Te’Ami

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TeAmi.jpg
Te’Ami
Beschreibung
Spezies:

Duros[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Grün[1]

Augenfarbe:

Rot[2]

Biografische Informationen
Tod:

232 VSY[1]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi[1]

Bewaffnung:

Lichtschwert[1]

Zugehörigkeit:

Te’Ami war eine machtsensitive Duros, die während der Zeit der Galaktischen Republik lebte. Sie wurde zur Jedi ausgebildet und nahm 232 VSY an einem Konklave auf der Starlight-Station teil, bei der die fristgerechte Fertigstellung der Raumstation überprüft wurde. Bei der Rückkehr nach Coruscant wurde ihr Schiff zu einem Rettungseinsatz ins Hetzal-System beordert, wo Te’Ami mit weiteren Ordensmitgliedern eine Auslöschung des Systems durch Trümmerteile der Großen Katastrophe verhindern konnte. Im weiteren Verlauf der Krise versuchte sie mit Mikkel Sutmani und mehreren republikanischen Langträgern den Flugschreiber der Legacy Run zu finden, wobei sie von einem Nihil-Schiff angegriffen wurden. Te’Ami starb, als sie den Flugschreiber mit ihrem Vektor-Sternenjäger vor den feindlichen Raketen abschirmte und dabei getroffen wurde.

Biografie[Bearbeiten]

Ritterin des Jedi-Ordens[Bearbeiten]

Te’Ami wurde in den Jedi-Orden aufgenommen, nachdem ihre Machtsensitivität erkannt worden war. Nach ihrer Ausbildung bekleidete sie den Rang einer Jedi-Ritterin, als die sie auf Missionen entsendet wurde. Während eines Aufenthalts auf dem Planeten Chandars Torheit besuchte sie ein Rodeo, bei dem man versuchte, aggressive Tiere mit Leinen einzufangen und diese anschließend zu besteigen, bis man abgeworfen wurde oder sich das Tier beruhigte.[1]

200 Jahre vor der Blockade von Naboo begab sich Te’Ami zur neu errichteten Starlight-Station,[1] um an einem Konklave von Abgesandten des Ordens und der Republik auf der Raumstation teilzunehmen. Kurz vor dem Ende der Zusammenkunft wurde sie gemeinsam mit Admiral Pevel Kronara und einer Gruppe anderer Jedi – bestehend aus Avar Kriss, Elzar Mann, Nib Assek, Burryaga Agaburry und Mikkel Sutmani – von dem Bith Shai Tennem, der den Bau der Starlight-Station beaufsichtigte, durch die Station geführt.[3] Die Inspektion zog sich allerdings in die Länge, weil Tennem ihnen jedes Element der Konstruktion zeigen wollte, weshalb sich ihr Abflug mit dem Emissary-Kreuzer Third Horizon verzögerte.[1] Im Anschluss begaben sich sowohl die Jedi als auch ein Teil des Baupersonals der nahezu fertiggestellten Station auf die Third Horizon, um in die Kernwelten zurückzukehren.[3]

Rettung des Hetzal-Systems[Bearbeiten]

Als sie nach einem Halt zum Auftanken des Kreuzers[1] wieder im Hyperraum waren, empfing die Third Horizon einen Notsignal des Hetzal-Systems, das von einer systemweiten Katastrophe bedroht wurde.[3] In das Sternsystem war eine Vielzahl an Wrackteilen des kurz zuvor zerstörten Transportschiffes Legacy Run eingetreten, die sich knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit auf Hetzal Prime und seine bewohnten Monde, den Fruchtmond und den Ankermond, zubewegten.[1] Auf Kronaras Geheiß kam die Third Horizon der Bevölkerung des Systems zur Hilfe,[3] anschließend überließ der Admiral Avar Kriss die Koordination der Rettungsbemühungen. 53 Vektor-Sternenjäger und 28 Langträger-Unterstützungsschiffe verließen den Kreuzer, um die bislang nicht identifizierten Objekte zu zerstören und die Bevölkerung bei der systemweiten Evakuierung zu unterstützen. Te’Ami flog in einer Formation mit den Jedi Mikkel Sutmani und Nib Assek, in deren Sternenjäger zudem ihr Padawan Burryaga Agaburry mitflog. Weiterhin wurden sie von dem republikanischen Langträger Aurora III begleitet, der von dem Ehepaar Joss und Pikka Adren geflogen wurde. Dabei waren die Jedi über ein von Kriss gewobenes Machtgeflecht in der Lage, den Standort und die Gefühlslage der anderen Jedi wahrzunehmen und ihr Verhalten während des Einsatzes besser aufeinander abzustimmen.[1]

