe am Start zu hindern.[6] In diesem Fall war das Netz in einem großen, hantelförmigen Metallbehälter mit etwa drei bis fünf Metern Länge untergebracht und wurde aus dem Laderaum des jeweiligen Schiffs abgeworfen.[3] Wenn das Connernetz als Teil der Sternenjägerartillerie eingesetzt wurde,[2] schoss man es üblicherweise in einer Rakete[5] mit einem Sprengraketenwerfer ab.[3] Connernetze wurden neben Ionenbomben optional, wenn auch eher unüblicherweise, als Bestückung für BTL-S8 K-Flügel-Angriffssternenjäger angeboten.[4]

Es empfahl sich für den Verwender, einen Abstand von mindestens 50,[2] besser 100 Metern zum Ziel zu halten, damit sich das Connernetz auf dem Weg zu seinem Bestimmungsort vollständig entfalten konnte.[3] Der Netzbehälter war mit kleinen Sprengladungen bestückt, die das Behältnis in der Nähe seines Ziels aufsprengten[2] Zunächst wurden dabei die beiden Enden abgesprengt. Daraufhin fiel das Connernetz zu beiden Seiten aus dem Behälter und breitete sich durch weitere Sprengladungen[3] über dem Zielgebiet aus: Das Connernetz selbst, ein elektrisch geladenes Metallnetz[2] aus feinem Gewebe,[7] war an den Rändern mit zahlreichen Haken besetzt, durch die es an seinem Ziel haftete. Sobald das Netz ausgebreitet war, zündeten die Haken ihren internen Antrieb und richteten sich aus, um sich fest um das anvisierte Objekt zu schlingen.[3]

Sobald das jeweilige Raumschiff von dem Connernetz umwickelt war, wurden seine elektrischen Ladungen aktiv.[3] Miniaturisierte Generatoren im Zentrum des Netzes erzeugten elektrischen Strom, der durch alle Drähte floss[2] und durch Starkstromentladungen[8] alle Schiffssysteme außer Gefecht setzte. Von dem Totalausfall betroffen[3] waren nahezu alle relevanten Systeme, insbesondere Waffen, Sensoren und Kommunikationsausrüstung.[2] Einzig die grundlegende Lebenserhaltungselektronik überstand einen Angriff mit einem Connernetz regelmäßig;[3] Insoweit hatte es dieselbe Wirkung wie die Entladung einer Ionenkanone.[6] Der Generator kann das Connernetz für mehrere Stunden mit elektrischer Energie versorgen, bevor seine Reserven erschöpft waren.[2] Im Regelfall hielt die Wirkung für etwa zwei Stunden an. Während dieser Zeit war eine Befreiung aus dem Inneren eines gefangenen Raumschiffs so gut wie unmöglich,[3] da die elektrische Spannung auch für Personen gefährlich war.[2] Eine Rettung von außen bedurfte spezieller Werkzeuge oder gut gezielter Blasterschüsse.[3] Am Boden konnte ein entsprechend ausgestattetes Team das Netz auch wegbrennen.[2] Connernetze schlossen beim Kontakt mit Wasser kurz.[9] Viele Kampfpiloten betrachteten Connernetze als reine Spielereien, da sich nur einmal entladen konnten.[10] Ein Connernetz für den Raumschiffkampf kostete etwa 5.000 Credits pro Kanister, war jedoch nur schwer erhältlich.[2] Großkampfschiffe verfügen im Regelfall über entsprechende Gegenmaßnahmen, um den Einsatz von Connernetzen wirkungslos zu machen.[11] Teilweise wurden auch kleinere Netze in Personengröße vertrieben. Diese Versionen konnte man als Fallen in Gängen platzieren. Sobald entsprechende Bewegungssensoren auslösten, fielen die Connernetz auf die Eindringlinge und betäubten sie.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

Veraltetes Waffensystem[Bearbeiten]

