Lassa Rhayme

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lassa.jpg
Lassa Rhayme
Beschreibung
Spezies:

Pantoraner[1]

Geschlecht:

Weiblich[1]

Hautfarbe:

Blau[1]

Haarfarbe:

Violett[1]

Augenfarbe:

Golden[1]

Besondere Merkmale:

Keine pantoranischen Körperbemalungen[1]

Biografische Informationen
Beruf/Tätigkeit:
Position:

Kapitän[1]

Bewaffnung:
Fahrzeug(e):

Glückswurf[1]

Einsätze:
Zugehörigkeit:

Blutknochenorden[1]

Lassa Rhayme war eine pantoranische Piratin, die während der Klonkriege lebte und sowohl als Kapitän der Gleichmut als auch Anführerin des Blutknochenordens fungierte. Als solche stand sie unter anderem in Rivalität zum Bandenführer Hondo Ohnaka und störte mit ihrer Piratenorganisation dessen Aktivitäten, wobei sie auch mit der Dunklen Jedi Asajj Ventress zusammenarbeitete.

Biographie[Bearbeiten]

Kaperung der Gleichmut[Bearbeiten]

Lassa Rhayme stammte aus einer pantoranischen Familie, verließ diese jedoch früh, um sich ihrer Karriere als Piratin zu widmen. Dabei schloss sie sich irgendwann dem Blutknochenorden an und wurde letztlich demokratisch zu dessen Anführerin sowie zum Kapitän des Mannschaftsschiffs Glückswurf gewählt. Während der Klonkriege, die von 22 VSY bis 19 VSY andauerten, bereiteten sie und ihre Mannschaft sich wochenlang darauf vor, den Frachter Gleichmut zu überfallen und dessen Ladung zu stehlen. Als Lassa und ihre Mannschaft die Koordinaten, an denen sie ihren Angriff ausführen wollten, erreichten, entdeckten sie statt der Gleichmut allerdings nichts weiter als einige Sternenjäger, die ausgeschaltet und funktionsuntüchtig im Raum lagen. Lassa entschied sich dazu, die einzige Überlebende dieses Scharmützels zu bergen und an Bord der Glückswurf in die Krankenstation zu bringen, um dort deren Verletzungen heilen zu können. Nach der Genesung stellte sich heraus, dass es sich bei der Überlebenden um die Dunkle Jedi und Kopfgeldjägerin Asajj Ventress handelte, deren Auftrag lautete, die Gleichmut mit ihrem Kampfschiff Banshee zu eskortieren und vor Piratenangriffen zu schützen. Die beiden erfuhren, dass es der Piratenbandenführer Hondo Ohnaka gewesen war, der die Gleichmut überfallen und gekapert hatte. Nach einem Geschäftsgespräch sicherte Ventress dem Blutknochenorden ihrer Unterstützung bei einem Überfall auf das Hauptquartier von Ohnakas Bande zu, dürfte sie im Gegenzug ein einziges Frachtstück, zu dessen Schutz sie ursprünglich abgestellt worden war, behalten. Lassa willigte ein und plante mit ihrer neuen Verbündeten daraufhin die Mission zur Suche und Bergung der Gleichmut.[1]

Lassa benutzt einen Weequay als Schutzschild.

