Mikkel Sutmani

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Mikkel LS.jpg
Mikkel Sutmani
Beschreibung
Spezies:

Ithorianer[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Hautfarbe:

Braun[2]

Augenfarbe:

Schwarz[2]

Biografische Informationen
Tod:

231 VSY[3]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi[1]

Titel:

Jedi-Meister

Bewaffnung:

Lichtschwert[2]

Zugehörigkeit:

Mikkel Sutmani war ein machtsensitiver Ithorianer, der in der Blütezeit der Galaktischen Republik lebte. Er wurde zum Jedi ausgebildet und nahm 232 VSY an einem Konklave auf der Starlight-Station teil, bei der die fristgerechte Fertigstellung der Raumstation überprüft wurde. Bei der Rückkehr nach Coruscant wurde ihr Schiff zu einem Rettungseinsatz ins Hetzal-System beordert, wo Sutmani mit weiteren Ordensmitgliedern eine Auslöschung des Systems durch Trümmerteile der Großen Katastrophe verhindern konnte. Im weiteren Verlauf der Krise versuchte er mit Te’Ami und mehreren republikanischen Langträger den Flugschreiber der Legacy Run zu finden und kämpfte später in der Schlacht von Kur gegen die Nihil. Rund ein Jahr später befand er sich anlässlich der Republic Fair auf Valo, als die Nihil die republikanische Großveranstaltung durch einen brutalen Angriff störten, bei dem Sutmani getötet wurde.

Biografie

Meister des Jedi-Ordens

Mikkel Sutmani wurde in den Jedi-Orden aufgenommen, nachdem seine Machtsensitivität erkannt worden war. Nach seiner Ausbildung stieg er bis in den Rang eines Jedi-Meisters auf. 200 Jahre vor der Blockade von Naboo begab sich Sutmani zur neu errichteten Starlight-Station,[1] um an einem Konklave von Abgesandten des Ordens und der Republik auf der Raumstation teilzunehmen. Kurz vor dem Ende der Zusammenkunft wurde sie gemeinsam mit Admiral Pevel Kronara und einer Gruppe anderer Jedi – bestehend aus Avar Kriss, Elzar Mann, Nib Assek, Burryaga Agaburry und Te’Ami – von dem Bith Shai Tennem, der den Bau der Starlight-Station beaufsichtigte, durch die Station geführt.[5] Die Inspektion zog sich allerdings in die Länge, weil Tennem ihnen jedes Element der Konstruktion zeigen wollte, weshalb sich ihr Abflug mit dem Emissary-Kreuzer Third Horizon verzögerte.[1] Im Anschluss begaben sich sowohl die Jedi als auch ein Teil des Baupersonals der nahezu fertiggestellten Station auf die Third Horizon, um in die Kernwelten zurückzukehren.[5]

Rettung des Hetzal-Systems

Sutmani in seinem Vector

Als sie nach einem Halt zum Auftanken des Kreuzers[1] wieder im Hyperraum waren empfing die Third Horizon einen Notsignal des Hetzal-Systems, das von einer systemweiten Katastrophe bedroht wurde.[5] In das Sternsystem war eine Vielzahl an Wrackteilen des kurz zuvor zerstörten Transportschiffes Legacy Run eingetreten, die sich knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit auf Hetzal Prime und seine bewohnten Monde, Fruchtmond und Ankermond, zubewegten.[1] Auf Kronaras Geheiß kam die Third Star der Bevölkerung des Systems zur Hilfe,[5] anschließend überließ der Admiral Avar Kriss die Koordination der Rettungsbemühungen. 53 Vector-Sternenjäger und 28 Langträger-Unterstützungsschiffe verließen den Kreuzer, um die bislang nicht identifizierten Objekte zu zerstören und der Bevölkerung bei der systemweiten Evakuierung beizustehen. Sutmani flog in einer Formation mit den Jedi Te’Ami und Nib Assek, in deren Sternenjäger zudem ihr Padawan Burryaga Agaburry mitflog. Weiterhin wurden sie von dem republikanischen Langträger Aurora III begleitet, der von dem Ehepaar Joss und Pikka Adren geflogen wurde. Dabei waren die Jedi über ein von Kriss gewobenes Machtgeflecht in der Lage, den Standort und die Gefühlslage der anderen Jedi wahrzunehmen und ihr Verhalten während des Einsatzes besser aufeinander abzustimmen.[1]