Der Behälter eines Connernetzes

Während des Großen Friedens der Galaktischen Republik[3] produzierte Conner Schiffsysteme, ein kleines Rüstungsunternehmen, spezialisierte Waffensysteme für Raumschiffe wie etwa Fangnetze und Weltraumminen.[1] Im Auftrag der republikanischen Zollfahndung[3] entwickelte Conner Schiffsysteme das später als Connernetz bekannt gewordene[12] Fangnetz Typ 1, das fortan auf Zollschiffen eingesetzt wurde.[2] Allerdings machte die Waffentechnologie in der Folgezeit erhebliche Fortschritte. Insbesondere Ionenkanonen,[3] aber auch modernen Traktorstrahlprojektoren und m#chtige Turbolaserbatterien machten das Connernetz bald obsolet. Die Technologie galt während der Herrschaft als unterentwickelt und wurde nicht mehr von Zolleinheiten benutzt.[2] Allerdings erfuhr das Connernetz wachsende Popularität unter Raumschiffsdieben,[3] Schmugglern und Piraten in der ganzen Galaxis. Sie nutzten das Netz, um gelandete oder abgestürzte Raumschiffe und Bodenfahrzeuge bewegungsunfähig zu machen[2] und Geschützstellungen schnell und effektiv auszuschalten.[3] Die Vorgeschobene Verteidigungsflotte der Chiss nutzte in den Jahren vor den Klonkriegen Schocknetze, die sich eines ähnlichen Funktionsprinzips wie Connernetze bedienten, jedoch mit einer Kantenlänge von über einem Kilometer ungleich größer konstruiert waren. Als der Schmuggler Jorj Car'das im Jahr 27 VSY erstmals mit den Kriegsschiffen der Chiss in Kontakt kam, bezeichnete er deren Schocknetze in Anlehnung an die ihm bekannten Waffen als Connernetze. Ebenso verfuhr auch Darth Sidious’ Abgesandter Kinman Doriana, als der Chiss-Offizier Thrawn seine Geier-Droiden-Sternenjäger während der Schlacht um Sidious' Expeditionskorps mit Schocknetzen deaktivierte.[11]

Während des Galaktischen Bürgerkriegs entwickelte die SoroSuub-Gesellschaft auf Basis der altmodischen Connernetze eine verbesserte Version, das Type IV Ship Restraining Net. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Connernetzen von Conner Schiffsysteme, die ursprünglich für die Bekämpfung von Bodenzielen konzipiert waren, war das neuartige Fangnetz dahingehend optimiert, dass es sich besonders gut für Kämpfe im Weltall und in der Atmosphäre eignete.[6] Ein Connernetz wurde dazu benutzt, einen VT-49 Decimator unschädlich zu machen.[13] Ein anderes Connernetz entfaltete sich nahe zwei passierenden TIE/LN-Raumüberlegenheitsjägern.[4]