Dafür entsandte Lassa ein Mitglied ihrer Mannschaft als verdeckten Ermittler in die Bande von Hondo Ohnaka und fand so heraus, dass sich dessen Hauptquartier auf Florrum, einem im Äußeren Rand der Galaxis gelegenen Wüstenplaneten, befand, dieser selbst aktuell allerdings abwesend war. Sie und ihre Mannschaft begaben sich mit der Glückswurf dorthin und landeten in der Nähe eines älteren und heruntergekommenen Komplexes, in dem der Frachter von Ohnakas Piraten entladen wurde. Lassa hatte zuvor Ohnakas Stellvertreter, den Weequay Jiro, kontaktiert und ihr Kommen angekündigt. Lassas Plan bestand darin, ihre Identität zu verschleiern und sich als Deserteurin der Mannschaft von Lassa Rhayme auszugeben; dafür hatte sie sich einen Ruf als tyrannischer und brutaler Kapitän zugelegt, um die Abtrünnigkeit realistischer erscheinen zu lassen. Ventress hingegen sollte ihre Gefangene spielen. Lassa wollte Jiro anbieten, ihm die angebliche Jedi als Gefangene zu übergeben sowie die Position der Schiffe ihres Kapitäns bekanntzugeben, dürfte sie im Gegenzug Ohnakas Piratenbande beitreten. Ihr Gegenüber misstraute Lassa jedoch und bezweifelte, dass sie tatsächlich eine Jedi gefangengenommen habe. In diesem Moment rief die gefesselte Ventress mithilfe ihrer Machtfähigkeiten, ohne ihre Verbündete vorzuwarnen, ihr Lichtschwert und attackierte damit Ohnakas Soldaten. Zunächst fürchtete Lassa, die Dunkle Jedi habe sie verraten, erkannte dann jedoch schnell die Überlegungen hinter der plötzlichen Attacke und griff Ventress ihrerseits an. Diese ließ sich absichtlich zu Boden bringen und entwaffnen, was Jiro letztlich von Lassas Fähigkeiten überzeugte. Während Ventress in eine Zelle gebracht werden sollte, wollte der Weequay mit seinem Gast das Geschäftliche besprechen. Während des Gesprächs gab Lassa Rhayme Jiro Lassa Rhaymes angeblichen Aufenthaltsort bekannt und erzählte ihm von der tyrannischen Folterei unter ihrer angeblichen Kapitänin. Nach einer Weile beobachtete sie dabei aus den Augenwinkeln, wie ihre Verbündete Ventress am anderen Ende der Halle durch den Ausgang schlich, nachdem sie mithilfe ihrer Machtfähigkeiten die Weequaywachen ausgeschaltet hatte. In diesem Augenblick kontaktierte Lassa unbemerkt ihre Mannschaft, die mit der Glückswurf direkt vor dem Hauptquartier landete, und geriet in eine gewaltsame Auseinandersetzung mit ihrem Gastgeber. Dieser warf mehrere Möbelstücke nach ihr, welche jedoch allesamt von Lassas Lichtschwert durchtrennt werden konnten. In diesem Moment betrat plötzlich Hondo Ohnaka die Halle. Zunächst stellte er seinen Untergebenen zur Rede und kritisierte dessen Einfalt, anschließend wand er sich der Pantoranerin zu und erkundigte sich nach ihrem tatsächlichen Ziel. Lassa gab sich dem Bandenführer gegenüber nun als sie selbst zu erkennen und offenbarte, dass sie gekommen war, um die Ladung der Gleichmut zu stehlen. Daraufhin kam es zu einem Feuergefecht zwischen Ohnakas und Lassas Mannschaft. Die Pantoranerin sprang ihrerseits auf den Piratenanführer los, dieser parierte ihren Angriff jedoch mit seinem lichtschwertresistenten Elektrostab. Lassa trat ihm die Waffe aus der Hand und nutzte diese Zeit, um das Lichtschwert fallen zu lassen, sodass Ventress es zu sich rufen und Ohnakas Soldaten von hinten überraschen konnte. Lassa ließ sich absichtlich von dessen Elektrostab treffen und gab vor, benommen zu Boden zu gehen, nur um dort nach ihrer Blasterpistole zu greifen und diese auf den Gegner zu richten. Auf diese Weise gelang es ihr, den Piraten zur Aufgabe zu bewegen. Ihn in dem Glauben lassend, sie brächte ihn tatsächlich um, schoss sie auf Ohnaka, hatte ihren Blaster dabei allerdings nur auf Betäubung gestellt. Ventress und ihrer Mannschaft gelang es derweil, die restlichen Kämpfer kampfunfähig zu machen und so die Station zu übernehmen, womit auch dem Diebstahl der Ware an Bord der Gleichmut nichts mehr im Wege stand.[1]