Der Ithorianer und seine Begleiter erhielten von Avar Kriss die Anweisung, ein größeres Objekt aufzuhalten, welches auf Fruited Moon zuhielt, der vier Milliarden Bewohner hatte. Als sie das Objekt bereits im Einklang mit der Macht mit ihren Waffensystemen erfasst hatten, hielt Meisterin Assek sie zurück, da ihr Padawan angsterfüllte Lebewesen spürte. Te’Ami übermittelte die neue Erkenntnis über ihre Machtverbindung an Kriss, die sie wiederum an alle Jedi weitergab und feststellte, dass sich noch zehn weitere nunmehr als Passagierabteile identifizierte Objekte unter den Trümmern befanden. Die Jedi weigerten sich daraufhin, die Passagiere zu opfern, weshalb Sutmani und seine Mitstreiter ein riskantes Manöver probierten, welches die Adrens entwickelt hatten: Während die Jedi das Passagierabteil mit Hilfe der Macht abbremsen und stabilisieren sollten, wollte Joss Adren dieses mit den vier magnetischen Klammern des Langträgers treffen und anschließend abbremsen. Die Jedi brachten ihre Vectors auf Höchstgeschwindigkeit und schlossen im Formationsflug um die Aurora III zu dem Abteil auf. Der folgende Machteinsatz war für Sutmani und ihre Begleiter kraftraubend, doch konnten die Jedi ein Auseinanderbrechen des Abteils verhindern, als die Klammern es trafen und es durch das Bremsmanöver einer hohen Belastung ausgesetzt wurde. Nach der erfolgreichen Rettung nahmen sich die Adrens des Abteils und seiner Insassen an, während die Jedi von Meisterin Kriss über ein neues Problem informiert wurden. Diese hatte in der Zwischenzeit herausgefunden, dass ein Frachtcontainer mit hochexplosivem Tibanna geradewegs auf einen Stern des Systems zuflog, der durch die Explosion destabilisiert werden würde, was die Vernichtung allen Lebens im Hetzal-System nach sich ziehen würde. Sie hatte bereits einen vollständigen Rückzug der republikanischen Kräfte aus dem Sternsystem angeordnet und stellte es den Jedi frei, sich dem Rückzug anzuschließen oder sie bei einem Versuch, das Frachtabteil mit der Macht von seinem Kurs abzubringen, zu unterstützen. Wie alle Jedi in dem System blieb Sutmani und schloss sich Kriss’ Machtgeflecht aus seinem Cockpit heraus an. Der erste Versuch, das weit entfernte und mit rasanter Geschwindigkeit fliegende Abteil zu bewegen, forderte von allen beteiligten Jedi eine große Anstrengung, durch die einige Jedi in Ohnmacht fielen und dadurch ums Leben kamen. Der zweite Versuch war letztlich erfolgreich, und Sutmani überstand den Einsatz unversehrt. Nachdem das System gesichert war, blieben Einsatzkräfte zurück, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.[1]