Nach zahlreichen Rückschlägen, zu denen unter anderem der Verlust des Millennium Falken an Han Solo zählte,[14] nahm Lando Calrissian kurz nach der Schlacht von Yavin den Auftrag eines balosarischen Händlers an, mit seinem gemieteten Transportschiff, der Mama Tried, eine Ladung Denta-Bohnensprossen nach Taanab zu bringen. Anschließend sollte er im Austausch eine Ladung[15] von mehreren hundert Connernetzen für einen alten Bekannten aufnehmen und nach Socorro bringen.[16] Allerdings wusste Calrissian nicht, dass diese Lieferung zur Zeit des alljährlichen Überfalls der norulacischen Piraten angesetzt war,[15] die regelmäßig die orbitalen Dockbuchten der Banthal Company attackierten. Die riesigen Anlegestellen dienten zur Verschiffung von Getreide, Fleisch und anderen Produkten von Taanab.[17] Die Piraten beschädigten die Mama Tried beim Anflug auf Taanab.[18] Calrissian beobachtete den Verlauf des Piratenangriffs auf einem holografischen Videoschirm in der Cantina des Raumhafens Pandath. Dabei entwickelte er einen Plan, der vorsah, die Piraten mithilfe seiner Ladung an Connernetzen unschädlich zu machen. Er prahlte in der Bar damit, die Schlacht im Alleingang gewinnen zu können, woraufhin ein wohlhabender Gast eine Wette gegen Calrissian vorschlug und dabei seine Brauereien auf Clendor als Wetteinsatz einbrachte.[7] Calrissian brachte die Mama Tried im Eisring von Taanabs Mond in Stellung und wartete darauf, dass sich die Piratenschiffe näherten. Sobald die norulacischen Piraten ausreichend nah waren, flog Calrissian durch ihre Formation hindurch[16] und entlud Hunderte[18] der mitgeführten Connernetze inmitten der feindlichen Schiffe. Die Piraten traf diese Attacke völlig unvorbereitet, sodass die Connernetze bei etwa der Hälfte von ihnen direkt anschlugen und Kurzschlüsse verursachten. Bei dem Versuch, den Connernetzen auszuweichen, kollidierten drei oder vier der nicht direkt betroffenen Piratenjäger miteinander.[16] Als sich die Piraten zu befreien versuchten, schleuderte Calrissian mithilfe seines Traktorstrahlprojektors Eisblöcken aus dem Ring des Mondes auf sie und verursachte dadurch erhebliche weitere Schäden.[19] Um eine Flucht der Piraten aus ihren Marodeur-Klasse Korvetten zu vermeiden, nutzte Calrissian seine verbliebenen Connernetze und blockierte die Rettungskapseln der Großkampfschiffe.[16] Daraufhin führte der Schmuggler einige Schiffe der Taanab-Raumhafensicherheit an, um die übrigen Piratenschiffe unschädlich zu machen;[14] Anschließend riefen die Taanabianer einen Kampfverband der Imperiums zur Hilfe, die die Piraten einige Tage nach dem später als „Schlacht von Taanab“ bekannt gewordenen Gefecht gefangen nahmen.[16] Lando Calrissian erhielt auch aufgrund seines Einsatzes bei Taanab im Vorfeld der Schlacht von Endor sein Offizierspatent als General [14]

Nutzung im Galaktischen Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Conner Schiffsysteme fertigte neben den großen Schiffsnetzen auch kleinere Antipersonen-Connernetze, die mithilfe von Netzkanonen wie der APNG3 verschossen werden konnten. Die APNG3-Netzkanonen wurden meistens auf den Unterarmschienen von Rüstungen montiert und waren dazu in der Lage, menschengroße Gegner unschädlich zu machen. Insbesondere Kopfgeldjäger bedienten sich der kleineren Connernetze, obwohl die elektrische Entladung dazu neigte, die Kopfgeldziele nachhaltig zu schädigen oder gar zu töten. Aus diesem Grund verfasste der von Kothlis stammende Kopfgeldjäger War'qi am 39:2:1:36 nach der Großen Eichung eine später in den Gundark-Ausrüstungskatalog eingetragene, negative Rezension über die von ihm eingesetzte Netzkanone, nachdem das Connernetz eine seiner lebend zu fangenden Zielpersonen getötet hatte. Einige Zeit nach der Gründung der Neuen Republik entwickelte das Unternehmen Min-Dal die experimentelle Gladiatorenrüstung JX4. Eines der in den Kampfharnisch integrierten Waffensysteme war eine Netzkanone[9] des Typs APNG3.[20] Mithilfe der hiervon verschossenen Connernetze konnte der Träger seine Kontrahenten dank der elektrischen Ladung betäuben. Die für Testreihen an verurteilten Straftätern in der Arena von Soruus vorgesehene Rüstung wurde von der Kriminellen Morana Fal gestohlen. Fal bereiste mehrere Planeten und wurde dabei für über ein Jahr von Kopfgeldjägern gejagt. Dabei erwies sich die Connernetzkanone als ihre favorisierte Waffe. Am 44:3:9:72 nach der Großen Eichung gelang es dem Söldner Trityn, die Gesetzlose auf Byblos dingfest zu machen. Er stellte sie, während Fal in einem stillen Gewässer stand. Als sie ihr Connernetz auf ihn abfeuerte, gelang es ihm, einen Treffer zu vermeiden und das Netz ins Wasser abzulenken. Der Kontakt mit dem Wasser löste einen Schaltkreis des Connernetzes aus, der Fal betäubte und es Trityn erlaubte, sich das auf sie von Min-Dal ausgesetzte Kopfgeld in Höhe von 10.000 Credits zu verdienen. Sowohl die JX4 als auch die APNG3 wurden in einer Ausgabe des Gundark-Ausrüstungskatalogs zum Verkauf beworben.[9]