Zurück an Bord der Glückswurf saßen Lassa und Ventress bei einem Glas Tevraki-Whiskey beisammen und unterhielten sich miteinander. Ventress, die selbst eine Dathomirianerin war und ihre Gesichtsbemalungen mit Stolz trug, brachte die Sprache dabei unter anderem auf Lassas Herkunft; Pantorianer waren normalerweise ebenfalls für ihre prachtvollen Tätowierungen bekannt, welche die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Familie verrieten. Lassa offenbarte, dass sie sich gegen derartige Gesichtsbemalungen entschieden hatte, um ihre familiäre Unabhängigkeit zu zeigen und stattdessen ihre Loyalität zum Blutknochenorden zu unterstreichen. Außerdem bot Lassa ihrem Gast an, der Mannschaft beizutreten, was Ventress jedoch dankend ablehnte; die beiden vereinbarten jedoch, wieder Kontakt zueinander aufzunehmen, sollte eine der anderen helfen können. Daraufhin hielt die Piratin Ventress an, die Kiste zu öffnen, die sie unbedingt hatte bergen sollen. Sie war zunächst unsicher, weil ihr Auftraggeber ihr das Öffnen verboten hatte, entschied sich letztlich jedoch dazu, hineinzusehen; es handelte sich bei dem Gegenstand um eine Miniaturstatue eines Meeressäugers. Danach trennten sich die Wege der beiden.[1]

Verrat eines Freundes[Bearbeiten]

Einige Zeit nach der erfolgreichen Kaperung der Gleichmut erfuhr Lassa von einer nunmehr reichen Erbin, deren Vermögen sie zu stehlen sich vornahm. Dies wollte sie mithilfe ihres ersten festen Partners erreichen, den sie auf genannte Erbin ansetzte. Dieser verriet seine Partnerin und Kapitänin jedoch nach einer Weile und verschwand sowohl mit dem Ziel als auch der Beute. Lassa, die diesen Verrat sehr persönlich nahm, setzte daraufhin ein lukratives Kopfgeld auf ihn aus, und der Auftrag wurde von ihrer Freundin Ventress sowie deren aktuellem Partner Quinlan Vos angenommen. Es gelang den beiden erfolgreich, den Verräter gefangenzunehmen und an Lassa zu übergeben, woraufhin die Pantoranerin die beiden mit dem Kopfgeld und einer Flasche Tevraki-Whiskey entlohnte.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Lassa und Ventress.

Die Piratin Lassa Rhayme war äußerst intelligent und erwarb sich im Laufe ihrer Karriere sowohl fälschlicherweise als auch bewusst den Ruf einer unerträglichen Tyrannin, die ihre eigene Mannschaft folterte. Sie beabsichtigte, auf diese Weise etwaige Feinde zu verunsichern und eine realistischer wirkende Ausgangsbasis zu haben, wenn sie ihre Desertion vorgeben musste.[1] Auf diese Weise erarbeitete sie sich und ihrem Blutknochenorden eine galaxisweite Bekanntheit, so war der Name ihrer Mannschaft unter anderem dem Jedi-Meister und späteren Kopfgeldjäger Quinlan Vos ein Begriff.[2] Auch der seinerseits nicht unbekannte Bandenführer Hondo Ohnaka hatte vor seinem ersten Aufeinandertreffen bereits von der vermeintlichen Brutalität des Piratenkapitäns gehört. Auch musste sie sich aus diesem Grunde keine Sorgen um ihren Ruf machen und war daher gespannt auf die Gerüchte, die Ohnaka nach seiner Niederlage als Rechtfertigung verbreiten würde.[1] Tatsächlich war allerdings das Gegenteil der Fall: An Bord der Glückswurf herrschte Demokratie, weshalb Lassa darauf bestanden hatte, von ihrer Mannschaft gewählt zu werden, anstatt den Kapitänsposten an sich zu reißen. Sie folgte einem Ehrenkodex und verabscheute es, wenn Mitglieder ihrer Mannschaft diesen missachteten. So galt ihre Loyalität grundsätzlich ihrer eigenen Mannschaft, außerdem respektierte sie Austritte aus dem Blutknochenorden, wenn diese ebenfalls mit gegenseitigem Respekt vonstatten gingen. Es kam allerdings nur ein einziges Mal vor, dass jemand Lassas Mannschaft freiwillig verließ, da sie ihre Beute stets gerecht teilte und für Gleichheit innerhalb der Besatzung sorgte, weshalb sie einen guten Ruf genoss. So verbot sie auch gewaltsame Auseinandersetzungen untereinander und bestand stattdessen auf eine friedliche Lösung.[2] Zuletzt verlangte sie, dass im Rahmen ihrer Raubzüge und Kaperungen nur getötet wurde, wenn dies absolut unabdingbar war. Daher ließ sie auch Ohnaka leben, obgleich sie ihn absichtlich den eigenen Tod fürchten ließ, als sie ihn nicht darüber in Kenntnis setzte, dass ihre Blasterpistole auf Betäuben gestellt war. Diese Besonderheiten verdeutlichte Lassa mit dem Fehlen der für Pantoraner üblichen Gesichtsbemalung. Ventress gegenüber erwähnte sie, dass sie ihre eigene Herrin sei und sich daher nicht über etwaige Tätowierungen irgendjemandem zuordnen wollte. Insofern kappte sie die Verbindungen zu ihrer biologischen Familie; stattdessen erkannte sie ihre Mannschaft als solche.[1]