Gegen die Nihil

In den folgenden Wochen kam es zu zahlreichen weiteren Austritten von Trümmerteilen aus dem Hyperraum, so genannten Emergenzen, die zum Teil hohe Opferzahlen forderten. Kanzlerin Lina Soh verhängte daraufhin ein Flugverbot in weiten Teilen des Äußeren Randes und die Republik und die Jedi versuchten gemeinsam, die Ursachen für das Unglück der Legacy Run herauszufinden. Schließlich gelang es der Republik einen Supercomputer aus zehntausenden vernetzten Navigationsdroiden zu bauen, der die notwendige Rechenleistung erbrachte, um die Geschehnisse zu rekonstruieren und weitere Emergenzen vorauszuberechnen. Zudem erfuhren sie durch die Zeugenaussagen Serj Ukkarians, dass ein anderes Schiff die Flugroute der Legacy Run im Hyperraum gekreuzt hatte, auf dem der Junge die Insignien der Nihil gesehen hatte. Diese Piratengruppe war im Äußeren Rand aktiv und bereits mehrfach im Zuge des Unglücks in Erscheinung getreten, weshalb man nun versuchen wollte, an den berechneten kommenden Emergenzen die Brückentrümmer der Legacy Run aufzuspüren und den Flugschreiber des Schiffes zu bergen, um damit Gewissheit zu erhalten. Mit seinem Vector-Sternenjäger, Te’Ami sowie vier republikanischen Langträgern gehörte der Sutmani der Einsatzgruppe an, die sich zum Austrittspunkt des 39. Emergenz begab. Die Trümmer erschienen an der vorausberechneten Stelle, doch handelte es sich nicht um die gesuchte Brücke. Sie stoppten ein weiteres Passagierabteil mit dem inzwischen fast zur Routine gewordenen Manöver, welches sie bei Hetzal entwickelt hatten, und ließen einen der Langträger für die Bergung zurück, während sie den nächsten Emergenz ansteuerten. Dort ergaben ihre Scans, dass es sich dieses Mal um das gesuchte Brückenteil handelte, welches den Flugschreiber beinhalten sollte. Während sie auf das Trümmerstück zuflogen, fragte Sutmani seine Begleiterin, ob sie sich vorstellen könnte, sich nach dem Einsatz gemeinsam für die Suche nach dem Nihil Kassav Milliko zu melden, da er der Meinung war, sie würden gut zusammenarbeiten. Te’Ami freute sich über das Angebot, doch ihr Gespräch wurde abrupt beendet, als Raketen auf ihren Sensorbildschirmen sichtbar wurden. Allerdings konnten sie kein Schiff entdecken, das diese abgefeuert hatte – die Lourna Dee, eine getarntes Schiff der Nihil. Nachdem Te’Ami erkannt hatte, dass es sich um einen Versuch handeln musste, den Flugschreiber zu zerstören, begann Sutmani mit den anderen Schiffen ein Abfangmanöver. Es gelang ihnen, mehrere der Raketen zu zerstören, allerdings wurde auch einer der Langträger getroffen. Als Te’Ami die letzte Rakete verfolgte, erschien unerwartet ein weiteres Geschoss hinter ihr. Sutmani warnte sie, war jedoch zu weit entfernt, um eingreifen zu können. Er versuchte, mit der Macht Einfluss auf die Rakete zu nehmen, war dabei allerdings nicht schnell genug. Augenblicke nachdem es Te’Ami noch gelungen war, die erste Rakete zu zerstören, wurde ihr Vector von der zweiten Rakete getroffen und explodierte. Betroffen von dem Tod der Jedi entschied Sutmani ohne zu zögern, gemeinsam mit dem Langträger der Adrens ein Angriffsmanöver auf die Lourna Dee zu starten, als deren Tarnsysteme nicht länger funktionierten. Das Nihil-Schiff flüchtete jedoch in den Hyperraum, woraufhin sie nur noch den Flugschreiber bergen konnten. Mit diesem wurde die Schuld der Nihil an dem Hyperraumunglück der Legacy Run bewiesen und Kanzlerin Lina Soh ordnete eine Militäraktion an, um die Piraten zur Strecke zu bringen und ein Ende der Krisensituation herbeizuführen.[1]

Sutmani mit anderen Jedi bei der Einweihung der Starlight-Station

Dafür bat Soh auch den Jedi-Rat um Unterstützung von Seiten des Ordens, der sich mit knapper Mehrheit dafür entschied, die Ataraxia unter dem Kommando von Jora Malli zu dem Einsatz zu entsenden. Sutmani zählte zu den Jedi an Bord der Ataraxia, als diese zum Kur-Nebel flog, wo die Republik die Piraten lokalisiert hatte. Als die Flotte unter Admiral Kronaras Befehl und die Ataraxia beim Kur-Nebel eintrafen, fanden sie dort tatsächlich eine Kampfgruppe der Nihil vor. Die Third Horizon und die anderen Großkampfschiffe setzten ihre Langträger und Z-28-Sternenjäger ab, die sich bald darauf in Gefechten mit den kleineren Schiffen der Piraten verwickelt fanden. Nachdem die Kreuzer der Republik durch ihr gezieltes Laserfeuer zunächst erfolgreich die Zahl der gegnerischen Schiffe ausgedünnt hatte, intensivierten die Piraten ihre Gegenangriffe, woraufhin immer mehr republikanische Langträger und Jäger durch unorthodoxe Tricks der Piraten beschädigt und zerstört wurden. Die Jedi hatten das Kampfgeschehen bis dahin nur beobachtet, doch als Admiral Kronara sie schließlich um Unterstützung bat, ließ Malli Avar Kriss ihr Machtgeflecht aufbauen, während sie selbst mit den anderen Jedi mit ihren Vector-Sternenjägern in den Kampf eingriff. Sutmani war Teil der dichten Formation, doch noch bevor sie auf die ersten Gegnerschiffe trafen, begannen die Piratenschiffe plötzlich durch willkürliche Mikro-Hyperraumsprünge das Kampfgeschehen endgültig ins Chaos stürzten. Eines dieser Schiffe erschien unvermittelt direkt vor der Jedi-Formation aus dem Hyperraum, sodass die Jedi trotz der Macht keine Gelegenheit hatten, darauf zu reagieren. Malli und mehrere andere Jedi kollidierten direkt mit dem feindlichen Schiff und starben, andere – darunter Sskeer – überlebten, da ihre Sternenjäger nur beschädigt wurden. Die Jedi, die von der Kollision verschont blieben, konnten schließlich, angeleitet von Avar Kriss, die Sprünge vorausahnen und feindliche Schiffe gezielt abschießen. Durch die zahlenmäßige Überlegenheit war die Republik am Ende siegreich, doch waren die Verluste auf Seiten der Republik und der Jedi hoch.[1]