Die Duros und ihre Begleiter erhielten von Avar Kriss die Anweisung, ein größeres Objekt aufzuhalten, welches auf den Fruchtmond zuhielt, der vier Milliarden Bewohner hatte. Als sie das Objekt bereits im Einklang mit der Macht mit ihren Waffensystemen erfasst hatten, hielt Meisterin Assek sie zurück, da ihr Padawan angsterfüllte Lebewesen spürte. Te’Ami übermittelte die neue Erkenntnis über ihre Machtverbindung an Kriss, die sie wiederum an alle Jedi weitergab und feststellte, dass sich noch zehn weitere nunmehr als Passagierabteile identifizierte Objekte unter den Trümmern befanden. Die Jedi weigerten sich daraufhin, die Passagiere zu opfern, weshalb Te’Ami und ihr Team ein riskantes Manöver probierten, welches die Adrens entwickelt hatten: Während die Jedi das Passagierabteil mit Hilfe der Macht abbremsen und stabilisieren sollten, wollte Joss Adren dieses mit den vier Magnetklammern des Langträgers treffen und anschließend abbremsen. Die Jedi brachten ihre Vektoren auf Höchstgeschwindigkeit und schlossen im Formationsflug um die Aurora III zu dem Abteil auf. Der folgende Machteinsatz war für Te’Ami und ihre Begleiter kraftraubend, doch unter Te’Amis Anleitung – welche die Macht ähnlich der von ihr auf Chandars Torheit beobachteten Rodeos einsetzte, um das Abteil einzufangen – konnten die Jedi ein Auseinanderbrechen des Abteils verhindern, als die Klammern es trafen und es durch das Bremsmanöver einer hohen Belastung ausgesetzt wurde. Nach der erfolgreichen Rettung nahmen sich die Adrens des Abteils und seiner Insassen an, während die Jedi von Meisterin Kriss über ein neues Problem informiert wurden.[1]

Diese hatte in der Zwischenzeit herausgefunden, dass ein Frachtcontainer mit hochexplosivem Tibanna geradewegs auf einen Stern des Systems zuflog, der durch die Explosion destabilisiert werden würde, was die Vernichtung allen Lebens im Hetzal-System nach sich ziehen würde. Sie hatte bereits einen vollständigen Rückzug der republikanischen Kräfte aus dem Sternsystem angeordnet und stellte es den Jedi frei, sich dem Rückzug anzuschließen oder sie bei einem Versuch, das Frachtabteil mit der Macht von seinem Kurs abzubringen, zu unterstützen. Wie alle Jedi in dem System blieb Te’Ami und schloss sich Kriss’ Machtgeflecht aus ihrem Cockpit heraus an. Der erste Versuch, das weit entfernte und mit rasanter Geschwindigkeit fliegende Abteil zu bewegen forderte von allen beteiligten Jedi eine große Anstrengung, welche die Duros in ihrem Cockpit ohnmächtig werden ließ. Der erste Versuch scheiterte, doch im Gegensatz zu anderen Jedi, die durch ihre Bewusstlosigkeit in den Tod flogen oder stürzten, überlebte Te’Ami, allerdings konnte sie sich nicht an dem zweiten Versuch beteiligen, der schlussendlich erfolgreich war. Nachdem das System gesichert war, blieben Einsatzkräfte zurück, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.[1]

Suche nach dem Flugschreiber[Bearbeiten]

In den folgenden Wochen kam es zu zahlreichen weiteren Austritten von Trümmerteilen aus dem Hyperraum, so genannten Emergenzen, die zum Teile hohe Opferzahlen forderten. Kanzlerin Lina Soh verhängte daraufhin ein Flugverbot in weiten Teilen des Äußeren Randes und die Republik und die Jedi versuchten gemeinsam, die Ursachen für das Unglück der Legacy Run herauszufinden. Schließlich gelang es der Republik einen Supercomputer aus zehntausenden vernetzten Navigationsdroiden zu bauen, der die notwendige Rechenleistung erbrachte, um die Geschehnisse zu rekonstruieren und weitere Emergenzen vorauszuberechnen. Zudem erfuhren sie durch die Zeugenaussagen Serj Ukkarians, dass ein anderes Schiff die Flugroute der Legacy Run im Hyperraum gekreuzt hatte, auf dem der Junge die Insignien der Nihil gesehen hatte. Diese Piratengruppe war im Äußeren Rand aktiv und bereits mehrfach im Zuge des Unglücks in Erscheinung getreten, weshalb man nun versuchen wollte, an den berechneten kommenden Emergenzen die Brückentrümmer der Legacy Run aufzuspüren und den Flugschreiber des Schiffes zu bergen, um damit Gewissheit zu erhalten. Mit ihrem Vektor-Sternenjäger, Mikkel Sutmani sowie vier republikanischen Langträgern gehörte Te’Ami der Einsatzgruppe an, die sich zum Austrittspunkt des 39. Emergenz begab. Die Trümmer erschienen an der vorausberechneten Stelle, doch handelte es sich nicht um die gesuchte Brücke. Sie stoppten ein weiteres Passagierabteil mit dem inzwischen fast zur Routine gewordenen Manöver, welches sie bei Hetzal entwickelt hatten, und ließen einen der Langträger für die Bergung zurück, während sie den nächsten Emergenz ansteuerten.[1]