Ein Connernetz legt sich über die Wilder Karrde.

In der Frühzeit der Neuen Republik installierte der Raumschiffsdieb Niles Ferrier im ventralen Rumpf seines Corellianischen Kanonenboots The Gunship einen zu dieser Zeit bereits antiquierten Connernetzwerfer, der im Flug heckwärts feuerte. Die Waffe erwies sich für seine Arbeit als effektiv, auch wenn er die Connernetze nur über gelandeten Zielen abwerfen konnte.[21] Im Jahr 9 NSY arbeitete Ferrier insgeheim für den imperialen Großadmiral Thrawn. Er nahm an einem Gründungstreffen der späteren Schmugglerallianz auf Hijarna teil,[22] die unter Talon Karrdes Führung den Kampf der Neuen Republik gegen das wiedererstarkende Imperium unterstützen sollte.[3] Karrde deckte Ferriers Verrat auf, als der Schiffsdieb im Gespräch unvorsichtig wurde. Daraufhin nahm Ferrier den Schmuggler als Geisel und ließ sich an Bord der Wilder Karrde zu seinem Corellianischen Kanonenboot bringen. Nachdem er mit der The Gunship gestartet war, warf er ein Connernetz auf die Wilder Karrde ab, um eine Verfolgung durch die Schmugglerallianz zu verhindern. Allerdings hatten sich die Action-V-Transporter Ätherstraße und Sterneneis bereit gehalten folgten der The Gunship,[22] die sie kurz danach abschossen. Karrde blieb für die folgenden zwei Stunden in der Wilder Karrde gefangen, bis seine Mitstreiter das Connernetz entfernen konnten.[3]