Verteidigung von Valo

Kurz darauf hob Kanzlerin Soh die Reisebeschränkungen im Äußeren Rand auf und die Einweihung der Starlight-Station fand planmäßig statt. Bei der prunkvollen Zeremonie war auch Sutmani anwesend.[1] In den folgenden Monaten kam es zwar zu vereinzelten Überfällen, die auf die Nihil zurückzuführen waren, doch gingen die Jedi und die Republik davon aus, dass es sich dabei nur um versprengte Überreste der Piraten handelte. Stattdessen kam es in der Grenzregion zu einer neuen Bedrohung, als die Drengir – eine Spezies intelligenter, fleischfressender Pflanzen – auf zahlreichen Welten in Erscheinung traten und die Jedi der Starlight-Station über Monate hinweg beschäftigten. Unterdessen stand ein weiteres Großes Werk der Kanzlerin Lina Soh vor der Fertigstellung: Die Republic Fair auf Valo, ein Großereignis, mit dem der Einheitsgedanke der Republik gefeiert werden sollte. Als deren Eröffnung knapp ein Jahr nach der Katastrophe im Hetzal-System bevorstand, wurde Sutmani mit Nib Assek und ihrem Padawan Burryaga Agaburry nach Valo entsandt. Dort flogen sie gemeinsam mit Meister Kumpar vom lokalen Tempel bei der Eröffnungszeremonie in einem Drift, welcher die Zuschauer – darunter auch die Regasa der Togruta, Elarec Yovet – begeisterte. Nach ihrem Flug erreichten weitere Vector-Sternenjäger das Gelände, welche die Innovator eskortierten, ein Forschungsschiff und das neueste Große Werk der Kanzlerin. Einer der Jedi, die als Eskorte des Schiffes Valo erreichten, war der Padawan Bell Zettifar, der gerade erst von schwersten Verletzungen genesen war, die er bei einem Kampf mit Nihil bei den Cyclor Shipyards erlitten hatte. Sutmani, der Zettifar noch von ihrem Einsatz bei Hetzal kannte, begrüßte den Padawan kurz darauf gemeinsam mit Assek und Agaburry im Starlight Pavilion der Republic Fair, bevor Stellan Gios den Padawan – der sich von der Aufregung um seine Person überfordert fühlte – zur Seite nahm. Als sich der Tag dem Ende zuneigte, halfen Sutmani und Assek noch einigen Bonbraks bei der Wartung der Vector-Jäger.[3]