Auch diese Emergenz erschien an der vorausberechneten Stelle. Ihre Scans ergaben, dass es sich dieses Mal um das Brückenteil handelte, welches den Flugschreiber beinhalten sollte. Während sie auf das Trümmerstück zuhielten, fragte Sutmani sie, ob sie sich vorstellen könnte, sich gemeinsam für die Suche nach dem Nihil Kassav Milliko zu melden, da er der Meinung war, sie würden gut zusammenarbeiten. Te’Ami freute sich über das Angebot, doch bevor sie ihr Gespräch weiterführen konnten, erschienen plötzlich Raketen auf ihren Sensorbildschirmen, allerdings konnten sie kein Schiff entdecken, das diese abgefeuert hatte – die Lourna Dee, eine getarntes Schiff der Nihil. Te’Ami erkannte, dass es sich um einen Versuch handeln musste, den Flugschreiber zu zerstören, und die beiden Jedi begannen gemeinsam mit den Langträgern mit einem Abfangmanöver. Es gelang ihnen, mehrere der Raketen zu zerstören, allerdings wurde auch einer der Langträger getroffen. Als Te’Ami die letzte Rakete verfolgte, erschien ein weiteres Geschoss hinter ihr, weshalb sie ihren Vektor auf Maximalgeschwindigkeit beschleunigte und Ausweichmanöver flog, um die Rakete vor sich einzuholen und die Rakete hinter sich abzuschütteln. Durch die Manöver litt ihre Zielgenauigkeit, doch nach mehreren Salven traf sie schließlich doch die Rakete. Augenblicke später wurde ihr Vektor von der zweiten Rakete getroffen und explodierte, wobei Te’Ami starb. Als kurz danach die Tarnung der Lourna Dee ausfiel, gingen Sutmani und der Langträger der Adrens zum Gegenangriff über, doch flüchtete das Nihil-Schiff in den Hyperraum. Dank Te’Amis Einsatz konnte man den Flugschreiber unbeschädigt bergen und damit die Schuld der Nihil an dem Hyperraumunglück der Legacy Run beweisen. Kanzlerin Lina Soh ordnete daraufhin eine Militäraktion an, um die Piraten zur Strecke zu bringen und ein Ende der Krisensituation herbeizuführen.[1]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Te’Ami war eine Jedi-Ritterin und souverän im Umgang mit der Macht. Sie zögerte nicht, Entscheidungen zu treffen, und konnte bestimmt auftreten. Im Einsatz war sie ruhig und konzentriert. Geleitet von der Macht konnte sie auch in Schreckmomenten die Beherrschung wahren und ihre Stimme blieb auch angesichts einer unerwarteten Bedrohung kühl und ohne Anspannung, wie Jedi-Meister Mikkel Sutmani bei seinem Einsatz mit der Duros feststellte. Es gab allerdings biologische Einflüsse ihrer Spezies, die auch Te’Ami nicht zu kontrollieren vermochte. So sonderte sie bei großer Anstrengung ein stinkendes, öliges Sekret ab, welches zu ihrem Leidwesen ein instinktiver Überlebensreflex ihres Körpers war. Ihre pragmatische Einstellung spiegelte sich in ihrem Lichtschwert wider, welches selbst ihrer Ansicht nach eines der hässlichsten des Ordens war. Angesichts seiner guten Funktionalität nahm sie dies aber gerne in kauf, da ihr Ästhetik und Mode gleichgültig waren. Stattdessen sah sie in ihrem Lichtschwert einen Spiegel der tiefgreifenden Wahrheit der Macht: Egal, wie hässlich jemand äußerlich war, so bestand er innerlich stets aus Licht. Bei ihren Missionen hatte die Duros genug gesehen, um sich bewusst zu sein, dass es kaum etwas gab, das nicht zerstört werden konnte. Auch wenn ein Planet einer Person nahezu unzerstörbar erscheinen mochte, wusste Te’Ami, dass sich die Galaxis nicht um die Vorstellungskraft einer Person scherte und nahm die Bedrohung, in der sich die Himmelskörper des Hetzal-Systems befanden, dementsprechend ernst. Der Schutz von Leben besaß für Te’Ami wie für die meisten ihrer Ordensbrüder hohe Priorität, weshalb es für sie nicht in Frage kam, leichtfertig ein Passagierabteil zu zerstören, selbst wenn sie damit einen Planeten retten konnte. Obwohl sie bei den Jedi aufgewachsen war, benutzte sie gelegentlich traditionelle Redewendungen ihrer Spezies.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Te’Ami wurde für das verlagsübergreifende Literaturprogramm Die Hohe Republik entwickelt, wo sie von Charles Soule in dem Auftaktroman Das Licht der Jedi eingeführt wurde. Das parallel erschienene Kinderbuch The Great Jedi Rescue, welches einen Teil der Handlung des Romans adaptiert, steuerte eine erste Illustration des Charakters bei, die von Pétur Antonsson gezeichnet wurden.
  • Die Abbildung in The Great Jedi Rescue widerspricht den Angaben des Romans, da Te’Ami hier mit blauer Haut gezeigt wird, während der Roman sie mit grüner Hautfarbe beschreibt.
  • Der Name Te’Ami erinnert an den spanischen Ausdruck „te amo“ – ich liebe dich, was mit Blick auf die in Das Licht der Jedi angedeutete Schwärmerei von Mikkel Sutmani für die Duros beabsichtigt sein könnte.