Trotz dieser Güte war Lassa allerdings rachsüchtig und verabscheute Verrat an sich und ihrer Mannschaft. Aus diesem Grunde setzte sie auch ein hohes Kopfgeld auf ihren ersten Partner aus, der die Beute eines geplanten Raubzugs gestohlen hatte.[2] Auch Ohnaka verfolgte sie bis zu seinem Hauptquartier auf Florrum, nachdem er ihre Pläne durchkreuzt hatte. Sie konnte sich allerdings nicht helfen und empfand das selbstbewusste Auftreten des Weequays als sympathisch. Dieser wiederum lobte ihre außergewöhnlichen Kampffertigkeiten sowie Lassas Umgang mit einer Waffe wie dem Lichtschwert. Auch erkannte Ohnaka an, dass sie überzeugend und verführerisch sein konnte, weshalb er ihrem Plan seinem Untergebenen Jiro gegenüber Respekt zollte. Dass sie sich mit ihrer neuen Verbündeten Ventress verglich, überzeugte Lassa zusätzlich von ihren Fähigkeiten, da sie auch ohne die Macht der Dunklen Jedi als gute Kämpferin und talentierte Betrügerin galt. Zu Ventress, die sie eine Freundin nannte, pflegte Lassa eine gute Beziehung. Die beiden trafen aufeinander, weil die Piratin der Unbekannten nach ihrem fehlgeschlagenen Abfangen der Gleichmut das Leben rettete, und sehr schnell bauten sie ein gutes Verhältnis zueinander auf. Im Zuge der Auseinandersetzung mit Hondo Ohnakas Bande arbeiteten sie erfolgreich zusammen, wobei Lassa auch Ventress’ plötzlichen und unangekündigten Plan B schnell nachvollziehen und diesem folgen konnte. Ventress ihrerseits schätzte die neue Partnerin und ihre Fähigkeiten ebenfalls, vermochte jedoch nicht dasselbe Vertrauen aufzubringen. Aus diesem Grunde schlug sie auch Lassas Angebot aus, dem Blutknochenorden beizutreten. Dennoch bewies sie ihre Freundschaft, indem sie trotz ihres Hasses auf alle Angehörigen der Weequayspezies den Wunsch des Piratenkapitäns, nur im Notfall zu töten, achtete; stattdessen betäubte sie die feindlichen Soldaten.[1] Einige Zeit nach der erfolgreichen Kaperung der Gleichmut führte Ventress einen Kopfgeldauftrag für Lassa aus.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 Star Wars Insider (Ausgabe 159, Seite 30–35: „Verwandte Seelen“)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Schülerin der Dunklen Seite (Kapitel 8, 13)
  3. Eigenübersetzung: „I have no loyalities other than to my crew. They are my family. Otherwise–I belong only to myself. I am my own woman.”
  4. Eigenübersetzung: „I can provide erratic but profitable income, bed and board, adventure, fair treatment and the company of the woman who beat Hondo Ohnaka in single combat.”
  5. Eigenübersetzung: „Her first mate–literally and figuratively–ran away three days ago with Rhayme’s last intended target. [...] The haul, and the heiress they intended to take it from. [...] Captain Rhayme is taking this all very personally. So much so that there’s quite a lucrative bounty on his head.”
  6. Eigenübersetzung: „She's got her own code of honor–and nothing in the galaxy can help you if you violate it.”