Am nächsten Tag war die Republic Fair regulär geöffnet und eine große Zahl Besuchern bevölkerte das Gelände, als trotz aller Sicherheitsvorkehrungen eine Armada der Nihil unmittelbar über Valo aus dem Hyperraum kam und sämtliche Kommunikationssignale blockierte. Während ein Teil der Nihil die Raumschiffe im Orbit des Planeten attackierte, drangen andere Schiffe in die Atmosphäre vor und attackierten das Gelände der Republic Fair, wobei sie ihre typischen Gaswolken freisetzten, welche den Bodentruppen Deckung gaben. Der Überrschungsangriff stieß zunächst auf geringen Widerstand, allerdings folgte Sutmani Meisterin Stokes und einigen anderen Jedi, die in ihren Vectoren in das Geschehen eingriffen. Sie sahen sich mit einer Überzahl an Nihil konfrontiert, die zudem ohne Rücksicht auf zivile Verluste die Sky-islands – eine aus schwebenden Plattformen bestehende Attraktion der Fair – zerstörten und zum Absturz brachten. Nachdem der Vector von Jedi-Meister Porter Engle beschädigt worden war, hatte dieser sich aus dem Cockpit katapultiert und war mit Hilfe der Macht auf Stokes Sternenjäger gelandet, woraufhin er die anderen Jedi durch die Macht in eine Drift-Formation rief. Sutmani ordnete sich in die Formation ein und unter Anleitung des Ikkrukkianers vereinten die Jedi ihre Kräfte, um einige von den Plattformen stürzende Besucher der Fair aufzufangen und auf ihre Sternenjäger zu hieven. Darunter befand sich allerdings auch ein Nihil, der sich am Vector des ithorianischen Jedi festhielt – und von ihm dort belassen wurde, da die Jedi kein Leben nehmen wollten, solange es nicht unbedingt notwendig war. Während die Jedi versuchten, ihre unfreiwilligen Passagiere in Sicherheit zu bringen, benutzte der Nihil einen power gauntlet, um die Hülle von Sutmanis Jäger zu durchschlagen und die Technik im Inneren schwer zu beschädigen. Obwohl dies seinen eigenen Tod bedeutete, beraubte der Nihil den Ithorianer der Kontrolle über das Fahrzeug, welches daraufhin abstürzte und in einen Steinturm einschlug, der ein Cafe unter sich begrub, in dem einige Besucher der Fair Deckung gesucht hatten. Sutmani starb bei der Kollision, wobei die anderen Jedi auf Valo seinen Tod in der Macht spürten.[3]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Mikkel Sutmani galt als ein ruhiger und besonnener Jedi. Er sprach ausschließlich Ithorianisch,[1] doch trug er ein Übersetzungsgerät,[2] welches seine Worte unmittelbar in Basic übersetzt. Er hatte den Ruf, nie zu viel zu sagen, aber seine Aufträge immer erfolgreich zu Ende zu bringen und galt als ein erfahrener und fähiger Pilot seines Vector-Sternenjägers. Er zeigte sich verständnisvoll gegenüber Burryaga Agaburry, als der Wookiee während der Rettungsaktion bei Hetzal Nervosität und Angst in das Machtgeflecht der Jedi einfließen ließ, und schlug vor, den Padawan daher bei der Aufgabe auszuschließen. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass Agaburry die Emotionen von Lebewesen auf dem Passagierabteil weitergeleitet hatte, das die Jedi beinahe abgeschossen hätten, verstand Sutmani schnell die Tragweite dieser Entdeckung und war wie die anderen Jedi der Auffassung, dass man diese unschuldigen Leben nicht vorsätzlich beenden durfte. Nach Hetzal und einem weiteren gemeinsamen Einsatz auf der Suche nach dem Flugschreiber der Legacy Run fühlte sich Sutmani der Duros-Jedi Te’Ami näher, weshalb er sie fragte, ob sie mit ihm auf eine weitere gemeinsame Mission gehen wollte. Die Duros zog ihn zunächst damit auf, dass Jedi keine Bindungen eingehen sollten, woraufhin sich Sutmani abwehrend verhielt und bestritt, dass er es auf eine engere Beziehung abgesehen hatte. Als Te’Ami drohte, ihn dem Jedi-Rat zu melden, resignierte Sutmani, der den Scherz der anderen Jedi nicht erkannte, und stellte ihr frei zu tun, wonach ihr der Sinn stand. Als Te’Ami kurz darauf getötet wurde, spürte er ihren Tod in der Macht und versuchte augenblicklich, sich mit seinem Geist zu verbinden, um Ruhe bewahren zu können und sich nicht von Schuldgefühlen übermannen zu lassen, da es ihm nicht gelungen war, die Rakete aufzuhalten.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 Das Licht der Jedi
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 The Great Jedi Rescue
  3. 3,0 3,1 3,2 Im Zeichen des Sturms
  4. Eigenübersetzung: „I was thinking, Te’Ami. After the episode at Eriadu, it seems clear that the Republic and the Jedi will be working to hunt down this Kassav person. I was considering volunteering for that mission. It seems a good use of my skills. I was wondering if you might do the same? We work well together—that’s clear—and you’re a remarkable Jedi. I’d be proud to have you as a partner.“ – „Why, Mikkel? I don’t think I’ve ever heard you say so much at once. Have you forgotten your vows? We Jedi are not to form attachments.“ – „I’m not attached. I just think we could do good work together. Bring a little light to the galaxy. Our skills are complementary.”
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Starlight – Allzeit vereint
  6. Eigenübersetzung: „It’s going to break apart.“ – „No, it won’t. We won’t let it. Just…hold it together.“ – „Stop talking and do it.“”
  7. Eigenübersetzung: „The Republic captain is confident, but we have one less Longbeam than we planned for. This might be more challenging than we expect.”
  8. Eigenübersetzung: „It’s all right, little one. You are but a Padawan, and we are asking a great deal of you. Te’Ami, can we free him from the burden of helping us calculate the shot?”

Mikkel Sutmani wurde für das verlagsübergreifende Literaturprogramm Die Hohe Republik entwickelt, wo er von Charles Soule in dem Auftaktroman Das Licht der Jedi eingeführt wurde. Das parallel erschienene Kinderbuch The Great Jedi Rescue, welches einen Teil der Handlung des Romans adaptiert, steuerte erste Illustrationen des Charakters bei, die von Pétur Antonsson gezeichnet wurden.