Die erst im Vorfeld der Schwarze-Flotte-Krise eingeführten K-Flügel-Sternenjäger waren darauf ausgelegt,[4] mit den zu diesem Zeitpunkt bereits völlig veralteten Conner-Netzen[3] bestückt zu werden, wenngleich sich nur selten Piloten für diese Variante entschieden.[4] Um die Festung Hand von Thrawn vor den einheimischen Qom Jha zu schützen, installierte das Imperium der Hand in den die Bastion umgebenden Höhlen kleine Antipersonen-Connernetze, die in das Felsgestein der Höhlendecken eingelassen wurden. Sobald sich ein Qom Jha auf dem Netz niederließ, löste das Connernetz seine Energieladung aus und versetzte dem Wesen einen tödlichen Elektroschock. Die Energieentladung sollte die Höhlendecke zum Einsturz bringen und umstehende Qom Jha unter sich begraben. Nach einem einmaligen Auslösen der Fallen wurden sie mangels weiterer Ladungen ungefährlich. Um die Connernetzte wieder aufzuhängen und scharfzuschalten, setzte das Imperium der Hand Wartungsdroiden mit einem insektoiden Design ein, die das Auslösen der Fallen registrierten. Als der Jedi-Meister Luke Skywalker und die ehemalige Hand des Imperators Mara Jade im Jahr 19 NSY die Bastion infiltrierten, löste Jade mit ihrem Lichtschwert eines der Connernetze aus. Auf ihrem weiteren Weg durch die Höhlengewölbe entdeckten Skywalker und Jade noch zwei weitere Connernetze. Auf Veranlassung von Jade lösten sie beide Fallen aus und machten sie so unschädlich. Sie waren richtigerweise davon überzeugt, dass die Netze nicht an eine übergeordnetes Alarmsystem gekoppelt waren, und erhofften sich durch das Auslösen, die Wartungsdroiden so beschäftigt zu halten, dass sie ihnen nicht in den Gängen begegneten.[10]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 The Essential Guide to Weapons and Technology
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 The Star Wars Roleplaying GameDas Letzte Kommando Quellenbuch
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 Das offizielle Star Wars Fact File (WT: CON 1-4)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 X-Wing MiniaturenspielK-Wing Erweiterung-Pack (Karte: Conner Net)
  5. 5,0 5,1 5,2 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 138, Eintrag: conner net)
  6. 6,0 6,1 6,2 The Star Wars Roleplaying GamePirates & Privateers
  7. 7,0 7,1 The Essential Guide to Planets and Moons
  8. The Star Wars Roleplaying GameThe Thrawn Trilogy Sourcebook
  9. 9,0 9,1 9,2 The Star Wars Roleplaying GameGundark's Fantastic Technology – Personal Gear
  10. 10,0 10,1 Die Hand von ThrawnDer Zorn des Admirals
  11. 11,0 11,1 Die Kundschafter
  12. The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 138, Eintrag: Conner Ship Systems)
  13. The Card GameReady for Takeoff (Karte: Conner Net)
  14. 14,0 14,1 14,2 The Essential Atlas
  15. 15,0 15,1 Das offizielle Star Wars Fact File (SE: TAA1-2)
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 16,4 The Essential Guide to Warfare
  17. Star Wars Insider (Ausgabe 36: „The Unseen Planets of Star Wars“)
  18. 18,0 18,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band III, Seite 208 f., Eintrag: Taanab)
  19. Adventure Journal (Ausgabe 5: „Galaxywide NewsNets“)
  20. Adventure Journal (Ausgabe 3: „Outlaw Battle Armor“)
  21. Star Wars Gamer (Ausgabe 4: „Ships of the Smuggler's Alliance“)
  22. 22,0 22,1 Thrawn-TrilogieDas letzte Kommando

Connernetze wurden erstmals in Timothy Zahns 1993 erschienenem Roman Das letzte Kommando, dem letzten Band der Thrawn-Trilogie, erwähnt. In dem im Folgejahr erschienenen begleitenden Rollenspiel-Regelwerk Das Letzte Kommando Quellenbuch von Eric Trautmann wurde das Connernetz als „Fangnetz Typ 1“ benannt. Im Kanon der Lucasfilm Story Group wurde das Connernetz erstmals in der 47. Ausgabe des Sammelmagazins Bau den Millennium Falcon erwähnt und darin auch als „Connernetz“ bezeichnet. Der Name „Connernetz“ wurde mit dem Hersteller Conner Ship Systems erklärt. Es ist naheliegend, dass der Begriff „Conner-Netz“ eigentlich auf das englische Wort „to con“, also „betrügen“, zurückgeht. In dem 1995 erschienenen Rollenspielbuch Galladinium's Fantastic Technology sowie in Zahns 2006 erschienenem Roman Die Kundschafter wird die Waffe als „Connornetz“ bezeichnet. Die Schreibweise „Connor Net“ findet sich auch in dem Rollenspielwerk No Disintegrations von Fantasy Flight Games wieder. In dem Artikel Ships of the Smuggler's Alliance, der in der vierten Ausgabe des Magazins Star Wars Gamer erschien, wird der Radius eines Connernetzes mit 200 Metern angegeben, was erheblich von den Angaben im Das Letzte Kommando Quellenbuch sowie im offiziellen Star Wars Fact File abweicht, wo eine Kantenlänge von 50 Metern zugrunde gelegt wird.